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4 Kriminalität und Sicherheit im Internet

"Within any community of 20 million people,
there's bound to be a red-light district."
Brian Behlendorf

Einleitend möchte ich ein paar grundsätzliche Dinge klarstellen und danach auf einige juristische und sicherheitstechnische Aspekte eingehen.

Der WDR tut es, ZAK tut es, c't hat es getan, Und EMMA tut es immer wieder: Berichte über Sex im Internet bringen. Warum sie das tun, ist klar. Es ist eines der heissesten Themen der deutschen Presse, Menschen regen sich auf, Emotionen schlagen hoch - oder lassen sich zumindest damit hochschlagen. Kurz gesagt: Berichte über Sex mitten auf der Datenautobahn sind in. Und wenn es nicht um Sex geht, dann liest man, daß jugendliche Terroristen die Bauanleitungen für Bomben aus dem Internet holen. Außer dem ist das Netz Tummelplatz für Rechts-, Links- oder Sonstwas-Extremisten.
Da sich jedoch auch seriöse Magazine wie Zeit, Spiegel oder FAZ auf dieses Thema gestürzt haben, ist eine kurze Bemerkung dazu nötig. Zunächst eine pauschale Antwort: Es stimmt; im Internet gibt es Sex und all das andere. Nun müssen wir das Ganze aber relativieren: Das Internet spiegelt unsere menschliche Gesellschaft wieder - also kommen auch Sex und politische Randgruppen vor.
Auch die Bombenbauanleitungen sind im Netz zu finden, denn schließlich hat man Zugang zu Informationsservern auf der ganzen Welt. Ein paar Anleitungen, die durch die News geisterten (rec.pyrotechnics), habe ich gelesen. Sie sind gefährlich - für den der sie ernst nimmt und versucht, sie nachzuvollziehen. Der Bastler riskiert Leib und Leben, denn die Texte sind fehlerhaft und von mangelndem Fachwissen geprägt. Auch für derartige Informationen braucht man das Netz nicht, ein paar gute Chemie- und Physikbücher tun es auch - und die gibt es in jeder öffentlichen Bibliothek. Hier zeigt sich auch der Nachteil der offenen Struktur. Jeder, der sich berufen fühlt, kann erst einmal Informationen ins Netz streuen. Wenn sich dann Proteste erheben, ist es oft zu spät. Daraus folgt die Regel: "Sei mißtrauisch!".
Extremisten können das Netz für die Übermittlung von E- Mail oder Dateien nutzen - auf dieselbe Art und Weise, wie sie Telefon, Brief- und Paketpost nutzen können. Und genausowenig wie die Post für die Verabredung einer Straftat am Telefon ist, kann das Netz etwas dafür, wenn es auf diese Weise mißbraucht wird. Server mit Nazi-Material in den USA unterliegen dort dem Gesetz zum Schutz der freien Rede und sind daher schwer angreifbar.
Grundsätzlich gilt, wie schon gesagt, daß sich alle Dinge des täglichen Lebens und alle Facetten der Gesellschaft im Netz wiederspiegeln - und das sind nun mal nicht immer nur positive Dinge.

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