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G Subst.

® siehe Giga-.



.ga

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Gabun angibt.



GaAs Subst.

® siehe Galliumarsenid.



Gabelung Subst. (bifurcation)

Eine Teilung, die zwei mögliche Ergebnisse liefert, z.B. 1 und 0 oder »ein« und »aus«.



Galliumarsenid Subst. (gallium arsenide)

Ein Verbindungshalbleiter, der anstelle von Silizium für die Herstellung von Bauelementen verwendet wird. Auf der Basis von Galliumarsenid produzierte Bauelemente arbeiten schneller als vergleichbare Silizium-Bauelemente, sind toleranter gegenüber Temperaturveränderungen, erfordern weniger Leistung und sind unempfindlicher gegenüber Strahlung. ® auch genannt GaAs.



Game Control Adapter Subst.

Ein Baustein in IBM-PCs und IBM-kompatiblen PCs, der die Eingangssignale an einem Game Port verarbeitet. Joysticks und Handsteuergeräte verwenden Potentiometer, um ihre Position durch variierende Spannungspegel anzugeben. Der Game Control Adapter wandelt diese Pegel in Zahlen über einen AD-Wandler um. ® siehe auch Analog-Digital-Wandler, Game Port, Potentiometer.



Game-Karte Subst. (game card)

® siehe ROM-Karte.



Game Port Subst. (game port)

In IBM-PCs und kompatiblen Computern ein I/O-Port für Geräte, z.B. Joysticks und Paddles. Der Game Port ist häufig zusammen mit anderen I/O-Ports auf einer einzelnen Erweiterungskarte realisiert. ® siehe auch Game Control Adapter.



Gantt-Diagramm Subst. (Gantt chart)

Ein Balkendiagramm, das einzelne Bestandteile eines Projekts als Balken gegen eine horizontale Zeitskala anzeigt. Balkenpläne werden als Werkzeug für die Projektplanung beim Erstellen von Terminplänen eingesetzt und sind in den meisten Projekt-Anwendungen verfügbar.



ganze Zahl Subst. (whole number)

Eine Zahl ohne gebrochenen Anteil - z.B. 1 oder 173. Auch als Integer-Zahl bezeichnet.



Ganzseitenbildschirm Subst. (full-page display)

Abgekürzt FPD. Ein Video-Display ausreichender Größe und Auflösung, das zumindest eine Seite im Format 81/2 mal 11 Zoll darstellen kann. Diese Displays eignen sich vor allem für Desktop Publishing-Anwendungen. ® siehe auch Hochformatmonitor.



Gasentladungsbildschirm Subst. (gas-discharge display)

Auch als Plasmabildschirm bezeichnet. Ein Flachbildschirm, der auf einigen portablen Computern verwendet wird, und bei dem Neon zwischen einem horizontalen und vertikalen Satz von Elektroden eingeschlossen ist. Wird eine der Elektroden in jedem Satz geladen, leuchtet das Neon (wie in einer Neonlampe) im Kreuzungspunkt auf und stellt ein Pixel dar. ® siehe auch Flachdisplay, Pixel. ® auch genannt Plasmabildschirm.



Gast Subst. (guest)

® siehe guest.



Gate Subst. (gate)

Das Eingangs-Terminal eines Feldeffekttransistors (FET). ® siehe auch FET, MOSFET. ® auch genannt Gateelektrode.

Bei Prozessoren eine Datenstruktur, die erstmals bei der Prozessorgeneration 80386 eingesetzt wird, um den Zugriff auf privilegierte Funktionen einzusetzen, Datensegmente zu ändern oder um Tasks zu wechseln.



gated Adj.

Über ein Gatter an ein nachfolgendes elektronische Logikelement übertragen.



Gateelektrode Subst. (gate electrode)

® siehe Gatter.



Gateway Subst. (gateway)

Eine Einrichtung zur Verbindung von Netzwerken, die nach verschiedenen Kommunikationsprotokollen arbeiten, so daß Informationen von einem Netzwerk zu einem anderen übertragen werden können. Ein Gateway übertragt Informationen und konvertiert diese in ein Format, das von den Protokollen des empfangenden Netzwerks unterstützt wird. ® Vgl. Brücke.



Gatter Subst. (gate)

Ein elektronischer Schalter, bei dem es sich um die Basiskomponente eines digitalen Schaltkreises handelt. Das Gatter liefert ein Ausgangssignal in Form einer binären 1 oder 0 und bezieht sich auf den jeweiligen Status eines oder mehrerer Eingangssignale durch Boolesche Operatoren (z.B. AND, OR oder NOT). ® siehe auch Gatter-Array. ® auch genannt logisches Gatter.



Gatter-Array Subst. (gate array)

Auch als ASIC, d.h. Application-Specific Integrated Circuit, zu deutsch »anwendungsspezifischer Schaltkreis« oder logisches Array bezeichnet. Ein spezieller Chip-Typ, der zunächst nur eine nichtspezifische Ansammlung von logischen Gattern darstellt. Erst gegen Ende des Herstellungsprozesses fügt man eine Ebene hinzu, die die Gatter für eine spezifische Funktion verbindet. Der Hersteller kann den Chip an die verschiedenen Erfordernisse anpassen, indem das Muster von Verbindungen geändert wird. Dieses Verfahren ist sehr populär, da es sowohl Entwurfs- als auch Produktionszeit spart. Der Nachteil besteht darin, daß große Teile des Chips ungenutzt bleiben. ® auch genannt anwendungsspezifisches IC, Logik-Array.



Gatter, logisches Subst. (logic gate)

® siehe Gate.



Gatter-Schaltkreis Subst. (gating circuit)

Ein elektronischer Schalter, dessen Ausgang entweder aktiv oder deaktiviert ist, je nachdem, welchen Status die Eingänge haben. Ein Gatter-Schaltkreis kann z.B. verwendet werden, um ein Eingangssignal weiterzuleiten, was vom jeweiligen Status einer oder mehrerer Steuersignale abhängt. Ein Gatter-Schaltkreis kann aus mehreren logischen Gattern konstruiert werden. ® siehe auch Gate.



.ga.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Georgia in den Vereinigten Staaten angibt.



.gb

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Großbritannien angibt.



GB Subst.

® siehe Gigabyte.



Gbps Subst.

® siehe Gigabit pro Sekunde.



.gd

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Grenada angibt.



GDI Subst.

Abkürzung für Graphical Device Interface. Ein System für die Anzeige von grafischen Elementen in Microsoft Windows, das von Anwendungen verwendet wird, um Bitmap-Text (TrueType-Schriftarten), Bilder und andere grafische Elemente anzuzeigen oder zu drucken. Das GDI-System wird für das konsistente Erstellen von Dialogfeldern, Schaltflächen und anderen Elementen am Bildschirm eingesetzt. Das System ruft dabei die relevanten Bildschirmtreiber auf und ordnet diesen die Informationen bezüglich des zu zeichnenden Elements zu. Das GDI-System funktioniert außerdem bei GDI-Druckern, die nur eingeschränkte Fähigkeiten für die Druckvorbereitung der Seite haben. Statt dessen behandelt das GDI-System nämlich den Task, indem die entsprechenden Druckertreiber aufgerufen werden und das Bild oder das Dokument direkt an den Drucker weitergeleitet wird. In diesem Fall wird das Bild oder das Dokument nicht für PostScript oder eine andere Druckersprache neu formatiert. ® siehe auch Bitmap-Schrift, Dialogfeld, PostScript, Treiber.



.ge

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in der Republik Georgien angibt.



gedruckte Leiterplatte Subst. (printed circuit board)

Eine flache Platte aus isoliertem Trägermaterial (z.B. Plastik oder Glasfaser), auf der Chips und andere elektronische Bauelemente montiert werden. Für die Aufnahme der Bauelement-Anschlüsse sind auf der Platine vorgebohrte Löcher vorhanden. Diese Löcher sind elektrisch durch festgelegte Leiterbahnen verbunden, die auf der Oberfläche der Platine »aufgedruckt« sind. Dadurch, daß Bauelemente mit den Leiterbahnen auf der Platine verlötet werden, entsteht die entsprechend der Schaltung vorgeschriebene Verbindung der Bauelemente untereinander. Um Zerstörungen durch Verunreinigungen oder statische Aufladungen zu vermeiden, sollte man die Platte nur an den äußeren Kanten berühren.



Geek Subst. (geek)

Eine »durchgeistigte« Person, die sich vorzugsweise mit komplexen Vorgängen - insbesondere in bezug auf Wortspiele, Computerprogrammierung und dem Internet - beschäftigt. Geek hat in diesem Zusammenhang eine positive Assoziation, allgemein gesehen ist der Begriff jedoch eher abwertend.

Außerdem im engeren Sinne ein Computerexperte oder Informatiker. ® Vgl. Guru, Techie.



gegated Adj. (gated)

Über einen Übergang an ein nachfolgendes Netzwerk oder einen Service übertragen. Es kann z.B. eine Verteilerliste im BITNET an eine Newsgroup im Internet übertragen werden.



Gegenprüfung Vb. (cross-check)

Die Überprüfung der Richtigkeit einer Berechnung, indem das Ergebnis mit einer anderen Methode als der zur Berechnung verwendeten verifiziert wird. ® Vgl. querprüfen.



gegenseitiger Ausschluß Subst. (mutual exclusion)

Eine Programmiertechnik, die den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Programme oder Routinen auf eine bestimmte Ressource (z.B. eine Speicherstelle, einen I/O-Port oder eine Datei) verhindert. Die Aktivitäten dieser Programme und Routinen koordiniert man häufig mit Hilfe sog. Semaphore oder Flags. ® siehe auch Semaphore.



Gehäuse Subst. (cabinet, package)

Der »Kasten«, in dem alle Hauptkomponenten des Computers untergebracht sind, wie etwa die Hauptplatine (inklusive Prozessor), die Festplatte, das Diskettenlaufwerk, das CD-ROM-Laufwerk und die Erweiterungssteckplätze (z.B. für die Grafikkarte, um daran den Monitor anzuschließen, sowie Schnittstellenkarten, um daran Peripheriegeräte anzuschließen). ® siehe auch CPU, Erweiterungssteckplatz.

In der Elektronik der »Behälter«, in dem ein elektronisches Bauelement untergebracht ist. ® siehe auch DIP.



Geheimkanal Subst. (secret channel)

® siehe privater Kanal.



gehirngeschädigt Adj. (braindamaged)

Umgangssprachlicher Ausdruck für die Eigenschaft eines Programms, das sehr fehlerhaft ist und schwere Schäden anrichtet. Ein derartiges Programm besitzt einige oder alle der folgenden Merkmale: Die Benutzeroberfläche ist rätselhaft und nicht intuitiv, Befehle verursachen nicht vorhersehbare Reaktionen, ungenutzter Arbeitsspeicher wird nicht freigegeben, geöffnete Dateien werden nicht geschlossen, und es werden bestimmte reservierte Elemente des Betriebssystems genutzt, was zu schweren Fehlern im Programm oder im Betriebssystem führen kann. »Gehirngeschädigte« Programme sind außerdem häufig die Ursache von Problemen in lokalen Netzwerken. ® Vgl. Notkonstruktion.



Geisterbild Subst. (ghost)

Ein schwaches verzerrtes Bild, das sich auf das eigentliche Bild einer Videoanzeige aufsetzt. Die Ursache liegt in diesem Fall an einer Signalreflektion bei der Übertragung. Geisterbilder erscheinen auch auf einem Ausdruck, wenn die Hardware-Elemente für die Druckausgabe instabil sind.



gekapselter Typ Subst. (encapsulated type)

® siehe abstrakter Datentyp.



Geld, elektronisches Subst. (electronic money)

® siehe elektronisches Geld.



Geltungsbereich Subst. (scope)

In der Programmierung der Bereich, in dem ein Bezeichner, wie beispielsweise eine Konstante, ein Datentyp, eine Variable oder eine Routine, innerhalb eines Programms referenziert werden kann. Der Geltungsbereich kann global oder lokal sein. Er kann auch durch eine Neudefinition von Bezeichnern beeinflußt werden, z.B. wenn einer globalen und einer lokalen Variablen der gleiche Name gegeben wird. ® siehe auch global, lokal, markieren.



gemappte Laufwerke Subst. (mapped drives)

Bei UNIX handelt es sich bei verbundenen Laufwerken um Laufwerke, die für das System definiert sind und aktiviert werden können.



gemeinsame Dateinutzung Subst. (file sharing)

Die Verwendung von Computerdateien auf Netzwerken, auf denen Dateien auf einem zentralen Computer oder einem Server gespeichert und von mehreren Personen angefordert, überprüft und modifiziert werden. Die gemeinsame Dateinutzung durch unterschiedliche Programme oder verschiedene Computer kann die Umwandlung in ein gegenseitig akzeptiertes Format erforderlich machen. Wird eine einzelne Datei von mehreren Personen genutzt, kann der Zugriff durch solche Methoden wie Kennwortschutz, Sicherheitsabfragen oder Dateisperrung geregelt werden, um Änderungen an einer Datei durch mehrere Personen gleichzeitig zu unterbinden.



gemeinsame Datennutzung Subst. (data sharing)

Die Verwendung einer einzelnen Datendatei durch mehrere Personen oder Computer. Die gemeinsame Datenbenutzung läßt sich durch physikalischen Austausch von Dateien zwischen Computern oder (gebräuchlicher) durch Netzwerk-Einsatz oder Computer-Computer-Kommunikation realisieren.



gemeinsamer Drucker Subst. (shared printer)

Ein Drucker, der von mehr als einem Computer angesprochen wird.



gemeinsame Ressource Subst. (shared resource)

Geräte, Daten oder Programme, die von mehr als einem Gerät oder Programm genutzt werden.

Bei Windows NT die Bezeichnung für alle Ressourcen, die den Benutzern eines Netzwerks zur Verfügung stehen, wie Verzeichnisse, Dateien oder Drucker.



gemeinsamer Ordner Subst. (shared folder)

Bei vernetzten Macintosh-Computern mit der Betriebssystemversion System 6.0 oder höher wird mit diesem Begriff ein Ordner bezeichnet, den ein Benutzer den anderen Netzwerkteilnehmern zur Verfügung gestellt hat. Ein gemeinsamer Ordner entspricht dem Netzwerkverzeichnis auf einem PC. ® siehe auch Netzwerkverzeichnis.



gemeinsamer Speicher Subst. (shared memory)

Speicher, auf den in einer Multitasking-Umgebung zwei oder mehr Programme zugreifen können.

Außerdem ein Speicherbereich, der bei Parallelprozessor-Computersystemen zum Informationsaustausch dient. ® siehe auch parallele Verarbeitung.



gemeinsames Netzverzeichnis Subst. (shared network directory)

® siehe Netzwerkverzeichnis.



gemeinsames Verzeichnis Subst. (shared directory)

® siehe Netzwerkverzeichnis.



gemeinsam nutzen Vb. (share)

Dateien, Verzeichnisse oder Ordner anderen Benutzern über ein Netzwerk zugänglich machen.



gemischter Zellbezug Subst. (mixed cell reference)

In Tabellen ist dies ein Zellenbezug (d.h. die Adresse einer Zelle, die die Formel berechnet), in der entweder die Zeile oder die Spalte relativ ist (d.h. sie wird automatisch geändert, wenn die Formel in eine andere Zelle kopiert oder verschoben wird), während die andere Zeile oder Spalte absolut ist (d.h. sie wird nicht geändert, wenn die Formel kopiert oder verschoben wird). ® siehe auch Zelle.



Genauigkeit Subst. (accuracy, precision)

Der Umfang der Einzelheiten, die für die Darstellung einer Zahl verwendet werden. Beispielsweise liefert 3,14159265 mehr Genauigkeit - mehr Einzelheiten - über den Wert von Pi als 3,14. Präzision ist mit Genauigkeit verwandt, unterscheidet sich aber in der Bedeutung. Während Präzision den Grad von Detail anzeigt, weist Genauigkeit auf die Richtigkeit hin.

Der Annäherungsgrad eines Ergebnisses einer Berechnung oder Messung an den wahren Wert.

In der Programmierung verwendet man »Genauigkeit« häufig im folgenden Zusammenhang: Bei numerischen Werten (Gleitkomma-Zahlen) besteht die Wahl zwischen einfacher Genauigkeit (Single-Precision) und doppelter Genauigkeit (Double-Precision). Der Unterschied ergibt sich aus der Größe des zugewiesenen Speicherplatzes; ein Wert mit doppelter Genauigkeit benötigt im allgemeinen den doppelten Speicherplatz. ® siehe auch doppelt genau, einfache Genauigkeit.



General Protection Fault Subst.

Ein Fehler, der in Prozessoren ab der Generation 80386 im Protected Mode (z.B. Windows 3.1) auftritt, wenn eine Anwendung einen Speicherzugriff außerhalb des zulässigen Speicherbereichs unternimmt oder ein ungültiger Befehl erteilt wird. ® siehe auch Protected Mode.



General Public License Subst.

Der Vertrag über den Vertrieb von Software der Free Software Foundation - z.B. die GNU-Dienstprogramme. Jeder Eigentümer des Programms, das als Vertragsgegenstand verzeichnet ist, darf dieses Programm an Dritte veräußern sowie Vertriebsgebühren und geleisteten Support berechnen. Der Vertragsnehmer darf jedoch nicht diese Rechte (Vertrieb und Support) Dritten (Käufern) untersagen. Benutzer dürfen das Programm modifizieren, wenn sie jedoch die modifizierte Version vertreiben, müssen die Modifizierungen aufgeführt werden. Außerdem verpflichtet sich der Händler, entweder den Quellcode des Programms zur Verfügung zu stellen oder anzugeben, wie auf den Quellcode zugegriffen werden kann, z.B. über eine Website. ® siehe auch Free Software Foundation, freie Software, GNU. ® auch genannt Copyleft.



Generation Subst. (generation)

Eine Kategorie, die Produkte (z.B. Computer oder Programmiersprachen) entsprechend den technologischen Erweiterungen unterscheidet, die diese darstellen. ® siehe auch Computer.



Generationenprinzip Subst. (generation)

Ein Konzept, mit dem zwischen gespeicherten Versionen einer Reihe von Dateien unterschieden wird. Die älteste Datei wird als Großvater, die nächstälteste als Vater und die neueste als Sohn bezeichnet.

Außerdem ein Konzept zur Unterscheidung eines Prozesses sowie eines anderen Prozesses, den dieser einleitet (Child) und des Prozesses, der diesen eingeleitet hat (dessen Parent bzw. dem Grandparent des Childs). ® siehe auch verarbeiten.



GEnie Subst.

Abkürzung für General Electric network For Information Exchange. Ein Online-Dienst, der von der General Electric (GE) Information Services entwickelt wurde. GEnie enthält wirtschaftliche Informationen, Foren, Home Shopping und Nachrichten. Außerdem können E-Mails mit dem Internet ausgetauscht werden.



geöffnet Adj. (open)

Eigenschaft eines Objekts, auf das zugegriffen werden kann. Beispielsweise befindet sich eine geöffnete Datei in einem Zustand, in dem diese von einem Programm verwendet werden kann. Das Programm hat diese Datei bereits mit einem entsprechenden Befehl (»öffne Datei«), der an das Betriebssystem gesendet wurde, in diesen Zustand versetzt.



geöffnete Datei Subst. (open file)

Eine Datei, von der gelesen oder/und in die geschrieben werden kann. Ein Programm muß zunächst eine Datei öffnen, bevor auf den Inhalt zugegriffen werden kann. Nachdem die Verarbeitung der Datei abgeschlossen ist, muß das Programm diese Datei wieder schließen. ® siehe auch öffnen.



geographisches Informationssystem Subst. (geographic information system)

Eine Anwendung oder eine Anwendungs-Suite zum Anzeigen und Erstellen von geographischen Karten. Allgemein enthalten geographische Informationssysteme ein Anzeigesystem (bei einigen Anwendungen können Benutzer sogar Karten über einen Web-Browser aufrufen), eine Umgebung für das Erstellen von Karten und einen Server für das Verwalten von Karten und Daten für Online-Echtzeitanzeige.



Geometrie Subst. (geometry)

Der Zweig der Mathematik, der sich mit den Eigenschaften, der Konstruktion und den Beziehungen von Punkten, Linien, Winkeln, Kurven und Figuren beschäftigt. Geometrie ist ein wesentlicher Teil von CAD-Anwendungen und Grafikprogrammen.



GeoPort Subst.

Eine serielle Port-Verbindung mit hoher Geschwindigkeit bei PowerMac-Computern und einigen älteren AV Macs, die Datenübertragungsraten von bis zu 230 Kilobit pro Sekunde (Kbps) ermöglichen.



GEOS Subst.

Ein Betriebssystem der Firma Geoworks (früher: Berkeley Softworks). Bei GEOS handelt es sich um eine kompakte, objektorientierte GUI, die auf Plattformen von Apple, Commodore und MS-DOS ausgeführt werden kann.



geostationär Adj. (geostationary, geosynchronous)

Eine Umdrehung, die in der gleichen Zeit ausgeführt wird, die der Planet Erde für eine Umdrehung benötigt (z.B. durch einen Satelliten).



gepackte Dezimalzahl Adj. (packed decimal)

Eine Technik zur Codierung von Dezimalzahlen in binärer Form, bei der der benötigte Speicherplatz durch die Unterbringung von je zwei Ziffern in einem Byte optimal ausgenutzt wird. Bei vorzeichenbehafteten Dezimalzeichen in gepacktem Format erscheint das Vorzeichen in den äußerst rechts stehenden vier Bit des rechten (niederwertigsten) Byte.



gepoltes Bauteil Subst. (polarized component)

Ein Bauelement, bei dessen Einbau in eine elektronische Schaltung die gegebene Polarität (bzw. Stromrichtung) zu beachten ist. Beispiele für gepolte Bauteile sind Dioden, Gleichrichter und bestimmte Kondensatoren.



gerade Parität Subst. (even parity)

® siehe Parität.



geradliniger Code Subst. (straight-line code)

Programmcode, dessen Anweisungen eine geradlinige Reihenfolge einhalten und keine Transferanweisungen (wie GOTO oder JUMP) für Vorwärts- bzw. Rückwärtsverzweigungen enthalten. ® siehe auch GOTO-Befehl, Sprungbefehl. ® Vgl. Spaghetticode.



Gerät Subst. (device)

Allgemeiner Begriff für ein Teilsystem eines Computers. Als Geräte werden z.B. Drucker, serielle Ports und Diskettenlaufwerke bezeichnet. Diese Teilsysteme benötigen zum Betrieb häufig eigene Steuersoftware, die sog. Gerätetreiber. ® siehe auch Gerätetreiber.



Gerät, asynchrones Subst. (asynchronous device)

® siehe asynchrones Gerät.



Gerät, binäres Subst. (binary device)

® siehe binäres Gerät.



Gerät, blockorientiertes Subst. (block device)

® siehe blockorientiertes Gerät.



Geräteabhängigkeit Subst. (device dependence)

Die Bedingung, daß ein bestimmtes Gerät vorhanden oder verfügbar sein muß, um ein Programm, eine Schnittstelle oder ein Protokoll verwenden zu können. Die Geräteabhängigkeit stellt häufig einen Nachteil dar, weil dadurch der Einsatz des Programms entweder auf ein bestimmtes System beschränkt bleibt oder Anpassungen für jeden vorgesehenen Systemtyp erforderlich sind. ® Vgl. Geräteunabhängigkeit.



Geräteadresse Subst. (device address)

Eine Speicherstelle im Adreßraum des Arbeitsspeichers, die sich entweder durch den Mikroprozessor oder durch ein externes Gerät verändern läßt. Geräteadressen unterscheiden sich damit von anderen Speicherstellen im RAM (Random Access Memory), die nur durch den Mikroprozessor geändert werden können. ® siehe auch Eingabe/Ausgabe, Gerät, RAM.



Geräte-Comtroller Subst. (device controller)

® siehe Eingabe-Ausgabe-Controller.



Geräte-Manager Subst. (device manager, Device Manager)

Ein Dienstprogramm für das Festlegen von Einstellungen. Der Geräte-Manager ermöglicht das Anzeigen und Ändern der Hardware-Konfiguration (z.B. Interrupts, Basisadressen und serielle Kommunikationsparameter).

In Windows 95 eine Funktion innerhalb der Systemeigenschaften, die Gerätekonflikte und andere Probleme angibt. Der Geräte-Manager ermöglicht dem Benutzer, die Eigenschaften des Computers sowie die Eigenschaften der angeschlossenen Geräte zu ändern. ® siehe auch Eigenschaft, Eigenschaftenfenster.



Gerätename Subst. (device name)

Die Bezeichnung, unter der eine Komponente eines Computersystems dem Betriebssystem bekannt gemacht wird. MS-DOS verwendet z.B. den Gerätenamen COM1, um den ersten seriellen Kommunikations-Port zu identifizieren.



gerätespezifische Auflösung Subst. (device resolution)

® siehe Auflösung.



Gerätesteuerzeichen Subst. (device control character)

® siehe Steuerzeichen.



Gerätetreiber Subst. (device driver)

Ein Softwarebaustein, der in einem Computersystem die Kommunikation mit einem Gerät ermöglicht. In den meisten Fällen manipuliert der Treiber auch die Hardware, um die Daten an das Gerät zu senden. Die zu einem Anwendungspaket gehörenden Treiber realisieren in der Regel allerdings lediglich die Übersetzung der Dateien. Diese auf einer höheren Ebene angesiedelten Treiber stützen sich ihrerseits auf maschinennahe Treiber, die tatsächlich die Daten an das Gerät schicken. Es ist auch zu beachten, daß viele Geräte, insbesondere Video-Adapter auf PC-kompatiblen Computern, ohne Installation eines korrekten Gerätetreibers im System nicht geeignet arbeiten können (falls sie überhaupt funktionieren).



Gerätetreiber, installierbarer Subst. (installable device driver)

® siehe installierbarer Gerätetreiber.



Gerätetreiber, virtueller Subst. (virtual device driver)

® siehe virtueller Gerätetreiber.



geräteunabhängige Bitmap Subst. (device-independent bitmap)

® siehe DIB.



Geräteunabhängigkeit Subst. (device independence)

Ein Merkmal von Programmen, Schnittstellen oder Protokollen, die Softwareoperationen zur Erzeugung ähnlicher Ergebnisse für ein breites Spektrum von Hardware unterstützen. Die Sprache PostScript stellt ein Beispiel für eine geräteunabhängige Seitenbeschreibungssprache dar: Programme, die PostScript-Befehle für Zeichnungen oder Texte ausgeben, müssen nicht auf einen bestimmten Drucker angepaßt werden. ® Vgl. Geräteabhängigkeit.



Gerät, fotoelektrisches Subst. (photoelectric device)

® siehe fotoelektrisches Gerät.



Gerät, logisches Subst. (logical device)

® siehe logisches Gerät.



Gerät, virtuelles Subst. (virtual device)

® siehe virtuelles Gerät.



Gerät, zeichenorientiertes Subst. (character device)

® siehe zeichenorientiertes Gerät.



geregelte Beendigung Subst. (graceful exit)

Die planmäßige Beendigung eines Prozesses (selbst unter Fehlerbedingungen), die dem Betriebssystem oder dem Elternprozeß die Übernahme der normalen Steuerung ermöglicht und das System in einem »Gleichgewichtszustand« zurückläßt. Es handelt sich dabei um das eigentlich erwartete Verhalten. ® siehe auch ausfallgesichertes System.



Germanium Subst. (germanium)

Ein Halbleiterelement (Ordnungszahl 32), das in einigen Transistoren, Dioden und Solarzellen verwendet wird, aber bei den meisten Anwendungen durch Silizium ersetzt wurde. Germanium hat eine geringere Schwellspannung als Silizium, ist jedoch empfindlicher auf Hitze (z.B. beim Löten).



gesättigter Modus Subst. (saturated mode)

Bezeichnet einen Betriebsmodus, bei dem durch ein Schalterbauelement oder einen Verstärker der maximal mögliche Strom fließt. Ein Bauelement befindet sich im gesättigten Zustand, wenn eine Vergrößerung des Steuersignals nicht mehr zu einem weiteren Anwachsen des Ausgangsstroms führt.



Geschäftsgrafik Subst. (analysis graphics, business graphics)

® siehe Präsentationsgrafik.



geschichtete Schnittstelle Subst. (layered interface)

In der Programmierung versteht man unter geschichteter Schnittstelle die Ebenen der Routinen, die zwischen einer Anwendung und der Hardware existieren, und das Trennen von Aktivitäten, entsprechend der Taskart, die die Aktivitäten ausführen. Letztendlich vereinfacht diese Schnittstelle das Anpassen eines Programms an die verschiedenen Arten einer Ausstattung.



geschlossene Architektur Subst. (closed architecture)

Eigenschaft eines Computersystems, dessen Spezifikationen nicht frei verfügbar sind. Dadurch ist es Fremdherstellern kaum möglich, Zusatzgeräte zu entwickeln, die mit dem entsprechenden Gerät korrekt zusammenarbeiten. Gewöhnlich ist nur der Originalhersteller in der Lage, entsprechende Peripheriegeräte und Add-Ons zu produzieren. ® Vgl. offene Architektur.

Mit dem Ausdruck »geschlossene Architektur« werden auch Systeme charakterisiert, die keine Steckplätze für Erweiterungskarten aufweisen. Die ursprünglichen Modelle des Apple Macintosh sind ein Beispiel für eine derartige Architektur. ® Vgl. offene Architektur.



geschlossene Datei Subst. (closed file)

Eine Datei, die aktuell nicht von einer Anwendung verwendet wird. Eine Anwendung muß eine Datei zunächst öffnen, bevor die Datei gelesen oder in diese geschrieben werden kann. Nach Abschluß der Operationen muß die Datei wieder geschlossen werden. ® Vgl. geöffnete Datei.



geschlossenes System Subst. (closed system)

® siehe geschlossene Architektur.



geschütztes Leerzeichen Subst. (nonbreaking space)

Ein Zeichen, das ein normales Leerzeichen ersetzt, um zwei Wörter auf einer Zeile zusammenzuhalten und einen Zeilenumbruch zwischen ihnen zu unterbinden.



Geschwister Subst. (sibling)

Prozesse oder Knoten in einem Baum, die von denselben unmittelbaren Vorgängern abstammen wie andere Prozesse oder Knoten. ® siehe auch Generationenprinzip.



gesicherter Kanal Subst. (secure channel)

Eine Datenübertragungsstrecke, die durch Trennung von öffentlichen Netzen, Verschlüsselung oder andere Mittel vor unberechtigtem Zugang, Betrieb oder Gebrauch geschützt ist. ® siehe auch Verschlüsselung.



gesicherte Site Subst. (secure site)

Eine Website, die sichere Transaktionen unterstützt, so daß auf Kreditkartennummern und andere persönliche Informationen von dafür nicht autorisierten Personen nicht zugegriffen werden kann.



gesichertes Weitbereichsnetz Subst. (secure wide area network)

Eine Gruppe von Computersystemen, die über ein öffentlich zugängliches Netzwerk (z.B. das Internet) kommunizieren, wobei jedoch durch Sicherheitsmaßnahmen, wie beispielsweise Verschlüsselung, Authentifikation und Autorisierung, ein Abhören durch nicht berechtigte Benutzer verhindert wird. ® siehe auch Authentifizierung, Autorisierung, Verschlüsselung, virtuelles Privatnetzwerk.



gesperrte Datei Subst. (locked file)

Eine Datei, auf der sich bestimmte Arten von Operationen nicht mehr ausführen lassen. In der Regel kann man eine gesperrte Datei nicht ändern, d.h. man kann nichts hinzufügen oder löschen.

Der Begriff bezieht sich manchmal auch auf eine Datei, die weder gelöscht noch verschoben werden kann und bei der auch keine Änderung des Dateinamens zulässig ist.



gesperrte Ordner Subst. (disabled folders)

Ein Begriff aus der Mac OS-Terminologie. Bei gesperrten Ordnern handelt es sich um die verschiedenen Ordner im Systemordner, die Systemerweiterungen, Systemsteuerungen und andere Elemente enthalten, die vom Erweiterungs-Manager aus dem System entfernt wurden. Die Elemente, die sich in deaktivierten Ordnern befinden, werden beim Systemstart nicht installiert, sondern können später vom Erweiterungs-Manager automatisch in die regulären Ordner verschoben werden. ® siehe auch Erweiterungs-Manager, Systemordner.



gesperrter Modus Subst. (lock up)

Ein Zustand, in dem die Verarbeitung vollständig suspendiert erscheint und das Programm zur Steuerung des Systems keine Eingaben mehr entgegennimmt. ® siehe auch crashen.



gesperrtes Volumen Subst. (locked volume)

Auf dem Apple Macintosh ein Volume (Speichergerät, z.B. eine Diskette), auf das man nicht schreiben kann. Das Volume läßt sich entweder physikalisch oder per Software sperren.



gespiegelte Site Subst. (mirror site)

Ein Datei-Server mit einem Duplikatsatz von Dateien, die auf einem Server gespeichert sind, auf den häufig zugegriffen wird. Gespiegelte Sites dienen dazu, die Anfragen auf mehrere Server zu verteilen. Außerdem entlasten gespiegelte Sites internationale Leitungen.



gesprochene Anworten Subst. (voice answer back)

Der Einsatz von aufgezeichneten Sprachmeldungen, mit denen ein Computer auf Befehle oder Abfragen reagiert.



get Subst.

Ein FTP-Befehl, der den Server anweist, eine angegebene Datei an den Client zu übertragen. ® siehe auch FTP, FTP-Client, FTP-Server.



geteilte Logik Subst. (shared logic)

Logische Schaltkreise, die zur Implementierung einer bestimmten Operation von mehreren anderen Schaltkreisen gemeinsam verwendet werden. Der Begriff wird analog für Programm-Module gebraucht, die von verschiedenen Programmen gemeinsam verwendet werden.



geteilter Bildschirm Subst. (split screen)

Eine Darstellungsmethode, bei der ein Programm den Anzeigebereich in zwei oder mehr Abschnitte unterteilt, von denen jeder eine andere Datei oder unterschiedliche Abschnitte derselben Datei anzeigen kann.



gewichteter Code Subst. (weighted code)

Zur Darstellung von Daten verwendeter Code, bei dem jeder Bitposition ein spezifischer Wert fest zugeordnet ist. Bei der Umsetzung der Daten fließt abhängig vom Zustand des ursprünglichen Bits (1 oder 0) der jeweilige Wert in das Ergebnis ein oder nicht.



gewöhnlicher Bindestrich Subst. (normal hyphen)

® siehe Bindestrich.



.gf

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Französisch-Guayana angibt.



GFLOP

® siehe Gigaflops.



.gh

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Ghana angibt.



.gi

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Gibraltar angibt.



.gif

Eine Dateinamenerweiterung, die eine GIF-Bitmap kennzeichnet. ® siehe auch GIF.



GIF Subst.

Abkürzung für Graphics Interchange Format. Ein Format für Grafikdateien, das von CompuServe entwickelt wurde. Dieses Format wird für die Übertragung von Rasterbildern im Internet verwendet. Ein Bild kann bis zu 256 Farben (einschließlich einer transparenten Farbe) enthalten. Die Dateigröße hängt von der Anzahl der Farben ab, die tatsächlich verwendet werden. Die Komprimierungsmethode LZW wird verwendet, um die Dateigröße weiter zu verringern. ® siehe auch Rastergrafik.

Der Ausdruck »GIF« wird auch kurz für »GIF-Grafik« verwendet, also für eine Grafikdatei, die im GIF-Format gespeichert ist.



GIF, animiertes Subst. (animated GIF)

® siehe animiertes GIF.



Giga- Präfix (giga-)

Ein Maßeinheitenvorsatz mit der Bedeutung »1 Milliarde« oder 109 (im amerikanischen Sprachgebrauch: 1 Billion).

Bei der Datenspeicherung steht »Giga-« für den Faktor 1024 × 1.048.576 (230) oder 1.000 × 1.048.576. ® siehe auch Gigabyte, Gigaflops, Gigahertz, Kilo-, Mega-.



Gigabit Ethernet Subst.

Der IEEE-Standard wurde um 802.3z erweitert. Dies beinhaltet die Unterstützung für Übertragungsraten von 1000 Megabit pro Sekunde (Mbps) in einem Ethernet-Netzwerk. Der konventionelle Ethernet-Standard (802.3) unterstützt nur bis zu 100 Mbps. ® Vgl. Ethernet/802.3.



Gigabit pro Sekunde Subst. (gigabits per second)

Eine Rate der Datenübertragungsgeschwindigkeit, z.B. bei einem Netzwerk, in Mehrfachen von 1.073.741.824 (230) bit.



Gigabyte Subst. (gigabyte)

1024 Megabyte (1024 × 1.048.576 [230] Byte).

Ein Gigabyte bezieht sich auf 1000 Megabyte (1.000 × 1.048.576 Byte).



Gigaflops Subst. (gigaflops)

Eine Milliarde Gleitkomma-Operationen pro Sekunde (im amerikanischen Sprachgebrauch: 1 Billion). Gigaflops verwendet man als Maß für die Rechengeschwindigkeit eines Computers. ® siehe auch Gleitkomma-Operation.



Gigahertz Subst. (gigahertz)

Abgekürzt GHz. Ein Maß der Frequenz: eine Billion (1.000 Millionen) Schwingungen pro Sekunde.



GIGO Subst.

® siehe Müll rein, Müll raus.



GIS

® siehe geographisches Informationssystem.



GKS Subst.

® siehe Graphical Kernel System.



.gl

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Grönland angibt.



glätten Vb. (smooth)

Durch bestimmte Verfahren Unregelmäßigkeiten bei statistischen Daten beseitigen, wie z.B. durch die adaptive Mittelwertbildung oder die Streichung irrelevanter Zufallswerte.

Im Grafikbereich bezeichnet »glätten« das Beseitigen von Unregelmäßigkeiten und Kanten aus Linien oder Umrißlinien. ® siehe auch Anti-Aliasing.



Glasfaser Subst. (optical fiber)

Eine dünne Faser aus transparentem Material, die zur Übertragung optischer Signale verwendet wird. Bei der Herstellung von Glasfasern kommen bestimmte Glas- und Kunststoffsorten zum Einsatz. Glasfasern beruhen auf dem Prinzip, daß der an einem Ende eingespeiste Lichtstrahl auf seinem Weg durch die Faser ständig an den Innenseiten reflektiert wird und daher nicht austreten kann. Glasfaserkabel sind kostengünstig, kompakt und zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus. In einem Glasfaserkabel werden häufig mehrere hundert Einzelfasern zusammengefaßt. ® siehe auch Glasfasertechnik.



Glasfasertechnik Subst. (fiber optics)

Ein Verfahren zur Übertragung von Lichtstrahlen innerhalb von Glasfasern. Ein Lichtstrahl, der z.B. von einem Laser produziert wird, läßt sich zum Zwecke der Informationsübertragung modulieren. Da Licht im elektromagnetischen Spektrum eine höhere Frequenz aufweist als andere Strahlungsarten (z.B. Radiowellen), kann ein einzelner Glasfaser-Kanal erheblich mehr Informationen transportieren als die meisten anderen Medien zur Informationsübertragung. Glasfasern sind dünne Stränge aus Glas oder anderem transparenten Material. In einem Glasfaserkabel sind dutzende oder hunderte Stränge zusammengefaßt. Glasfasern sind gegenüber elektromagnetischen Störungen weitgehend immun. ® siehe auch Glasfaser.



Gleichheit Subst. (equality)

Der Zustand des Identischseins, meist auf Werte und Datenstrukturen angewandt.



Gleichlaufsteuerung Subst. (clocking)

® siehe Synchronisierung.



Gleichrichter Subst. (rectifier)

Ein elektronisches Bauelement, das den Strom in einer Richtung durchläßt, in der anderen Richtung aber sperrt. Gleichrichter setzt man zur Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom ein.



Gleichrichter, steuerbarer Subst. (silicon-controlled rectifier)

® siehe steuerbarer Gleichrichter.



Gleichstrom Subst. (direct current)

Abgekürzt DC, auch durch das Gleichheitszeichen (=) dargestellt. Elektrischer Strom gleichbleibender Richtung. Der Strom kann unterbrochen werden oder die Amplitude ändern, fließt aber immer in die gleiche Richtung. ® Vgl. Wechselstrom.



Gleichung Subst. (equation)

Eine mathematische Anweisung, die die Gleichheit zwischen zwei Ausdrücken durch ein Gleichheitszeichen (=) anzeigt. Anweisungen für Zuweisungen werden in Programmiersprachen in der Form von Gleichungen geschrieben. ® siehe auch Zuweisungsbefehl.



gleichzeitiger Zugriff Subst. (simultaneous access)

® siehe paralleler Zugriff.



Gleitkomma-Arithmetik Subst. (floating-point arithmetic)

Arithmetische Operationen, die mit Gleitkomma-Zahlen ausgeführt werden. ® siehe auch Gleitkomma-Notation, Gleitkomma-Zahl.



Gleitkommaexponent Subst. (characteristic)

In der Mathematik der Exponent einer Gleitkommazahl (also der Teil, der nach dem Zeichen »E« folgt, das wiederum die Position des Dezimalkommas angibt) oder der Ganzzahlanteil eines Logarithmus. ® siehe auch Gleitkomma-Notation, Logarithmus.



Gleitkomma-Konstante Subst. (floating-point constant)

Eine Konstante, die einen reelen oder Gleitkomma-Wert repräsentiert. ® siehe auch Gleitkomma-Notation, Konstante.



Gleitkomma-Notation Subst. (floating-point notation)

Auch als Exponential-Schreibweise bezeichnet. Ein numerisches Format, das sich für die Darstellung sehr großer und sehr kleiner Zahlen eignet. Die Speicherung von Gleitkomma-Zahlen erfolgt in zwei Teilen - Mantisse und Exponent. Die Mantisse legt dabei die einzelnen Ziffern der Zahl fest, und der Exponent gibt deren Größenordnung (d.h. die Position des Dezimalpunkts) an. Beispielsweise lassen sich die Zahlen 314600000 und 0,0000451 in Gleitkomma-Notation als 3146E5 und 451E-7 schreiben. Die meisten Mikroprozessoren können keine Gleitkomma-Arithmetik ausführen, so daß man entsprechende Berechnungen entweder per Software nachbildet oder einen speziellen Gleitkomma-Prozessor einsetzt. ® siehe auch Festkomma-Notation, Gleitkomma-Prozessor, Integer. ® auch genannt Exponentialschreibweise.



Gleitkomma-Operation Subst. (floating-point operation)

Abgekürzt FLOP. Eine arithmetische Operation mit Daten, die in einer Gleitkomma-Notation gespeichert sind. Gleitkomma-Operationen werden immer dort verwendet, wo Zahlen entweder Brüche oder irrationale Bestandteile aufweisen (z.B. in Tabellen und bei der CAD-Technik). Die Anzahl der pro Zeiteinheit ausführbaren Gleitkomma-Operationen dient u.a. als Maß der Rechenleistung. Üblich ist z.B. die Angabe der erreichbaren Megaflops (Millionen von Gleitkomma-Operationen pro Sekunde oder MFLOPS). ® siehe auch Gleitkomma-Notation, MFLOPS.



Gleitkomma-Prozessor Subst. (floating-point processor)

Auch als numerischer Prozessor, mathematischer Prozessor oder Gleitkomma-Einheit bezeichnet. Ein Coprozessor, der Berechnungen mit Gleitkomma-Zahlen ausführt. Das Aufrüsten eines Systems mit einem Gleitkomma-Prozessor kann die Geschwindigkeit von mathematischen und grafischen Funktionen enorm steigern, wenn die Software auf die Erkennung und Verwendung dieses Prozessors ausgelegt ist. Der i486DX- und 68040-Mikroprozessor (und höhere) verfügen bereits über integrierte Gleitkomma-Prozessoren. ® siehe auch Gleitkomma-Notation, Gleitkomma-Zahl. ® auch genannt mathematischer Coprozessor, numerischer Coprozessor.



Gleitkomma-Register Subst. (floating-point register)

Ein Register, das zum Speichern von Gleitkomma-Werten ausgelegt ist. ® siehe auch Gleitkomma-Zahl, Register.



Gleitkomma-Zahl Subst. (floating-point number)

Eine Zahl, die durch eine Mantisse und einen Exponenten entsprechend einer vorgegebenen Basis dargestellt wird. Die Mantisse hat in der Regel einen Wert zwischen 0 und 1. Um den Wert einer Gleitkomma-Zahl zu ermitteln, wird die Basis mit dem Exponenten potenziert und die Mantisse mit dem Ergebnis multipliziert. Entsprechend der konventionellen Notation werden Gleitkomma-Zahlen mit dem Wert 10 als Basis verwendet. In der Informatik hat die Basis für Gleitkomma-Zahlen in der Regel den Wert 2.



Glitch Subst. (glitch)

Zu deutsch »Ausrutscher«. Im allgemeinen ein kleineres Problem, z.B. in einem Programm.

Außerdem eine kurze Überspannung in der Stromversorgung.



global Adj.

Nicht auf einen bestimmten Bereich eingeschränkt, sondern z.B. auf ein gesamtes Dokument, eine gesamte Datei oder ein gesamtes Programm bezogen. ® Vgl. lokal, lokale Variable.



globale Gruppe Subst. (global group)

In Windows NT Advanced Server eine Sammlung von Benutzerkonten innerhalb einer Domäne, denen die Erlaubnisse und Rechte für den Zugriff auf Ressourcen, Server und Workstations außerhalb der Domäne der eigenen Gruppe sowie innerhalb dieser Domäne zugebilligt werden. ® siehe auch gruppieren, lokale Gruppe, Windows NT Advanced Server.



globale Identifikation Subst. (global universal identification)

Ein Identifikationsschema, in dem nur ein Name einem bestimmten Objekt zugeordnet ist. Dieser Name wird von den Plattformen und Anwendungen eines Systems akzeptiert.



global einheitlicher Identifikator Subst. (globally unique identifier)

® siehe globale Identifikation.



globale Operation Subst. (global operation)

Eine Operation, z.B. Suchen und Ersetzen, die auf ein gesamtes Dokument, Programm oder ein anderes Objekt wirkt - z.B. eine Diskette.



globales Suchen und Ersetzen Subst. (global search and replace)

Eine Suchen-und-Ersetzen-Operation, die alle Vorkommen des ausgewählten Strings im gesamten Dokument sucht und ersetzt. ® siehe auch Suchen und Ersetzen.



globale Variable Subst. (global variable)

Eine Variable, auf dessen Wert zugegriffen werden kann. Außerdem kann die Variable durch eine Anweisung in einem Programm geändert werden. Die Änderung muß also nicht in einer einzelnen Routine erfolgen, in der die Variable definiert ist. ® siehe auch global. ® Vgl. lokale Variable.



Global System for Mobile Communications Subst.

Ein digitaler zellularer Telefonstandard, der in insgesamt über 60 Ländern gilt. Dieser Standard gilt für fast alle Staaten Europas. In den USA wurden jedoch erst Probesysteme eingerichtet.



.gm

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Gambia angibt.



.gn

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Guinea angibt.



Gnomon Subst. (gnomon)

Ein Begriff aus dem Bereich der Computergrafiken. Die Darstellung des dreidimensionalen (x-y-z) Achsensystems.



GNU Subst.

Abkürzung für GNU’s Not UNIX. Eine Sammlung von Software, die auf dem UNIX-Betriebssystem basiert und die von der Free Software Foundation verwaltet wird. GNU wird auf der Grundlage der GNU General Public License vertrieben. Dieser Lizenzvertrag legt fest, daß jeder Händler, der GNU oder ein Programm vertreibt, das auf GNU basiert, nur den Vertrieb und den Support berechnen darf. Außerdem muß der Händler dem Käufer das Recht einräumen, den Code modifizieren und unter Inanspruchnahme der gleichen Rechte (Vertrieb und Support) vertreiben zu dürfen. ® siehe auch Free Software Foundation, General Public License. ® Vgl. Linux.



Good Times Virus Subst. (Good Times virus)

Ein angebliches E-Mail-Virus, vor dem weltweit im Internet sowie per Fax und Briefversand in den USA häufig gewarnt wurde. In dem Schreiben wird behauptet, daß das Lesen einer E-Mail-Nachricht mit dem Betreff »Good Times« das System des jeweiligen Lesers schädigt. Es ist jedoch derzeit unmöglich, ein System durch das Aufrufen von E-Mail-Nachrichten zu schädigen. Es ist jedoch sehr wohl möglich, daß sich ein Virus auf dem System ausbreitet, der in einem Dateianhang einer E-Mail-Nachricht versteckt war. Einige Benutzer sind der Ansicht, daß der Kettenbrief an sich ein »Virus« ist, weil der Brief die Bandbreite des Internet belastet und für die Leser eine reine Zeitverschwendung ist. Informationen zu derartigen »Enten« und zu tatsächlich existierenden Viren können von der Website von CERT unter http://www.cert.org/ aufgerufen werden. ® siehe auch Großstadtlegende, Virus.



Gopher Subst.

Ein Internet-Dienstprogramm zum Ermitteln von Textinformationen. Die Daten werden dem Benutzer in hierarchischen Menüs zur Verfügung gestellt, aus denen der Benutzer Untermenüs oder Dateien auswählen kann, um diese herunterzuladen und anzuzeigen. Wenn ein Gopher-Client auf alle verfügbaren Gopher-Server zugreift, greift der Benutzer auf den umfassenden »Gopherspace« zu. Das Programm wurde von der Universität Minnesota (USA) entwickelt. Die Sportmannschaften an dieser Universität heißen Golden Gophers, daher rührt der Name. Gopher wird zunehmend von Anwendungen des World Wide Web verdrängt.



Gopher-Server Subst. (Gopher server)

Die Software, die die Menüs und Dateien für den Gopher-Benutzer enthält. ® siehe auch Gopher.



Gopher-Site Subst. (Gopher site)

Ein Computer im Internet, auf dem ein Gopher-Server ausgeführt wird. ® siehe auch Gopher, Gopher-Server.



Gopherspace Subst.

Das Gesamtvolumen der Daten im Internet, die als Menüs und Dokumente über den Gopher erhältlich sind. ® siehe auch Gopher.



GOSIP Subst.

Abkürzung für Government Open Systems Interconnection Profile. Eine Anforderung der Regierung der USA, daß alle Erwerbungen im Zusammenhang mit Netzwerken den ISO/OSI-Normen entsprechen. GOSIP wurde zwar am 15. August 1990 rechtsgültig, wurde jedoch nie eingesetzt und schließlich von POSIT verdrängt.



GOTO-Befehl Subst. (GOTO statement)

Eine Steueranweisung, die in Programmen zum Transfer der Ausführung an eine andere Anweisung verwendet wird und die Hochsprachenrealisierung eines Verzweigungs- oder Sprungbefehls darstellt. Im allgemeinen wird jedoch von der Verwendung von GOTO-Befehlen abgeraten, da es nicht nur für Programmierer schwierig ist, die Logik eines Programms nachzuvollziehen, sondern auch der Compiler kaum mehr in der Lage ist, einen optimalen Code zu erzeugen. ® siehe auch Spaghetticode, Sprungbefehl, Verzweigungsbefehl.



.gov

Im Domain Name System (DNS) des Internet die Top-Level-Domäne, die Adressen von Regierungsstellen kennzeichnet. Der Domänenname ».gov« steht als Suffix am Ende der Adresse. In den Vereinigten Staaten dürfen nur nichtmilitärische, bundesstaatliche Regierungsstellen diese Domäne verwenden. Regierungsstellen auf Einzelstaatenebene erhalten die Top-Level-Domäne ».state.us«, wobei dem ».us« eine aus zwei Buchstaben bestehende Abkürzung des jeweiligen Bundesstaates vorausgeht, oder nur ».us«. Andere regionale Regierungsstellen in den Vereinigten Staaten sind unter der Domäne ».us« registriert. ® siehe auch DNS, Domäne, .state.us, .us. ® Vgl. .com, .edu, .mil, .net, .org.



.gov.ca

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse der kanadischen Regierung angibt.



Government Open Systems Interconnection Profile Subst.

® siehe GOSIP.



.gp

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Guadeloupe angibt.



GPF

® siehe General Protection Fault.



GPIB Subst.

® siehe Mehrzweckbus.



GPL

® siehe General Public License.



.gq

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Äquatorial-Guinea angibt.



.gr

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Griechenland angibt.



Grabber Subst. (grabber)

Zu deutsch etwa »Greifer«. Ganz allgemein jedes Gerät zum Erfassen von Daten.

Im grafischen Bereich ein Gerät zum Erfassen von Bilddaten von einer Videokamera oder einer anderen Bewegtbild-Quelle und zum Ablegen dieser Daten in den Speicher. ® auch genannt Frame Grabber, Video-Digitizer.

Der Begriff »Grabber« wird auch für Software verwendet, die einen »Schnappschuß« des momentan angezeigten Bildschirminhalts aufnimmt, indem ein entsprechender Teil des Videospeichers in eine Datei übertragen wird.

In einigen grafikorientierten Anwendungen bezeichnet »Grabber« einen speziellen Mauszeigertyp.



Grafik Subst. (image)

Die gespeicherte Beschreibung eines Bildes. Sie läßt sich entweder als eine Menge für Helligkeits- und Farbwerte von Pixeln oder als ein Satz von Befehlen für das Reproduzieren des Bildes speichern. ® siehe auch Bitmap, Pixelmap.



Grafikadapter Subst. (graphics adapter)

Ein Video-Adapter, der sowohl grafische als auch alphanumerische Zeichen darstellen kann. Fast alle heute gebräuchlichen Video-Adapter sind Grafikadapter.



Grafikbegrenzung Subst. (graphic limits)

Die Umgrenzung einer Grafik auf dem Bildschirm bei einem Grafikprogramm, einschließlich der gesamten Fläche innerhalb der Grafik. In einigen Grafikumgebungen bestehen die Grenzen der Grafik aus dem kleinsten Rechteck, das die Grafik vollständig umschließen kann. Dieses Rechteck heißt Umrahmungsfeld oder Begrenzungsrechteck.



Grafikbeschleuniger Subst. (graphics accelerator)

Ein Video-Adapter, der einen Grafik-Coprozessor enthält. Ein Grafikbeschleuniger kann das Video-Display viel schneller als die CPU anzeigen. Dadurch wird die CPU für andere Tasks freigegeben. Ein Grafikbeschleuniger ist für moderne Software (z.B. grafische Benutzeroberflächen und Multimedia-Anwendungen) in jedem Fall erforderlich. ® siehe auch Grafik-Coprozessor, Video-Adapter.



Grafik-Controller Subst. (Graphics Controller)

Der Bestandteil des EGA und VGA-Video-Adapters, durch den der Computer auf den Videopuffer zugreifen kann. ® siehe auch EGA, VGA.



Grafik-Coprozessor Subst. (graphics coprocessor)

Ein von vielen Video-Adaptern eingesetzter spezieller Mikroprozessor, der auf entsprechende Befehle der CPU grafische Darstellungen, z.B. Linien und gefüllte Bereiche erzeugen kann und dadurch die CPU entlastet.



Grafik-Datenstruktur Subst. (graphics data structure)

Eine Datenstruktur, die speziell für die Darstellung von Elementen einer Grafik konzipiert ist.



Grafikdrucker Subst. (graphics printer)

Ein Drucker, z.B. ein Laser-, Tintenstrahl- oder Matrixdrucker, der nicht nur zur Ausgabe von Textzeichen, sondern auch zur Darstellung von Grafiken, die aus einzelnen Pixeln aufgebaut sind, in der Lage ist. Die meisten derzeit mit Personal Computern verwendeten Drucker, mit Ausnahme der Typenraddrucker, sind Grafikdrucker. ® Vgl. Zeichendrucker.



Grafik-Engine Subst. (graphics engine)

Ein Display-Adapter, der die beschleunigte Grafikverarbeitung behandelt. Dadurch wird die CPU für andere Tasks freigegeben. ® auch genannt Grafikbeschleuniger, Videobeschleunigerkarte.

Außerdem eine Software, die entsprechend der Befehle aus einer Anwendung Anweisungen für das Erstellen von Grafiken an die Hardware sendet, die die Bilder erstellt. Beispiele hierzu sind Macintosh QuickDraw und Windows Graphics Device Interface (GDI).



Grafikkarte Subst. (display card, graphics card)

® siehe Video-Adapter.



Grafikmodus Subst. (graphics mode)

Auf Computern wie dem IBM-PC der Display-Modus, in dem sich Linien und Zeichen auf dem Bildschirm aus einzelnen Pixeln aufbauen lassen. Dadurch sind Programme bei der Erstellung von Bildern flexibler als im entgegengesetzten Display-Modus, dem Text- (oder Zeichen-)Modus. Auf dem Computer läßt sich somit ein Mauszeiger als Pfeilspitze oder als beliebige Form - anstelle des blinkenden Kästchens anzeigen. Außerdem kann man Zeichenattribute, z.B. Fett oder Kursiv, so darstellen wie sie beim Druck erscheinen, so daß man nicht auf Konventionen wie Hervorhebungen, Unterstreichung oder alternative Farben angewiesen ist. ® Vgl. Textmodus.

Der Ausdruck »Grafikmodus« bezeichnet auch bestimmte Werte für Farben und Auflösungen, die sich häufig auf einen bestimmten Video-Adapter beziehen, z.B. VGA mit 16 Farben und 640 × 480 Pixel auf dem Bildschirm. ® siehe auch Auflösung, hohe Auflösung, niedrige Auflösung.



Grafikoberfläche, interaktive Subst. (interactive graphics)

® siehe interaktive Grafikoberfläche.



Grafik, objektorientierte Subst. (object-oriented graphics)

® siehe objektorientierte Grafik.



Grafikprozessor Subst. (graphics processor)

® siehe Grafik-Coprozessor.



Grafik, strukturierte Subst. (structured graphics)

® siehe objektorientierte Grafik.



Grafiktablett Subst. (graphics tablet)

Ein Gerät für die Eingabe von Positionsdaten von Grafiken, das für spezielle Anwendungen im grafischen Bereich (z.B. Architektur, Design und Illustration) verwendet wird. Ein flaches rechteckiges Plastikbrett ist mit einem Puck oder einem Stift (stylus) sowie Sensoren ausgestattet, die die Position des Puck oder Stylus an den Computer weiterleiten, der die Daten entsprechend der Cursorposition auf dem Bildschirm berechnet. ® siehe auch Griffel, Puck. ® auch genannt Digitalisiertablett.



Grafikterminal Subst. (graphics terminal)

Ein Terminal, das in der Lage ist, sowohl Grafiken als auch Text anzuzeigen. Die Terminals erhalten keine Ströme mit bereits verarbeiteten Pixeln, sondern interpretieren in der Regel Steuerbefehle für Grafiken.



Grafikzeichen Subst. (graphics character)

Ein Zeichen, das mit anderen Zeichen kombiniert werden kann, um einfache Grafiken zu erstellen, z.B. Umrandungen, Felder und abgeschattete oder volle Blöcke. ® Vgl. sichtbares Zeichen.



grafische Benutzeroberfläche Subst. (graphical user interface)

Eine Umgebung, in der Programme, Dateien und Optionen durch Symbole, Menüs, und Dialogfelder am Bildschirm dargestellt werden. Der Benutzer kann diese Optionen mit der Maus oder über Tastaturbefehle markieren und aktivieren. Ein bestimmtes Element (z.B. eine Bildlaufleiste) funktioniert in allen Anwendungen gleich, weil die grafische Benutzeroberfläche Standardroutinen zum Behandeln dieser Elemente enthält, die die Aktionen des Benutzers weiterleiten (z.B. ein Mausklick auf ein bestimmtes Symbol oder auf eine bestimmte Textposition oder ein Tastendruck). Diese Routinen werden nicht von Anfang an neu erzeugt, sondern über bestimmte Parameter aufgerufen.



grafische Oberfläche Subst. (graphical interface)

® siehe grafische Benutzeroberfläche.



grafische Primitive Subst. (graphics primitive)

Ein Zeichnungselement, z.B. ein Textzeichen, ein Bogen oder ein Polygon, das mit einer selbständigen Einheit gezeichnet und manipuliert wird und mit anderen grafischen Primitiven zu einem Bild kombiniert wird. ® Vgl. Entität.



grafische Schnittstelle Subst. (graphics interface)

® siehe grafische Benutzeroberfläche.



grafPort Subst.

Eine auf dem Apple Macintosh verwendete Struktur zum Definieren einer grafischen Umgebung, die über eine eigene Stiftgröße, Schrift, Hintergrundmuster usw. verfügt. Jedes Fenster hat einen grafPort. grafPorts können auch für das Senden von Grafiken an unsichtbare Fenster oder Dateien verwendet werden.



Graftal Subst. (graftal)

Eine der Familien geometrischer Formen, die Fraktalen ähnlich sind, sich aber von diesen durch eine einfachere Berechnung unterscheiden. Graftals werden oft in der Spezialeffekt-Branche verwendet, um synthetische Bilder zu erzeugen, z.B. Bäume oder Pflanzen. ® siehe auch Fraktal.



Grammatikprüfung Subst. (grammar checker)

Ein Zusatzprogramm, das Text nach grammatischen Fehlern durchsucht.



Granularität Subst. (granularity)

Die Beschreibung der Aktivität eines Computers oder einer Funktion (z.B. Bildschirmauflösung, Suchen und Sortieren oder Zuordnung von Zeitscheiben in bezug auf die entsprechenden Einheiten (Pixel, Datensätze oder Zeitscheiben). Die Unterteilung liegt im Bereich von grob bis fein. Je höher die Anteile, desto gröber ist die Granularität.



Graph Subst. (graph)

In der Programmierung eine Datenstruktur mit null oder mehr Knoten und null oder mehr Kanten, die Knotenpaare verbinden. Von einem verbundenen Graphen spricht man, wenn man zwischen zwei beliebigen Knoten, entlang einer oder mehrerer Kanten, einem Weg folgen kann. Ein Untergraph ist eine Teilmenge von Knoten und Kanten in einem Graphen. Ein Graph ist gerichtet (ein Digraph), wenn jede Kante zwei Knoten in nur eine Richtung verbindet. Ein Graph ist gewichtet, wenn jede Kante mit einem Wert versehen ist. ® siehe auch Baum, Knoten.



Graphical Device Interface Subst.

® siehe GDI.



Graphical Kernel System Subst.

Abgekürzt GKS. Ein Standard für Computergrafik, der von ANSI und ISO angenommen wurde. Der Standard spezifiziert Methoden zum Beschreiben, Manipulieren, Speichern und Übertragen von Grafiken. Graphical Kernal System funktioniert auf der Anwendungsebene (nicht auf der Hardware-Ebene) und beschäftigt sich mit logischen Workstations (Kombinationen von Eingabe- und Ausgabegeräten, z.B. Tastatur, Maus und Monitor) anstatt mit individuellen Geräten. GKS wurde 1978 für die Behandlung zweidimensionaler Grafiken entwickelt. Die spätere Modifikation GKS-3D erweiterte den Standard auf dreidimensionale Grafiken. ® siehe auch ANSI, ISO.



Graphics Interchange Format Subst.

® siehe GIF.



Graphics Port Subst. (graphics port)

® siehe grafPort.



Graustufen Subst. (gray scale)

Eine abgestufte Folge von Grauwerten, die von Schwarz bis Weiß reichen. Graustufen setzt man in der Computergrafik ein, um Bilder mit Details zu versehen oder Farbbilder auf einem monochromen Ausgabegerät darzustellen. Ähnlich der Anzahl von Farben in einem Farbbild, hängt die Anzahl der Grauwerte von der Anzahl der Bit ab, die pro Pixel gespeichert sind. Die verschiedenen Graufärbungen lassen sich durch die tatsächlichen Grauwerte, durch Halbton-Punkte oder durch Dithering darstellen. ® siehe auch Dithering, Halbton.



Gray-Code Subst. (Gray code)

® siehe zyklischer Binärcode.



Great Renaming Subst.

Die Änderung des aktuellen Systems der Usenet-Hierarchien im Internet. Vor dem »Great Renaming«, das 1985 durchgeführt wurde, hatten nicht lokale Newsgroups das Namensformat net.*. Eine Gruppe, die zuvor z.B. die Bezeichnung net.sources hatte, wurde in comp.sources.misc umbenannt. ® siehe auch lokale Newsgroups, Newsgroup, traditionelle Newsgroup-Hierarchie, Usenet.



Green Book Subst.

Ein Buch mit Spezifikationen, das von Sony und Philips herausgegeben wird. Diese Spezifikationen decken die CD-I-Technologie (compact disc-interactive) ab. ® siehe auch CD-I. ® Vgl. Orange Book, Red Book.



Gregorianischer Kalender Subst. (Gregorian calendar)

Der heute in der westlichen Welt verwendete Kalender. Der Gregorianische Kalender wurde 1582 von Papst Gregor XIII. eingeführt, um den Julianischen Kalender zu ersetzen. Um die Länge des astronomischen Jahres (365.2422 Tage) besser anzugleichen, legt dieser Kalender fest, daß es sich bei Jahren, die durch 100 geteilt werden können, nur dann um Schaltjahre handelt, wenn sie auch durch 400 geteilt werden können (daher ist das Jahr 2000 ein Schaltjahr, während 1900 keines war). Um die seit a.D. entstandenen Unzulänglichkeiten zu korrigieren, ließ der Gregorianische Kalender am Oktober 1582 10 Tage wegfallen. In Britannien und den amerikanischen Kolonien wurde der Gregorianische Kalender 1752 angenommen (und 11 Tage entfernt). ® Vgl. Julianischer Kalender.



Grenzbedingung Subst. (constraint)

In der Programmierung eine formulierte Einschränkung der für ein Problem zulässigen und sinnvollen Lösungsmenge.



Grenze Subst. (bound)

Das untere oder obere Ende in einem erlaubten Bereich von Werten.



Grenzoperation Subst. (limiting operation)

Routinen oder Operationen, die die Leistungsfähigkeit eines größeren Prozesses einschränkt, in die diese einbezogen sind. Ein Engpaß.



Grenzprüfung Subst. (limit check)

In der Programmierung ein Test, mit dem für festgelegte Informationen die Einhaltung zulässiger Grenzen überprüft wird. ® siehe auch Array.



grep Subst.

Abkürzung für Global Regular Expression Print. Ein UNIX-Befehl für die Dateisuche mit einem Schlüsselwort.



grepen Vb. (grep)

Ausführen einer Textsuche, insbesondere mit dem UNIX-Befehl grep.



Griffel Subst. (stylus)

Ein Zeigegerät, das zusammen mit einem Grafiktablett eingesetzt wird und meist über eine flexible Anschlußleitung mit dem Tablett verbunden ist. ® siehe auch Grafiktablett, Puck. ® auch genannt Stift.



Größe Subst. (quantity)

Eine Zahl - positiv oder negativ, ganz oder gebrochen - zur Anzeige eines Wertes.



größer als Adj. (greater than)

® siehe relationaler Operator.



größer gleich als Adj. (greater than or equal to)

® siehe relationaler Operator.



groken Vb. (grok)

Etwas vollständig erfassen oder verstehen. Der Begriff hat seinen Ursprung in dem Roman »Fremder in einem fremden Land« von Robert A. Heinlein. In dem Roman handelt es sich dabei um die Bezeichnung für »trinken«. Hacker verwenden diesen Ausdruck häufig in bezug auf Computerfachkenntnisse. ® siehe auch Cyberpunk.



Großbuchstaben Subst. (caps)

Abkürzung für »capital letters«. ® Vgl. Kleinbuchstaben.



Großeltern Subst. (grandparent)

® siehe Generationenprinzip.



groß geschrieben Adj. (uppercase)

Bezeichnet die Großbuchstaben einer Schrift. ® Vgl. Kleinbuchstaben.



Groß-/Kleinschreibung Subst. (case)

Bei der Textverarbeitung (auch in bezug auf die Programmierung) der Name für eine Option, mit der festgelegt wird, ob die Groß- und Kleinschreibung eines Begriffs berücksichtigt oder aber ignoriert wird. Wird die Groß- und Kleinschreibung beachtet, wird ein in unterschiedlichen Schreibweisen vorhandenes Wort (oder eine Zeichenkette), als verschiedene Wörter (Zeichenketten) behandelt. Ein Suchvorgang nach »bit« findet dann z.B. die Schreibweisen »BIT« und »Bit« nicht. Ein Sortiervorgang, bei dem die Groß- und Kleinschreibung beachtet wird, stuft außerdem Klein- und Großbuchstaben nicht als gleichwertig ein, sondern gemäß ihrer Position im Zeichensatz (dort stehen in aller Regel erst alle Großbuchstaben, dann die Kleinbuchstaben). Beispielsweise wird dann »Azurit« vor »abberufen« einsortiert.



Groß-/Kleinschreibung beachtende Suche Subst. (case-sensitive search)

Ein Suchvorgang in einer Datenbank, bei der die Schreibweise eines Wortes oder einer Zeichenkette in bezug auf die Groß- und Kleinschreibung beachtet wird, also exakt mit der Schreibweise in der Datenbank übereinstimmen muß. Beispielsweise werden bei Verwendung des Suchbegriffs »Berlin« dann keine Einträge mit der Schreibweise »BERLIN« gefunden.



Großrechner Subst. (mainframe computer)

Ein Computer, der für rechenintensive Aufgaben ausgelegt ist. Großrechner werden häufig von mehreren Benutzern verwendet, die über Terminals angeschlossen sind. ® siehe auch Computer, Supercomputer.



Großstadtlegende Subst. (urban legend)

Eine weitverbreitete Geschichte, die in Umlauf bleibt, obwohl sie nicht wahr ist. Viele Großstadtlegenden geistern seit Jahren durch das Internet und andere Online-Dienste, z.B. die Bitte um Postkarten an den kranken Jungen in England (er ist mittlerweile gesund und erwachsen), das Kekse- bzw. Kuchen-Rezept für $250 (ein Mythos) und der Virus »Good Times« bzw. »Penpal Greetings«, der beim Lesen einer E-Mail-Mitteilung den Computer infiziert (es gibt ihn nicht). ® siehe auch Good Times Virus.



Großvater Subst. (grandfather)

® siehe Generationenprinzip.



Großvater/Vater/Sohn Adj. (grandfather/father/son)

® siehe Generationenprinzip.



Groupware Subst. (groupware)

Software, mit der beabsichtigt wird, daß eine Benutzergruppe auf einem Netzwerk gemeinsam an einem bestimmten Projekt arbeiten kann. Groupware enthält u.a. bestimmte Einrichtungen für die Kommunikation (z.B. E-Mail), gemeinsame Dokumenterstellung, Terminplanung und Überwachung. Die Dokumente können Text, Bilder oder andere Informationsarten enthalten.



grüner PC Subst. (green PC)

Ein Computersystem, das wenig Energie verbraucht. Einige Computer schalten die Energiezufuhr für nicht benötigte Bauteile ab, wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums keine Eingabe erfolgt ist. Dieser Zustand wird auch als ruhender Modus bezeichnet. Grüne PCs werden in der Regel sparsam verpackt und enthalten Komponenten, die wiederverwertet werden können (z.B. spezielle Toner-Kassetten).



Grunddateiname Subst. (root name)

Der erste Teil des Dateinamens in den Betriebssystemen MS-DOS und Windows. Bei MS-DOS und den früheren Windows-Versionen war die maximale Länge dieses Namens auf 8 Zeichen begrenzt. Bei Windows NT und den neueren Windows-Versionen sind hingegen bis zu 255 Zeichen zulässig. ® siehe auch 8.3, Dateiname, Erweiterung, lange Dateinamen.



Grundlinie Subst. (baseline)

Bei gedruckten und auf dem Bildschirm angezeigten Zeichen eine gedachte, horizontale Linie, auf der die unteren Begrenzungen jedes Zeichens - mit Ausnahme der Unterlängen - ausgerichtet sind. ® siehe auch Oberlänge, Schrift, Unterlänge.



Gruppe Subst. (group)

Eine Sammlung von Elementen, die als Ganzes behandelt werden können, z.B. eine Sammlung von Datensätzen in einem Datenbankbericht, oder eine Sammlung von Objekten, die sich als einzelne Einheit in einem Zeichenprogramm verschieben und umformen lassen. In verschiedenen Multiuser-Betriebssystemen stellt eine Gruppe eine Reihe von Benutzerkonten dar, die manchmal als Mitglieder bezeichnet werden. Es können Rechte für die Gruppe gewährt werden, die dann auch auf die einzelnen Mitglieder übergehen. ® siehe auch Benutzerkonto, globale Gruppe, lokale Gruppe, Standardgruppen.



Gruppe, globale Subst. (global group)

® siehe globale Gruppe.



Gruppe, lokale Subst. (local group)

® siehe lokale Gruppe.



Gruppenlaufzeit Subst. (envelope delay)

Auch als Laufzeitverzerrung oder Phasenverzerrung bezeichnet. In der Kommunikationstechnik wird damit ein Effekt beschrieben, bei dem verschiedene Frequenzen in einem übertragenen Signal unterschiedliche Laufzeiten aufweisen. Kommen Frequenzen zu verschiedenen Zeit am Bestimmungsort an, kann diese Verzögerung zu einer Verzerrung des Signals und zu Übertragungsfehlern führen. ® auch genannt Verzögerungsverzerrung.



gruppieren Vb. (group)

In Grafikprogrammen versteht man unter diesem Begriff das Zusammenfassen von Objekten in eine Gruppe. ® siehe auch Zeichenprogramm.



GSM Subst.

® siehe Global System for Mobile Communications.



.gt

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Guatemala angibt.



.gu

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Guam angibt.



guest Subst.

Zu deutsch »Gast«. Ein häufig verwendeter Name für ein Anmeldekontot, auf das ohne Kennwort zugegriffen werden kann. BBS-Systeme und Dienstanbieter verwalten häufig ein derartiges Konto, damit potentielle Abonnenten die Möglichkeit haben, Informationen zu den Angeboten des Providers zu erhalten.



GUI Subst.

® siehe grafische Benutzeroberfläche.



GUID Subst.

® siehe globale Identifikation.



Gummiband Subst. (rubber banding)

Beschreibt in der Computergrafik die Änderung einer aus Verbindungslinien bestehenden Objektform, indem man einen Punkt auf einer Verankerungslinie »aufgreift« und auf eine neue Position »zieht«.



gunzip Subst.

Ein GNU-Dienstprogramm für das Dekomprimieren von Dateien, die mit gzip komprimiert wurden. ® siehe auch dekomprimieren, GNU. ® Vgl. gzip.



Guru Subst. (guru, wizard)

Ein Experte, der im Umgang mit Computern erfahren ist und sich mit deren »magischer« Funktionsweise auskennt; ein hervorragender und kreativer Programmierer oder ein sehr erfahrener Computerbenutzer. ® Vgl. UNIX-Guru.

Etwas weiter gefaßt charakterisiert »Guru« einen technischen Experten, der für Problemlösungen und allgemeine Fragen zur Verfügung steht. ® siehe auch Techie.

Als »Guru« wird außerdem ein Teilnehmer an einem Multi-User Dungeon (MUD) bezeichnet, der über die Berechtigung verfügt, die Domäne zu steuern und sogar die Figuren der anderen Spieler zu löschen. ® siehe auch MUD.



gutartiger Virus Subst. (benign virus)

Ein Programm, das diverse Eigenschaften eines Virus aufweist, z.B. die Reproduktion, das aber keine direkten Schäden am infizierten System verursacht.



.gy

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Guyana angibt.



.gz

Eine Dateinamenerweiterung, die mit Hilfe des UNIX-Dienstprogramms »gzip« komprimierte Dateiarchive kennzeichnet. ® siehe auch gzip, komprimierte Datei.



gzip Subst.

Ein GNU-Dienstprogramm für das Komprimieren von Dateien. ® siehe auch GNU, komprimieren. ® Vgl. gunzip.

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