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A: Subst.

In Windows und einigen anderen Betriebssystemen die Bezeichnung für das erste - oder primäre - Diskettenlaufwerk. Auf diesem Laufwerk sucht das Betriebssystem zuerst nach Boot-Befehlen, vorausgesetzt, es wurde kein anderes Boot-Laufwerk durch entsprechende Änderungen im CMOS-Setup definiert.



Abbild Subst. (image)

Ein Duplikat, eine Kopie oder eine Darstellung des Gesamtinhalts oder eines Bestandteils einer Festplatte oder einer Diskette bzw. eines Abschnitts von einem Speicher oder einer Festplatte, einer Datei, einem Programm oder von Daten. Eine RAM-Disk kann z.B. ein Abbild des Gesamtinhalts oder eines Bestandteils eines Datenträgers im Hauptspeicher halten. Ein RAM-Programm kann ein Abbild eines Teils des Hauptspeichers des Computers auf einem Datenträger erstellen. ® siehe auch RAM-Disk.



abbrechen Vb. (abort, break)

Allgemein das vorzeitige Beenden. Der Begriff wird häufig in bezug auf ein Programm verwendet, bei dem es im laufenden Betrieb zu einem Abbruch kommt.

Bei der Programmierung die vorzeitige Beendigung eines fehlerhaft arbeitenden Programms oder Programmteils (wie einer Routine oder eines Moduls), um dieses zu korrigieren.

Beim Einsatz eines Debuggers auch das Stoppen der Programmausführung an einer vorgegebenen Stelle, gewöhnlich zum Zwecke der Fehlerbehebung (Debugging). ® siehe auch Haltepunkt.



Abbremszeit Subst. (deceleration time)

Die für das Abbremsen des Zugriffsarms bei der Annäherung an den gewünschten Teil einer Diskette oder Platte benötigte Zeit. Je schneller sich ein Zugriffsarm bewegt, desto höher ist auch der durch die Masse bedingte Kraftimpuls.



Abbruch Subst. (break)

Allgemein die vorzeitige Beendigung der Programmausführung, indem der Benutzer die entsprechende Unterbrechungstaste drückt (bei IBM-kompatiblen Tastaturen die Tastenkombination Strg+Untbr [Unterbrechen]).

In der Kommunikationstechnik die ungewollte Beendigung einer Datenübertragung, die dadurch bedingt ist, daß die empfangende Station oder die Sendestation den Vorgang vorzeitig stoppt.



ABC Subst.

Abkürzung für »Atanasoff Berry Computer«. Der erste elektronische, digitale Computer überhaupt. Er wurde 1942 von John Atanasoff und Clifford Berry an der Universität des US-amerikanischen Bundesstaates Iowa entwickelt.

Abkürzung für »Automatic Brightness Control«, zu deutsch »automatische Helligkeitssteuerung«. Ein Schaltkreis, der die Leuchtdichte eines Monitors automatisch variiert, um die spezifischen Beleuchtungsverhältnisse am Arbeitsplatz auszugleichen.

Eine imperative Programmiersprache und Programmierumgebung von der Firma CWI, Niederlande. Die interaktive, strukturierte Hochsprache ist leicht zu erlernen und anzuwenden. Sie stellt keine Sprache zur Systementwicklung dar, eignet sich jedoch gut für Lehrzwecke und die Herstellung von Prototypen.



.ab.ca

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Alberta in Kanada angibt.



abdocken Vb. (undock)

In Verbindung mit tragbaren Computern das Abtrennen des Computers von der Basisstation. ® siehe auch Docking Station, Laptop.

Im Zusammenhang mit grafischen Benutzeroberflächen das Wegziehen der Systemleiste von der Innenseite eines Anwendungsfensters, so daß die Leiste zu einem eigenständigen, frei beweglichen Bildschirmfenster wird. ® siehe auch Symbolleiste.



Abdunkeln Subst. (shade)

Erzeugen einer bestimmten Farbvariation durch Mischen einer reinen Farbe mit Schwarz. ® siehe auch Helligkeit, IRGB.



abend Subst.

Kurzwort für »abnormal end«, wörtlich übersetzt »normwidriges Ende«. Das vorzeitige Beenden eines Programms aufgrund bestimmter Programm- oder Systemfehler. ® siehe auch abbrechen, crashen.



Abenteuerspiel Subst. (interactive fiction)

Ein Computerspiel, bei dem der Benutzer an einer Handlung teilnimmt. Diese Handlung wird vom Benutzer durch Befehle gesteuert. Die Handlung basiert in der Regel auf dem Erreichen eines bestimmten Ziels, das nur dann erreicht werden kann, wenn die Aktionen in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden.



Abfrage Subst. (query)

Das Extrahieren von Daten aus einer Datenbank und die Darstellung dieser Daten für die spätere Nutzung.

»Abfrage« bezeichnet auch einen spezifischen Satz von Befehlen für das wiederholte Extrahieren bestimmter Daten.



Abfrage durch Beispiel Subst. (query by example)

Englisch »query by example«, abgekürzt QBE. Eine einfach anzuwendende Abfragesprache, die in mehreren relationalen Datenbank-Managementsystemen implementiert ist. Mit Hilfe von QBE legt der Benutzer anzuzeigende Felder, Verknüpfungen zwischen Tabellen und Abfragekriterien direkt in Formularen auf dem Bildschirm fest. Diese Formulare stellen eine direkte bildliche Repräsentation der Zeilenstruktur dar, aus denen sich die Datenbank aufbaut. Damit wird die Konstruktion einer Abfrage aus der Sicht des Benutzers zu einem einfachen »Abhaken«.



abfragen Vb. (interrogate)

Informationen mit der Aussicht auf eine sofortige Antwort einholen. Beispielsweise kann der Hauptcomputer eines Netzwerks ein angeschlossenes Terminal abfragen, um dessen Status zu bestimmen (bereit zum Senden oder bereit zum Empfangen).



Abfrage, natürlichsprachliche Subst. (natural language query)

® siehe natürlichsprachliche Abfrage.



Abfragesprache Subst. (query language)

Eine Untermenge der Datenmanipulations-Sprache (Data Manipulation Language), insbesondere der Teil, der sich auf das Abrufen und die Anzeige von Daten aus einer Datenbank bezieht. Manchmal verwendet man diesen Begriff auch für die gesamte Datenmanipulations-Sprache. ® siehe auch Datenmanipulations-Sprache.



Abfragesprache, strukturierte Subst. (structured query language)

® siehe strukturierte Abfragesprache.



abgeblendet Adj. (dimmed)

Inaktive Elemente einer grafischen Benutzeroberfläche werden abgeblendet, d.h., grau unterlegt. Die Zeichen werden also nicht schwarz, sondern grau angezeigt. Abgeblendete Menübefehle können unter den gegebenen Umständen nicht aktiviert werden. So ist z.B. der Befehl Ausschneiden abgeblendet, wenn kein Text markiert ist. Der Befehl Einfügen ist abgeblendet, wenn kein Text in die Zwischenablage kopiert wurde.



abgeleitete Klasse Subst. (derived class)

In der objektorientierten Programmierung eine Klasse, die aus einer anderen Klasse, der sog. Basisklasse, erzeugt wird und deren gesamte Merkmale erbt. Die abgeleitete Klasse kann dann Datenelemente und Routinen hinzufügen, Routinen der Basisklasse neu definieren und den Zugriff auf Merkmale der Basisklasse einschränken. ® siehe auch Basisklasse, Klasse, objektorientierte Programmierung.



abgeleitete Schrift Subst. (derived font)

Eine Schrift, die aus einer bereits vorhandenen Schrift skaliert oder modifiziert wurde. Das Betriebssystem von Macintosh ist z.B. in der Lage, Zeichen in Schriftgrößen zu generieren, die im installierten Größenbereich nicht vorkommen. ® siehe auch Schrift. ® Vgl. eingebaute Schrift.



abgesicherter Modus Subst. (safe mode)

Bei einigen Windows-Versionen, z.B. Windows 95, ein Startmodus, bei dem die meisten Treiber und Peripheriegeräte deaktiviert sind, um Probleme im System lösen zu können. Der abgesicherte Modus wird automatisch vorgeschlagen, wenn das System bei der letzten Sitzung nicht ordnungsgemäß beendet wurde oder starten konnte. ® siehe auch booten.



abgesichertes Hochfahren Subst. (clean boot)

Das Booten oder Starten eines Computers mit einem Minimum an Systemdateien des Betriebssystems. Das abgesicherte Hochfahren wird als Problembehandlungsmethode verwendet, um das Programm, das den Fehler verursacht, einzugrenzen. Typische Fehler sind darin begründet, daß Programme dieselben Ressourcen gleichzeitig aufrufen, Konflikte verursachen, die die Leistungsfähigkeit des Systems reduzieren, den Betrieb von anderen Programmen stören oder gar zum Systemabsturz führen. ® siehe auch Betriebssystem, booten, crashen.



abhängige Variable Subst. (dependent variable)

Eine Variable in einem Programm, deren Wert vom Ergebnis einer anderen Operation abhängt.



Abhängigkeit Subst. (dependence)

Der Zustand, in der eine Entität hinsichtlich der eigenen Definition oder Funktionalität von spezieller Hardware, spezieller Software oder speziellen Ereignissen abhängt. ® siehe auch abhängige Variable, Geräteabhängigkeit, hardwareabhängig, kontextabhängig, softwareabhängig.



Abholen Vb. (fetch)

Das Abfragen einer Anweisung oder eines Datenelements aus dem Speicher und das Ablegen dieses Elements in ein Register. Fetching ist Bestandteil des Ausführungszyklus eines Mikroprozessors. Das Element muß zuerst aus dem Speicher abgeholt und in ein Register geladen werden. Wenn das Element eine Anweisung ist, kann diese ausgeführt werden. Wenn es Datenelemente sind, können daran Aktionen ausgeführt werden.



Abholzeit Subst. (fetch time)

® siehe Befehlsausführungszeit.



ABI Subst.

® siehe binäre Anwendungsschnittstelle.



ABIOS Subst.

Abkürzung für »Advanced Basic Input/Output System«. Ein Satz von Routinen mit Eingabe-Ausgabe-Diensten. Sie wurden entwickelt, um Multitasking und Protected Mode der PS/2-PCs von IBM zu unterstützen. ® siehe auch BIOS.



Abklingen Subst. (decay)

Die zeitliche Abnahme der Signalamplitude.



Abkömmling Subst. (descendant)

In der objektorientierten Programmierung eine Klasse (Gruppe), die eine weiter spezialisierte, auf höherer Ebene liegenden Klasse darstellt. ® siehe auch Klasse, objektorientierte Programmierung.

In der Rechentechnik bezeichnet der Begriff einen Prozeß (etwa ein Programm oder einen Task), der durch einen anderen Prozeß aufgerufen wird und bestimmte Eigenschaften des Urhebers erbt, z.B. geöffnete Dateien. ® siehe auch Child, Vererbung. ® Vgl. Client.



Ablenkspule Subst. (yoke)

Der Bestandteil einer Kathodenstrahlröhre (CRT - Cathode-Ray Tube), der den Elektronenstrahl ablenkt, damit dieser auf einem bestimmten Bereich des Bildschirms auftrifft. ® siehe auch CRT. ® auch genannt Ablenkspulen.



Ablenkspulen Subst. (deflection coils)

® siehe Ablenkspule.



abmelden Vb. (close, log off)

Das Beenden einer Sitzung mit einem Computer, auf den über eine Kommunikationsverbindung zugegriffen wurde. Dabei handelt es sich im allgemeinen um einen Computer, der sich sowohl an einem anderen Ort als der Benutzer befindet als auch vielen Benutzern offensteht. ® auch genannt ausloggen. ® Vgl. anmelden.

Im Zusammenhang mit Netzwerken bedeutet »schließen«, daß die Verbindung eines Computers mit den übrigen Computern des Netzwerks beendet wird.



Abmelden Subst. (logout)

® siehe Ausloggen.



Abnahme Subst. (acceptance test)

Die durch den Kunden - gewöhnlich in der Herstellerfirma - durchgeführte formelle Beurteilung, mit der überprüft wird, ob das Produkt die mit dem Hersteller vereinbarten Spezifikationen erfüllt.



abnormal end Subst.

® siehe abend.



Abonnement kündigen Vb. (unsubscribe)

In Verbindung mit einem Newsreader-Client das Entfernen eines Newsgroup-Eintrags aus der Liste der abonnierten Newsgroups. ® siehe auch Newsgroup.

Außerdem das Entfernen eines Empfängers von einer Verteilerliste. ® siehe auch Verteilerliste.



abonnieren Vb. (subscribe)

Eine Newsgroup auf die Liste der Gruppen setzen, von denen ein Benutzer jeweils alle neuen Artikel erhält.

Außerdem das Setzen eines Namens auf eine LISTSERV-Verteilerliste. ® siehe auch LISTSERV.



abrufbasierende Verarbeitung Subst. (demand-driven processing)

Das Verarbeiten von Daten, sobald diese verfügbar sind. Durch diese Echtzeit-Verarbeitung brauchen keine Daten gespeichert zu werden, die noch nicht verarbeitet wurden. ® Vgl. datengesteuerte Verarbeitung.



abrufen Vb. (retrieve)

Bestimmte, angeforderte Elemente oder Datensätze lokalisieren und an ein Programm oder den Benutzer zurückgeben. Computer können Informationen von beliebigen Speicherquellen abrufen - Festplatten, Magnetbändern oder aus dem Hauptspeicher.



Absatz Subst. (paragraph)

In der Textverarbeitung jeder Teil eines Dokuments, dem eine Absatzmarke vorangeht und der mit einer Absatzmarke endet. Für das Programm stellt ein Absatz eine Informationseinheit dar, die sich als Ganzes auswählen läßt und deren Formatierung sich von den umgebenden Absätzen unterscheiden kann.



Absatzteile, alleinstehende Subst. (widow)

® siehe Hurenkind, Schusterjunge.



abschalten Vb. (disable)

Etwas unterdrücken oder verhindern. Abschalten bezeichnet eine Methode zur Steuerung der Systemfunktionen, wobei bestimmte Aktivitäten unterbunden werden. Ein Programm kann z.B. vorübergehend unwesentliche Interrupts (Anforderungen von Diensten der Systemgeräte) abschalten, um Unterbrechungen kritischer Prozeßabschnitte zu vermeiden. ® Vgl. einschalten.



Abschirmung Subst. (RF shielding)

Eine Vorrichtung - im allgemeinen aus einem Metallblech oder einer metallischen Folie bestehend - die den Durchlaß von elektromagnetischer Strahlung im Hochfrequenzbereich (HF) verhindert. Durch Abschirmung soll sowohl das Austreten von Strahlung aus einem Gerät als auch das Eindringen derselben in ein Gerät unterbunden werden. Ohne geeignete Abschirmung können sich Geräte, die hochfrequente Energie erzeugen oder aussenden, gegenseitig stören. Eine elektrische Küchenmaschine kann beispielsweise Störungen in einem Fernsehgerät verursachen. Auch Computer erzeugen hochfrequente Energie und müssen geeignet abgeschirmt sein, um das Austreten hochfrequenter Strahlung zu verhindern und die Störstrahlungsnormen zu erfüllen. Dabei trägt das Metallgehäuse eines PCs bereits weitgehend zur erforderlichen Abschirmung bei. Nach den amerikanischen FCC-Störstrahlungsnormen werden Typ A (für Bürogeräte) und die strengere FCC-Norm Typ B (für den Wohnbereich) unterschieden. ® siehe auch Hochfrequenz, RFI.



Abschlußkappe Subst. (terminator cap)

Eine spezielle Steckverbindung, die an jedes Ende eines Ethernet-Buskabels angeschlossen werden muß. Fehlen eine oder gar beide Abschlußkappen, kann das Ethernet-Netzwerk nicht in Betrieb genommen werden.



Abschlußwiderstand Subst. (terminator)

Ein Bauelement, das als letztes Gerät in einer Gerätekette (z.B. SCSI) oder einem Busnetzwerk (z.B. Ethernet) angeschlossen werden muß. ® siehe auch Abschlußkappe.



abschneiden Vb. (truncate)

Den Anfang oder das Ende einer Folge von Zeichen oder Zahlen entfernen; insbesondere eine oder mehrere der niederwertigsten Ziffern (in der Regel die am weitesten rechts stehenden) eliminieren. Durch das Abschneiden werden die Ziffern einfach eliminiert. Beim Runden hingegen wird die verbleibende, am weitesten rechts stehende Ziffer gegebenenfalls um 1 erhöht, um Genauigkeitsverluste zu vermeiden. ® Vgl. runden.



absolute Adresse Subst. (absolute address)

Eine Adresse, die die genaue, numerische Position im Arbeitsspeicher angibt, im Gegensatz zu einem Ausdruck, der die Adresse berechnet. ® siehe auch absolute Codierung. ® auch genannt direkter Zugriff, echte Adresse, Maschinenadresse. ® Vgl. relative Adresse, virtuelle Adresse.



absolute Codierung Subst. (absolute coding)

Die Codierung eines Programms, bei der eine absolute Adressierung erfolgt, im Gegensatz zur indirekten Adressierung. ® siehe auch absolute Adresse, indirekte Adresse.



absolute Koordinaten Subst. (absolute coordinates)

Koordinaten in Form von Werten, die sich auf die Entfernung vom Ursprung beziehen, also dem Punkt, in dem sich die Achsen schneiden. In mathematischen Graphen und Computergrafiken werden absolute Koordinaten verwendet, um Punkte in einem Diagramm oder Anzeigeraster zu adressieren. Beispielsweise werden Punkte eines zweidimensionalen Graphen in bezug auf die x- und y-Achse angegeben und die Position eines dreidimensionalen Grafikobjektes in Relation zur x-,y- und z-Achse. ® siehe auch kartesische Koordinaten.



absoluter Pfad Subst. (absolute path)

Form der Pfadangabe zu einer Datei, die von der höchsten Ebene der Baumstruktur des Laufwerks ausgeht (also dem Stammverzeichnis). Beispiel: »C:\Dokumente\Arbeit\Vertrag.txt«. ® siehe auch Pfad. ® Vgl. relativer Pfad.



absoluter Wert Subst. (absolute value)

Die Größe einer Zahl ohne Berücksichtigung des Vorzeichens (+ oder -). Ein absoluter Wert ist immer größer oder gleich Null. Beispielsweise ist der absolute Wert von 10 und von -10 jeweils 10. Programmiersprachen und Tabellenkalkulationsprogramme stellen in der Regel Funktionen bereit, die den absoluten Wert einer Zahl berechnen.



absolutes Zeigegerät Subst. (absolute pointing device)

Ein Zeigegerät, dessen Lage mit der Position des Bildschirmcursors verknüpft ist. Bewegt der Anwender z.B. den Stift eines Grafiktabletts in die rechte obere Ecke des Tabletts, bewegt sich der Cursor in die rechte obere Ecke des Bildschirms bzw. des entsprechenden Fensters. ® siehe auch absolute Koordinaten, Grafiktablett. ® Vgl. relatives Zeigegerät.



Absolutwert Subst. (magnitude)

Die Größe einer Zahl ohne Berücksichtigung ihres Vorzeichens (+ oder -). Beispielsweise ist der Absolutwert von 16 als auch von -16 gleich 16. ® siehe auch absoluter Wert.



absteigende Sortierung Subst. (descending sort)

Ein Sortiervorgang, bei dem die Elemente in fallender Reihenfolge angeordnet werden, z.B. von A bis Z und größere Zahlen vor kleineren Zahlen. ® siehe auch alphanumerische Sortierung. ® Vgl. aufsteigende Sortierung.



Abstract Syntax Notation One Subst.

Abkürzung: ASN.1. Von der ISO genormte Notation, die unabhängige Spezifikationen von Datentypen und Strukturen für die Syntax-Konvertierung definiert. ® siehe auch Datentyp, ISO, Syntax.



abstrakt Adj. (abstract)

In bezug auf Zeichenerkennungssysteme die Eigenschaft eines Symbols, das, im Gegensatz zu einem Buchstaben und einer Ziffer, keine eigentliche Bedeutung aufweist und zunächst definiert werden muß, bevor es interpretiert werden kann.

Bei der Programmierung die Eigenschaft eines Datentyps, der durch die Operationen definiert ist, die mit Objekten dieses Typs durchgeführt werden können, nicht aber durch die Eigenschaften der Objekte selbst. ® siehe auch abstrakter Datentyp.



abstrakte Klasse Subst. (abstract class)

In der Programmiersprache C++ das Gegenstück zu einer konkreten Klasse (einer Klasse, in der Objekte angelegt werden können). In einer abstrakten Klasse können dagegen keine Objekte erzeugt werden. Vielmehr werden abstrakte Klassen dazu verwendet, Unterklassen zu definieren; die Objekte werden dann von den Unterklassen angelegt. ® siehe auch Objekt.



abstrakte Maschine Subst. (abstract machine)

Ein Prozessordesign, das nicht für die tatsächliche Umsetzung (im Sinne eines greifbaren, physischen Prozessors) gedacht ist. Es repräsentiert vielmehr das Modell der Verarbeitung einer Zwischensprache, die als »abstrakte Maschinensprache« bezeichnet wird und bei einem Interpreter oder Compiler zum Einsatz kommt. Der Befehlssatz einer abstrakten Sprache kann Befehle verwenden, die der kompilierten Sprache stärker ähneln als den Maschinenbefehlen des jeweiligen Computers. Außerdem kann die abstrakte Sprache eingesetzt werden, um die Implementierung einer Programmiersprache so zu gestalten, daß diese einfacher auf andere Rechnerplattformen portiert werden kann.



abstrakter Datentyp Subst. (abstract data type)

In der Programmierung ein Datentyp, der durch die Informationen, die er aufnehmen kann, und die Operationen, die mit ihm durchgeführt werden können, definiert ist. Ein abstrakter Datentyp ist allgemeiner als ein Datentyp, der durch die Eigenschaften der Objekte festgelegt ist, die er enthalten kann. Beispielsweise ist der Datentyp »Tier« allgemeiner als die Datentypen »Tier Hund«, »Tier Vogel« und »Tier Fisch«. Das Standardbeispiel für die Veranschaulichung eines abstrakten Datentyps ist der Stapel, ein kleiner Speicherbereich, der für die - in der Regel temporäre - Aufnahme von Informationen benutzt wird. Bezogen auf einen abstrakten Datentyp, stellt der Stapel eine Struktur dar, in der Werte abgelegt (hinzugefügt) und aus der Werte entnommen (entfernt) werden können. Der Typ des Wertes, z.B. Integer, ist für die Definition des Datentyps belanglos. Die Art und Weise, in der mit den abstrakten Datentypen Operationen durchgeführt werden, ist vom Rest des Programms gekapselt oder versteckt. Die Kapselung ermöglicht es dem Programmierer, die Definition des Datentyps oder dessen Operationen zu ändern, ohne daß Fehler in dem bestehenden Code entstehen, der den abstrakten Datentyp verwendet. Abstrakte Datentypen stellen einen Zwischenschritt zwischen konventioneller und objektorientierter Programmierung dar. ® siehe auch Datentyp, objektorientierte Programmierung.



abstrakter Syntaxbaum Subst. (abstract syntax tree)

Eine baumähnliche Darstellung von Programmen, die in vielen integrierten Programmierumgebungen und strukturorientierten Editoren verwendet wird.



abstrakte Syntax Subst. (abstract syntax)

Eine Beschreibung einer Datenstruktur, die unabhängig von Hardwarestrukturen und Codierungsarten ist.



abstürzen Vb. (blow up, bomb)

Vollständiges, abruptes Zusammenbrechen eines Systems oder Programms. Das System oder Programm reagiert nicht mehr auf Benutzereingaben. Um wieder weiterarbeiten zu können, muß das System oder Programm neu gestartet werden. ® siehe auch abend, Bug, crashen, hängen.

Die Ursache für einen Absturz liegt meist in einem schweren Programmfehler. Typischerweise wird ein derartiger Fehler hervorgerufen, wenn ein Programm versucht, einen zulässigen Wertebereich zu verlassen oder über die Grenze eines Speichers hinauszuschreiben und gleichzeitig keine Methode existiert, die das unterbindet. Ein typischer Ausspruch eines Programmierers, der einen derartigen Fehler verursacht hat, lautet: »Ich versuchte, außerhalb des Fensters zu zeichnen, und die Grafikroutinen stürzten ab.«. ® siehe auch abbrechen, abend.



abtasten Vb. (scan)

In der Fernsehtechnik und bei Computerbildschirmen die zeilenweise Bewegung des Elektronenstrahls über die Leuchtstoffschicht auf der Innenseite des Bildschirms, um durch Anregung der Leuchtstoffe ein sichtbares Bild zu erzeugen.



Abtastrate Subst. (sampling rate)

Die Frequenz, mit der Proben einer physikalischen Variablen, wie beispielsweise Schall, entnommen werden. Je höher die Abtastrate (d.h., je höher die Anzahl der entnommenen Proben pro Zeiteinheit), um so mehr ähnelt das digitalisierte Ergebnis dem Original. ® siehe auch Sampling.



abtrennen Vb. (burst)

Beim Druck mit Endlospapier das Abreißen eines Einzelblatts an der Perforation, typischerweise, wenn dieses fertig bedruckt und aus dem Drucker herausgeschoben wurde.



A/B-Umschaltbox Subst. (A/B switch box)

Eine Einrichtung mit einem Wählschalter, der zwei Positionen einnehmen kann. Wenn der Benutzer eine Position wählt, wird das Signal entweder vom Eingang der Umschaltbox zu einem der beiden Ausgänge geleitet oder vom gewählten Eingang zum Ausgang. ® siehe auch Schalter.



Abwärtskompatibilität Subst. (downward compatibility)

Quellcode oder Programme, die auf einer neueren, verbesserten Systemumgebung bzw. Compiler-Version entwickelt wurden, die sich aber dennoch mit einer einfacheren (älteren) Version ausführen bzw. kompilieren lassen. ® Vgl. aufwärtskompatibel.



Abweichen Subst. (bias)

Allgemein eine konstante oder systematische Differenz zwischen einem Wert und einem Bezugspunkt.

Bei der Datenübertragung eine Form einer Verzerrung mit der Länge der übertragenen Bits. Sie ist durch eine Verzögerung bedingt, die auftritt, wenn die Spannung beim Signalwechsel von 0 auf 1 und umgekehrt ansteigt oder fällt.



Abweichung (math.) Subst. (bias)

In der Mathematik eine Maßzahl, die den Betrag angibt, um den der Mittelwert einer Gruppe von Werten von einem Bezugspunkt divergiert.



abziehen Vb. (pull)

Das Abrufen von Daten von einem Netzwerk-Server. ® siehe POP. ® Vgl. push.



AC Subst.

® siehe Wechselstrom.



AC-Adapter Subst. (AC adapter)

Ein externes Netzteil, das die übliche 220- oder 110-Volt-Wechselspannung in Gleichstrom-Niedrigspannung umwandelt, wie sie zum Betrieb von elektronischen Halbleitergeräten benötigt wird. Externe AC-Adapter werden in Verbindung mit Geräten eingesetzt, die nicht über ein eingebautes Netzteil verfügen (z.B. Laptop-Computer).



ACCESS.bus Subst.

Ein bidirektionaler Bus, der zum Anschluß von Peripheriegeräten an den PC dient. Der ACCESS.bus erlaubt es, bis zu 125 Geräte der niedrigen Geschwindigkeitsklasse wie Drucker, Modems, Mäuse und Tastaturen an einen einzigen Mehrzweck-Port anzuschließen. Peripheriegeräte, die den ACCESS.bus unterstützen, verfügen über eine Steckverbindung (Stecker oder Buchse), die Ähnlichkeiten mit einem Telefonstecker (mit dem amerikanischen Mikrostecker, nicht mit dem in Deutschland üblichen TAE-Stecker) aufweist. Die Geräte werden dabei hintereinander in Reihe verbunden, hängen also an einer Kette. Dennoch kommuniziert der PC direkt mit jedem einzelnen Peripheriegerät und umgekehrt. Wird ein Gerät (z.B. ein Drucker) über den ACCESS.bus mit dem System verbunden, wird das Gerät automatisch identifiziert und so konfiguriert, daß eine optimale Leistungsfähigkeit erreicht wird. Peripheriegeräte können während des laufenden Betriebs an den Computer angeschlossen werden (Hot Plugging), wobei dem neuen Gerät automatisch eine eindeutige Adresse zugewiesen wird (Auto-Adressierung). Der ACCESS.bus wurde von DEC entwickelt und steht in Konkurrenz mit dem USB von Intel. ® siehe auch bidirektional, Bus, Daisy Chain, Einbau im laufenden Betrieb, Peripherie, portieren. ® Vgl. USB.



Account Subst. (account)

In einem Online-Dienst eine Einrichtung, die dazu dient, den Benutzer zu identifizieren und dessen Aktivitäten zum Zwecke der Abrechnung zu protokollieren. In diesem Zusammenhang wird »Account« (wörtlich übersetzt: »Konto, Guthaben«) auch als »Benutzerkonto« bezeichnet.

In lokalen Netzwerken und Mehrbenutzer-Betriebssystemen stellt der Account eine vergleichbare Einrichtung dar. Da die Benutzung jedoch in der Regel nicht mit Kosten verbunden ist, wird der Account dort zum Zwecke der Identifikation, Verwaltung und Sicherheit angelegt, nicht aber zur Abrechnung.



ACCU Subst.

® siehe Association of C and C++ Users.



Achse Subst. (axis)

In einem Diagramm oder einem anderen zweidimensionalen System, das Koordinaten verwendet, entweder die horizontale Linie (x-Achse) oder vertikale Linie (y-Achse), die als Bezug für die darzustellenden Werte dient. In dreidimensionalen Koordinatensystemen wird die Tiefe durch eine dritte Linie (z-Achse) repräsentiert. ® siehe auch kartesische Koordinaten.



ACIS Subst.

Abkürzung für »Andy, Charles, Ian's System«. Ein objektorientiertes Toolkit zur geometrischen Modellierung. Es dient als »geometrische Engine« im Bereich von 3D-Modellierungsanwendungen. ACIS stellt ein offenes System für die Erzeugung von Draht-, Oberflächen- und Volumenmodellen mit Hilfe einer allgemeinen, einheitlichen Datenstruktur dar. Das System wird im allgemeinen als der De-facto-Standard für die Herstellung von Volumenmodellen betrachtet. ACIS wurde von der Firma Spatial Technology, Inc. entwickelt.



ACK Subst.

Abkürzung für »acknowledgment« (positive Quittung). Eine Nachricht, die von der Empfangseinheit an die Sendestation oder den Computer übermittelt wird, um entweder die Empfangsbereitschaft zu signalisieren oder die fehlerfreie Übertragung zu bestätigen. ® Vgl. NAK.



ACL Subst.

® siehe Zugriffskontroll-Liste.



ACM Subst.

® siehe Association for Computing Machinery.



Acrobat Subst.

Ein kommerzielles Programm der Firma Adobe, das ein formatiertes Dokument, welches unter Windows, mit dem Macintosh, unter MS-DOS oder UNIX angelegt wurde, in eine sog. PDF-Datei umwandelt. PDF steht für »Portable Document Format«, zu deutsch »portables Dokumentformat«. Acrobat ermöglicht es den Benutzern, Dokumente, die unterschiedliche Schriftarten, Farben, Grafiken und Fotografien aufweisen, an die Empfänger zu übermitteln, unabhängig davon, mit welcher Anwendung das Originaldokument angefertigt wurde. Der Empfänger benötigt zum Betrachten des Dokuments lediglich den Acrobat Reader, der für diverse Rechnerplattformen erhältlich ist und kostenlos verteilt wird.



ACSE Subst.

® siehe Association Control Service Element.



Active Framework for Data Warehousing Subst.

Eine Data-Warehousing-Anwendung, die von den Firmen Microsoft sowie Texas Instruments entwickelt wurde und eine Umsetzung des Microsoft-Standards zum Umgang mit Metadaten darstellt. ® siehe auch ActiveX, Metadaten.



ActiveMovie Subst.

Eine plattformübergreifende Technologie für digitales Video. Sie wurde von Microsoft für den Multimedia-Einsatz, auch im Online-Bereich, entwickelt.



ActiveX Subst.

Ein Satz von Technologien, der es Softwarekomponenten ermöglicht, in einer vernetzten Umgebung miteinander zu kommunizieren, unabhängig von der Programmiersprache, mit der sie entwickelt wurden. ActiveX - von Microsoft Mitte der 90er Jahre mit der Intention entwickelt, einen Standard zu schaffen, und heute von der Open Group verwaltet - basiert auf dem Component Object Model (COM) von Microsoft. Derzeit wird ActiveX überwiegend eingesetzt, um interaktive Elemente für das World Wide Web zu entwickeln, obgleich ActiveX auch für Desktop-Anwendungen und andere Programme verwendet werden kann. ActiveX-Kontrollelemente lassen sich in Web-Seiten einbetten, um Animationen und andere multimediale Effekte, interaktive Objekte und hochentwickelte Anwendungen herzustellen. ® siehe auch ActiveX-Steuerelemente, COM. ® Vgl. Applet, Plug-In.



ActiveX-Steuerelemente Subst. (ActiveX controls)

Wiederverwendbare Softwarekomponenten auf Basis der ActiveX-Technologie. Derartige Komponenten können dazu verwendet werden, spezialisierte Funktionalität zu integrieren, z.B. Animationen und Pop-up-Menüs in Web-Seiten, Desktop-Anwendungen und Software-Entwicklungswerkzeuge. ActiveX-Steuerelemente lassen sich mit einer Vielzahl von Programmiersprachen entwickeln, beispielsweise mit C, C++, Visual Basic und Java. ® siehe auch ActiveX. ® Vgl. Hilfsprogramm.



ACTOR Subst.

Eine objektorientierte Programmiersprache, die von der Firma The Whitewater Group, Ltd., entwickelt wurde. Sie wurde hauptsächlich dafür konzipiert, die Programmierung unter Microsoft Windows zu vereinfachen. ® siehe auch objektorientierte Programmierung.



.ad

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Andorra angibt.



Ada Subst.

Eine Hochsprache, die auf der Programmiersprache Pascal basiert und unter der Führung des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums (U.S. Department of Defense, DoD) in den späten 70er Jahren entwickelt wurde. Die Absicht bestand darin, eine Sprache zu schaffen, die nahezu die komplette Software-Entwicklung für das Verteidigungsministerium abdeckt. Ada wurde nach Augusta Ada Byron benannt, der Assistentin von Charles Babbage, die ihn bei der Entwicklung von Programmen für seine Analytical Engine unterstützte, den ersten mechanischen Computer (19. Jahrhundert). ® siehe auch Pascal.



Adapter Subst. (adapter)

Eine Steckkarte für einen PC, die es ermöglicht, Peripheriegeräte - z.B. ein CD-ROM-Laufwerk, ein Modem oder einen Joystick - zu nutzen, für die standardmäßig nicht die notwendigen Buchsen, Ports und Platinen vorhanden sind. Eine einzige Steckkarte kann dabei über mehrere integrierte Adapter verfügen. ® siehe auch Controller, Erweiterungskarte, Netzwerkadapter, portieren, Video-Adapter. ® auch genannt Schnittstellenkarte.



adaptive Delta-Puls-Code-Modulation Subst. (adaptive delta pulse code modulation)

Abkürzung: ADPCM. Eine Klasse von Codierungs- und Decodierungsalgorithmen für komprimierte Signale, die in der Audio-Kompression und anderen Anwendungen in der Datenkompression eingesetzt werden. ADPCM speichert digital abgetastete Signale (Samples) als Folge von Wertänderungen, wobei der Änderungsbereich mit jedem Sample bei Bedarf angepaßt wird und sich demzufolge die effektive Bitauflösung der Daten erhöhen kann. ® siehe auch Pulscode-Modulation. ® Vgl. adaptive differentielle Puls-Code-Modulation.



adaptive differentielle Puls-Code-Modulation Subst. (adaptive differential pulse code modulation)

Ein digitaler Audio-Kompressionsalgorithmus, der die Samples (also die abgetasteten Signale) als Differenz zwischen der linearen Kombination vorangehender Samples und dem aktuellen Sample speichert, nicht also in Form des Meßwertes selbst. Die Formel zur linearen Kombination wird jeweils nach wenigen Samples geändert, um den Dynamikbereich des erzeugten Signals zu verkleinern mit dem Zweck, die Daten effizienter zu speichern. ® siehe auch Pulscode-Modulation. ® Vgl. adaptive Delta-Puls-Code-Modulation.



adaptives Anwortverhalten Subst. (adaptive answering)

Die Fähigkeit eines Modems, festzustellen, ob es sich bei einem eintreffenden Anruf um ein Fax oder aber um eine Datenübertragung handelt, und sich entsprechend korrekt darauf einzustellen. ® siehe auch Modem.



adaptives System Subst. (adaptive system)

Ein System, das fähig ist, sein Verhalten anzupassen, basierend auf bestimmten Merkmalen seiner »Erfahrung« oder der Umgebung. ® siehe auch Expertensystem.



ADB Subst.

® siehe Apple Desktop Bus.



ADC Subst.

® siehe Analog-Digital-Wandler.



Addierer Subst. (adder)

Ein Bestandteil der zentralen Verarbeitungseinheit (central processing unit, CPU), der zwei durch entsprechende Befehle an ihn übermittelte Zahlen addiert. ® siehe auch CPU.

Ein Schaltkreis, der die Amplituden zweier Eingangssignale addiert, wird ebenfalls als »Addierer« bezeichnet. ® siehe auch Halbaddierer, Volladdierer.



Addierer, paralleler Subst. (parallel adder)

® siehe paralleler Addierer.



Addierer, serieller Subst. (serial adder)

® siehe serieller Addierer.



Add-In Subst. (add-in)

® siehe Add-On.



Add-On Subst. (add-on)

Im Zusammenhang mit Hardware eine Einrichtung, z.B. eine Steckkarte oder ein Chip, die in den Computer eingebaut werden kann, um seine Fähigkeiten zu erweitern. ® siehe auch offene Architektur.

Im Bereich der Software ein Zusatzprogramm, das die Fähigkeiten eines Anwendungsprogramms erweitert. ® siehe auch Utility-Programm.



ADJ Subst.

Abkürzung für »adjacent«, zu deutsch »benachbart«. Ein Boolescher Operator, der bewirkt, daß nur Fälle berücksichtigt werden, bei denen Elemente direkt nebeneinander stehen. In bezug auf einen Suchstring führt die Eingabe »Microsoft ADJ Word« dazu, daß nur Textstellen gefunden werden, in denen sich die Begriffe »Microsoft« und »Word« unmittelbar nebeneinander befinden.



ADN Subst.

® siehe Advanced Digital Network.



Adobe Type Manager Subst.

Software der Firma Adobe Systems, die PostScript-Schriften auf einem Computersystem verwaltet. ® siehe auch PostScript.



ADP Subst.

® siehe Datenverarbeitung.



ADPCM Subst.

® siehe adaptive Delta-Puls-Code-Modulation.



Adreßänderung Subst. (address modification)

Der Vorgang, bei dem eine Adresse während einer Berechnung aktualisiert wird.



Adreßauflösung Subst. (address resolution)

Die Identifizierung eines Computers anhand seiner (numerischen) Hardware-Adresse, indem der zugehörige Eintrag in einer Adreß-Zuordnungstabelle ausfindig gemacht wird. ® siehe auch Adreß-Zuordnungstabelle.



Adreßauflösungs-Protokoll Subst. (Address Resolution Protocol)

® siehe ARP.



Adreßbuch Subst. (address book)

In einem E-Mail-Programm eine Liste mit E-Mail-Adressen und den zugehörigen wirklichen Namen der Empfänger.

Auf Web-Seiten ein informelles Verzeichnis mit E-Mail-Adressen oder URLs.



Adreßbus Subst. (address bus)

Ein Leitungssystem im Computer mit typischerweise 20 bis 64 separaten Leitungen für die Übertragung der Signale, die die Positionen im Arbeitsspeicher spezifizieren. ® siehe auch Bus.



Adreßdecoder Subst. (address decoder)

Ein elektronisches Bauelement, das eine numerische Adresse so konvertiert, daß eine Speicherstelle in einem oder mehreren RAM-Chips ausgewählt wird.



Adresse Subst. (address)

Im Zusammenhang mit dem Arbeitsspeicher eine Zahl, die die Stelle im Speicher angibt, an der sich die entsprechenden Daten befinden oder an der Daten geschrieben werden sollen. ® siehe auch absolute Adresse, Adreßraum, physikalische Adresse, virtuelle Adresse.

Im Bereich des Internet oder eines anderen Netzwerks ein Name oder ein abgekürzter Name, der eine bestimmte Site angibt.

In Verbindung mit E-Mail ein Code, der das Ziel für die E-Mail angibt.



Adresse, absolute Subst. (absolute address)

® siehe absolute Adresse.



Adresse, aufgeschobene Subst. (deferred address)

® siehe aufgeschobene Adresse.



Adresse, echte Subst. (real address)

® siehe echte Adresse.



Adresse, indirekte Subst. (indirect address)

® siehe relative Adresse.



Adresse, indizierte Subst. (indexed address)

® siehe indizierte Adresse.



Adresse, physikalische Subst. (physical address)

® siehe physikalische Adresse.



Adresse, relative Subst. (relative address)

® siehe relative Adresse.



Adresse, relozierbare Subst. (relocatable address)

® siehe relozierbare Adresse.



Adresse, symbolische Subst. (symbolic address)

® siehe symbolische Adresse.



Adresse, virtuelle Subst. (virtual address)

® siehe virtuelle Adresse.



adressierbarer Cursor Subst. (addressable cursor)

Ein Cursor, der so programmiert wurde, daß er zu einer beliebigen Position auf dem Bildschirm bewegt werden kann, gewöhnlich mit Hilfe der Tastatur oder der Maus.



adressieren Vb. (address)

Auf ein einzelnes Element im Speicher (also eine Speicherstelle) verweisen. ® siehe auch absolute Adresse, Adreßraum, physikalische Adresse, virtuelle Adresse.



Adressierung Subst. (addressing)

Die Zuweisung einer Adresse oder der Verweis auf eine Adresse. In der Programmierung ist die Adresse typischerweise ein Wert, der einen Ort im Speicher angibt. ® siehe auch adressieren.



Adressierung, lineare Subst. (linear addressing architecture)

® siehe lineare Adressierung.



Adressierung, punktweise Subst. (dot-addressable mode)

® siehe punktweise Adressierung.



Adressierungsarchitektur, segmentierte Subst. (segmented addressing architecture)

® siehe segmentierte Adressierungsarchitektur.



Adressierungsmaske Subst. (address mask)

Eine Nummer, die bewirkt, daß alle Informationen aus der Netzwerkadreßnummer, mit Ausnahme der wirklich notwendigen, herausgefiltert werden, wenn sie vom Computer mit einer Netzwerkadreßnummer verglichen wird. Dazu ein Beispiel: Ein Netzwerk verwendet das Adreßschema XXX.XXX.XXX.YYY, und alle Computer im Netzwerk weisen dieselben ersten Adreßzahlen auf. Mit Hilfe der Maske wird der Adreßbestandteil XXX.XXX.XXX entfernt, so daß nur noch die signifikanten Ziffern der Adressen übrigbleiben, also YYY. ® siehe auch adressieren.



Adressierungsmodus Subst. (address mode)

Die Methode, um eine Adresse im Speicher anzugeben. ® siehe auch absolute Adresse, indizierte Adresse, relative Adresse, Seitenadresse.



Adreßmarke Subst. (address mark)

® siehe Indexmarke.



Adreßraum Subst. (address space)

Der Gesamtbereich an Positionen im Arbeitsspeicher, die von einem Computer adressiert werden können.



Adreßraum, linearer Subst. (flat address space)

® siehe linearer Adreßraum.



Adreßraum, segmentierter Subst. (segmented address space)

® siehe segmentierter Adreßraum.



Adreßregister Subst. (address register)

Ein Hochgeschwindigkeits-Schaltkreis, in dem eine Speicheradresse zum Zwecke der Informationsübertragung zwischengespeichert wird.



Adreßübergabe Subst. (pass by address)

Auch »Übergabe als Zeiger« genannt. Eine Methode zur Übergabe eines Arguments oder Parameters an ein Unterprogramm. Die aufrufende Routine übergibt die Adresse (Speicherort) des Parameters an die aufgerufene Routine, die dann unter Verwendung dieser Adresse den Wert des Parameters abrufen oder modifizieren kann. ® siehe auch Argument, aufrufen. ® auch genannt Referenzübergabe. ® Vgl. Wertübergabe.



Adreß-Übersetzung Subst. (address translation)

Der Vorgang, bei dem eine bestimmte Art einer Adresse in eine andere Art konvertiert wird, z.B. eine virtuelle Adresse in eine physikalische.



Adreßumsetzung, dynamische Subst. (dynamic address translation)

® siehe dynamische Adreßumsetzung.



Adreß-Zuordnungstabelle Subst. (address mapping table)

Eine Tabelle, die von Routern oder DNS-Servern (Domain Name System) verwendet wird, um - numerische - IP-Adressen (Internet Protocol) in einen ausgeschriebenen Text, z.B. einen Namen aufzulösen. ® siehe auch DNS-Server, IP-Adresse, Router.



ADSL Subst.

® siehe asymmetric digital subscriber line.



Advanced Digital Network Subst.

Abkürzung: ADN. Ein Standleitungs-Service für die Übertragung von Daten, Video und anderen digitalen Signalen. ADN weist eine außerordentlich hohe Zuverlässigkeit auf und wird als Hauptdienst von Kommunikationsgesellschaften angeboten. Gewöhnlich erreicht ADN eine Übertragungsgeschwindigkeit von 56 Kilobit pro Sekunde oder darüber. ® siehe auch Standleitung.



Advanced Power Management Subst.

Abkürzung: APM. Eine Programmierschnittstelle für Anwendungsprogramme, die von Microsoft und Intel entwickelt wurde. APM dient dazu, den Stromverbrauch eines PCs, im besonderen von akkubetriebenen Laptop-Computern, zu überwachen und zu reduzieren. Dabei wird es Programmen ermöglicht, das System hinsichtlich des von ihnen initiierten Stromverbrauchs zu informieren, so daß das System die Stromversorgung unbenutzter Hardwarekomponenten abstellen kann. ® siehe auch Anwendungs-Programmierschnittstelle.



Advanced Program-to-Program Communication Subst.

® siehe APPC.



Advanced Research Projects Agency Network Subst.

® siehe ARPANET.



Advanced RISC Subst.

Abkürzung für »Advanced Reduced Instruction Set Computing«. Eine Spezifikation für eine Mikrochiparchitektur und Systemumgebung auf RISC-Basis. Sie wurde von der Firma MIPS Computer Systems entwickelt, um die Binärkompatibilität zwischen Programmen sicherzustellen. ® siehe auch RISC.



Advanced-RISC-Spezifikation Subst. (Advanced RISC Computing Specification)

Die minimalen Hardware-Anforderungen für ein System auf RISC-Basis, so daß dieses den Standard Advanced Computing Environment erfüllt. ® siehe auch Advanced RISC.



Advanced-SCSI-Programmierschnittstelle Subst. (Advanced SCSI Programming Interface)

Eine Schnittstellenspezifikation, die von der Firma Adaptec entwickelt wurde, um Befehle an SCSI-Host-Adapter zu senden. Die Schnittstelle stellt eine Abstraktionsschicht (Abstraction Layer) zur Verfügung, die den Programmierer davon befreit, die Eigenheiten bestimmter Host-Adapter berücksichtigen zu müssen. ® siehe auch Adapter, SCSI.



A/D-Wandler Subst. (A-D converter)

® siehe Analog-Digital-Wandler.



.ae

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in den Vereinigten Arabischen Emiraten angibt.



Änderungsdatei Subst. (change file)

Eine Datei, in der Transaktionen aufgezeichnet werden, die in einer Datenbank durchgeführt werden. Auf diese Weise wird eine Basis geschaffen, um später die Stammdatei zu aktualisieren und die Technik des Überwachens und Aufzeichnens (audit trail) zu ermöglichen. ® siehe auch Ergänzungsdatensatz. ® auch genannt Transaktionsprotokoll.



.af

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Afghanistan angibt.



AFDW Subst.

® siehe Active Framework for Data Warehousing.



AFIPS Subst.

Abkürzung für »American Federation of Information Processing Societies«. Ehemaliger Verband, der 1961 zum Zwecke der Förderung von computer- und informationsorientierten Unternehmen gegründet wurde. AFIPS stellte die US-amerikanische Vertretung der IFIP (International Federation of Information Processing) dar und wurde 1990 durch FOCUS (Federation on Computing in the United States) ersetzt.



AFK Adv.

Abkürzung für »away from keyboard«, zu deutsch »bin (kurz) weg von der Tastatur«. Ein Ausdruck, der gelegentlich in Live-Chats (Internet und Online-Dienste) verwendet wird und angibt, daß der Anwender derzeit nicht antworten kann. ® siehe auch chatten.



.af.mil

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse der Luftwaffe der Vereinigten Staaten angibt.



AFS Subst.

Abkürzung für »Andrew File System«. Verteiltes Dateisystem, das an der Carnegie-Mellon-Universität entwickelt wurde und die Verwaltung von Dateien in großen Netzwerken erleichtert.



.ag

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf Antigua und Barbuda angibt.



Agent Subst. (agent)

Allgemein ein Programm, das einen Hintergrund-Task durchführt und den Anwender darüber informiert, wenn der Task beendet wurde oder ein erwartetes (vorher definiertes) Ereignis eingetreten ist.

Im Bereich der Datenrecherche ein Programm, das Archive und andere Informationsquellen nach einem Thema durchsucht, das vom Anwender vorgegeben wurde. Agenten dieser Art werden sehr häufig im Internet verwendet und sind gewöhnlich für die Suche nach einem ganz bestimmten Typ an Informationen konzipiert, z.B. Nachrichten innerhalb von Usenet-Gruppen. Eine besondere Art von Agenten sind die im Internet eingesetzten Spinnen (Spider). ® siehe auch Spinne. ® auch genannt intelligenter Agent.

Im Bereich von Client-Server-Anwendungen stellt ein Agent einen Prozeß dar, der eine Vermittlerrolle zwischen dem Client und dem Server einnimmt.

Im Bereich von SNMP (Simple Network Management Protocol) bezeichnet »Agent« ein Programm, das den Netzwerkverkehr überwacht. ® siehe auch SNMP.



Agent, intelligenter Subst. (intelligent agent)

® siehe Agent.



aggressive Neuinstallation Subst. (clean install)

Neuinstallation einer Software in einer Art und Weise, die sicherstellt, daß keine Anwendungs- oder Systemdateien aus der vorherigen Installation erhalten bleiben. Diese Vorgehensweise schützt davor, daß Installationsprogramme Dateien überspringen, da bereits Dateien unter demselben Namen vorhanden sind. Bereits vorhandene Dateien können jedoch defekt sein oder eine inzwischen nicht mehr aktuelle Version darstellen. Bei der aggressiven Neuinstallation werden nach Möglichkeit sämtliche Dateien der jeweiligen Software - mit Ausnahme etwaiger Datendateien - vor der eigentlichen Installation entfernt.



.ai

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf Anguilla angibt.



.aiff

Eine Dateinamenerweiterung zur Kennzeichnung von Audiodateien mit einem Format, das ursprünglich in Computern von Apple und Silicon Graphics (SGI) verwendet wurde.



AIFF Subst.

Das Soundformat, das ursprünglich auf Computern von Apple und Silicon Graphics (SGI) eingesetzt wurde. Die Sounddateien werden dabei als Wellenformen mit einer Abtasttiefe von 8 Bit Mono gespeichert. ® siehe auch Wellenform.



AIX Subst.

Abkürzung für »Advanced Interactive Executive«. Ein Derivat des Betriebssystems UNIX, das von IBM für die eigenen UNIX-Workstations und PCs angeboten wird.



Akkumulator Subst. (accumulator)

Ein Register, das für logische und arithmetische Operationen konzipiert ist, gewöhnlich zum Zählen von Elementen und zur Berechnung von Summen.



Akkumulator, alternativer Subst. (reserve accumulator)

® siehe alternativer Akkumulator.



Akronym Subst. (acronym)

Ein Ausdruck, der sich aus den Anfangsbuchstaben oder den relevanten Buchstaben einer aus mehreren Wörtern bestehenden Umschreibung bzw. eines anderen Begriffs ableitet und häufig als Gedächtnisstütze dient, deren Buchstaben auf die eigentlichen Wörter im Begriff schließen lassen. Beispiele: RAM (Random Access Memory) und AUTOEXEC.BAT (automatically executed batch file).



Aktenkoffer Subst. (Briefcase, My Briefcase, suitcase)

Ein Dienstprogramm von Windows 95, das zum Datenabgleich von Dateien zwischen zwei Computern dient, typischerweise zwischen einem Desktop-PC und einem tragbaren Computer wie einem Laptop oder Notebook. Dies ist besonders empfehlenswert für Benutzer, die oft außer Haus an einem Computer arbeiten.

Der Datenabgleich erfolgt dabei über den Systemordner »Aktenkoffer«. Der Inhalt des Aktenkoffers kann per Diskette, Wechselplatte, PC-Direktverbindung oder Netzwerk an einen anderen Computer übertragen werden. Beim Rückübertragen der Daten werden die Dateien miteinander verglichen und auf den neuesten Stand gebracht.

Beim Apple Macintosh eine Datei, die verschiedene Schriften oder Schreibtischprogramme enthalten kann. Bei den früheren Versionen des Betriebssystems sind diese Dateien mit einem Koffersymbol gekennzeichnet. ® siehe auch Font-Koffer.



aktiv Adj. (active)

Das Element - Gerät, Programm, Datei oder Bestandteil des Bildschirms -, das momentan Operationen durchführt oder auf die Durchführung von Operationen wartet. In bezug auf den Bildschirm ist das aktive Element gewöhnlich daran zu erkennen, daß sich dort der Cursor oder ein hervorgehobenes Auswahlelement befindet.



aktive Datei Subst. (active file)

Die Datei, auf die sich der aktuellen Befehl bezieht - typischerweise handelt es sich um eine Datendatei.



aktive Matrix Subst. (active-matrix display)

Technik bei Flüssigkristall-Displays (LCD), bei der sich das Display aus einem großen Raster von LCD-Zellen zusammensetzt. Jedes Pixel wird durch eine Zelle dargestellt, wobei die in den Zellen erzeugten elektrischen Felder durch Dünnfilmtransistoren (thin-film transistor, TFT) unterstützt werden (daher auch »aktive Matrix«) - in der einfachsten Form durch genau einen Dünnfilmtransistor pro Zelle. Displays mit aktiver Matrix werden hauptsächlich in Laptops und Notebooks eingesetzt, da sie eine geringe Dicke aufweisen, hochqualitative Farbdarstellungen bieten und das Display aus allen Blickwinkeln gut erkennbar ist, im Gegensatz zu Displays mit passiver Matrix. ® siehe auch Flüssigkristall-Display, TFT. ® auch genannt TFT, TFT-Display, TFT LCD. ® Vgl. passive Matrix.



aktiver Hub Subst. (active hub)

Der zentrale Computer, der sämtliche Signale in einem aktiven Stern-Netzwerk regeneriert und neu überträgt. ® siehe auch aktiver Stern.



aktiver Inhalt Subst. (active content)

Ein Bestandteil einer Web-Seite, der sich zeitabhängig oder in Abhängigkeit von Benutzeraktionen verändert. Aktive Inhalte werden mit Hilfe von ActiveX-Kontrollelementen erzeugt. ® siehe auch ActiveX-Steuerelemente.



aktiver Stern Subst. (active star)

Eine Variante der Stern-Netzwerk-Topologie, bei der der zentrale Computer aktiv sämtliche Signale regeneriert und neu überträgt. ® siehe auch Stern-Netzwerk.



aktives Fenster Subst. (active window)

In einer Umgebung, in der mehrere Fenster auf dem Bildschirm dargestellt werden, das Fenster, das das Dokument bzw. Element enthält, auf das sich momentan Cursorbewegungen, Befehle sowie Texteingaben beziehen. ® siehe auch grafische Benutzeroberfläche. ® Vgl. inaktives Fenster.



aktives Programm Subst. (active program)

Das Programm, das momentan vom Prozessor ausgeführt wird.



aktive Zelle Subst. (active cell)

Die hervorgehobene Zelle in einem Tabellenblatt. Es ist die Zelle, auf die sich Eingaben, Formatierungen und andere Operationen beziehen. ® siehe auch Bereich. ® auch genannt aktuelle Zelle, selektierte Zelle.



aktualisieren Vb. (reload)

Eine erneute Kopie der gerade in einem Web-Browser betrachteten Web-Seite anfordern.



Aktualisierer Subst. (Installer)

Ein Programm, das mit dem Apple Macintosh-Betriebssystem mitgeliefert wird. Der Akzualisierer erlaubt es dem Benutzer, System-Upgrades zu installieren und bootfähige (System-)Disketten zu erstellen.



Aktualisierung der Bildschirmanzeige Subst. (redraw)

® siehe Refresh.



Aktuator Subst. (actuator)

Ein Mechanismus in einem Diskettenlaufwerk oder einer Festplatte, der den bzw. die Schreib-Lese-Köpfe über der gewünschten Spur der Diskette oder Magnetplatte positioniert. ® siehe auch Diskettenlaufwerk, Linearmotor, Schrittmotor.



aktuelles Verzeichnis Subst. (current directory)

Das Verzeichnis, das sich im aktiven Verzeichnispfad ganz hinten befindet. Im aktuellen Verzeichnis wird zuerst nach einer angeforderten Datei gesucht. Außerdem wird eine neue Datei in diesem Verzeichnis gespeichert, wenn kein anderes Verzeichnis angegeben ist. ® siehe auch Pfad.



aktuelle Zelle Subst. (current cell)

® siehe aktive Zelle.



.ak.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Alaska in den Vereinigten Staaten angibt.



Akustikkoppler Subst. (acoustic coupler)

Ein Kommunikationsgerät mit zwei isolierten Plastikmuscheln, an denen der Telefonhörer befestigt wird, um eine Verbindung zwischen einem sendenden und einem empfangenden Computer herzustellen. ® siehe auch Modem.



.al

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Albanien angibt.



Alarm Subst. (alarm, alert)

Bei der Programmierung eine asynchrone Benachrichtigung, die ein Thread (also ein Teilprozeß) an einen anderen Thread sendet. Der Alarm unterbricht an genau festgelegten Punkten die Ausführung des empfangenden Thread, der daraufhin einen asynchronen Prozeduraufruf (APC) durchführt. ® siehe auch asynchroner Prozeduraufruf, Thread.



Alarm-Box Subst. (alert box)

Ein Dialogfeld in einer grafischen Benutzeroberfläche, über das eine Nachricht oder Warnung vermittelt wird. ® Vgl. Dialogfeld.



Alert Subst. (alert)

Beim Macintosh und in vielen anderen grafischen Benutzeroberflächen ein akustisch oder visuell wahrnehmbares Signal, das auf einen Fehler hinweist oder als Warnung irgendeiner Art dient. ® siehe auch Alarm-Box.



ALGOL Subst.

Abkürzung für »Algorithmic Language«. Die erste strukturierte, prozedurale Programmiersprache überhaupt. Sie wurde in den späten 50er Jahren entwickelt und erreichte früher eine große Verbreitung - vor allem in Europa.



algorithmische Sprache Subst. (algorithmic language)

Eine Programmiersprache (z.B. Ada, Basic, C und Pascal), bei der zur Problemlösung Algorithmen eingesetzt werden.



Algorithmus Subst. (algorithm)

Eine finite (also endliche) Folge von Schritten zur Lösung eines logischen oder mathematischen Problems.



Algorithmus, paralleler Subst. (parallel algorithm)

® siehe paralleler Algorithmus.



Algorithmus, sequentieller Subst. (sequential algorithm)

® siehe sequentieller Algorithmus.



Alias Subst. (alias)

Allgemein ein alternativer Name für ein Objekt, z.B. eine Datei oder eine anderweitige Gruppe zusammengehöriger Daten.

Im Zusammenhang mit dem E-Mail-Versand in Netzwerken ein Name, der, stellvertretend für eine Person oder eine Gruppe von Personen, als Empfängername verwendet werden kann.

Im Bereich der Kommunikation ein fehlerhaftes Signal, das durch die Digitalisierung eines analogen Audio-Samples bedingt ist.



Aliasing Subst. (aliasing)

Im Bereich der Computergrafik ein unerwünschter Effekt, der sich durch ein gezacktes oder stufenartiges Erscheinungsbild von Kurven und diagonalen Linien bemerkbar macht. Die Ursache dafür liegt in der zu geringen Bildschirmauflösung.



Aliasing-Bug Subst. (aliasing bug)

Ein heikler Fehler in einem Programmcode, der entstehen kann, wenn mit dynamischer Allozierung gearbeitet wird. Angenommen, es verweisen verschiedene Zeiger (Pointer) auf denselben Speicherbereich, und das Programm gibt mit Hilfe eines der Zeiger den Speicher frei. Greift das Programm dann aber auf einen der anderen - gleichwertigen - Zeiger (also einen Alias, daher auch die Bezeichnung »Aliasing-Bug«) zurück, verweist dieser nicht mehr auf die gewünschten Daten; eine schwere Fehlfunktion ist die Folge. Der Fehler ist vermeidbar, indem Allozierungsstrategien verwendet werden, die verhindern, daß mehr als eine Kopie eines Zeigers zur Speicherallozierung existiert. Bei Hochsprachen kann der Fehler verhindert werden, indem eine Programmiersprache wie LISP eingesetzt wird, die über eine automatische Speicherbereinigung (Garbage Collection) verfügt. ® siehe auch Alias, dynamische Allozierung, Speicherbereinigung. ® auch genannt toter Link.



alle anordnen Vb. (tile)

In einer grafischen Benutzeroberfläche mit mehreren Fenstern das (automatische) erneute Anordnen der Fenster bei gleichzeitigem Anpassen der Größe, so daß die Fenster den Bildschirm vollständig ausfüllen, ohne sich zu überlappen.



alleinstehende Absatzteile Subst. (widow)

® siehe Hurenkind, Schusterjunge.



allozieren Vb. (allocate)

Bei der Programmierung das Reservieren einer Ressource, z.B. eines ausreichend großen Speicherbereichs, für die Verwendung eines Programms. ® Vgl. deallozieren.



Allozierung Subst. (allocation)

Im Zusammenhang mit Betriebssystemen der Vorgang, bei dem Speicher für die Verwendung eines Programms reserviert wird.



Allozierung, dynamische Subst. (dynamic allocation)

® siehe dynamische Allozierung.



Allozierungs-Blockgröße Subst. (allocation block size)

Die Größe eines einzelnen Blocks auf einem Speichermedium wie einer Festplatte. Die genaue Größe eines Blocks hängt von diversen Faktoren ab wie der Gesamtkapazität und den eingestellten Partitionsparametern.



All Points Addressable Subst. (all points addressable)

Abkürzung: APA. Ein Modus im Bereich der Computergrafik, bei dem alle Punkte (Pixel) einer Grafik einzeln verändert werden können. ® siehe auch Grafikmodus.



Alpha Subst.

Interne Produktbezeichnung für eine Prozessorreihe von Digital Equipment Corporation (DEC). Die Prozessoren basieren auf der 64-Bit-RISC-Technologie. Das erste Modell, der DECchip 21064, wurde im Februar 1992 eingeführt. Aus warenzeichenrechtlichen Gründen erweiterte DEC den Namen zu »Alpha AXP«, der jetzt formell für die DECchip-Technologie verwendet wird. Der Ausdruck »Alpha« ist gelegentlich in der Literatur als Synonym für »DECchip« zu finden, z.B. in der Formulierung «Alpha-basierter Computer«. ® siehe auch DECchip 21064.



alpha Adj.

Eigenschaft einer Software, die sich im ersten Entwicklungsstadium befindet, also eine Alpha-Version darstellt.



Alpha AXP Adj.

Name für die Technologie der 64-Bit-RISC-Prozessoren von Digital Equipment Corporation (DEC). Die Technologie kommt in der DECchip-Prozessorreihe zur Anwendung. Die Bezeichnung AXP wird von DEC in Verbindung mit den eigenen Personal Computern verwendet, um anzugeben, daß das Gerät über einen DECchip-Prozessor verfügt. ® siehe auch Alpha, DECchip 21064, RISC.



Alphabet Subst. (alphabet)

Jede Zeichenmenge, die die Buchstaben einer Schriftsprache umfaßt.

In der Kommunikation und Datenverarbeitung versteht man unter »Alphabet« die Untermenge eines kompletten Zeichensatzes, inklusive Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen und anderen üblichen Symbolen, gleichzeitig aber auch die Codes, die diese repräsentieren. ® siehe auch ASCII, CCITT, EBCDIC, ISO, Zeichensatz.



alphabetisch Adj. (alphabetic)

Eigenschaft von Wörtern oder Zeichenketten, die gemäß der Reihenfolge der Buchstaben des Alphabets sortiert sind.



Alpha-Box Subst. (Alpha box)

Ein Computer, der zum Einbau des DECchip-21064-Prozessors (auch kurz als »Alpha« bezeichnet) konzipiert ist. ® siehe auch DECchip 21064.



Alpha-Chip Subst. (Alpha chip)

® siehe DECchip 21064.



alphageometrisch Adj. (alphageometric)

Im Bereich der Computergrafik, speziell bei Videotext- und Teletextsystemen, die Eigenschaft einer Darstellungsmethode, bei der zur Darstellung von Texten Codes für alphanumerische Zeichen verwendet werden. Für Grafiken stehen geometrische Primitiven zur Verfügung. Dabei handelt es sich beispielsweise um Formen wie horizontale bzw. vertikale Linienstücke und Eckstücke. ® siehe auch alphamosaikbezogen.



Alpha-Kanal Subst. (alpha channel)

Bei einer 32 Bit breiten Darstellung eines Grafikpunktes (Pixel) die höherwertigen 8 Bit. Diese übernehmen Farbmanipulations- und Maskierungsfunktionen; der eigentliche Bildpunkt wird in den verbleibenden 24 Bit gespeichert.



alphamosaikbezogen Adj. (alphamosaic)

Im Bereich der Computergrafik, speziell bei Videotext- und Teletextsystemen, die Eigenschaft einer Darstellungsmethode, bei der zur Darstellung von Texten Codes für alphanumerische Zeichen verwendet werden. Grafiken werden mit Hilfe von identischen rechteckigen Elementen erzeugt, jedes Element bildet einen Bildpunkt. Mehrere Bildpunkte zusammen bilden eine Form, gewissermaßen ein Mosaik, daher auch die Bezeichnung. ® siehe auch alphageometrisch.



alphanumerisch Adj. (alphanumeric)

Eigenschaft, die sowohl auf Buchstaben als auch auf Ziffern zutrifft. Manchmal werden auch Steuerzeichen, Leerzeichen und andere Spezialzeichen zu den alphanumerischen Zeichen gerechnet. ® siehe auch ASCII, EBCDIC, Zeichensatz.



alphanumerischer Modus Subst. (alphanumeric mode)

® siehe Textmodus.



alphanumerisches Display Subst. (alphanumeric display terminal)

Ein Terminal, das nur Zeichen darstellen kann, aber keine Grafiken.



alphanumerische Sortierung Subst. (alphanumeric sort)

Eine Methode bei der Sortierung von Daten, z.B. von Datensätzen, bei der folgende Sortierfolge gilt: Satzzeichen, Ziffern, Buchstaben (dabei Großbuchstaben vor Kleinbuchstaben), verbleibende Symbole.



Alphatest Subst. (alpha test)

Der Benutzertest, der mit einem Teil einer Alpha-Software durchgeführt wird.



Alpha-Version Subst. (alpha)

Ein Softwareprodukt, das fertig entwickelt wurde und jetzt im Labor einer ersten Testphase unterzogen wird. ® Vgl. Betaversion.



Altair 8800 Subst.

Ein 1975 von der Firma Micro Instrumentation Telemetry Systems of New Mexico eingeführter Kleincomputer, der überwiegend als Bausatz verkauft wurde. Der Altair 8800 basierte auf dem 8-Bit-Prozessor 8080 von Intel und verfügte lediglich über 256 Byte (nicht: Kilobyte) RAM. Eingangswerte wurden über eine Schalterbank an der Frontplatte entgegengenommen; Ausgangssignale wurden über eine Reihe von Leuchtdioden angezeigt. Obwohl der Computer nur kurze Zeit auf dem Markt angeboten wurde, war er der erste erfolgreiche »persönliche« Computer, der dann als »Heimcomputer« bezeichnet wurde.



AltaVista Subst.

Eine Suchmaschine im World Wide Web, die von Digital Equipment Corporation (DEC) betrieben wird. AltaVista ist über den URL http://www.altavista.digital.com erreichbar.



Altdaten Subst. (legacy data)

Daten, die von einer anderen Organisation kompiliert wurden. Die erwerbende Organisation erhält somit die vorhandenen Daten als »Vermächtnis« vom früheren Eigentümer der Daten.



Altdaten-Konvertiersystem Subst. (legacy system)

Computer, Softwareprogramme, Netzwerke oder andere Computerausstattungen, die auch dann weiter verwendet werden, wenn ein Unternehmen oder eine Organisation ein neues System installiert. Die Kompatibilität mit Altdaten-Konvertiersystemen ist ein wichtiger Aspekt beim Installieren von neuen Systemen. Es ist z.B. wichtig, ob ein neues Tabellenkalkulationsprogramm in der Lage ist, die vorhandenen Unternehmensdaten ohne kostspieligen und zeitintensiven Aufwand in ein neues Format umzuwandeln. Viele Altdaten-Konvertiersysteme basieren auf Großrechnern, die in vielen Organisationen durch Client/Server-Architekturen ersetzt werden. ® siehe auch Großrechner. ® Vgl. Client-Server-Architektur.



alternativer Akkumulator Subst. (reserve accumulator)

Ein Hilfsrechenregister eines Prozessors, das in der Regel die Zwischenergebnisse einer umfassenden Berechnung aufnimmt.



Alternativschlüssel Subst. (alternate key)

Jeder alternative Schlüssel in einer Datenbank, der nicht als Primärschlüssel vorgesehen ist. ® siehe Alt-Taste.



alt.-Newsgroups Subst. (alt. newsgroups)

Internet-Newsgroups, die zur alt.-Hierarchie (»alternative«, zu deutsch »alternativ«) gehören und das Präfix »alt« aufweisen. Im Gegensatz zu den sieben Usenet-Newsgroup-Hierarchien (comp., misc., news., rec., sci., soc., und talk.), bei denen erst eine formelle Abstimmung zwischen den Anwendern der jeweiligen Hierarchie stattfinden muß, damit offizielle Newsgroups eingerichtet werden können, ist es jedermann erlaubt, eine alt.-Newsgroup einzurichten. Daher sind Newsgroups, die sich Diskussionen über obskure und bizarre Themen widmen, im allgemeinen Bestandteil der alt.-Hierarchie.



Alt-Taste Subst. (Alt key)

Abkürzung für »Alternate key«, zu deutsch »Wechseltaste«. Taste auf der Tastatur von PCs und anderen Computern. Die Alt-Taste wird zusammen mit anderen Tasten gedrückt, wodurch letztere eine alternative Bedeutung erhalten, typischerweise zum Abruf von bestimmten Programmfunktionen. Die Taste ist gewöhnlich mit dem Text »Alt« bedruckt.



ALU Subst.

® siehe arithmetisch-logische Einheit.



.am

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Armenien angibt.



AM Subst.

® siehe Amplitudenmodulation.



American Federation of Information Processing Societies Subst.

® siehe AFIPS.



American National Standards Institute Subst.

® siehe ANSI.



American Standard Code for Information Interchange Subst.

® siehe ASCII.



America Online Subst.

Abkürzung: AOL. Ein Online-Dienst mit Sitz in Vienna (Virginia). Er stellt E-Mail-, Nachrichten-, Bildungs- und Unterhaltungsdienste zur Verfügung und arbeitet mit einer grafischen Benutzeroberfläche. AOL ist einer der größten US-amerikanischen Internet-Provider.



AMI BIOS Subst.

Ein ROM-BIOS, das vom US-amerikanischen Hersteller American Megatrends (AMI) entwickelt wurde und von diesem auch vertrieben wird. Es kommt in IBM-kompatiblen Computern zum Einsatz. Ein beliebtes Leistungsmerkmal ist, daß die Konfigurationssoftware für das BIOS zusammen mit den eigentlichen BIOS-Routinen in ROM-Chips gespeichert ist, so daß der Anwender keine separate Konfigurationsdiskette benötigt, um Systemeinstellungen - wie die Größe des Arbeitsspeichers oder die Anzahl und Typen von Festplatten - zu ändern. ® siehe auch BIOS, Phoenix BIOS, ROM-BIOS.



Amiga Subst.

Ein Desktop-Computer, der 1985 von der Firma Commodore eingeführt wurde. Der Amiga bot besonders große Fähigkeiten im Bereich Sound und Video, was ihn sehr beliebt bei Musik-, Rundfunk- und Multimedia-Herstellern machte. Der Computer wurde jedoch von den IBM-PCs (und dessen Klons) und dem Apple Macintosh überschattet. Die Eigentumsrechte des Amiga wechselten bereits mehrmals zwischen verschiedenen US-amerikanischen und deutschen Firmen.



amp Subst.

® siehe Ampere.



Ampere Subst. (ampere)

Abkürzung: A (im englischen Sprachraum auch »a« oder »amp«). Die Einheit der elektrischen Stromstärke. 1 Ampere entspricht dem Fluß von 1 Coulomb pro Sekunde.



Amplitude Subst. (amplitude)

Das Maß der Stärke eines Signals, z.B. eines Klanges oder einer elektrischen Spannung, bestimmt durch die vertikale Entfernung von der Grundlinie bis zum Scheitelwert der Welle. ® siehe auch Wellenform.



Amplitudenmodulation Subst. (amplitude modulation)

Abkürzung: AM. Eine Methode zur Codierung von Informationen bei einer Übertragung (z.B. Radio), bei der eine Trägerwelle mit konstanter Frequenz, aber variierender Amplitude verwendet wird.



AMPS Subst.

Abkürzung für Advanced Mobile Phone Service. Einer der ursprünglichen Mobilfunkdienste. AMPS basiert auf dem Frequenzdivisions-Multiplexing.



AMPS/NAMPS Subst.

® siehe AMPS, NAMPS.



AMT Subst.

® siehe Adreß-Zuordnungstabelle.



Amtsleitung Subst. (local loop)

Die vom Telefonanschluß eines Fernsprechteilnehmers zur Ortsvermittlungsstelle führende Anschlußleitung.



.an

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf den Niederländischen Antillen angibt.



analog Adj.

Eigenschaft eines Gerätes oder Signals, das sich durch kontinuierliche (übergangslose) Veränderungen in der Stärke oder Größe auszeichnet. Beispiele für analoge Signale sind der elektrische Strom und Schallwellen. ® Vgl. digital.



Analogcomputer Subst. (analog computer)

Ein Computer, der Daten mißt, die sich durch kontinuierliche (übergangslose) Veränderungen im Wert auszeichnen, z.B. Geschwindigkeit oder Temperatur.



Analogdaten Subst. (analog data)

Daten, die durch kontinuierliche (übergangslose) Veränderungen in bezug auf bestimmte physikalische Eigenschaften repräsentiert werden, z.B. elektrische Spannung, Frequenz oder Druck. ® Vgl. digital.



Analog-Digital-Wandler Subst. (analog-to-digital converter)

Abkürzung: A/D-Wandler, ADC. Ein Gerätebestandteil, der ein kontinuierlich (übergangslos) variierendes Signal wie eine Schallwelle oder einen elektrischen Strom mit Hilfe eines überwachenden Instruments in einen binären Code für die Verwendung im Computer umwandelt. ® siehe auch Modem. ® auch genannt A/D-Wandler. ® Vgl. Digital-Analog-Wandler.



Analogdisplay Subst. (analog display)

Ein Video-Display, das kontinuierliche (übergangslose) Farbtonänderungen darstellen kann, im Gegensatz zu einem Video-Display, das auf eine genau festgelegte, endliche Anzahl von Abstufungen fixiert ist. ® Vgl. digitales Display.



analoger Signalgenerator Subst. (analog signal generator)

Ein Gerätebestandteil, der ein kontinuierlich (übergangslos) variierendes Signal erzeugt und gelegentlich zur Steuerung eines Aktuators in einem Laufwerk eingesetzt wird. ® siehe auch Aktuator.



Analogkanal Subst. (analog channel)

Ein Kommunikationskanal, z.B. eine sprachbezogene Telefonleitung, bei dem Signale übermittelt werden, die sich durch kontinuierliche (übergangslose) Veränderungen auszeichnen und daher jeden Wert innerhalb eines festgelegten Bereichs einnehmen können.



Analogleitung Subst. (analog line)

Eine Kommunikationsleitung, z.B. eine Telefonleitung, bei der sich das übertragene Signal durch kontinuierliche (übergangslose) Veränderungen auszeichnet.



Analyse Subst. (analysis)

Die Bewertung einer Situation oder eines Problems, einschließlich der Überprüfung nach verschiedenen Aspekten oder Standpunkten. In der Computertechnik schließt eine Analyse Aufgaben wie Flußsteuerung, Fehlerkontrolle und Effektivitätsbetrachtungen mit ein. Häufig wird ein größeres Problem in kleinere Bestandteile zerlegt, die einfacher zu untersuchen und zu behandeln sind. ® siehe auch Flußanalyse, numerische Analyse, Systemanalyse. ® Vgl. Synthese.



Analyse, numerische Subst. (numerical analysis)

® siehe numerische Analyse.



Analyse, objektorientierte Subst. (object-oriented analysis)

® siehe objektorientierte Analyse.



Analytical Engine Subst.

Eine mechanische Rechenmaschine, die vom britischen Mathematiker Charles Babbage 1833 konstruiert, aber nie fertiggestellt wurde. Die Analytical Engine ist als erster Mehrzweck-Digitalcomputer überhaupt anzusehen. ® siehe auch Differenz-Maschine.



AND Subst.

Eine logische Operation zur Verknüpfung von zwei Bit (0, 1) oder zwei Booleschen Werten (falsch, wahr), bei der der Wert 1 (wahr) zurückgegeben wird, wenn beide Eingangswerte 1 (wahr) sind. In allen anderen Fällen wird der Wert 0 (falsch) zurückgegeben. Die einzelnen Kombinationen sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich.

a b a AND b
0
0
1
1
0
1
0
1
0
0
0
1


AND-Gatter Subst. (AND gate)

Ein digitaler Schaltkreis, dessen Ausgabe 1 ist, wenn alle Eingangswerte 1 betragen. ® siehe auch Wahrheitstabelle.



andocken Vb. (dock)

Das Anschließen eines Laptop oder eines Notebooks an eine Docking Station. ® siehe auch Docking Station, Laptop, Notebook-Computer.



Andocken im laufenden Betrieb Subst. (hot docking)

Das Anschließen eines Laptop an eine Docking Station (während der Computer in Betrieb ist) und das automatische Aktivieren der Video-Display-Funktion sowie anderer Funktionen. ® siehe auch Docking Station, Laptop.



Andock-Mechanismus Subst. (docking mechanism)

Der Bestandteil einer Docking Station, der den portablen Computer mit der Station verbindet. ® siehe auch Docking Station.



Andrew File System Subst.

® siehe AFS.



Andruckrolle Subst. (pinch roller)

Eine kleine zylindrische Rolle, die ein Magnetband an die Antriebswelle des Laufwerks preßt, um das Band über die Köpfe des Bandlaufwerks zu ziehen. ® siehe auch Capstan.



Anfrage Subst. (inquiry)

Ein Anforderung von Informationen. ® siehe auch Abfrage.



Anfragezeichen Subst. (enquiry character)

Abgekürzt ENQ. Ein in der Datenübertragung verwendetes Steuerzeichen, mit dem die Sendestation bei der Empfangsstation anfragt, ob diese empfangsbereit ist. Im ASCII-Codierungsschema ist dem Anfragezeichen der Dezimalwert 5 (hexadezimal 05) zugeordnet.



anfügen Vb. (append)

Das Hinzufügen von Daten am Ende; meist das Hinzufügen von Daten am Ende einer Datei bzw. Datenbank oder das Erweitern einer Zeichenkette, indem ihr am Ende Zeichen angehängt werden. ® siehe auch Datei, String. ® Vgl. abschneiden.



Anführungszeichen, senkrechte Subst. (dumb quotes)

® siehe senkrechte Anführungszeichen.



Anführungszeichen, typografische Subst. (smart quotes)

® siehe typografische Anführungszeichen.



angehängtes Dokument Subst. (attached document)

Eine ASCII-Textdatei oder eine binäre Datei, z.B. ein mit einem Textverarbeitungsprogramm angefertigtes Dokument, die in eine E-Mail-Nachricht integriert wurde. Die angehängte Datei ist kein direkter Bestandteil der E-Mail-Nachricht und wird im allgemeinen mit Hilfe eines der Verfahren uuencoding, MIME oder BinHex codiert. Die meisten E-Mail-Programme codieren automatisch ein angehängtes Dokument, so daß dieses zusammen mit der Nachricht übertragen wird. Damit der Empfänger das angehängte Dokument lesen kann, muß dieser entweder ein E-Mail-Programm einsetzen, das die Decodierung von angehängten Dokumenten unterstützt, oder ein separates, geeignetes Hilfsprogramm, das die empfangene E-Mail decodiert. ® siehe auch ASCII, Binärdatei, BinHex, MIME, uuencoden.



Angström Subst. (angstrom)

Abkürzung: Å. Eine Längeneinheit. 1 Å entspricht einem Zehnmilliardstel (10-10) eines Meters. Beispielsweise wird die Wellenlänge des Lichtes gewöhnlich in Ångström gemessen.



anhängen Vb. (attach)

Das Integrieren eines externen Dokuments als Teil einer E-Mail-Nachricht. Zu diesem Zweck kommt MIME oder ein anderes Codierungsverfahren zum Einsatz. Die meisten modernen E-Mail-Clients sind sowohl in der Lage, an zu versendende E-Mail Dokumente anzuhängen als auch E-Mail mit angehängten Dokumenten zu empfangen und entsprechend zu decodieren.



Animation Subst. (animation)

Die Illusion eines bewegten Bildes, die durch die Ausgabe einer Sequenz statischer Einzelbilder hervorgerufen wird. Im Bereich der Computergrafik werden alle Bilder entweder einzeln gezeichnet, oder es werden Start- und Endpunkte definiert, wobei die Zwischenbilder von der Software berechnet werden. ® siehe auch 3D-Grafik, Drahtmodell, Oberflächenmodellierung, tween.



animierter Cursor Subst. (animated cursors)

Ein Leistungsmerkmal von Windows 95 und Windows NT, das es erlaubt, anstelle eines festen, unveränderlichen Mauszeigers eine Sequenz von kontinuierlich sich wiederholenden Einzelbildern anzuzeigen, so daß eine kurze Animation entsteht. Dateien, die einen animierten Cursor enthalten, weisen die Dateierweiterung ».ani« auf.



animiertes GIF Subst. (animated GIF)

Eine Sequenz von Einzelbildern innerhalb einer GIF-Datei, die nacheinander angezeigt werden, so daß der Eindruck eines bewegten Bildes entsteht. ® siehe auch GIF.



Anker Subst. (anchor)

Im Bereich des Desktop Publishing und der Textverarbeitung ein Formatcode in einem Dokument, der dazu dient, ein Element - z.B. eine Abbildung, eine Marginalüberschrift oder eine beschriftete Zeichnung - an einer bestimmten Position zu halten. Das verankerte Objekt ist im allgemeinen mit einem anderen Element verknüpft, z.B. einem Textbestandteil (häufig einem Absatz), einer Grafik oder aber einer festen Stelle im Dokument. Werden dem Dokument Textbestandteile und andere Objekte hinzugefügt oder aus diesem entfernt, wird das verankerte Objekt relativ zu dem Objekt verschoben, mit dem es verknüpft ist. Verankerte Elemente mit einer festen Position bleiben dagegen an ihrer Originalposition stehen. ® siehe Hyperlink.

In einem HTML-Dokument stellt ein Anker einen speziellen Tag dar, der einen Textabschnitt, ein Symbol oder ein anderes Element als Link (Querverweis) definiert. Der Link verweist auf eine andere Stelle in demselben Dokument oder auf ein anderes Dokument bzw. eine andere Datei. ® siehe Hyperlink.



Anker, benannter Subst. (named anchor)

® siehe benannter Anker.



anklickbare Map Subst. (clickable maps)

® siehe Imagemap.



anmelden Vb. (jack in, log on, logon, mount)

Ein Prozeß, mit dem sich ein Benutzer nach dem Herstellen einer Kommunikations- oder Netzwerkverbindung gegenüber einem Computer identifiziert. Man spricht dabei auch vom »Einloggen«. Während der Anmeldeprozedur fragt der Computer in der Regel den Benutzernamen und ein persönliches Kennwort ab. ® Vgl. abmelden.

Im Zusammenhang mit dem Aufbauen einer Verbindung zu einem Netzwerk oder einer Mailbox (BBS), um auf diese Weise einen IRC-Channel oder eine Simulation aus der virtuellen Realität, z.B. ein MUD, zu betreten, spricht man ebenfalls von »anmelden«. Das Verlassen eines derartigen Systems wird als »jack out« bezeichnet. ® siehe auch IRC, MUD.

Des weiteren stellt »anmelden« einen Prozeß dar, der es dem Dateisystem eines Computers ermöglicht, auf ein physikalisches Diskettenlaufwerk oder Magnetbandgerät zuzugreifen. Der Begriff wird in diesem Kontext am häufigsten für die Beschreibung des Datenträgerzugriffs in Apple-Macintosh- und UNIX-Computern verwendet.

® auch genannt Einloggen.

Anmerkung Subst. (annotation)

Ein Hinweis oder Kommentar, der einem bestimmten Bestandteil eines Dokuments hinzugefügt wird, um weiterführende Informationen anzubringen. Einige Anwendungen unterstützen gesprochene Anmerkungen sowie Anmerkungen, die durch Symbole repräsentiert werden. ® siehe auch Kommentar.



ANN Subst.

® siehe künstliches neuronales Netzwerk.



Annahme Subst. (assertion)

Eine Boolesche Anweisung in einem Programm zum Testen einer Bedingung, die bei korrekter Arbeit des Programms den Ergebniswert Wahr zurückgeben sollte. Andernfalls bricht das Programm typischerweise mit einer entsprechenden Fehlermeldung ab. Annahmen werden beim Debuggen von Programmen (also bei der Fehlersuche und -korrektur) sowie zur Dokumentation der Funktionsweise eines Programms eingesetzt.



Annoybot Subst. (annoybot)

Wörtlich: »beschimpfender Roboter«. Ein softwaremäßiger Roboter in einem Internet Relay Chat (IRC) oder einem Multi-User Dungeon (MUD), der mit dem Benutzer auf anstößige Weise kommuniziert. ® siehe auch IRC, MUD, Roboter.



Anode Subst. (anode)

Im Bereich der Elektronik die positiv geladene Anschlußklemme oder Elektrode, zu der Elektronen fließen. ® Vgl. Kathode.



anonymer Artikel Subst. (anonymous post)

Eine Nachricht in einer Newsgroup- oder einer E-Mail-Verteilerliste, die nicht zum Absender zurückverfolgt werden kann. Im allgemeinen werden derartige Nachrichten mit Hilfe eines anonymen Servers (für Newsgroup-Beiträge) oder eines anonymen Remailers (für E-Mail) versendet. ® siehe auch anonymer Remailer.



anonymer Remailer Subst. (anonymous remailer)

Ein E-Mail-Server, der Nachrichten empfängt, den Kopf, der Rückschlüsse auf die Quelle der Nachricht zuläßt, gegen einen entsprechend modifizierten Kopf austauscht und die Nachrichten schließlich zu ihrem endgültigen Ziel weiterleitet. Der Zweck eines anonymen Remailers liegt darin, die Identität des Absenders der E-Mail geheimzuhalten.



anonymer Server Subst. (anonymous server)

Die Software, die von einem anonymen Remailer eingesetzt wird. ® siehe anonymer Remailer. ® siehe auch anonymer Remailer.

Außerdem eine Software, die einen Anonymous-FTP-Service zur Verfügung stellt. ® siehe anonymer Remailer. ® siehe auch Anonymous FTP.



Anonymität Subst. (anonymity)

Im Bereich der Kommunikation der Versand von E-Mail-Nachrichten oder die Übermittlung von Beiträgen an eine Newsgroup, ohne daß die Identität des Absenders bekannt wird. Gewöhnlich wird die E-Mail-Adresse des Absenders automatisch in den Kopf der Nachricht eingefügt, der von der Client-Software erzeugt wird. Um die Anonymität zu gewahren, muß die Nachricht an einen anonymen Remailer gesendet werden. Damit Rückantworten ermöglicht werden, setzt der anonyme Remailer eine Ersatz-Rückadresse ein, aus der der reale Name des Absenders nicht hervorgeht. ® siehe auch anonymer Remailer.



anonymous Subst.

Wörtlich: »anonym«. Im Internet der standardmäßige Anmeldename, um Zugang zu einem öffentlichen FTP-Dateiarchiv zu erhalten. ® siehe auch Anonymous FTP.



Anonymous FTP Subst. (anonymous FTP)

Wörtlich: »anonymes FTP«. Der Zugang zu einem entfernten Computersystem, für das der Anwender keinen Account besitzt, mit Hilfe des im Internet verbreiteten File Transfer Protocol (FTP). Anwender, die sich per Anonymous FTP Zugang verschaffen, haben auf dem entfernten Computersystem eingeschränkte Zugriffsrechte und können gewöhnlich nur Dateien aus einem öffentlichen Verzeichnis - oft mit »/pub« benannt (für »public«, zu deutsch »öffentlich«) - empfangen (Download) oder Dateien in dieses Verzeichnis stellen (Upload). Typischerweise lassen sich auch FTP-Befehle verwenden, um z.B. Dateien zu betrachten oder den Inhalt eines Verzeichnisses einzusehen. Um sich per Anonymous FTP an einem entfernten Computersystem anzumelden, setzt der Anwender ein FTP-Programm ein und verwendet im allgemeinen als Anmeldenamen »anonymous« oder »ftp«. Als Paßwort muß üblicherweise die E-Mail-Adresse des Anwenders verwendet werden, obwohl es häufig möglich ist, das Paßwort zu überspringen oder eine falsche E-Mail-Adresse einzugeben. In bestimmten Fällen lautet das Paßwort jedoch »anonymous«. Viele FTP-Sites erlauben keine Zugriffe per Anonymous FTP, um die Sicherheit des Systems zu gewährleisten. Aber auch einige der Sites, die Anonymous FTP gestatten, erlauben aus Sicherheitsaspekten nur den Empfang von Dateien, nicht aber das Senden. ® siehe auch Einloggen, FTP, /pub.



anpassen Vb. (customize)

Modifizieren und Zusammenstellen von Hardware oder Software an die Kundenanforderungen. Die herkömmliche Hardware-Anpassung reicht von der Entwicklung kundenspezifischer ICs bis zur Zusammenstellung eines Computersystems, das auf besondere Kundenwünsche zugeschnitten ist. Die Software-Anpassung umfaßt gewöhnlich die Modifikation und die Entwicklung von Software für bestimmte Kunden.



anrufen Vb. (call)

Im Bereich der Datenfernübertragung das Herstellen einer Verbindung über ein Telekommunikations-Netzwerk.



Anschaltgebühr Subst. (connect charge)

Der Geldbetrag, den Benutzer für die Teilnahme an einem kommerziellen Online-Dienst oder Kommunikationsservice entrichten müssen. Einige Anbieter verlangen eine monatliche Pauschale. Andere Anbieter berechnen die Gebühren abhängig von den in Anspruch genommenen Diensten oder in Abhängigkeit von den übertragenen Informationseinheiten. Wiederum andere rechnen mit Hilfe eines zeitbasierten oder entfernungsabhängigen Tarifs oder abhängig von der genutzten Bandbreite ab. Häufig wird die Anschaltgebühr aber auch aus einer Kombination dieser Kriterien berechnet. ® siehe auch Verbindungsdauer.



Anschlag Subst. (stroke)

Bei der Dateneingabe eine Tastenbetätigung - ein Signal an den Computer, das die Betätigung einer Taste meldet.



Anschlagdrucker Subst. (impact printer)

Jeder Drucker, der Markierungen (Zeichen) auf Papier erzeugt, indem ein Farbband gegen das Papier drückt. Nadeldrucker (Matrixdrucker) und Typenraddrucker sind die bekanntesten Vertreter der Anschlagdrucker. ® siehe auch Matrixdrucker, Typenraddrucker. ® Vgl. anschlagfreier Drucker.



anschlagfreier Drucker Subst. (nonimpact printer)

Jeder Drucker, der das Papier auf nichtmechanischem Wege markiert. Die gebräuchlichsten Typen sind Tintenstrahl-, Thermo- und Laserdrucker. ® siehe auch Laserdrucker, Thermodrucker, Tintenstrahldrucker. ® Vgl. Anschlagdrucker.



Anschlaghammer Subst. (hammer)

Das mechanische Teil in einem Drucker, das den Abdruck des Farbbandes auf dem Papier bewirkt. In Nadeldruckern stellen die Nadeln selbst den Anschlaghammer dar. Bei Typenraddruckern trifft der Anschlaghammer auf das Typenrad.



Anschlagton Subst. (ToggleKeys)

Eine Option von Windows 95, die hohe oder tiefe Töne ausgibt, wenn eine der verriegelbaren Tasten (FESTSTELLTASTE, NUM oder ROLLEN) aktiviert oder deaktiviert wird. ® siehe auch Wiederholautomatik. ® Vgl. Anschlagverzögerung, Eingabehilfen, ShowSounds, SoundSentry, StickyKeys, Tastaturmaus.



Anschlagverzögerung Subst. (BounceKeys)

Ein Leistungsmerkmal in Windows 95, das den Prozessor anweist, doppelte Anschläge der gleichen Taste und andere unbeabsichtigte Tastenanschläge zu ignorieren.



Anschluß Subst. (junction)

Eine Stelle, an der mehrere elektronische Komponenten miteinander verbunden sind.

Außerdem der Kontakt zwischen zwei unterschiedlichen Halbleitertypen, z.B. einem N-leitenden und einem P-leitenden Halbleiter. ® siehe auch Halbleiter, n-leitender Halbleiter, p-leitender Halbleiter.



Anschlußkontakt Subst. (lead)

In der Elektronik die metallischen Anschlüsse bestimmter Bauelemente, z.B. Widerstände oder Kondensatoren.



ANSI Subst.

Abkürzung für »American National Standards Institute«. Unabhängiger, nicht profitorientierter Verband, der sich aus US-amerikanischen Unternehmens- und Industriegruppen zusammensetzt und 1918 zur Entwicklung von Handels- und Kommunikationsstandards gegründet wurde. ANSI ist die US-amerikanische Vertretung der ISO (International Standards Organization) und hat Empfehlungen für Programmiersprachen, so z.B. FORTRAN, C und COBOL, entwickelt. ® siehe auch ANSI C, ANSI.SYS, SCSI.



ANSI C Subst.

Eine Version der Programmiersprache C, die von ANSI standardisiert wurde. ® siehe auch K&R-C.



Ansicht Subst. (view)

Allgemein die Anzeige von Daten oder einer Grafik aus einer vorgegebenen Perspektive.

In relationalen Datenbank-Managementsystemen eine logische Tabelle, die über die Festlegung einer oder mehrerer Operationen auf eine oder mehrere Tabellen erzeugt wurde. Eine Ansicht ist im relationalen Modell gleichbedeutend mit einer geteilten Relation. ® siehe auch relationale Datenbank, relationales Modell.



ANSI/SPARC Subst.

Abkürzung für »American National Standards Institute Standards Planning and Requirements Committee«. Ein Komitee der ANSI, das in den 70er Jahren eine verallgemeinerte, Drei-Schema-Architektur vorschlug, die als Gerüst für einige Datenbank-Managementsysteme dient.



ANSI.SYS Subst.

Ein installierbarer Gerätetreiber für MS-DOS-Computer. Er verwendet ANSI-Befehle (Escape-Sequenzen), die die Steuerungsvarianten für die Konsole (Bildschirm und Tastatur) erweitern. ® siehe auch ANSI, Escape-Sequenz, installieren, Treiber.



anständig Adj. (well-behaved, well-mannered)

Eigenschaft eines Programms oder Systems, das die Regeln einer bestimmten Umgebung befolgt.

Außerdem die Eigenschaft eines Programms, das selbst bei extremen oder fehlerhaften Eingabewerten ordnungsgemäß ausgeführt wird.



Anti-Aliasing Subst. (anti-aliasing, dejagging)

Eine Software-Technik, die das gezackte oder stufenartige Erscheinungsbild von Kurven und diagonalen Linien, das durch eine zu geringe Auflösung des Bildschirms bedingt ist, durch spezielle Glättungsverfahren entschärft. Derartige Verfahren ändern die Farbtöne der an den Linien- und Kurvenumrissen liegenden Bildpunkte (Pixel) so, daß ein weicherer Farbübergang erzielt wird, und verändern die Größe sowie die horizontale Ausrichtung bestimmter Pixel. ® siehe auch Dithering. ® Vgl. Aliasing.



Antistatik-Einrichtung Subst. (antistatic device)

Eine Vorrichtung, die elektrische Entladungen verringert, die durch den Aufbau statischer Elektrizität bedingt sind. Elektrostatische Entladungen können elektronische Geräte wie Computer und Peripheriegeräte zerstören und Datenausfälle verursachen. Zu den Antistatik-Einrichtungen gehören spezielle Bodenmatten oder Teppichböden, Armbänder (an denen eine geerdete Leitung befestigt ist), Sprays, Lotionen und andere Spezialvorrichtungen. ® siehe auch statisch, statische Elektrizität.



Antivirus-Programm Subst. (antivirus program)

Ein Programm, das den Arbeitsspeicher des Computers sowie die Massenspeicher durchscannt, um Viren zu lokalisieren, einzugrenzen und zu entfernen. Optional werden eingehende Dateien auf Viren überprüft, während der Computer die Dateien empfängt.



Antizensur-Software Subst. (censorware)

Software, mit der sich Restriktionen hinsichtlich der Sites, Newsgroups und Dateien im Internet, auf die die Benutzer zugreifen dürfen, umgehen lassen.



Antwortmodus Subst. (answer mode)

Eine Einstellung, bei der ein Modem eingehende Anrufe automatisch entgegennimmt. Diese Einstellung wird außerdem in allen Faxgeräten verwendet. ® auch genannt Auto-Antwortfunktion.



Antwortverhalten, automatisches Subst. (automatic answering)

® siehe Auto-Antwortfunktion.



Antwort-Wähl-Modem Subst. (answer/originate modem)

Ein Modem, das sowohl senden als auch empfangen kann - der gebräuchlichste Modemtyp.



Antwortzeit Subst. (response time)

Allgemein die Zeitspanne - meist der Mittelwert - zwischen dem Auslösen einer Anforderung und der Bereitstellung der abgefragten Daten (bzw. der Mitteilung, daß sie nicht verfügbar sind).

Im Zusammenhang mit einem Prozessor die Zeit, die ein Speicherschaltkreis oder ein Speichergerät benötigt, um die vom Prozessor angeforderten Daten bereitzustellen.



Anweisung Subst. (statement)

Die kleinste ausführbare Einheit in einer Programmiersprache.



Anweisung, iterative Subst. (iterative statement)

® siehe iterative Anweisung.



Anweisung, nicht ausführbare Subst. (nonexecutable statement)

® siehe nicht ausführbare Anweisung.



Anweisung, zusammengesetzte Subst. (compound statement)

® siehe zusammengesetzte Anweisung.



Anwender-Agent Subst. (user agent)

In der Terminologie des OSI-Referenzmodells für lokale Netzwerke (LAN) ein Programm, das für einen Client eine Verbindung zu einem Server herstellt. ® siehe auch Agent, ISO/OSI-Schichtenmodell, LAN.



Anwenderunterstützung Subst. (help desk)

Mitarbeiter des Software Service, die den Benutzer bei der Lösung von Problemen mit Hardware oder Softwaresystemen beraten oder zu anderen Quellen verweisen. Help Desks werden in der Regel von größeren Unternehmen (z.B. Unternehmen oder Universitäten) bzw. von Zulieferern größerer Unternehmen angeboten, um die Benutzer des Unternehmens zu unterstützen.



Anwendung Subst. (application)

Ein Programm, das dazu konzipiert ist, den Benutzer bei der Ausführung bestimmter Aufgaben zu unterstützen, z.B. beim Schreiben von Texten, bei der Buchhaltung und bei der Lagerverwaltung. ® Vgl. Utility.



Anwendungsdatei Subst. (application file)

® siehe Programmdatei.



Anwendungs-Entwicklungssystem Subst. (application development system)

Eine Programmierumgebung, die speziell zur Herstellung von Anwendungen vorgesehen ist. Normalerweise befinden sich im Lieferumfang ein Texteditor, ein Compiler, ein Linker und häufig auch eine Bibliothek mit fertigen, allgemeinen Softwareroutinen, die in das zu entwickelte Programm übernommen werden können.



Anwendungs-Entwicklungsumgebung Subst. (application development environment)

Eine integrierte Reihe von Programmen, die für Software-Entwickler konzipiert sind. Typische Bestandteile sind ein Compiler, ein Datei-Browser, ein Debugger sowie ein Texteditor zur Eingabe des Programmcodes.



Anwendung, serverbasierte Subst. (server-based application)

® siehe serverbasierte Anwendung.



Anwendungs-Heap Subst. (application heap)

Ein Bereich im RAM, der von einem Anwendungsprogramm verwendet wird, um Programmcode, Ressourcen, Datensätze, Dokumentdaten und andere Daten zu speichern. ® siehe auch Heap, RAM.



Anwendungsprogramm Subst. (application program)

® siehe Anwendung.



Anwendungsprogrammierer Subst. (application developer)

Eine Person, die das Aussehen und die Funktion eines Anwendungsprogramms entwirft, festlegt und analysiert.



Anwendungs-Programmierschnittstelle Subst. (application programming interface)

Abkürzung: API. Ein Satz an Routinen, die vom Betriebssystem des Computers für die Verwendung aus Anwendungsprogrammen heraus angeboten werden und diverse Dienste zur Verfügung stellen.



Anwendungs-Programmiersprache Subst. (application development language)

Eine Programmiersprache zur Entwicklung von Anwendungsprogrammen. Der Ausdruck bezieht sich im engeren Sinn nur auf solche Programmiersprachen, die spezielle Hochsprachen-Konstrukte für den Entwurf von Datenstrukturen und Formularlayouts, die Abfrage und Aktualisierung von Datenbanken sowie für ähnliche Aufgaben umfassen. ® siehe auch Anwendung, Programmgenerator, vierte Sprachgeneration.



Anwendungsschicht Subst. (application layer)

Die höchste Schicht im ISO/OSI-Schichtenmodell (Open Systems Interconnection). Sie stellt anwendungsspezifische Grunddienste bereit - z.B. zur Übertragung von Dateien oder zum Zugriff auf einen entfernten Computer -, im Gegensatz zu den niedrigeren Schichten, die den Datenaustausch zwischen Sender und Empfänger steuern. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.



Anwendungs-Schnelltaste Subst. (application shortcut key)

Eine Taste oder Tastenkombination, mit der sich auf besonders schnelle Weise bestimmte Funktionen aus einem Anwendungsprogramm abrufen lassen, die gewöhnlich mehrere Schritte erfordern (z.B. eine Auswahl über ein Menü). ® auch genannt Tastenkombination.



Anwendungsschnittstelle, binäre Subst. (application binary interface)

® siehe binäre Anwendungsschnittstelle.



Anwendungs-Software Subst. (application software)

® siehe Anwendung.



anwendungsspezifisch Adj. (application-centric)

Eigenschaft eines Betriebssystems, in dem der Benutzer zum Öffnen und Anlegen von Dokumenten (z.B. Textdokumenten oder Arbeitsblättern) Anwendungsprogramme einsetzt. Zu den anwendungsspezifischen Betriebssystemen gehören sowohl befehlszeilenorientierte Systeme als auch bestimmte Systeme mit grafischer Benutzeroberfläche wie Windows 3.x (dort dient der Programm-Manager zum Aufruf von Anwendungsprogrammen). ® Vgl. dokumentorientiert.



anwendungsspezifischer Prozessor Subst. (application processor)

Ein Prozessor, der für eine einzelne Anwendung bestimmt ist.



anwendungsspezifisches IC Subst. (application-specific integrated circuit)

® siehe Gatter-Array.



Anwendungs-Suite Subst. (application suite)

® siehe Office-Paket.



Anwendungs-Symbol Subst. (generic icon)

Ein grafisches Bild, das für die Darstellung eines Programms oder einer Anwendung verwendet wird. Das Symbol ist in der Regel nicht einer bestimmten ausführbaren Datei zugeordnet.



Anwendungsübergang Subst. (application gateway)

Software, die auf einem Computer läuft, der die Sicherheit in einem Netzwerk gewährleistet, das zwar abgegrenzt ist, jedoch bestimmte Arten von Datenverkehr mit der Außenwelt erlaubt. ® siehe auch Firewall.



Anwortverhalten, adaptives Subst. (adaptive answering)

® siehe adaptives Anwortverhalten.



Any-to-Any Connectivity Subst. (any-to-any connectivity)

Wörtlich: »Verbindung von jedem Punkt zu jedem«. Eigenschaft einer integrierten Netzwerkumgebung, die es erlaubt, Daten ohne Einschränkungen gemeinsam im Netzwerk zu nutzen, unabhängig davon, daß unterschiedliche Protokolle, Host-Typen und Netzwerktopologien existieren.



Anzeige-Element Subst. (indicator)

Eine Skala oder Signallampe zur Anzeige von Informationen über den Status eines Gerätes. Ein Diskettenlaufwerk verfügt z.B. über eine LED, die auf Diskettenzugriffe hinweist.



anzeigen Vb. (view)

Das Anzeigen bestimmter Informationen einer Anwendung auf dem Bildschirm.



.ao

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Angola angibt.



AOL Subst.

® siehe America Online.



APA Subst.

® siehe All Points Addressable.



APC Subst.

® siehe asynchroner Prozeduraufruf.



API Subst.

® siehe Anwendungs-Programmierschnittstelle.



APL Subst.

Abkürzung für »A Programming Language«, zu deutsch »eine Programmiersprache«. Eine Hochsprache, die 1968 für wissenschaftliche und mathematische Anwendungen eingeführt wurde. APL stellt eine unterprogrammorientierte Interpretersprache dar. Weitere Charakteristika sind die große Menge an speziellen Symbolen und die sehr knappe Syntax. APL ist für PC-kompatible Computer verfügbar. ® siehe auch Interpretersprache.



APM Subst.

® siehe Advanced Power Management.



app Subst.

® siehe Anwendung.



APPC Subst.

Abkürzung für »Advanced Program-to-Program Communication«. Ein Protokoll, das als Teil der IBM Systems Network Architecture (SNA) entwickelt wurde und die direkte Kommunikation sowie den Datenaustausch zwischen Anwendungsprogrammen ermöglicht, die auf unterschiedlichen Computern laufen.



Apple Desktop Bus Subst.

Abkürzung: ADB. Eine serielle Kommunikationsleitung, die im Apple Macintosh und im Apple IIGS zu finden ist. Der Apple Desktop Bus ist für die Kommunikation von Eingabegeräten im unteren Geschwindigkeitsbereich wie Tastatur und Maus konzipiert. Die Geräte werden in der Regel mit einem flexiblen Kabel angeschlossen. Der Bus verhält sich funktional wie ein einfaches lokales Netzwerk und kann bis zu 16 Geräte ansteuern - so auch Lichtgriffel, Trackballs und Grafiktabletts. Obwohl nur zwei externe Ports vorhanden sind, können mehr als 2 Geräte betrieben werden, indem diese in Reihe geschaltet werden, also in Form einer Kette (Daisy-Chain-Prinzip). ® siehe auch Bus, Daisy Chain, Gerätetreiber, portieren, serielle Kommunikation.



AppleDraw Subst.

Ein Zeichenprogramm für den Apple Macintosh. Es ist als Shareware verfügbar.



Apple Events Subst.

Ein Leistungsmerkmal, das in das Macintosh-Betriebssystem System 7 aufgenommen wurde und es einer Anwendung ermöglicht, einen Befehl - wie »Datei speichern« oder »Datei öffnen« - an eine andere Anwendung zu senden. ® siehe auch Mac OS.



Apple Extended Keyboard Subst.

Eine Tastatur mit 105 Tasten, die beim Macintosh SE, Macintosh II und beim Apple IIGS zum Einsatz kommt. Mit dieser Tastatur führte Apple erstmalig Funktionstasten (F-Tasten) ein; das Fehlen von Funktionstasten wurde bis dahin von den Benutzern als ein Nachteil gegenüber den IBM-PCs und kompatiblen PCs angesehen. Diese Neuerung sowie die Aufnahme einiger weiterer Tasten und Anzeigelämpchen führten dazu, daß das Apple Extended Keyboard in etwa der erweiterten Tastatur IBM-kompatibler PCs entspricht. ® siehe auch erweiterte Tastatur.



Apple II Subst.

Der zweite Computer von der Firma Apple. Er wurde im April 1977 eingeführt und verfügte über einen Arbeitsspeicher von 4 Kilobyte dynamischem RAM, der auf 48 Kilobyte erweitert werden konnte (mit 16-Kilobyte-Chips). Als Prozessor kam der 6502 zum Einsatz. Der Apple II war der erste Computer, der über einen Anschluß für ein Fernsehgerät verfügte, so daß eine Alternative zu einem Computer-Farbmonitor bestand. Weitere Leistungsmerkmale des Apple II waren die Soundausgabe und die 8 Erweiterungssteckplätze. ® siehe auch 6502.



Apple Macintosh Subst.

® siehe Macintosh.



Apple Newton Subst.

® siehe Newton.



AppleScript Subst.

Eine Skriptsprache, die in Verbindung mit Macintosh-Computern, die unter dem Betriebssystem System 7 laufen, eingesetzt wird, um Befehle auszuführen und Funktionen zu automatisieren. ® siehe auch Skript.



AppleShare Subst.

Datei-Server-Software, die in Verbindung mit dem Betriebssystem Mac OS arbeitet und es Macintosh-Computern erlaubt, Dateien gemeinsam im Netzwerk zu nutzen. ® siehe auch Datei-Server, Mac OS.



Applet Subst. (applet)

Ein kleiner Codebestandteil, der über das Internet übertragen wird und auf dem Computer des Empfängers (also in der Regel auf dem lokalen Computer) ausgeführt wird. Der Ausdruck wird hauptsächlich in bezug auf Programme verwendet, die in Form von Objekten zeilenweise in HTML-Dokumente eingebettet sind und über das World Wide Web abgerufen werden.



AppleTalk Subst.

Ein preiswertes lokales Netzwerk, das von Apple entwickelt wurde. Es erlaubt Apple-Computern, aber auch Fremdcomputern, miteinander zu kommunizieren und Ressourcen wie Drucker und Datei-Server gemeinsam zu nutzen. Fremdcomputer müssen zunächst mit entsprechender AppleTalk-Hardware und geeigneter Software ausgestattet werden. Das Netzwerk verwendet einen schichtenorientierten Satz an Protokollen - ähnlich wie das ISO/OSI-Schichtenmodell - und überträgt Informationen in Form von Datenpaketen, die in diesem Zusammenhang als Frames bezeichnet werden. AppleTalk unterstützt Verbindungen zu anderen AppleTalk-Netzwerken, die über Brücken (Bridges) gekoppelt werden. Auch Verbindungen zu Fremdnetzwerken sind vorgesehen, wobei diese mit Hilfe von Gateways (Übergängen) zusammengeschlossen werden. ® siehe auch Brücke, Frame, Gateway.



Apple-Taste Subst. (Apple key)

Eine Taste auf Tastaturen von Apple, die mit den Umrissen des Apple-Logo bedruckt ist. Auf dem Apple Extended Keyboard ist die Taste mit der Befehlstaste identisch, welche wiederum mit der Strg-Taste (Steuerungstaste, auf englischsprachigen Tastaturlayouts mit »Control« oder »Ctrl« gekennzeichnet) vergleichbar ist, wie sie auf IBM-Tastaturen und kompatiblen Tastaturen zu finden ist. Die Apple-Taste wird gewöhnlich in Verbindung mit einer Buchstabentaste gedrückt, um einen Shortcut zu starten. Auf diese Weise lassen sich Menüs und Makros besonders schnell aufrufen.



applikationsübergreifende Kommunikation Subst. (interapplication communication)

Das Senden von Nachrichten von einem Programm an ein anderes. Bei einigen E-Mail-Programmen können Benutzer z.B. in der Nachricht auf einen URL klicken. Nachdem der Benutzer auf den URL geklickt hat, wird ein Browser automatisch gestartet, der auf den URL zugreift.



.aq

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in der Antarktis angibt.



.ar

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Argentinien angibt.



Arbeitsablaufsteuerung Subst. (workflow application)

Eine Gruppe von Programmen, die die Überwachung und Verwaltung eines Projekts von Anfang bis Ende unterstützen.



Arbeitsblatt Subst. (worksheet)

® siehe Tabellenblatt.



Arbeitsgruppe Subst. (workgroup)

Eine Gruppe von Benutzern, die während der Arbeit an einem gemeinsamen Projekt Computerdateien gemeinsam verwendet - oft über ein lokales Netzwerk (LAN). ® siehe auch Groupware.



Arbeitsmappe Subst. (workbook)

In einer Tabellenkalkulation eine Datei, die eine Anzahl zusammenhängender Tabellen enthält. ® siehe auch Tabellenblatt.



Arbeitsspeicher, konventioneller Subst. (conventional memory)

® siehe konventioneller Arbeitsspeicher.



Arbeitsstation Subst. (workstation)

Eine Hardware-Kombination zur Eingabe, Ausgabe und Verarbeitung von Daten, die durch eine Einzelperson zur Arbeit eingesetzt wird.

Ein Mikrocomputer oder ein Terminal mit Netzwerkanbindung.



Arbeitsstation ohne Laufwerk Subst. (diskless workstation)

Eine Station in einem Computernetzwerk, die nicht mit einem Laufwerk ausgerüstet ist und mit Daten arbeitet, die auf einem Datei-Server gespeichert sind. ® siehe auch Datei-Server.



Arbeitsverteilung, dynamische Subst. (dynamic scheduling)

® siehe dynamische Arbeitsverteilung.



Arbitration Subst. (arbitration)

Ein Satz an Regeln für die Auflösung konkurrierender (gleichzeitiger) Anforderungen einer Ressource durch mehrere Anwender oder Prozesse. ® siehe auch Konkurrenz.



.arc

Eine Dateinamenerweiterung, die ein komprimiertes Dateiarchiv im ARC-Format (Advanced RISC Computing Specification) kennzeichnet. ® siehe auch komprimierte Datei.



Arcade-Spiel Subst. (arcade game)

Ein Computerspiel (z.B. für einen Heimcomputer), das Action-Elemente beinhaltet und eine vergleichbare Atmosphäre schafft wie ein Computerspielautomat in Spielhallen. ® siehe auch Computerspiel.



Archie Subst.

Abgeleitet aus »archive«, zu deutsch »Archiv«. Ein Internet-Hilfsprogramm, das dazu dient, Dateien in öffentlichen Verzeichnissen zu finden, die per Anonymous FTP zugänglich sind. Archie funktioniert nach folgendem Prinzip: Der Archie-Haupt-Server, der sich an der McGill-Universität in Montreal (Kanada) befindet, lädt in regelmäßigen Abständen Inhaltsverzeichnisse von am Archie-Projekt beteiligten FTP-Servern und generiert daraus eine Hauptliste. Die aktualisierte Hauptliste wird täglich zu den einzelnen Archie-Servern übertragen und dient dort dem Benutzer als Suchdatenbank. ® siehe auch FTP. ® Vgl. Jughead, Veronica.



Archie-Client Subst. (Archie client)

® siehe Archie.



Archie-Server Subst. (Archie server)

Im Internet ein Server, der Archie-Inhaltsverzeichnisse zur Verfügung stellt, aus denen die in öffentlichen FTP-Archiven angebotenen Dateien (Dateinamen und zugehörige Adressen) hervorgehen. ® siehe auch Archie, FTP, Server.



Architektur Subst. (architecture)

Allgemein die Konstruktion und der Aufbau eines Computersystems sowie der dazugehörigen Komponenten. ® siehe auch Cache, CISC, geschlossene Architektur, Netzwerkarchitektur, offene Architektur, Pipelining, RISC.

Bei einem Mikroprozessor bezieht sich die Architektur vor allem auf das technische Prinzip, nach dem Daten und Programme verarbeitet werden.

Im Bereich der Software ist mit »Architektur« der Aufbau von Programmen gemeint, mit eingeschlossen die beteiligten Protokolle, die Erweiterungsmöglichkeiten und die schnittstellenbasierte Kommunikation mit anderen Programmen.



Architektur, geschlossene Subst. (closed architecture)

® siehe geschlossene Architektur.



Architektur, offene Subst. (open architecture)

® siehe offene Architektur.



Archiv Subst. (archive)

Im Bereich der Datensicherung ein Datenträger, meist eine Magnetbandkassette, Diskette oder Wechselplatte, auf den Dateien von einem anderen Speichermedium kopiert wurden.

Im Bereich der Datenkompression eine alternative Bezeichnung für eine komprimierte Datei.

Im Internet ein Verzeichnis, auf das per FTP (File Transfer Protocol) zugegriffen werden kann, oder allgemein ein Internet-Verzeichnis, über das Dateien verbreitet werden.



Archiv-Bit Subst. (archive bit)

Ein Bit, das mit einer Datei verknüpft ist und angibt, ob die Datei bereits gesichert wurde. ® siehe auch Bit, Sicherungskopie.



Archivdatei Subst. (archive file)

Eine Datei, in der mehrere Einzeldateien zusammengefaßt sind, z.B. ein Anwendungsprogramm inklusive der Dokumentation und Beispieldateien oder zusammengehörige Beiträge einer Newsgroup. Auf UNIX-Systemen lassen sich Archivdateien mit Hilfe des Programms »tar« erzeugen. Auf diese Weise entstandene Dateien können anschließend zusätzlich komprimiert werden, indem einer der Befehle »compress« oder »gzip« verwendet wird. Die meisten Programme außerhalb des UNIX-Betriebssystems, z.B. PKZIP (MS-DOS und Windows) oder StuffIt (Mac OS), legen Archivdateien an, die bereits standardmäßig komprimiert sind. ® siehe auch gzip, Komponente, PKZIP, StuffIt, tar.



archivieren Vb. (archive)

Im Bereich der Datensicherung das Kopieren von Dateien auf ein Magnetband, auf eine Wechselplatte oder auf Disketten, um die Dateien für einen längeren Zeitraum aufzubewahren.

Im Bereich der Datenkompression eine alternative Bezeichnung für das Komprimieren einer Datei.



Archiv, selbstentpackendes Subst. (self-extracting archive)

® siehe selbstentpackende Datei.



Archiv-Site Subst. (archive site)

Eine Site im Internet, in der Dateien gespeichert sind. Die Dateien lassen sich gewöhnlich entweder per Anonymous FTP empfangen, per Gopher abrufen oder über das World Wide Web betrachten. ® siehe auch Anonymous FTP, Gopher.



arg Subst.

® siehe Argument.



Argument Subst. (argument)

Eine unabhängige Variable, die in Verbindung mit einem Operator verwendet oder einem Unterprogramm übergeben wird, das, abhängig vom Wert der Variablen, bestimmte Operationen durchführt und abschließend das Ergebnis zurückgibt. ® siehe auch Algorithmus, Operator, Parameter, Unterprogramm.



Arithmetik Subst. (arithmetic)

Zweig der Mathematik, die sich mit der Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division von reellen Zahlen beschäftigt.



arithmetisch Adj. (arithmetic)

Eigenschaft einer Operation, die eine der Grundrechenarten (Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division) durchführt.



arithmetische Operation Subst. (arithmetic operation)

Jede Operation, die sich auf eine der Grundrechenarten - Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division - bezieht. Der Begriff wird auch in bezug auf negative Zahlen und absolute Werte verwendet.



arithmetischer Ausdruck Subst. (arithmetic expression)

Eine Folge von Elementen - symbolische Namen, Konstanten und Zahlen -, die mit arithmetischen Operatoren wie + und - verknüpft sind und nach der Auswertung einen Ergebniswert liefern.



arithmetischer Operator Subst. (arithmetic operator)

Ein Operator, der eine der Grundrechenarten durchführt: +, -, *, oder / (Addition, Subtraktion, Multiplikation oder Division). Ein arithmetischer Operator benötigt gewöhnlich ein oder zwei Argumente. ® siehe auch Argument, binary, logischer Operator, Operator, unär.



arithmetisch-logische Einheit Subst. (arithmetic logic unit)

Abkürzung: ALU. Einheit eines Prozessors, die arithmetische, vergleichende und logische Funktionen durchführt. ® siehe auch Gate.



.arj

Eine Dateinamenerweiterung von MS-DOS für Dateiarchive, die mit Hilfe des Komprimierungsprogramms ARJ erstellt wurden.



.army.mil

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse der Armee der Vereinigten Staaten angibt.



ARP Subst.

Abkürzung für »Address Resolution Protocol«, zu deutsch »Adreßauflösungsprotokoll«. Ein TCP/IP-Protokoll zur Ermittlung der Hardware-Adresse (der physikalischen Adresse) eines Knotens in einem lokalen Netzwerk, das an das Internet angeschlossen ist. Es wird eingesetzt, wenn nur die IP-Adresse (die logische Adresse) bekannt ist. Die Ermittlung der Hardware-Adresse geschieht, indem eine ARP-Anfrage (ARP request) an das Netzwerk gesendet wird, woraufhin der Knoten, der die angefragte IP-Adresse besitzt, antwortet und seine Hardware-Adresse zurückgibt. Obwohl sich ARP, streng technisch betrachtet, nur auf die Ermittlung der Hardware-Adresse bezieht - die umgekehrte Prozedur wird als RARP bezeichnet (für »Reversed ARP«, zu deutsch »umgekehrte ARP«) -, wird ARP gewöhnlich in beiden Zusammenhängen verwendet. ® siehe auch IP-Adresse, TCP/IP.



ARPANET Subst.

Ein großes Weitbereichsnetz, das in den 60er Jahren von der ARPA (Advanced Research Projects Agency), einer Behörde des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums (U.S. Department of Defense), eingerichtet wurde. (Die ARPA wurde in den 70er Jahren in DARPA umbenannt für »Defense Advanced Research Projects Agency«). Die Intention für das ARPANET lag darin, einen freien Informationsaustausch zwischen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu ermöglichen, aber auch das Militär verwendete das Netz zur Kommunikation. In den 80er Jahren wurde das ARPANET von der militärischen Nutzung befreit, indem ein separates militärisches Netzwerk, das MILNET, errichtet wurde. Aus dem ARPANET entstand später das Internet. ® siehe auch Internet, MILNET.



ARP request Subst.

Abkürzung für »Address Resolution Protocol request«. Ein ARP-Datenpaket, das die Internet-Adresse (IP-Adresse) eines Host-Computers enthält. Der empfangende Computer antwortet mit der zugehörigen Ethernet-Adresse (Hardware-Adresse) oder gibt diese weiter. ® siehe auch ARP, Ethernet, Internet-Adresse, Paket.



Array Subst. (array)

In der Programmierung eine Liste von Datenwerten, die allesamt den gleichen Datentyp aufweisen. Auf jedes dieser Elemente kann mit Hilfe eines Ausdrucks, der aus dem Namen des Arrays und der Indexnummer des Elements besteht, zugegriffen werden. Arrays, gelegentlich auch als »Felder« oder »Variablenfelder« bezeichnet, gehören zu den fundamentalen Datenstrukturen, letztere wiederum stellen eine wesentliche Grundlage bei der Programmierung dar. ® siehe auch Array-Element, aufzeichnen, indizieren, Vektor.



Array, dreidimensionales Subst. (three-dimensional array)

® siehe dreidimensionales Array.



Array, dünn besetztes Subst. (sparse array)

® siehe dünn besetztes Array.



Array-Element Subst. (array element)

Ein Datenwert in einem Array.



Array-Prozessor Subst. (array processor)

Eine Gruppe identischer Prozessoren, die miteinander verbunden sind und synchron arbeiten. Häufig stehen die Einzelprozessoren unter der Kontrolle eines Zentralprozessors.



Array, zweidimensionales Subst. (two-dimensional array)

® siehe zweidimensionales Array.



.ar.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Arkansas in den Vereinigten Staaten angibt.



.as

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse im amerikanischen Teil von Samoa angibt.



.asc

Eine Dateinamenerweiterung, die in der Regel eine Datei mit ASCII-Text bezeichnet, der von allen Textverarbeitungsprogrammen verarbeitet werden kann, darunter MS-DOS Edit, Windows Notepad, Windows-95/NT WordPad und Microsoft Word. Bei einigen Systemen wird mit dieser Dateinamenerweiterung eine Bilddatei gekennzeichnet. ® siehe auch ASCII.



ASCII Subst.

Abkürzung für »American Standard Code for Information Interchange«, zu deutsch »amerikanischer Standardcode zum Informationsaustausch«. Ein Codierungsschema, das jedem Zeichen aus einem Zeichensatz eine eindeutige Nummer zuordnet. Zur Codierung werden 7 oder 8 Bits verwendet, wodurch bis zu 256 Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Steuerzeichen und andere Symbole) dargestellt werden können. ASCII wurde 1968 mit der Intention entwickelt, Datenübertragungen zwischen divergierenden Hardware- und Softwaresystemen zu standardisieren. ASCII ist in den meisten Minicomputern und in allen Personal Computern eingebaut. ® siehe auch ASCII-Datei, erweitertes ASCII, Steuerzeichen, Zeichen, Zeichencode. ® Vgl. EBCDIC.



ascii Subst.

Innerhalb eines FTP-Clients der Befehl, der den FTP-Server anweist, Dateien im ASCII-Format (also als reine ASCII-Texte) zu senden und zu empfangen. ® siehe auch ASCII, FTP. ® Vgl. binary.



ASCII-Datei Subst. (ASCII file)

Eine Dokumentdatei im ASCII-Format. Eine derartige Datei enthält Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen, Satzzeichen, Wagenrücklaufzeichen (Carriage Return), gelegentlich auch Tabulatoren und ein Dateiendezeichen, aber grundsätzlich keine Formatierungen. ® siehe auch ASCII, Textdatei. ® auch genannt Nur-Text-Datei, Textdatei. ® Vgl. Binärdatei.



ASCII-EOL-Wert Subst. (ASCII EOL value)

Abkürzung für »ASCII End Of Line value«, zu deutsch »ASCII-Zeilenendewert«. Die Folge von Bytes, die das Ende einer Textzeile kennzeichnen. Unter Windows und MS-DOS handelt es sich dabei um die hexadezimale Folge 0D 0A (dezimal 13 10). Datendateien, die aus anderen Computersystemen importiert wurden, werden u.U. nicht korrekt dargestellt, wenn die eingesetzte Software etwaige Unterschiede hinsichtlich des Zeilenendezeichens nicht erkennt und entsprechend umwandelt. ® siehe auch ascii, EOL.



ASCII, erweitertes Subst. (extended ASCII)

® siehe erweitertes ASCII.



ASCII-Übertragung Subst. (ASCII transfer)

Der für den elektronischen Austausch von Textdateien konzipierte Modus. Im ASCII-Modus werden Zeichenkonvertierungen zwischen dem Netzwerk-Zeichensatz und dem ASCII-Zeichensatz durchgeführt, so daß Textdateien unverfälscht übertragen werden. ® siehe auch ASCII. ® Vgl. binäre Übertragung.



ASCII-Zeichensatz Subst. (ASCII character set)

Ein standardisierter 7-Bit-Code für die Darstellung von Zeichen. Die Zeichen werden dabei binär codiert und liegen im Wertebereich von 0 bis 127. Bei den meisten PC-basierten Systemen kommt eine erweiterte Form des ASCII-Codes zum Einsatz, die auf 8 Bit basiert, wodurch 128 zusätzliche Zeichen zur Verfügung stehen. Diese werden zur Darstellung von Sonderzeichen, fremdsprachlichen Zeichen und grafischen Symbolen verwendet. Eine Tabelle mit dem ASCII-Zeichensatz ist in Anhang A zu finden. ® siehe auch ASCII, EBCDIC, erweitertes ASCII, Zeichen.



ASCIIZ-String Subst. (ASCIIZ string)

Auch »nullterminierter String« genannt. In der Programmierung ein ASCII-String, der mit dem NULL-Zeichen abgeschlossen ist. Das NULL-Zeichen enthält ein Byte mit dem ASCII-Wert 0. ® auch genannt Null-terminierter String.



ASIC Subst.

Abkürzung für »Application Specific Integrated Circuit« ® siehe Gatter-Array.



ASN.1 Subst.

® siehe Abstract Syntax Notation One.



ASPI Subst.

® siehe Advanced-SCSI-Programmierschnittstelle.



ASR Subst.

® siehe automatische Systemneukonfiguration.



Assembler Subst. (assembler)

Ein Programm, das in einer Assembler-Sprache geschriebene Programme (diese bestehen aus ausgeschriebenen Befehlsnamen und Bezeichnern und sind daher vom Programmierer leicht zu verstehen) in die ausführbare Maschinensprache umwandelt. ® siehe auch Assembler-Listing, Assembler-Sprache, assemblieren, Compiler, Maschinencode.



Assembler-Listing Subst. (assembly listing)

Eine von einem Assembler erzeugte Datei, die die Befehle des Assembler-Programms, das generierte Maschinenspracheprogramm und eine Liste der im Programm verwendeten Symbole enthält. ® siehe auch Assembler, Assembler-Sprache.



Assembler-Sprache Subst. (assembly language)

Eine niedrige (also systemnahe) Programmiersprache, die Abkürzungen oder mnemonische Codes verwendet; jeder dieser Codes entspricht dabei einem bestimmten Maschinensprachebefehl. Zur Umwandlung der Assembler-Sprache in die Maschinensprache dient ein Assembler. Die Assemblersprache hängt vom eingesetzten Prozessor ab. Die Vorteile beim Einsatz einer Assembler-Sprache sind u.a. eine höhere Geschwindigkeit und die Möglichkeit, direkt auf die Hardware des Systems zugreifen zu können. ® siehe auch Assembler, Compiler, höhere Programmiersprache, Maschinencode, niedrige Sprache.



assemblieren Vb. (assemble)

In der Programmierung das Umwandeln eines in einer Assembler-Sprache geschriebenen Programms in die entsprechenden Maschinensprache-Anweisungen; letztere werden als »Objektcode« bezeichnet. ® siehe auch Assembler, Assembler-Sprache, Linker, Objektcode.



Assistent Subst. (wizard)

Ein interaktives Hilfe-Dienstprogramm innerhalb einer Anwendung, das dem Benutzer schrittweise Anleitungen zur Bewältigung einer bestimmten Aufgabe vermittelt, um beispielsweise in einem Textverarbeitungsprogramm das richtige Dokumentformat für einen Geschäftsbrief zu öffnen.



Association Control Service Element Subst.

Abkürzung: ACSE. Eine OSI-Methode (Open Systems Interconnection), mit der eine Verbindung zwischen zwei Anwendungs-Arbeitseinheiten aufgebaut wird, wobei die Identität und der Kontext der Anwendungs-Arbeitseinheiten überprüft und eine sicherheitsrelevante Authentifizierung durchgeführt wird. ® siehe auch offenes System.



Association for Computing Machinery Subst.

Abkürzung: ACM. Ein 1947 gegründeter US-amerikanischer Verband, der auf dem Gebiet der Informatik und Computertechnik tätig ist und seinen Mitgliedern entsprechende Angebote zur Aus- und Weiterbildung zugänglich macht.



Association of C and C++ Users Subst.

Abkürzung: ACCU. Eine Verband, der sich mit der Programmiersprache C und entsprechenden Varianten davon beschäftigt. Die Mitglieder setzen sich aus professionellen Programmierern, nicht professionellen Entwicklern, die sich in ihrer Freizeit begeistert mit der Programmierung auseinandersetzen, sowie Herstellern und Lieferanten von Compilern zusammen.



assoziativer Speicher Subst. (associative storage)

Eine Speichermethode, bei der die Datenelemente nicht über eine feste Adresse oder Position im Arbeitsspeicher angesprochen werden, sondern durch die Auswertung ihres Inhalts. ® auch genannt inhaltsbezogene Speicherung.



assoziatives Wertepaar Subst. (name-value pair)

Im Bereich der CGI-Programmierung eines der Datenelemente aus einem HTML-Formular, das von einem Browser ermittelt und an den Server an ein CGI-Skript für die Verarbeitung weitergeleitet wurde. ® siehe auch CGI, CGI-Skript, HTML.

In Verbindung mit der Programmiersprache Perl eine Datengruppe, in der Daten einem Namen zugeordnet sind. ® siehe auch Perl.



Assoziativität Subst. (associativity, operator associativity)

Ein Merkmal von Operatoren, das die Reihenfolge der Auswertung in einem Ausdruck festlegt, wenn benachbarte Operatoren den gleichen Vorrang haben. Die Auswertung kann entweder von links nach rechts oder von rechts nach links erfolgen, wobei die Assoziativität der meisten Operatoren die Abarbeitung von links nach rechts vorschreibt. ® siehe auch Ausdruck, Operator, Operator-Rangfolge.



asymmetric digital subscriber line Subst.

Abkürzung: ADSL. Technologie und Hardwarekomponenten, die Hochgeschwindigkeitsübertragungen von digitalen Signalen, Videosignale inbegriffen, über ein gewöhnliches, verdrilltes (Twisted Pair) Kupfertelefonkabel erlaubt. Die Übertragungsgeschwindigkeit erreicht beim Empfang - also bei der Übertragung zum Kunden - bis zu 9 Megabit pro Sekunde (Mbps), beim Senden von bis zu 800 Kilobit pro Sekunde (kbps). ® auch genannt asymmetric digital subscriber loop. ® Vgl. Symmetric Digital Subscriber Line.



asymmetric digital subscriber loop Subst.

® siehe asymmetric digital subscriber line.



asymmetrische Übertragung Subst. (asymmetrical transmission)

Form bei der Datenübertragung, die bei Hochgeschwindigkeitsmodems eingesetzt wird, typischerweise bei Modems, die eine Übertragungsgeschwindigkeit von 9.600 bps (Bit pro Sekunde) und mehr erreichen. Die asymmetrische Übertragung erlaubt gleichzeitige Übertragungen in beide Richtungen, indem die Bandbreite der Telefonleitung auf zwei Kanäle aufgeteilt wird, wobei die Übertragungsgeschwindigkeit des einen Kanals im Bereich von 300 bis 450 bps und des anderen bei 9.600 bps und mehr liegt.



asynchrone Operation Subst. (asynchronous operation)

Eine Operation, die außerhalb eines festen Zeitschemas (wie es durch einen Taktgeber vorgegeben wird) durchgeführt wird. Beispielsweise arbeiten zwei Modems dann asynchron, wenn die Modems Start- und Stoppsignale senden, um die Gegenstelle auf den Beginn und das Ende einzelner Dateneinheiten hinzuweisen; Start- und Stoppsignale fungieren dabei als Schrittmacher für den Datenaustausch. ® Vgl. synchrone Operation.



asynchroner Prozeduraufruf Subst. (asynchronous procedure call)

Abkürzung: APC. Ein Funktionsaufruf, der unabhängig von einem laufenden Programm ausgeführt wird, wenn ein Satz von Freigabebedingungen existiert. Sobald die Bedingungen zutreffen, löst der Kernel des Betriebssystems einen Software-Interrupt aus und weist das laufende Programm an, den asynchronen Prozeduraufruf auszuführen. ® siehe auch Funktionsaufruf.



asynchrones Gerät Subst. (asynchronous device)

Ein Gerät, dessen interne Funktionsabläufe nicht auf andere Systemkomponenten zeitlich abgestimmt sind oder - anders ausgedrückt - nicht mit dem Timing anderer Systemkomponenten synchronisiert sind.



Asynchronous Protocol Specification Subst.

Der X.445-Standard. ® siehe CCITT X series.



Asynchronous Transfer Mode Subst.

® siehe ATM.



asynchronous transmission Subst.

Eine Form der Datenübertragung bei einem Modem, bei der die Zeichen intermittierend (also mit Unterbrechungen, stoßweise) hintereinander gesendet werden, im Gegensatz zu einem kontinuierlichen Datenstrom, der auf einem festen Zeitschema beruht. Das Prinzip der asynchronen Übertragung basiert auf der Verwendung von Start- und Stopbits, die den eigentlichen Datenbits hinzugefügt werden (also den Bits, die die Daten repräsentieren; optional ist noch ein Paritätsbit vorhanden), um die einzelnen Zeichen voneinander zu trennen.



.at

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Österreich angibt.



ATA Subst.

Abkürzung für »Advanced Technology Attachment«. Der offizielle, von der ANSI-Gruppe X3T10 vergebene Name für einen Festplatten-Schnittstellenstandard, der allgemein unter dem Namen »Integrated Drive Electronics« (IDE) bekannt ist. ® auch genannt AT Attachment.



ATA-Festplattenkarte Subst. (ATA hard disk drive card)

Erweiterungssteckkarte, die dazu dient, eine ATA-Festplatte anzusteuern. Eine derartige Karte ist gewöhnlich eine ISA-Karte. ® siehe auch ATA, ISA.



ATA/IDE-Festplatte Subst. (ATA/IDE hard disk drive)

Bei IDE (Abkürzung für »Integrated Drive Electronics« - es gibt aber auch andere Deutungen) und ATA (AT Attachment) handelt es sich um verschiedene Ausdrücke, die jedoch beide denselben Festplattenstandard bezeichnen. Dieser Festplattenstandard wurde entwickelt, um den Festplatten-Controller direkt auf dem Festplattenlaufwerk zu integrieren, wodurch die Kosten von Festplatte und Schnittstelle reduziert werden und Implementationen der Firmware sich einfacher gestalten.



ATAPI Subst.

Die Schnittstelle, die in IBM-PC/AT-Systemen dazu dient, CD-ROM-Laufwerke anzusteuern.



AT Attachment Subst.

® siehe ATA.



AT-Bus Subst. (AT bus)

Leitungssystem im IBM AT und dazu kompatiblen Computern, über das die Hauptplatine und die Peripheriegeräte untereinander verbunden werden. Der AT-Bus arbeitet mit 16 Datenbits, wohingegen der ursprüngliche PC-Bus nur 8 Bit unterstützt. ® siehe auch EISA, ISA, Mikrokanal-Architektur. ® auch genannt Erweiterungsbus.



aTdHvAaNnKcSe Subst.

® siehe TIA.



ATDP Subst.

Abkürzung für »Attention Dial Pulse«. Ein Befehl, der bei einem Hayes- oder Hayes-kompatiblen Modem eine Telefonnummer wählt und dabei auf das Pulswahlverfahren (Gegenstück: Frequenzwahlverfahren) zurückgreift. ® Vgl. ATDT.



ATDT Subst.

Abkürzung für »Attention Dial Tone«. Ein Befehl, der bei einem Hayes- oder Hayes-kompatiblen Modem eine Telefonnummer wählt und dabei auf das Frequenzwahlverfahren (Gegenstück: Pulswahlverfahren) zurückgreift. ® Vgl. ATDP.



.atl.ga.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Atlanta im Bundesstaat Georgia in den Vereinigten Staaten angibt.



ATM Subst.

Abkürzung für »Asynchronous Transfer Mode«, zu deutsch »asynchroner Übertragungsmodus«. Eine Netzwerktechnologie, mit der sich Daten, Sprache, Video und Frame-Relay-Daten in Echtzeit übertragen lassen. Die Daten, Frame-Relay-Daten eingeschlossen, werden dabei in Pakete aufgeteilt, die jeweils 53 Byte umfassen und zwischen allen Knoten mit einer Geschwindigkeit im Bereich von 1,5 bis 622 Mbps (Megabit pro Sekunde) übertragen werden. ATM ist im Breitband-ISDN-Protokoll auf den Schichten definiert, die den Schichten 1 und 2 des ISO/OSI-Schichtenmodells entsprechen. ATM wird derzeit in lokalen Netzwerken verwendet, die sich aus Workstations und Personal Computern zusammensetzen. Aber es wird erwartet, daß die Technologie von den Telefongesellschaften übernommen wird, die dann in der Lage sein werden, ihren Kunden die Kosten abhängig von der übertragenen Datenmenge und nicht von der Verbindungszeit zu berechnen. ® siehe Adobe Type Manager. ® siehe auch Breitband-, ISDN, ISO/OSI-Schichtenmodell.



ATM Forum Subst.

Forum, das 1991 gegründet wurde und dem inzwischen mehr als 750 Mitglieder angehören. Die Mitglieder setzen sich sowohl aus Firmen zusammen, die auf dem Gebiet der Telekommunikation und der Computertechnik tätig sind, als auch aus Regierungsorganen sowie Firmen, die sich mit der Forschung befassen. Das Ziel des Forums besteht darin, die ATM-Technologie (Asynchronous Transfer Mode) als Standard für die Datenübertragung zu propagieren.



Atto- Präfix (atto-)

Metrische Vorsilbe, die für den Faktor 10-18 (ein Trillionstel) steht.



Attribut Subst. (attribute)

In Datenbanken der Name oder eine Struktureigenschaft eines Datenfeldes. Attribute beziehen sich stets auf alle Datensätze der Datenbank. Beispielsweise könnte es in einer Datenbank, die ein Telefonverzeichnis darstellt, die Feldnamen (oder Attribute) »Nachname«, »Vorname« und »Telefonnummer« geben. Die Größe eines Datenfeldes und der Datenfeldtyp, also die Art der darin gespeicherten Daten (z.B. alphanumerisch), gehören ebenfalls zu den Attributen.

Bei der Bildschirmanzeige bezeichnet »Attribut« eine besondere Eigenschaft, die zusammen mit dem eigentlichen, dargestellten Zeichen im Videopuffer eines Video-Adapters gespeichert wird. Attribute sind nur im Textmodus verfügbar und beeinflussen die Vorder- und Hintergrundfarbe des Zeichens sowie spezielle Formatierungen wie Unterstreichen und Blinken.

In Auszeichnungssprachen wie SGML und HTML stellt ein Attribut eine Angabe dar, die eine Kombination aus Name und Wert darstellt und die Wirkungsweise eines Tags näher bestimmt. Beispiel: <FONT SIZE=2>. In diesem Fall ist FONT der Tag, und SIZE=2 stellt das Attribut dar. ® siehe auch HTML, SGML.



AT&T System V Subst.

® siehe System V.



ATX Subst.

Eine Spezifikation für PC-Hauptplatinen-Architekturen mit eingebauten Sound- und Video-Fähigkeiten. Sie wurde 1995 von Intel eingeführt. ATX unterstützt USB sowie Steckkarten mit voller Länge in allen Sockeln. ® siehe auch Hauptplatine, Platine, Spezifikation, USB.



at-Zeichen Subst. (at sign)

® siehe @.



.au

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Australien angibt.



Audio Adj. (audio)

Bezieht sich auf den Frequenzbereich, den das menschliche Ohr wahrnehmen kann - von etwa 15 bis etwa 20.000 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). ® siehe auch Sprachausgabe, Synthesizer.



Audioausgabe Subst. (audio output)

® siehe Sprachausgabe.



Audio-Ausgabeport Subst. (audio output port)

Ein Schaltkreis, der aus einem Digital-Analog-Wandler besteht und im Computer erzeugte Audiosignale in akustisch wahrnehmbare Töne umwandelt. Der Audio-Ausgabeport wird in Verbindung mit einem Verstärker und einem Lautsprecher eingesetzt. ® siehe auch Digital-Analog-Wandler.



Audiocast Subst. (audiocast)

Die Übertragung eines Audiosignals mit Hilfe von IP-Protokollen. ® siehe auch IP.



Audiokarte Subst. (audio board, audio card)

Eine Erweiterungskarte, die analoge, von einem Mikrofon, einer Audiokassette oder einem anderen Tonträger stammende Audiosignale in eine digitale Form umwandelt, so daß diese als Sounddateien im Computer gespeichert werden können. Beim umgekehrten Vorgang werden im Computer gespeicherte Sounds in analoge Signale umgewandelt, so daß diese abgespielt werden können. Die Soundausgabe erfolgt dabei entweder über Lautsprecherboxen oder Kopfhörer, die jeweils an den Ausgabeport der Soundkarte angeschlossen werden. An den Eingabeport läßt sich ein Mikrofon anschließen. Die meisten Audiokarten unterstützen MIDI. Fertige Sounds lassen sich von CD-ROMs, anderen Speichermedien oder über das Internet abspielen. ® siehe auch MIDI. ® auch genannt Soundkarte, Soundkarte.



Audiokomprimierung Subst. (audio compression)

Eine Methode, um die gesamte Lautstärke eines Audiosignals zu reduzieren. Der Zweck liegt darin, die scheinbaren Verfälschungen zu reduzieren, wenn ein Signal über einen Lautsprecher ausgegeben oder über eine Kommunikationsverbindung übertragen wird.



Audiotex Subst. (audiotex)

Eine Anwendung, die es dem Benutzer erlaubt, mit Hilfe eines gewöhnlichen Telefonapparates Informationen zu senden und zu empfangen. Nachdem der Benutzer ein Audiotex-System angewählt hat, werden ihm typischerweise von einer Computerstimme eine Reihe an Wahlmöglichkeiten angeboten oder Fragen gestellt. Der Benutzer kommuniziert mit dieser Art eines Voice-Mail-Systems, indem er - je nach System - entsprechende Tasten auf der Telefontastatur drückt (Wählscheibentelefone können nicht verwendet werden) oder indem er Kennwörter, einzelne Buchstaben und Ziffern laut und deutlich in den Telefonhörer spricht. Der hinter dem Voice-Mail-System stehende Datenbank-Host reagiert darauf, indem er die angefragten Informationen an das Voice-Mail-System überträgt, das diese in gesprochener Form an den Benutzer weitergibt, oder die vom Benutzer empfangenen Informationen zur Verarbeitung speichert. ® siehe auch Voice Mail. ® auch genannt Audiotext.



Audiotext Subst. (audiotext)

® siehe Audiotex.



Audio Video Interleaved Subst.

® siehe AVI.



audiovisuell Adj. (audiovisual)

Eigenschaft von Systemen, die Informationen in einer Kombination aus akustischen und optischen Elementen präsentieren.



auf dem Stand der Technik Adj. (state-of-the-art)

Auf der Höhe der Zeit; den neuesten Entwicklungen in der Hardware- oder Softwaretechnologie entsprechend.



Auffrischspeicher Subst. (refresh)

® siehe Refresh.



Auffrisch-Zyklus Subst. (refresh cycle)

® siehe Refresh-Zyklus.



aufgeblähte Software Subst. (bloatware)

Software, die extrem viel Speicherplatz auf der Festplatte benötigt, speziell im Vergleich zu früheren Versionen desselben Produkts.



aufgehängt Adj. (hung)

® siehe hängen.



aufgeschobene Adresse Subst. (deferred address)

Eine indirekte Adresse (eine Speicherstelle), deren Berechnung bis zum Start eines Programms hinausgeschoben wird. ® siehe auch relative Adresse.



Auflicht Subst. (incident light)

Das auf eine Oberfläche auftreffende Licht bei Computer-Grafiken. ® siehe auch Beleuchtungsstärke.



auflösen Vb. (resolve)

In Verbindung mit Datenbanken und Tabellen das Suchen einer Informationseinheit, die zu einer anderen paßt.

Im Zusammenhang mit dem Einbau von Hardwarekomponenten das Ausfindigmachen einer Einstellung, bei der kein Hardwarekonflikt auftritt.

Bei der Adressierung das Umwandeln einer logischen Adresse in eine physikalische Adresse oder umgekehrt.



Auflösung Subst. (resolution)

Die mit einem Bildschirm oder Drucker bei der Ausgabe eines Bildes erreichbare Feinzeichnung von Details. Die Auflösung von Druckern, die Zeichen aus kleinen, eng beieinanderliegenden Punkten bilden, wird in Punkten pro Zoll bzw. dpi (= dots per inch) gemessen und reicht von ungefähr 125 dpi bei Punktmatrixdruckern geringerer Qualität bis zu etwa 600 dpi bei Laser- oder Tintenstrahldruckern. (Im Vergleich dazu erreicht eine Fotosatz-Anlage Auflösungen von 1000 dpi und mehr.) Die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) bei Computerbildschirmen ist vom Grafikmodus und dem Grafikcontroller abhängig. Häufig verwendet man den Begriff Auflösung auch zur Angabe der auf einem Bildschirm in horizontaler und vertikaler Richtung darstellbaren Gesamtzahl von Bildpunkten (Pixel). Hierzu die folgende Tabelle: ® siehe auch hohe Auflösung, niedrige Auflösung.

Gebräuchliche Bildschirmauflösungen für Personal-Computer

IBM-kompatible Computer

MDA (Monochrome Display Adapter) 720 Pixel horizontal 350 Pixel vertikal
CGA (Color/Graphics Adapter) 640 Pixel horizontal 200 Pixel vertikal
EGA (Enhanced Graphics Adapter) 640 Pixel horizontal 350 Pixel vertikal
PGA (Professional Graphics Adapter) 640 Pixel horizontal 480 Pixel vertikal
MCGA (Multi-Color Graphics Array) 640 Pixel horizontal 480 Pixel vertikal
VGA (Video Graphics Array) 720 Pixel horizontal 400 Pixel vertikal im Textmodus bzw. 640 Pixel horizontal 480 Pixel vertikal im Grafikmodus
XGA (eXtended Graphics Array) 1024 Pixel horizontal 768 Pixel vertikal
SVGA (Super Video Graphics Array) 1024 Pixel horizontal 768 Pixel vertikal oder 1280 Pixel horizontal 1024 Pixel vertikal

Apple Macintosh

Macintosh Classic 512 Pixel horizontal 342 Pixel vertikal
Macintosh-II-Familie 640 Pixel horizontal 480 Pixel vertikal auf dem Apple 12-Zoll-Schwarzweißmonitor und 13-Zoll-Farbmonitor

In Verbindung mit dem Internet bezeichnet »Auflösung« die Übersetzung zwischen dem Namen einer Domäne und einer IP-Adresse. ® siehe auch DNS.



Auflösung, gerätespezifische Subst. (device resolution)

® siehe Auflösung.



Auflösung, hohe Subst. (high resolution)

® siehe hohe Auflösung.



Auflösung, niedrige Subst. (low resolution)

® siehe niedrige Auflösung.



auf Null setzen Vb. (zero out)

Einen Variablenwert oder eine Bitfolge auf Null setzen.



aufrollen Adj. (unroll)

® siehe inline.



Aufruf Subst. (call)

Bei der Programmierung ein Befehl, der die Programmausführung an einen anderen Code-Abschnitt übergibt, z.B. an ein Unterprogramm, um eine bestimmte Aufgabe durchzuführen. Nachdem diese Aufgabe abgeschlossen ist, wird die Ausführung an der Stelle im Programm fortgesetzt, an der der Aufruf erfolgte. ® siehe auch Aufruffolge.



aufrufen Vb. (call, invoke)

Bei der Programmierung im weiteren Sinn das Aktivieren oder Ausführen eines Befehls, einer Unterroutine oder einer vergleichbaren Einheit im Programm.

Im engeren Sinn das Übergeben der Programmausführung an einen anderen Code-Abschnitt (gewöhnlich an ein Unterprogramm), wobei notwendige Informationen gespeichert werden, um nach Beendigung des aufgerufenen Abschnitts an der Aufrufstelle fortfahren zu können. Einige Programmiersprachen wie FORTRAN verfügen über eine explizite CALL-Anweisung; andere Sprachen wie C und Pascal führen den Aufruf durch, wenn sie auf den entsprechenden Namen der Prozedur oder Funktion im Programm treffen. In der Assemblersprache gibt es unterschiedliche Typen von CALL-Anweisungen. Allen Sprachen ist gemein, daß häufig ein oder mehrere Werte (sog. Argumente oder Parameter) an das aufgerufene Unterprogramm übergeben werden können, das diese verarbeitet und gelegentlich auch modifiziert. ® siehe auch Argument, Parameter.



Aufruffolge Subst. (calling sequence)

In der Programmierung eine Vereinbarung, die zwischen einer Routine und einer Unterroutine, die von dieser Routine aufgerufen wird, getroffen wird. Dabei wird festgelegt, auf welche Weise und in welcher Reihenfolge Argumente übergeben werden, wie die Rückgabe der Werte erfolgt und welche Routine die erforderlichen Verwaltungsarbeiten (z.B. das Löschen des Stacks) übernimmt. Die Aufruffolge ist vor allem dann wichtig, wenn die aufrufende und die aufgerufene Routine mit unterschiedlichen Compilern erstellt wurden oder eine von beiden Routinen in einer Assemblersprache verfaßt wurde. Allgemein gebräuchlich sind die C-Aufruffolge und die Pascal-Aufruffolge. In der C-Aufruffolge legt die aufrufende Routine die im Aufruf angegebenen Argumente in umgekehrter Reihenfolge (von rechts nach links) auf dem Stack ab und führt die Stack-Löscharbeiten durch. Daher darf die Anzahl der übergebenen Argumente beliebig variieren. In der Pascal-Aufruffolge legt die aufrufende Routine dagegen alle Argumente in der angegebenen Reihenfolge (von links nach rechts) auf dem Stack ab, und von der aufgerufenen Routine wird erwartet, daß diese den Stack löscht. ® siehe auch Argument, aufrufen, Stack.



aufsteigende Reihenfolge Subst. (ascending order)

Die Anordnung von Elementen einer Liste vom niedrigsten bis zum höchsten Wert, z.B. von 1 bis 10 oder von A bis Z. Die Regeln für eine aufsteigende Sortierung können in Verbindung mit bestimmten Anwendungen sehr komplex sein: Großbuchstaben vor Kleinbuchstaben, erweiterte ASCII-Zeichen in ASCII-Reihenfolge usw.



aufsteigende Sortierung Subst. (ascending sort)

Eine Sortierung, bei der Elemente in aufsteigender Reihenfolge angeordnet werden. ® siehe auch alphanumerische Sortierung, aufsteigende Reihenfolge. ® Vgl. absteigende Sortierung.



aufwärtskompatibel Adj. (upward-compatible)

Bezeichnet ein Computerprodukt, insbesondere Software, das so entworfen ist, daß es mit Produkten zusammenarbeiten kann, die voraussichtlich in nächster Zeit eine größere Verbreitung finden werden. Das Einhalten von Standards und Konventionen erleichtert das Erreichen von Aufwärtskompatibilität.



Aufzählungstyp Subst. (enumerated data type)

Ein Datentyp, der aus einer Folge von benannten Werten besteht, denen eine bestimmte Reihenfolge zugeordnet ist.



Aufzählungszeichen Subst. (bullet)

Ein typografisches Symbol, z.B. ein gefüllter oder leerer Kreis, eine Raute, ein Quadrat oder ein Stern. Derartige Symbole werden häufig vor die Einträge einer Liste oder die Textabsätze einer Aufzählung gesetzt, um diese optisch hervorzuheben. Bei Einträgen mit unterschiedlichen Hierarchien werden üblicherweise verschiedene Symbole verwendet, z.B. Kreise für die erste Hierarchie und Quadrate für die zweite Hierarchie. ® siehe auch Dingbat.



aufzeichnen Vb. (record)

Informationen sichern, meist in einer Datei.



Aufzeichnung, digitale Subst. (digital recording)

® siehe digitale Aufzeichnung.



Aufzeichnung, magnetooptische Subst. (magneto-optical recording)

® siehe magnetooptische Aufzeichnung.



Aufzeichnung, vertikale Subst. (vertical recording)

® siehe vertikale Aufzeichnung.



aufzugsorientierte Suche Subst. (elevator seeking)

Eine Methode für die Einschränkung der Zugriffszeit auf eine Festplatte, in der mehrere Datenanfragen in Prioritäten unterteilt sind, die auf dem Speicherort der Daten in bezug auf den Schreib-Lese-Kopf basieren. Dadurch wird die Bewegung des Kopfes minimiert. ® siehe auch Festplatte, Schreib-Lese-Kopf, Zugriffszeit.



AUP Subst.

® siehe Benutzungsrichtlinien.



ausblenden Vb. (blank)

Eine Bildschirmgrafik teilweise oder insgesamt nicht anzeigen bzw. darstellen.



Ausdruck Subst. (expression, printout)

® siehe Hardcopy.

Eine Kombination von Symbolen - Bezeichnern, Werten und Operatoren - deren Auswertung ein Ergebnis liefert. Der resultierende Wert kann dann einer Variable zugewiesen, als Argument übergeben oder in einem anderen Ausdruck verwendet werden.



Ausdruck, arithmetischer Subst. (arithmetic expression)

® siehe arithmetischer Ausdruck.



Ausdruck, bedingter Subst. (conditional expression)

® siehe Boolescher Ausdruck.



Ausdruck, Boolescher Subst. (Boolean expression)

® siehe Boolescher Ausdruck.



Ausdruck, konstanter Subst. (constant expression)

® siehe konstanter Ausdruck.



Ausdruck, logischer Subst. (logical expression)

® siehe Boolescher Ausdruck.



Ausdruck, mathematischer Subst. (mathematical expression)

® siehe mathematischer Ausdruck.



Ausdruck, relationaler Subst. (relational expression)

® siehe relationaler Ausdruck.



Ausdruck, variabler Subst. (variable expression)

® siehe variabler Ausdruck.



Ausfall Subst. (failure)

Die Unfähigkeit eines Computersystems oder vergleichbarer Geräte, zuverlässig oder überhaupt zu funktionieren. Eine häufige Ursache dafür sind Netzstörungen, die sich aber mittels einer batteriegepufferten Notstromversorgung überbrücken lassen, bis alle Geräte betriebsgerecht abgeschaltet sind. Im Lebenszyklus eines Systems oder Bauelements treten elektronische Störungen gehäuft zu Beginn auf, die man durch einen sog. »Burn-In« (Dauerbetrieb eines Gerätes über Stunden oder Tage hinweg) bewußt produzieren kann. Von mechanischen Ausfällen sind vor allem Geräte mit sich bewegenden Teilen betroffen, z.B. Diskettenlaufwerke.



ausfallgesichertes System Subst. (fail-soft system)

Ein Computersystem, das so ausgelegt ist, daß es beim Versagen einzelner Hardware- oder Softwarekomponenten über einen gewissen Zeitraum ohne einschneidende Einschränkungen funktionsfähig bleibt. Ein ausfallgesichertes System beendet unwesentliche Funktionen und arbeitet mit verringerter Kapazität weiter, bis das Problem behoben ist. ® Vgl. ausfallsicheres System.



Ausfallhäufigkeit Subst. (failure rate)

Die Anzahl von Fehlern in einem festgelegten Zeitraum. Die Ausfallhäufigkeit dient als Maß für die Zuverlässigkeit eines Gerätes, z.B. einer Festplatte. ® siehe auch MTBF.



Ausfallquote Subst. (fallout)

Jeder Bauelementeausfall, der im Prozeß des Burn-In auftritt, insbesondere, wenn der Test beim Hersteller durchgeführt wird. ® siehe auch einbrennen.



ausfallsicheres System Subst. (fail-safe system)

Ein Computersystem, das so ausgelegt ist, daß es ohne Verlust oder Schaden an Programmen und Daten weiterarbeiten kann, wenn ein Teil des Systems zusammenbricht oder ernsthafte Störungen auftreten. ® Vgl. ausfallgesichertes System.



Ausfallzeit Subst. (downtime)

Die absolute oder prozentuale Zeitspanne, die ein Computersystem oder zugehörige Hardware nicht betriebsbereit ist. Ausfallzeiten können sowohl durch Hardwareausfälle hervorgerufen werden als auch planmäßig entstehen, wenn z.B. ein Netzwerk aufgrund von Wartungsarbeiten abgeschaltet wird.



ausführbar Adj. (executable, executable)

Eigenschaft einer Datei, die direkt aus dem Betriebssystem gestartet werden kann, meist durch Eingabe des Dateinamens in der Befehlszeile oder durch einen Doppelklick auf das Symbol, das die Datei repräsentiert. Das Gegenstück ist eine Datendatei.

Ausführbare Dateien weisen in der Regel eine der Erweiterungen .bat, .com und .exe auf. Beispiele für Namen von ausführbaren Dateien sind file0.bat, file1.exe und file2.com.



ausführbares Programm Subst. (executable program)

Ein Programm, das direkt aus dem Betriebssystem gestartet werden kann, meist durch Eingabe des Dateinamens in der Befehlszeile oder durch einen Doppelklick auf das Symbol, das das Programm repräsentiert. Der Ausdruck bezieht sich in der Regel auf ein kompiliertes Programm, das in Maschinencode übersetzt wurde und in einem Format vorliegt, mit dem es sich in den Speicher laden und starten läßt. In Interpreter-Sprachen kann bereits der Quellcode im entsprechenden Format als »ausführbares Programm« bezeichnet werden. ® siehe auch Compiler, Computerprogramm, Interpreter, kodieren, Quellcode.



ausführen Vb. (execute)

Eine Anweisung aufrufen oder starten. In der Programmierung versteht man unter »ausführen« das Laden eines Maschinencodes eines Programms in den Speicher und das Abarbeiten der entsprechenden Befehle.



ausführlich Adj. (verbose)

Das Anzeigen von Nachrichten im Volltext ohne knappe, verschlüsselte Code-Formulierungen.



Ausführung, parallele Subst. (concurrent execution)

® siehe parallele Ausführung.



Ausführungsbefehl Subst. (action statement)

® siehe Anweisung.



Ausführungsdatensatz Subst. (activation record)

Eine Datenstruktur, die den Zustand einiger programmspezifischer Konstrukte (z.B. Prozeduren, Funktionen, Blöcke, Ausdrücke oder Module) im laufenden Programm angibt. Der Ausführungsdatensatz ist für die Laufzeitverwaltung nützlich, sowohl im Hinblick auf die Daten als auch auf die Abarbeitungsreihenfolge. ® siehe auch Datenstruktur.



Ausführung, sequentielle Subst. (sequential execution)

® siehe sequentielle Ausführung.



Ausführungszeit Subst. (execution time)

Die Anzahl von Taktimpulsen (Impulsen des internen Computer-Timers), die ein Mikroprozessor zum Decodieren und Ausführen eines Befehls benötigt, nachdem er ihn aus dem Speicher geholt hat. ® siehe auch Befehlsausführungszeit. ® auch genannt E-time.



Ausgabe Subst. (output)

Die Ergebnisse der Verarbeitung von Daten. Die Ausgabe wird entweder an den Bildschirm oder Drucker gesendet, auf einem Datenträger als Datei gespeichert oder an andere Computer im Netzwerk übertragen.



Ausgabebereich Subst. (output area)

® siehe Ausgabepuffer.



ausgabeintensiv Subst. (output-bound)

® siehe Eingabe-Ausgabe-intensiv.



Ausgabekanal Subst. (output channel)

® siehe Eingabe-Ausgabe-Kanal, Kanal.



Ausgabepuffer Subst. (output buffer)

Ein Teil eines Speichers, der für die zeitweilige Aufnahme von Daten reserviert wird, während der größere Teil weiterhin für die eigentliche Datenspeicherung, die Anzeige, das Drucken oder die Übertragung zur Verfügung steht. ® siehe auch puffern.



Ausgabestrom Subst. (output stream)

Ein Informationsfluß, der ein Computersystem verläßt und mit einer bestimmten Aufgabe oder einem bestimmten Ziel verbunden ist. In der Programmierung kann ein Ausgabestrom eine Zeichenfolge sein, die aus dem Speicher des Computers an ein Display oder eine Datei gesendet wird. ® Vgl. Eingabestrom.



ausgeben Vb. (output)

Das Senden von verarbeiteten Daten an eine Einheit, z.B. einen Bildschirm, oder das Senden von Tönen an einen Lautsprecher.



Ausgleichsschaltkreis Subst. (tiebreaker)

Eine Schaltung, die zwischen anderen, miteinander konkurrierenden Schaltungen vermittelt und Engpässe beseitigt, indem sie einer Schaltung zu einem bestimmten Zeitpunkt den Vorrang gibt.



Ausgleichsschaltung Subst. (transient suppressor)

Eine Schaltung zur Reduzierung oder Beseitigung unerwünschter, transienter elektrischer Signale oder Spannungen.



auskommentieren Vb. (comment out)

Das vorübergehende Deaktivieren einer oder mehrerer Zeilen eines Quellcodes, indem diese in Kommentaranweisungen eingeschlossen werden. ® siehe auch bedingte Kompilierung, Kommentar, verschachteln.



auslagern Vb. (swap)

Programm- oder Datensegmente zwischen Arbeits- und Plattenspeicher verschieben. ® siehe auch virtueller Speicher.



Auslagerungsdatei Subst. (swap file)

Eine versteckte Datei auf der Festplatte, die von Windows zur Speicherung von nicht in den Hauptspeicher passenden Programmteilen und Dateien verwendet wird. Je nach Bedarf, verschiebt das Betriebssystem die Daten aus der Auslagerungsdatei zurück in den Hauptspeicher. Der umgekehrte Vorgang erfolgt, wenn im Hauptspeicher Platz für neue Daten benötigt wird. Die Auslagerungsdatei ist eine Form des virtuellen Speichers. ® siehe auch Speicher, virtueller Speicher.



Auslagerungsdatei, permanente Subst. (permanent swap file)

® siehe permanente Auslagerungsdatei.



Auslassungszeichen Subst. (ellipsis)

Drei aufeinanderfolgende Punkte (...), die in der Regel eine Unvollständigkeit anzeigen. In vielen fensterorientierten Anwendungen wird durch die Wahl eines Befehls, dem ein Auslassungszeichen folgt, ein Untermenü oder ein Dialogfeld geöffnet. In den Referenzhandbüchern zu Programmiersprachen und den Handbüchern für Anwendersoftware verwendet man Auslassungszeichen bei der Syntaxbeschreibung, um auf die Wiederholung bestimmter Elemente hinzuweisen. ® siehe auch Dialogfeld, Syntax.



Ausloggen Subst. (logoff)

Das Beenden einer Sitzung mit einem Computer, auf den über eine Kommunikationsverbindung zugegriffen wurde. ® auch genannt Abmelden.



ausloggen Vb. (log out)

® siehe abmelden.



Ausnahme Subst. (exception)

In der Programmierung ein Problem oder eine Veränderung der Bedingungen, die den Mikroprozessor veranlassen, die momentane Programmausführung zu stoppen und die Situation in einer separaten Routine zu behandeln. Eine Ausnahme ist einem Interrupt ähnlich, da sie den Mikroprozessor anweist, einen separaten Satz von Befehlen auszuführen. ® siehe auch Interrupt.



Ausnahmebehandlung Subst. (exception handling)

® siehe Fehlerbehandlung.



Ausnahmefehler 12 Subst. (exception error 12)

Ein Fehler in DOS-Umgebungen, der durch einen Stapelüberlauf verursacht wird. Dieses Problem kann behoben werden, indem die Einträge STACKS= in der Datei CONFIG.SYS geändert werden.



ausrichten Vb. (align, justify)

In einem Anwendungsprogramm wie einem Textverarbeitungsprogramm das horizontale Verschieben einer Gruppe von Textzeilen, so daß jede einzelne Zeile mit einer senkrechten Bezugslinie (wie dem Seitenrand) bündig abschließt. Die folgende Übersicht zeigt die gebräuchlichsten Ausrichtungsvarianten.

Linksbündig

Zentriert

am

in

linken

der

Rand

Mitte

ausgerichtet

ausgerichtet

   

Rechtsbündig

Dezimal

am

                 0 9999

rechten

               10 99

Rand

          10000 99

ausgerichtet

                 1 999

Beim Blocksatz geschieht die Ausrichtung durch Einfügen zusätzlicher Leerzeichen oder Mikroschritte zwischen den Wörtern. Zu große Abstände zwischen den Wörtern lassen sich ausgleichen, indem man entweder den Text verändert oder die Wörter am Ende einer Zeile trennt. ® Vgl. Flattersatz.

Bei mechanischen Geräten das Justieren einer Komponente innerhalb vorgegebener Toleranzen, z.B. das Einstellen des Schreib-Lese-Kopfes eines Diskettenlaufwerks in bezug auf eine Spur der Diskette.

Im Bereich der systemnahen Datenmanipulation das Speichern von Dateneinheiten, die aus mehreren Bytes bestehen, so daß die jeweiligen Einzel-Bytes korrespondierende Speicherpositionen bilden (z.B. das Ablegen von 2-Byte-Werten, so daß das erste Byte immer eine ungerade Adresse im Speicher belegt).



Ausrichtung Subst. (alignment, orientation)

® siehe Hochformat, Querformat.

Im Bereich grafischer Benutzeroberflächen und Grafikprogramme das Positionieren von Objekten an festen oder vorher definierten Rasterpunkten, Zeilen oder Spalten. Beispielsweise erlaubt es der Finder des Macintosh, daß Symbole innerhalb eines Ordners oder des Desktop automatisch ausgerichtet werden.



Ausrichtung, linksbündige Subst. (left justification)

® siehe linksbündige Ausrichtung.



Ausrichtung, rechtsbündige Subst. (right justification)

® siehe rechtsbündige Ausrichtung.



ausschalten Vb. (power down)

Das Abschalten (eines Computers), also das Trennen von der Netzspannung.



ausschneiden Vb. (cut)

Das Entfernen eines Teils eines Dokuments. Der gelöschte Teil wird gewöhnlich vorübergehend in der Zwischenablage (einem speziellen Bereich im Arbeitsspeicher) gespeichert und kann aus dieser an einer anderen Stelle im selben oder einem anderen Dokument eingefügt werden. ® Vgl. löschen.



Ausschneiden und Einfügen Subst. (cut and paste)

Ein Vorgang, bei dem der Computer zum Verschieben und Umorganisieren von Teilen eines Dokuments oder zum Zusammenstellen eines Dokuments aus unterschiedlichen Quellen eingesetzt wird - der Computer ersetzt damit Schere und Klebstoff. Beim Ausschneiden und Einfügen wird zunächst der Bereich im Dokument markiert, der entfernt werden soll. Daraufhin wird dieser in der Zwischenablage (einem speziellen Bereich im Arbeitsspeicher) oder anderweitig zwischengespeichert (z.B. auf der Festplatte). Abschließend wird der entfernte Bereich an einer anderen Stelle im selben Dokument oder in ein anderes Dokument eingefügt.



Außenband-Übertragung Subst. (out-of-band signaling)

Übertragung bestimmter Signale, z.B. Steuerinformationen, auf Frequenzen außerhalb der Bandbreite, die für die Sprach- und Datenübertragung auf einem Kommunikationskanal zur Verfügung stehen.



außer Kraft setzen Vb. (override)

Eine Aktion in einem Programm oder einem Betriebssystem verhindern oder auf eine Situation mit einer anderen Antwort reagieren. Beispielsweise läßt sich in einem Datenbankprogramm ein längerer Sortiervorgang meist durch Druck auf die Escape-Taste abbrechen.



Austastlücke Subst. (vertical blanking interval)

Die für den vertikalen Strahlenrücklauf des Elektronenstrahls benötigte Zeit in einem Raster-Scan-Display. ® siehe auch Austastung, vertikaler Strahlrücklauf.



Austastlücke, horizontale Subst. (horizontal blanking interval)

® siehe horizontales Zurücksetzen (des Elektronenstrahls).



Austastung Subst. (blanking)

Die kurzzeitige Unterdrückung eines Display-Signals, während der Elektronenstrahl in einem Raster-Scan-Monitor in die Ausgangsposition für den Aufbau der nächsten Zeile gebracht wird. Dies geschieht nach folgendem Prinzip: Nachdem eine Scanzeile aufgebaut wurde, befindet sich der Elektronenstrahl am rechten Rand des Bildschirms und muß nach links zurückbewegt werden (horizontales Zurücksetzen), um eine neue Zeile zu beginnen. Während des Zurücksetzens muß das Display-Signal abgeschaltet werden (horizontale Austastlücke), um das Überschreiben der gerade dargestellten Zeile zu vermeiden. Analog dazu muß der Elektronenstrahl nach dem Aufbau der untersten Scanzeile in die linke obere Ecke des Schirms zurückgesetzt werden (vertikales Zurücksetzen), wobei der Elektronenstrahl während dieser Zeit ebenfalls abgeschaltet werden muß (vertikale Austastlücke), um zu verhindern, daß die Rücksetzbewegung Spuren auf dem Schirm hinterläßt.



austauschbarer Datenträger Subst. (exchangeable disk)

® siehe wechselbarer Datenträger.



Austausch-Sortierung Subst. (exchange sort)

® siehe Bubble Sort.



auswählen Vb. (choose)

Das Ansteuern eines Elements auf dem Bildschirm und die abschließende Bestätigung, mit der die Festlegung auf dieses Element signalisiert wird. Typischerweise werden Befehle und Optionen in einer grafischen Benutzeroberfläche ausgewählt. Beispielsweise läßt sich eine Schaltfläche in einem Dialogfeld auswählen, indem auf die gewünschte Schaltfläche geklickt wird. Zum Auswählen eines Menüpunkts wird zunächst das Menü heruntergeklappt, dann der Mauszeiger bei gedrückt gehaltener Maustaste auf den gewünschten Menüpunkt bewegt und abschließend die Maustaste losgelassen. ® siehe auch wählen.



Auswahl Subst. (Chooser)

Beim Apple Macintosh ein Schreibtischzubehör, das es erlaubt, einen lokalen Drucker oder ein Netzwerk-Gerät auszuwählen, z.B. einen Datei-Server oder Drucker.



Auswahlerweiterung Subst. (Chooser extension)

Ein Programm, das die Auswahl (ein Schreibtischzubehör beim Apple Macintosh) um Einträge erweitert. Beim Systemstart werden die Erweiterungen, die sich im Erweiterungs-Ordner befinden, dem Auswahl-Menü hinzugefügt. Soll z.B. das Betriebssystem um einen bestimmten Drucker erweitert werden, wird die entsprechende Chooser-Erweiterung für dieses Druckermodell benötigt. Nachdem diese in den Erweiterungs-Ordner kopiert und der Computer neu gestartet wurde, ist der neue Drucker verfügbar. ® siehe auch Auswahl, Erweiterung.



auswerfen Vb. (unload, unmount)

Ein Speichermedium (Magnetband oder Diskette) aus dem Laufwerk herausnehmen.

Eine Diskette, Festplatte oder ein Magnetband aus der aktiven Benutzung ausschließen. ® Vgl. anmelden.



Auswertung Subst. (evaluation)

Die programmierte Bestimmung des Wertes eines Ausdrucks oder die Aktion, die eine Programmanweisung spezifiziert. Auswertungen können zur Kompilierungszeit oder zur Laufzeit stattfinden.



Auszeichnungssprache Subst. (markup language)

Ein Code-Satz in einer Textdatei, der den Computer anweist, wie die Datei für einen Drucker oder ein Video-Display formatiert bzw. wie der Inhalt indiziert und verknüpft werden soll. Beispiele für Auszeichnungssprachen sind die Hypertext Markup Language (HTML), die bei Web-Seiten verwendet wird, und die Standard Generalized Markup Language (SGML), die für den Schriftsatz und DTP sowie für elektronische Dokumente eingesetzt wird. Diese Auszeichnungssprachen sind konzipiert worden, damit Dokumente und andere Dateien von Plattformen unabhängig sind und zwischen verschiedenen Anwendungen bewegt werden können. ® siehe auch HTML, SGML.



Auszeichnungssprache, deklarative Subst. (declarative markup language)

® siehe deklarative Auszeichnungssprache.



Authentifizierung Subst. (authentication)

In einem Mehrbenutzer- oder Netzwerkbetriebssystem der Bestätigungsprozeß des Systems für die Login-Informationen des Benutzers. Dazu gehört der Vergleich des eingegebenen Benutzernamens und Kennwortes mit der Liste der autorisierten Benutzer. Stellt das Betriebssystem eine Übereinstimmung fest, erhält der Benutzer den Zugriff zu dem System, allerdings nur in dem Umfang, wie es in der Erlaubnisliste des entsprechenden Benutzer-Accounts festgelegt ist. ® siehe auch anmelden, Benutzerkonto, Benutzername, Erlaubnis, Kennwort.



Auto-Antwortfunktion Subst. (auto answer)

® siehe Antwortmodus.



AUTOEXEC.BAT Subst.

Eine spezielle Stapeldatei (Sammlung von Befehlsaufrufen), die vom Betriebssystem MS-DOS automatisch nach einem Kalt- oder Warmstart des Computers ausgeführt wird. Die Datei wird entweder durch den Benutzer erstellt oder in neueren MS-DOS-Versionen bereits bei der Installation des Systems angelegt. Die Datei enthält grundlegende Startbefehle für die Anpassung des Systems an die vorhandenen Geräte und für die vom Benutzer gewünschten Voreinstellungen.



AutoKorrektur Subst. (AutoCorrect)

Eine Funktion in Microsoft Word, die automatisch Tippfehler korrigiert und bestimmte Ersetzungen vornimmt, wobei die Korrektur und die Ersetzung bereits während der Eingabe erfolgt. Beispielsweise kann die Funktion so konfiguriert werden, daß bestimmte, besonders häufige Tippfehler wie »dei« statt »die« korrigiert oder gerade Anführungszeichen (") in die typografischen (» am Wortanfang und « am Wortende) ausgetauscht werden. Welche Teilfunktionen aktiv sind, können die Benutzer frei festlegen. ® siehe auch typografische Anführungszeichen.



Automatentheorie Subst. (automata theory)

Die Untersuchung von Rechenprozessen, ihren Fähigkeiten und ihren Einschränkungen; d. h., die Art und Weise, mit der Systeme Eingaben empfangen, diese verarbeiten und Ausgaben produzieren. ® siehe auch zellularer Automat.

Auch die Untersuchung der Beziehungen zwischen Verhaltenstheorien und Arbeitsweise sowie Einsatz von automatisierten Geräten.



Automatic Sequence Controlled Calculator Subst.

® siehe Mark I.



automatische Datenverarbeitung Subst. (automatic data processing)

® siehe Datenverarbeitung.



automatische Fehlerkorrektur Subst. (automatic error correction)

Ein Prozeß, der bei Erkennen eines internen Verarbeitungsfehlers oder eines Datenübertragungsfehlers eine für die Fehlerkorrektur oder die Wiederholung der Operation vorgesehene Routine aufruft.



automatische Größenanpassung Subst. (autosizing)

Die Fähigkeit eines Monitors, Signale einer Auflösung zu verarbeiten, das Bild aber in einer anderen Auflösung darzustellen. Der Vorteil liegt darin, daß der verfügbare Platz auf dem Bildschirm besser ausgenutzt wird, indem das Bild entsprechend verkleinert oder vergrößert wird. Das Seitenverhältnis des Bildes bleibt dabei erhalten, es treten also keine Verfälschungen (Stauchung oder Streckung) auf. ® siehe auch Auflösung, Monitor.



automatischer Neustart Subst. (autorestart)

Ein Prozeß oder ein Leistungsmerkmal des Systems, bei dem das System automatisch einen Neustart durchführt, nachdem bestimmte Arten von Fehlern im System oder Unterbrechungen bzw. Unregelmäßigkeiten bei der Stromversorgung aufgetreten sind.



automatisches Antwortverhalten Subst. (automatic answering)

® siehe Auto-Antwortfunktion.



automatisches Speichern Subst. (autosave)

Ein Leistungsmerkmal eines Programms, das die derzeit in Bearbeitung befindliche Datei automatisch in voreingestellten Intervallen oder nach einer bestimmten Anzahl von Tastenschlägen auf der Festplatte oder einem anderen Speichermedium speichert. Dadurch ist gewährleistet, daß Änderungen an einem Dokument regelmäßig gesichert werden.



automatisches Wählen Subst. (automatic dialing)

® siehe Selbstwählfunktion.



automatische Systemneukonfiguration Subst. (automatic system reconfiguration)

Funktion, bei der das System automatisch bestimmte Anpassungen an seiner Konfiguration vornimmt, nachdem Änderungen an der Software oder Hardware durchgeführt wurden.



automatische Wiederholung Subst. (auto-repeat)

® siehe Wiederholautomatik.



automatisiertes Büro Subst. (automated office)

Ein relativ unscharfer Begriff zur Charakterisierung eines Büros, in dem die Arbeit mit Hilfe von Computern, Telekommunikationseinrichtungen und anderen elektronischen Geräten abgewickelt wird.



Automat, zellularer Subst. (cellular automata)

® siehe zellularer Automat.



AutoPlay Subst.

Ein Leistungsmerkmal in Windows 95, das es erlaubt, eine CD-ROM automatisch zu starten. Nachdem eine CD-ROM in das CD-ROM-Laufwerk eingelegt wurde, sucht das Betriebssystem nach der Datei AUTORUN.INF auf der CD-ROM. Wenn die Datei gefunden wurde, öffnet das Betriebssystem diese und führt die darin enthaltenen Befehle aus. Diese sind gewöhnlich dazu gedacht, das auf der CD-ROM enthaltene Installationsprogramm aufzurufen, so daß das dazugehörige Anwendungsprogramm auf der Festplatte des Computers installiert wird. Ist die Anwendung bereits installiert, wird diese in der Regel aufgerufen. Falls eine Audio-CD in das CD-ROM-Laufwerk eingelegt wird, startet Windows 95 automatisch das Programm »CD-Wiedergabe« und spielt die CD ab.



Autopolling Subst. (autopolling)

Der Prozeß, bei dem der Status jedes Gerätes in einer Reihe von Geräten periodisch ermittelt wird, so daß das aktive Programm die Ereignisse, die von jedem Gerät erzeugt werden, auswerten und entsprechende Reaktionen darauf durchführen kann, Ereignisse sind z.B. ein Druck auf eine Maustaste oder neue am seriellen Port anliegende Daten. Die Methode des Autopollings unterscheidet sich von der sog. ereignisgesteuerten Verarbeitung, bei der das Betriebssystem, ein Programm oder eine Routine auf das Eintreten eines Ereignisses hinweist, indem ein Interrupt durchgeführt oder eine Nachricht an das Programm bzw. die Routine gesendet wird. Im anderen Fall muß jedes Gerät der Reihe nach abgefragt werden. ® auch genannt Pollen. ® Vgl. ereignisgesteuerte Verarbeitung, interruptgesteuerte Verarbeitung.



Autorensprache Subst. (authoring language)

Eine Programmiersprache oder ein Anwendungs-Entwicklungssystem, die bzw. das vornehmlich zum Erzeugen von Anwendungsprogrammen, Datenbanken und weiteren Systemen im Bereich des computerunterstützten Unterrichts (Computer-Aided Instruction, CAI) konzipiert ist. Ein bekanntes Autorensystem im Mikrocomputerbereich ist PILOT, eine Programmiersprache zur Entwicklung von Lernprogrammen. ® siehe auch CAI, PILOT.



Autorensystem Subst. (authoring system)

Eine Anwendung, mit der der Benutzer Dokumente für Schulungs- und ähnliche Zwecke erzeugen und formatieren kann. Insbesondere für Multimedia-Aufgaben konzipierte Autorensysteme setzen sich häufig aus mehreren Anwendungen zusammen, die unter der Regie eines einzelnen Rahmenprogramms arbeiten. ® siehe auch Autorensprache.



Autorisierung Subst. (authorization)

Insbesondere bei Ferncomputern in einem Netzwerk das an den Benutzer des Systems übertragene Recht, das System zu nutzen und Daten in diesem zu speichern. Die Autorisierung wird in der Regel durch einen Systemadministrator definiert. Wenn sich der Benutzer Zugang zum System verschaffen will, werden bestimmte Angaben, mit denen sich der Benutzer ausweist, z.B. eine Codenummer und ein Paßwort, vom Computer überprüft. Auf diese Weise wird dem Benutzer der Zugriff gewährt oder - bei ungültigen Angaben - verwehrt. ® siehe auch Netzwerk, Systemadministrator. ® auch genannt Erlaubnis, Zugriffsrechte.



Autorisierungscode Subst. (authorization code)

® siehe Kennwort.



Autostart-Anwendung Subst. (startup application)

Auf dem Apple Macintosh das Anwendungsprogramm, das die Steuerung des Systems beim Einschalten des Computers übernimmt.



Autostart-Routine Subst. (autostart routine)

Ein Prozeß, bei dem ein System oder Gerät automatisch eine Operation durchführt, wenn dieses eingeschaltet, das System in Betrieb genommen wird oder ein anderes vordefiniertes Ereignis eintritt. ® siehe auch AUTOEXEC.BAT, automatischer Neustart, einschalten, urladen.



Autotrace Subst. (autotrace)

Ein Leistungsmerkmal eines Zeichenprogramms, bei dem die in einer Bitmap-Grafik enthaltenen, relevanten Linien (Umrisse der einzelnen Elemente der Grafik usw.) automatisch nachgezeichnet werden, wodurch die Bitmap-Grafik in eine vektororientierte (objektorientierte) Form umgewandelt wird. ® siehe auch Bitmap-Grafik, objektorientierte Grafik.



A/UX Subst.

Eine Version des Mehrbenutzer- und Multitasking-Betriebssystems UNIX. Sie wird von Apple Computer für verschiedene Macintosh-Modelle angeboten und basiert auf dem UNIX-Derivat AT&T System V, Version 2.2, weist aber noch einige Erweiterungen auf. A/UX verfügt über eine Reihe von Apple-spezifischen Leistungsmerkmalen. Dabei wird auch das Toolbox-System des Macintosh unterstützt, so daß unter A/UX laufende Anwendungen den Benutzern die für diesen Computer typische grafische Benutzeroberfläche bieten können. ® siehe auch System V.



AUX Subst.

Abkürzung für »auxiliary«, zu deutsch »Hilfs-«. Der logische Gerätename für das Hilfsgerät; unter dem Betriebssystem MS-DOS der Name für das standardmäßige Hilfsgerät. AUX bezieht sich in der Regel auf den ersten seriellen Port eines Systems, unter MS-DOS als COM1 bezeichnet.



Avatar Subst. (avatar)

In Umgebungen im Bereich der virtuellen Realität - z.B. bestimmten Arten von Chat-Räumen im Internet - die grafische Darstellung des Benutzers, mit der der der Benutzer seine »virtuelle« Identität schafft. Der Benutzer wird typischerweise durch ein allgemeines Bild oder eine Animation eines Menschen (aus einer Liste fest vorgegebener weiblicher und männlicher Darstellungen), durch eine Fotografie oder Karikatur des Benutzers, durch ein Bild oder eine Animation eines Tieres oder ein völlig anderes, vom Benutzer frei gewähltes Objekt repräsentiert. ® siehe Superuser.



.avi

Eine Dateinamenerweiterung für audiovisuelle Daten im Interleave-Dateiformat Microsoft RIFF.



AVI Subst.

Abkürzung für »Audio Video Interleaved«. Ein Multimedia-Dateiformat unter Windows zur Speicherung von Video, inklusive Ton. Das Format nutzt die RIFF-Spezifikation (Resource Interchange File Format) von Microsoft.



AVI-Kabel Subst. (AVI cable)

® siehe Transceiver-Kabel.



.aw

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Aruba angibt.



.az

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Aserbaidschan angibt.

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