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K Subst.

Abkürzung für »Kilobyte«.

® siehe Kilo-.

.k12.us

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, das die Adresse einer Schule in den Vereinigten Staaten angibt (K12 steht für Kindergarten bis High School).



Kabel Subst. (cable)

Eine Gruppe von isolierten Einzeldrähten, die in einer Schutzhülle geführt werden. Häufig sind Kabel abgeschirmt, das heißt, die Einzeldrähte sind von einer metallischen Ummantelung umgeben, die mit der elektrischen Masse verbunden ist. Erst über dieser Metallummantelung ist die isolierende Außenschutzhülle angebracht. Kabel dienen vor allem dazu, Peripheriegeräte mit dem Computer zu verbinden. Mäuse, Tastaturen und Drucker werden in aller Regel mit Hilfe von Kabeln angeschlossen. Druckerkabel besitzen entweder Leitungen für eine serielle oder eine parallele Übertragung.



Kabeladapter Subst. (cable matcher)

Ein Gerät, das die Verwendung von Kabeln erlaubt, die im Vergleich zu den eigentlich zum Anschluß eines Gerätes benötigten Kabeln eine leicht abweichende Anschlußbelegung aufweisen.



Kabel-Direktverbindung Subst. (direct cable connection)

Eine Verbindung zwischen den I/O-Ports zweier Computer, die nicht durch Modem oder ein anderes Schnittstellengerät, sondern über ein Kabel hergestellt wird. In den meisten Fällen ist für eine Kabel-Direktverbindung ein Nullmodem-Kabel erforderlich.



Kabel, intelligentes Subst. (intelligent cable)

® siehe intelligentes Kabel.



Kabelmodem Subst. (cable modem)

Ein Modem, das Daten über ein Kabel-TV-Netz (das auf Koaxialkabeln basiert) sendet und empfängt, im Unterschied zu einem gewöhnlichen Modem, das die Daten über eine Telefonleitung überträgt. Kabelmodems erreichen mit 500 Kilobit pro Sekunde (Kbps) eine höhere Geschwindigkeit als die üblichen, konventionellen Modems. ® siehe auch Koaxialkabel, Modem.



Kabelstecker Subst. (cable connector)

Der Stecker an beiden Enden eines Kabels. ® siehe auch DB-Stecker, DIN-Stecker, RS-232-C-Standard, RS-422/423/449.



kacheln Vb. (tile)

Bezeichnet in der Programmierung von Computergrafiken das Auffüllen angrenzender Pixelblöcke auf dem Bildschirm mit einem Design oder Muster, wobei sich keine Blöcke überlappen dürfen.

Der Begriff »kacheln« bezeichnet zudem einen Vorgang, bei dem der ganze Bildschirm oder Bildschirmbereiche mit sich wiederholenden Kopien einer Grafik ausgefüllt werden.



Käfig Subst. (card cage)

Ein umschlossener Bereich, der zur Aufnahme von Steckkarten, Platinen und Laufwerken dient. Die meisten Computer verfügen über einen Bereich, der von einem schützenden Blechmantel umgeben ist und über Montierhalterungen verfügt, mit deren Hilfe die Karten und Laufwerke eingebaut werden. Der Ausdruck geht auf den externen Einschubrahmen (Rack) zurück, der zum Einbau von Platinen und peripheren Einrichtungen konzipiert wurde und an einen Käfig erinnert.



Kalender Subst. (calendar program)

Ein Anwendungsprogramm, das typische Kalenderfunktionen bereitstellt und gewöhnlich dazu dient, bestimmte Tage zu kennzeichnen und Termine zu planen. Einige Programme zeigen ein Kalenderlayout an, das an einen herkömmlichen Wandkalender angelehnt ist, wobei die Tage in wochenweise unterteilten und beschrifteten Blöcken dargestellt werden (Wochenkalender). Andere Programme (Tageskalender) zeigen jeden Tag einzeln an und erlauben es dem Benutzer, Termine, Notizen und andere Hinweise einzutragen. Ein Wochenkalender kann beispielsweise verwendet werden, um herauszufinden, auf welchen Wochentag ein bestimmtes Datum fällt, z.B. der Heilige Abend 1999 (es ist ein Freitag). Abhängig von seinen Fähigkeiten, deckt ein Programm nur das aktuelle Jahrhundert ab oder aber mehrere Jahrhunderte. Einige Programme erlauben sogar den Wechsel vom Julianischen zum Gregorianischen Kalender (vor 1582). Ein zeitplanbasiertes Kalenderprogramm kann als Wochenkalender oder als Tageskalender aufgebaut sein. Zeitplanbasierte Tageskalender orientieren sich dabei an herkömmlichen, gedruckten Terminplanern, stellen jeden Tag mit einer Stunden- bzw. Halbstundenskala dar und bieten Platz für Notizen. Einige Programme erlauben es dem Benutzer, wichtige Termine mit einer akustischen oder optischen Alarmfunktion zu versehen. Andere Programme wiederum sind in der Lage, die Termine mehrerer Benutzer im Netzwerk zu verwalten. Trägt ein Benutzer z.B. einen Termin in den Kalender ein, ist dieser auch für die anderen Benutzer im Netzwerk sichtbar. Terminabsprachen untereinander werden dadurch vereinfacht.



Kaltstart Subst. (cold boot, cold start)

Ein Startvorgang, der mit dem Einschalten des Computers beginnt. Typischerweise führt das System bei einem Kaltstart zunächst einige grundlegende Hardware-Überprüfungen aus und lädt anschließend das Betriebssystem von der Festplatte in den Arbeitsspeicher. ® siehe auch booten. ® Vgl. Warmstart.



Kanal Subst. (channel)

Ein Pfad oder eine Verbindung zur Datenübertragung zwischen zwei Geräten. Bei Mikrocomputern unterscheidet man interne und externe Kanäle. ® siehe auch Bus.

In der Kommunikation stellt ein Kanal das für die Datenübertragung eingesetzte Medium dar. Abhängig vom Typ des Kanals, erfolgt die Übertragung der Informationen (Daten, Sound und/oder Video) entweder in analoger oder digitaler Form. Ein Kommunikationskanal kann als physikalische Verbindung, z.B. als Kabelverbindung zwischen zwei Stationen in einem Netzwerk, oder als drahtlose, elektromagnetische Verbindung mit einer oder mehreren bestimmten Frequenzen und einer bestimmten Bandbreite (z.B. Radio und Fernsehen) realisiert werden. Möglich sind außerdem optische Übertragungen, Richtfunk im Mikrowellenbereich und Sprechverbindungen. ® siehe auch analog, Band, Bandbreite, digital, elektromagnetisches Spektrum, Frequenz. ® auch genannt Leitung, Leitung.



Kanaladapter Subst. (channel adapter)

Ein Gerät, das hardwareseitig die Kommunikation über zwei unterschiedliche Arten von Kommunikationskanälen ermöglicht.



Kanal, dedizierter Subst. (dedicated channel)

® siehe dedizierter Kanal.



Kanal, gesicherter Subst. (secure channel)

® siehe gesicherter Kanal.



Kanalkapazität Subst. (channel capacity)

Die Geschwindigkeit, mit der ein Kommunikationskanal Informationen übertragen kann. Die Geschwindigkeit wird in bit pro Sekunde (bps) oder in Baud gemessen.



Kanal, virtueller Subst. (virtual channel)

® siehe virtueller Kanal.



Kanalzugriff Subst. (channel access)

Eine in Netzwerken eingesetzte Methode, um einen Zugriff auf einen Kommunikationskanal herzustellen, der zwei oder mehrere Computer miteinander verbindet. Übliche Methoden hierfür sind Konkurrenz, Pollen sowie die Methode, die in Token-Ring-Netzwerken verwendet wird. ® siehe auch Kanal, Konkurrenz, Pollen, Token-Ring-Netzwerk.

In der drahtlosen Technologie versteht man unter »Kanalzugriff« eine Methode wie CDMA (Code Division Multiple Access). ® siehe auch Code Division Multiple Access.



kanonische Form Subst. (canonical form)

In der Mathematik und in der Programmierung die Standardform oder die ursprüngliche Form eines Ausdrucks oder Befehls.



Kante Subst. (edge)

Bezeichnet in der Computergrafik die Grenzlinie, an der zwei Polynome zusammentreffen.

In Datenstrukturen versteht man unter »Kante« eine Verknüpfung zwischen zwei Knoten in einem Baum oder Graphen. ® siehe auch Baum, Graph, Knoten.



Kapazität Subst. (capacitance, capacity)

In der EDV die Menge an Daten, die ein Computer oder ein angeschlossenes Gerät verarbeiten oder speichern kann. ® siehe auch Computer.

In der Elektrotechnik das Fassungsvermögen für elektrische Ladungen. Die Einheit der elektrischen Kapazität ist Farad. Die Kapazität von 1 Farad entspricht der Speicherung einer Ladung von 1 Coulomb bei einer Spannung von 1 Volt. In der Praxis stellt 1 Farad eine vergleichsweise hohe Kapazität dar. Typische Kondensatoren weisen Kapazitäten im Mikrofarad- (10-6), Nanofarad- (10-9) und Picofaradbereich (10-12) auf. ® siehe auch Kondensator.



Kapitälchen Subst. (small caps)

Spezielle Großbuchstaben, deren Buchstaben eine geringere Zeichengröße aufweisen, als die normalen Großbuchstaben der vorliegenden Schriftart. Dieser Text ist in Kapitälchen gesetzt.



kapseln Vb. (encapsulate)

Das Behandeln einer Auflistung strukturierter Informationen als Gesamtheit, ohne die interne Struktur zu beeinflussen bzw. zu beachten. Im Bereich der Kommunikation können Nachrichten oder Pakete, die entsprechend einem Protokoll (z.B. ein TCP/IP-Paket) konstruiert sind, mit den zugehörigen Formatierungsdaten als nicht differenzierter Bit-Strom übernommen werden. Dieser Bitstrom wird anschließend aufgeteilt und entsprechend einem Protokoll auf niedrigerer Ebene (z.B. als ATM-Pakete) gepackt, um über ein bestimmtes Netzwerk gesendet zu werden, wobei die Pakete der niedrigeren Ebene am Ziel assembliert werden. Die Nachricht wird genau so neu erstellt, wie sie für das gekapselte Protokoll formatiert war. Im Bereich der objektorientierten Programmierung werden die Implementierungsdetails einer Klasse in einer separaten Datei gekapselt, deren Inhalt für den Programmierer nicht von Bedeutung ist, der diese Klasse verwendet. ® siehe auch objektorientierte Programmierung, TCP/IP.



Kapselung Subst. (information hiding)

Bezeichnet in der Programmierung eine Entwurfspraxis, bei der die konkrete Implementation der Datenstrukturen und Algorithmen innerhalb eines Moduls oder Unterprogramme gegenüber den aufrufenden Routinen »versteckt« wird. Man stellt damit sicher, daß diese anderen Routinen in jeder Hinsicht von der tatsächlichen Realisierung unabhängig sind. Durch die Kapselung lassen sich (zumindest theoretisch) Module oder Unterprogramme in einer anderen als der ursprünglichen vorgesehenen Form implementieren, ohne daß dadurch Eingriffe in den aufrufenden Routinen erforderlich sind. ® siehe auch abbrechen, Modul, Routine, Unterroutine.



Karbonband Subst. (carbon ribbon)

Ein Farbband, das bei Anschlagdruckern - insbesondere bei Typenraddruckern - sowie bei Schreibmaschinen eingesetzt wird. Ein Karbonband besteht aus einem dünnen Streifen Mylar, der auf einer Seite mit einem Graphitfilm beschichtet ist. Karbonbänder genügen höchsten Qualitätsansprüchen: Die gedruckten Zeichen weisen eine sehr hohe Schärfe auf und sind frei von Ausfransungen, wie sie im Gegensatz dazu beim Einsatz von Textilfarbbändern auftreten. ® siehe auch Typenraddrucker. ® auch genannt Filmstreifen, Mylarband. ® Vgl. Textilfarbband.



Kardinalzahl Subst. (cardinal number)

Eine Zahl, die angibt, wie viele Elemente in einer Menge enthalten sind. Beispielsweise könnte eine Liste aus 27 Elementen bestehen; »27« ist in diesem Fall die Kardinalzahl. ® Vgl. Ordinalzahl.



Karte, halbe Subst. (half-card)

® siehe kurze Karte.



Karte, kurze Subst. (short card)

® siehe kurze Karte.



Kartenleser Subst. (card reader)

Ein Eingabegerät, das zum Lesen von magnetisch codierten Informationen dient, die gewöhnlich auf zwei Magnetspuren auf einer Plastikkarte gespeichert sind. Kartenleser dienen meist zu Identifikationszwecken, z.B. zur Identifikation eines Angestellten über seine Firmenkarte. Weitere gebräuchliche Magnetkarten sind Kreditkarten und ec-Karten.

Mit »Kartenleser« wird auch ein mechanisches Gerät bezeichnet, das Daten von Lochkarten einliest. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird es ermöglicht, die Informationen offline (also unabhängig vom Betrieb des Computers) einzugeben - die Daten werden dabei in die Lochkarte eingestanzt - und später vom Computer einlesen und verarbeiten zu lassen. Diese zeitversetzte Methode war aufgrund der früher begrenzten Prozessorgeschwindigkeit und anderweitig limitierten Ressourcen notwendig. Das Sammeln von Lochkarten und die spätere stapelweise Zuführung ließ eine bessere Ausnutzung der Prozessorzeit zu als die direkte Eingabe der Daten in den Arbeitsspeicher durch einen Operator. Heute werden kaum noch Lochkarten eingesetzt. ® auch genannt Lochkartenleser.



Kartenstanzer Subst. (card punch)

® siehe Lochstanzer.



kartesische Koordinaten Subst. (Cartesian coordinates)

Eine Gruppe von Werten, die die Position von Punkten in einer Ebene (zwei Dimensionen) oder im Raum (drei Dimensionen) beschreiben, wobei die Position in bezug auf den Abstand zu Achsen angegeben wird, die sich im rechten Winkel im Ursprung schneiden. Diese Form der Koordinatenbestimmung wurde nach dem französischen Mathematiker René Descartes benannt, der das System im 17. Jahrhundert einführte. Bei zweidimensionalen Koordinatensystemen werden die Punkte in bezug auf die Abstände zu zwei Achsen, der x-Achse (gewöhnlich horizontal) und y-Achse (gewöhnlich vertikal), beschrieben. Bei dreidimensionalen Koordinatensystemen wird eine weitere Achse hinzugefügt, die z-Achse. ® siehe auch x-y-z-Koordinatensystem. ® Vgl. Polarkoordinaten.



kartesisches Produkt Subst. (Cartesian product)

® siehe Produkt.



Kaskade Subst. (cascade)

Ein zusätzliches Element, das von einem Menüpunkt oder einem Listenfeld angeboten wird und angewählt werden kann, um weitere Auswahlmöglichkeiten abzurufen.

In Newsgroup-Beiträgen bezeichnet »Kaskade« die Ansammlung von Anführungszeichen, häufig in der Form spitzer Klammern (> und <). Die Anführungszeichen sind darauf zurückzuführen, daß die meisten Newsreader bei der Kommentierung eines Beitrags den Originalbeitrag in eingeklammerter Form in den Body des Beitrags setzen. Wird ein bereits kommentierter Beitrag erneut kommentiert, wird wiederum der ursprüngliche Beitrag eingeklammert. Mit der Zeit sammeln sich immer mehr ineinander geschachtelte, eingeklammerte Textteile an. Der Ausdruck »Kaskade« spielt darauf an, daß ein mehrfach kommentierter Beitrag als eine Kette »hintereinandergeschalteter« Einzelbeiträge gesehen werden kann (eine Kaskade ist allgemein die Hintereinanderschaltung von Einheiten). ® siehe auch Beitrag, Newsgroup, Newsreader.



kaskadierte Verbindung Subst. (cascade connection)

® siehe Pipe.



Kassette Subst. (cassette)

Die Einheit aus dem Plastikgehäuse und dem darin befindlichen Magnetband. Kassetten werden zur Sicherung großer Mengen an Daten eingesetzt.



Kassettenband Subst. (cassette tape)

Das in einer Kassette befindliche Magnetband.



Katalog Subst. (catalog)

Allgemein eine Liste, in der Informationen zu Dateien wie Name, Größe, Typ und Speicherort sowie Angaben zum Speicherplatz enthalten sind.

In einer Datenbank stellt ein Katalog das Datenbankverzeichnis dar. ® siehe auch Datenbankverzeichnis.



Kathode Subst. (cathode)

Im Bereich der Elektronik die negativ geladene Anschlußklemme oder Elektrode, aus der die Elektronen austreten.

In einer Vakuumröhre ist die Kathode die Elektrode, die die Elektronen aussendet.

Auch der negative Pol einer Batterie oder eines Akkus wird als »Kathode« bezeichnet. ® Vgl. Anode.



Kathodenstrahl-Oszilloskop Subst. (cathode-ray oscilloscope)

® siehe Oszilloskop.



Kathodenstrahlröhre Subst. (cathode-ray tube)

® siehe CRT.



kaufmännische Software Subst. (business software)

Eine Computeranwendung, die vorrangig für den geschäftlichen Einsatz vorgesehen ist, im Gegensatz zur wissenschaftlichen Nutzung oder Verwendung im Unterhaltungssektor. Zusätzlich zu den bekannten Bereichen wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken und Datenkommunikation, schließen kaufmännische Programme, die für Mikrocomputer angeboten werden, Anwendungen wie Buchhaltung, Lohnabrechnung, Finanzplanung, Projekt-Management, Entscheidungs- und Unterstützungsysteme, Personalbestands-Verwaltung und Büroorganisation ein.



Kaugummitastatur Subst. (chiclet keyboard)

Umgangssprachlicher Ausdruck für einen Tastaturtyp, wie er mit der ersten Version des Heimcomputers IBM-PC Junior (PCjr) ausgeliefert wurde. Der Name kommt von den kleinen, rechteckigen Tasten, die an eine bestimmte Form eines Kaugummis erinnern. Die Tasten wirken wie Drucktasten - ihnen fehlt der mechanische Widerstand, und beim Druck erhält man - im Gegensatz zu herkömmlichen Tastaturen - keine eindeutige Bestätigung, ob der Tastendruck registriert wurde. Außerdem sind die Tasten im Vergleich zu konventionellen Tastaturen kleiner und meist breiter als tief, so daß das Schreiben sehr umständlich ist.



Kb Subst.

® siehe Kilobit.



KB Subst.

® siehe Kilobyte.



Kbit Subst.

® siehe Kilobit.



Kbps Subst.

® siehe Kilobits pro Sekunde.



Kbyte Subst.

® siehe Kilobyte.



kc Subst.

® siehe Kilozyklen.



.ke

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Kenia angibt.



Kennwort Subst. (password)

Eine Sicherheitsmaßnahme, die den Zugriff auf Computersysteme und empfindliche Dateien einschränkt. Ein Kennwort ist eine eindeutige Zeichenfolge, die vom Benutzer als Identifikationscode eingegeben wird. Das System vergleicht den Code mit einer gespeicherten Liste von Kennwörtern und berechtigten Benutzern. Hat sich der Benutzer mit dem korrekten Code ausgewiesen, ermöglicht ihm das System den Zugriff auf einer vorher festgelegten Sicherheitsebene.



Kennwortschutz Subst. (password protection)

Die Verwendung eines Kennwortes, um nur berechtigten Benutzern Zugriff auf ein Computersystem oder dessen Dateien zu erlauben.



Kerberos Subst.

Ein Network Authentication Protocol, das vom MIT entwickelt wurde. Kerberos bestätigt die Identität der Benutzer, die sich bei einem Netzwerk anmelden, und verschlüsselt die Kommunikation mittels Secret-key-Kryptographie. Kerberos ist vom MIT (http://web.mit.edu/kerberos/www/) kostenfrei erhältlich. Dieses Protokoll ist jedoch bereits in vielen Produkten integriert. ® siehe auch Authentifizierung, Kryptographie.



Kermit Subst.

Ein Dateiübertragungsprotokoll, das bei der asynchronen Kommunikation zwischen Computern verwendet wird. Kermit ist ein weitverbreitetes Protokoll und gehört zur Standardausstattung vieler Softwarepakete für die Kommunikation über Telefonleitungen. ® Vgl. Xmodem, Ymodem, Zmodem.



Kernel Subst. (kernel)

Der Kern eines Betriebssystems, der Behandlungsfunktionen für Speicher, Dateien und periphere Geräte realisiert, Zeit und Datum verwaltet, Anwendungen startet und die Koordination (Belegung) der Systemressourcen übernimmt.



Kernprogramm Subst. (core program)

Ein Programm oder Programmsegment, das sich resident im RAM befindet.



Kernspeicher Subst. (core)

Ein Speichertyp, der in der Pionierzeit der EDV eingesetzt wurde, bevor RAM-Chips verfügbar bzw. erschwinglich wurden. Der Ausdruck »Kernspeicher« wird von Vielen weiterhin synonym für »Arbeitsspeicher« verwendet, wenngleich heutige Arbeitsspeicher nicht mehr auf dem Kernspeicherprinzip basieren. Auch in einigen zusammengesetzten Ausdrücken hat sich der Begriff »Kern« (engl. »core«) erhalten, z.B. in »core dump« (zu deutsch »Speicherauszug«) - ein Listing, das einen ungefilterten Auszug aus dem Arbeitsspeicher im Augenblick eines Systemabsturzes repräsentiert. ® Vgl. RAM.



Kette Subst. (catena)

Eine Folge von Einträgen in einer Liste, in der jeder Eintrag genau einen nachfolgenden Eintrag aufweist. ® siehe auch verkettete Liste.



Kettendrucker Subst. (chain printer)

® siehe Zeilendrucker.



Key Escrow Subst. (key escrow)

Eine Verschlüsselungsmethode nach US-amerikanischem Recht, bei der Dritten ein Schlüssel von Regierungsbehörden für die Entschlüsselung von Regierungsdaten ausgehändigt wird. ® siehe auch Verschlüsselung. ® Vgl. Key Recovery.



Keyframe Adj. (key-frame)

Beschreibt Animationen, bei denen die Anfangs- und Endpositionen der Objekte festgelegt sind. Alle Frames werden durch einen Computer interpoliert, um einen glatten Übergang bei der Animation zu automatisieren. Dieses Verfahren wird in der Regel zum Erstellen von Raytracing-Computeranimationen verwendet. ® siehe auch Raytracing.



Key Recovery Subst. (key recovery)

Eine Private-Key-Verschlüsselungsmethode, nach der Dritte (z.B. eine Behörde) mit spezieller Software auf verschlüsselte Daten zugreifen können. Entsprechend dem aktuellen US-amerikanischen Recht muß seit 1988 in Verschlüsselungssoftware, die von den USA exportiert wird, Key Recovery integriert sein. Diese Bedingung ersetzt die zuvor vorgeschlagene Bedingung, daß für den Export vorgesehene Verschlüsselungssoftware Key Escrow enthalten muß. ® siehe auch privater Schlüssel, Verschlüsselung. ® Vgl. Key Escrow.



Key Sort Subst. (key sort)

® siehe Tag Sort.



.kh

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Kambodscha angibt.



Khornerstone Subst.

Die Benchmark zur Leistungsmessung von Gleitkomma-Operationen, die für den Test von UNIX-Arbeitsstationen verwendet wird. ® siehe auch benchmarken, Dhrystone, Gleitkomma-Operation, Whetstone.



kHz Subst.

® siehe Kilohertz.



.ki

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Kiribati angibt.



KI Subst. (AI)

® siehe künstliche Intelligenz.



killen Vb. (kill)

Einen Vorgang in einem Programm oder Betriebssystem anhalten oder abbrechen.

In der Dateiverwaltung bedeutet »killen«, daß eine Datei gelöscht wird, die nicht mehr wiederhergestellt werden kann.



Killeranwendung Subst. (killer app)

Ein Anwendungsprogramm von so großer Popularität und weitverbreiteter Standardisierung, daß es den Verkauf der dafür vorgesehenen Hardwareplattformen und/oder Betriebssysteme »anheizt«. ® siehe auch Anwendung.

Der Ausdruck bezeichnet ferner eine Anwendung, die ein Konkurrenzprodukt ersetzt. ® siehe auch Anwendung.



Kill-File Subst. (kill file)

® siehe Bozo-Filter.



Kilo- Präfix (kilo-)

Ein Maßeinheitenvorsatz mit der Bedeutung 103 (1000).

In der Computertechnik ein Maßeinheitenvorsatz mit der Bedeutung 210 (1024).



Kilobaud Subst. (kilobaud)

Eine Einheit zur Messung der Kapazität eines Kommunikationskanals, die 210 (1024) Baud entspricht. ® siehe auch Baud.



Kilobit Subst. (kilobit)

Abgekürzt Kb oder Kbit. Genau 1024 bit.



Kilobits pro Sekunde Subst. (kilobits per second)

Abgekürzt Kbps. Die Datentransfer-Geschwindigkeit, z.B. in einem Netzwerk, gemessen als Vielfaches von 1024 bit pro Sekunde.



Kilobyte Subst. (kilobyte)

Abgekürzt K, KB oder KByte. Genau 1024 Byte. ® siehe auch Kilo-.



Kilohertz Subst. (kilohertz)

Kurzzeichen kHz. Maßeinheit für die Frequenz. Ein Kilohertz entspricht 1000 Hertz oder 1000 Schwingungen pro Sekunde. ® siehe auch Hertz.



Kilozyklen Subst. (kilocycle)

Abgekürzt kc. Eine Maßeinheit, die 1000 Zyklen darstellt. In der Regel bezeichnet diese Einheit 1000 Zyklen pro Sekunde. ® siehe auch Kilohertz.



Kinesis-Tastatur Subst. (Kinesis ergonomic keyboard)

Eine Tastatur, die durch eine ergonomische Gestaltung ungesunde Bewegungsabläufe vermeiden soll. ® siehe auch ergonomische Tastatur, Ermüdungsverletzungen.



Kiosk Subst. (kiosk)

Ein öffentlicher Computer oder ein öffentliches Terminal, über den bzw. das Informationen über eine Multimedia-Anzeige abgefragt werden können.



Kippschalter Subst. (paddle switch, toggle)

Eine elektromechanische Vorrichtung mit zwei Zuständen oder eine Programmauswahl, die mit der gleichen Aktion (z.B. einem Mausklick) ein- und ausgeschaltet werden kann.

Gelegentlich ist mit dem Ausdruck ein elektromechanischer Schalter mit breiter Bedienfläche gemeint. Ein typisches Beispiel eines derartigen Kippschalters ist der große Ein/Aus-Schalter auf vielen IBM-PCs.



Klammeraffe Subst. (at sign)

® siehe @.



Klartext Subst. (plaintext)

Unverschlüsselter oder entzifferbarer Text. ® siehe auch Entschlüsselung, Verschlüsselung.



Klasse Subst. (class)

In der objektorientierten Programmierung eine verallgemeinernde Kategorie, die eine Gruppe spezifischer Elemente - die sog. Objekte - beschreibt, welche innerhalb der jeweiligen Kategorie existieren können. Mit Hilfe von Klassen werden in einem Programm eine Menge von Attributen oder eine Menge von Diensten (Aktionen, die anderen Teilen des Programms zur Verfügung stehen) definiert, die für jedes Mitglied (Objekt) einer bestimmten Klasse charakteristisch sind. Programmklassen sind vom Konzept her vergleichbar mit Kategorien, die häufig dazu verwendet werden, Informationen einzuordnen - z.B. die Einteilung der Welt in Tiere, Pflanzen und Mineralien. Derartige Kategorien definieren, in Analogie zu den in der Programmierung verwendeten Klassen, sowohl die enthaltenen Objekttypen als auch deren Verhaltensweisen. Klassendefinitionen in der objektorientierten Programmierung sind vergleichbar mit Typdefinitionen in Programmiersprachen wie C und Pascal. ® siehe auch objektorientierte Programmierung.



Klasse, abgeleitete Subst. (derived class)

® siehe abgeleitete Klasse.



Klasse, abstrakte Subst. (abstract class)

® siehe abstrakte Klasse.



Kleinbuchstaben Adj. (lowercase)

Bezeichnet die Kleinbuchstaben einer Schrift, z.B. a, b, c. ® Vgl. groß geschrieben.



kleiner als Adj. (less than)

® siehe relationaler Operator.



kleiner gleich als Adj. (less than or equal to)

® siehe relationaler Operator.



Klemme Subst. (terminal)

In der Elektronik ein Punkt der mit einem anderen Element, z.B. einem Draht, verbunden werden kann, um eine elektrische Verbindung herzustellen.



Klemmenleiste Subst. (terminal strip)

Eine Baugruppe mit elektrischen Verbindungspunkten, die meist auf einer länglichen, schmalen Grundplatte angeordnet sind. Zur Kontaktierung werden dabei häufig Rändelschrauben eingesetzt. Die abisolierte Enden der Anschlußkabel werden dann um die Schraubengewinde herumführt und die Schrauben festgezogen. Klemmenstreifen dieser Art finden sich z.B. auf der Rückwand von Geräten der Unterhaltungselektronik für den Anschluß der Lautsprecher.



klicken Vb. (click)

Das Drücken und Wiederloslassen einer Maustaste, ohne die Maus zu bewegen. Durch das Klicken lassen sich z.B. Einträge in einem Menü auswählen, eine Auswahl zurücknehmen sowie Programme und Programmfunktionen aufrufen. ® siehe auch Rechtsklick. ® Vgl. doppelklicken, ziehen.



Klickgeschwindigkeit Subst. (click speed)

Das größtmögliche Intervall zwischen dem ersten und zweiten Drücken einer Taste auf einer Maus oder einem anderen Zeigegerät, bei dem der Computer die beiden Aktionen noch als Doppelklick einstuft. Liegt dagegen zwischen den beiden Klicks ein größerer zeitlicher Abstand als dieses Intervall, werden die beiden Aktionen als zwei separate, einfache Klicks angesehen. ® siehe auch doppelklicken, Maus, Zeigegerät.



Klinkenstecker Subst. (phono connector)

Ein Bauelement für den Anschluß von Geräten, z.B. ein Mikrophon oder Kopfhörer, an eine Audioeinrichtung oder an Computeranlagen, die über Peripheriegeräte oder Adapter mit Audiofähigkeiten verfügen.



Klon Subst. (clone)

Eine Kopie. In der Computerterminologie ein funktionell identischer Computer, der mit demselben Mikroprozessor ausgestattet ist und dieselben Programme wie das Original ausführen kann. Häufig verfügt ein Klon auch über dasselbe Design wie das Originalmodell. Im allgemeinen ist ein Klon ein Nachbau eines bekannten Computermodells eines renommierten Herstellers, der jedoch im Vergleich zum Original kostengünstiger angeboten wird.



Knackprogramm Subst. (copy program)

Ein Hilfsprogramm, das den Kopierschutz eines Programms entfernt oder umgeht, so daß das Programm ohne Einschränkungen kopiert werden kann. Der Einsatz eines derartigen Programms kann illegal sein. ® siehe auch Kopierschutz.



Knockout Subst. (knockout)

Beim Farbdruck das Entfernen der überlappenden Bestandteile einer Grafik oder eines Textes aus einem Bild, damit dieser Teil in einer anderen Farbe gedruckt werden kann. Dadurch wird vermieden, daß die Tintenfarben vermischt werden. ® siehe auch Rasterpunktfarbe. ® Vgl. überdrucken.

Bei Hardware bezeichnet »Knockout« einen Bereich, der entfernt werden kann, um einen Schalter oder eine andere Komponente zu installieren.



Knoten Subst. (node)

Ganz allgemein eine Verbindung irgendeiner Art.

In lokalen Netzwerken ein Gerät, das mit dem Netzwerk verbunden ist und mit anderen Geräten im Netz kommunizieren kann.

In Baumstrukturen stellt ein Knoten eine Position im Baum dar, die Verknüpfungen zu einem oder mehreren darunterliegenden Knoten aufweisen kann. Einige Autoren unterscheiden zwischen Knoten und Element, wobei als Element ein vorgegebener Datentyp angesehen wird, und ein Knoten eines oder mehrere Elemente sowie alle unterstützten Datenstrukturen enthält. ® siehe auch Baum, Element, Graph, Stack, Warteschlange, Zeiger.



Knowbot Subst. (knowbot)

Abkürzung für Knowledge Robot, zu deutsch »Wissensroboter«. Ein Programm mit künstlicher Intelligenz, das vordefinierte Regeln für die Ausführung einer Operation befolgt. Bei der Operation kann es sich um die Suche nach Dateien oder Dokumenten handeln, die bestimmte Daten auf einem Netzwerk (z.B. dem Internet) enthalten. ® siehe auch Roboter.



Koaxialkabel Subst. (coaxial cable)

Auch kurz als »Koaxkabel« bezeichnet. Ein Kabel, das sich aus einem drahtförmigen Mittelleiter und einer zylindrischen Abschirmung zusammensetzt. Die Abschirmung besteht in aller Regel aus einem Drahtgeflecht und ist vom Mittelleiter durch eine Isolierung getrennt. Mit Hilfe der Abschirmung werden in der Nähe befindliche Einrichtungen von den im Mittelleiter übertragenen Signalen geschützt. Außerdem bewahrt die Abschirmung das Eindringen äußerer Störfelder in das Kabel, so daß die übertragenen Signale nicht verfälscht werden.



Kochbuch Subst. (cookbook)

Ein Handbuch, das Informationen in Form schrittweiser Anleitungen präsentiert. Die meisten derartigen Handbücher befassen sich mit der Programmierung. Ein derartiges Programmierhandbuch enthält z.B. Musterprogramme, die die Leser analysieren und den Erfordernissen entsprechend anpassen können. Es gibt aber auch Handbücher, die zeigen, wie sich spezielle Aufgaben in einer Anwendung durchführen lassen. Der Ausdruck »Kochbuch« stammt von der gewissen Ähnlichkeit mit »echten« Kochbüchern, da sich in derartigen Büchern ebenfalls schrittweise Anleitungen finden.



kodieren Vb. (code)

Das Schreiben von Programmbefehlen in einer Programmiersprache. ® siehe auch Programm.



Kodierformular Subst. (coding form)

Ein Vordruck, der speziell für das Schreiben von Quellcodes vorgesehen ist. Ein Kodierformular weist eine spezielle Anordnung horizontaler und vertikaler Linien auf. Insbesondere bei Programmiersprachen mit positionsabhängiger Syntax (z.B. FORTRAN) stellen Kodierformulare eine große Hilfe dar. Da derartige Programmiersprachen kaum noch verbreitet sind, befinden sich Kodierformulare kaum noch im Einsatz. Die meisten Programmierer arbeiten mittlerweile mit gewöhnlichem Millimeterpapier oder setzen gar kein Papier ein.



Kohärenz Subst. (coherence)

In der Raster-scan-Technologie die Zuweisung eines Pixelwerts an das daneben befindliche Pixel.

In der Optik die Eigenschaft von elektromagnetischen Wellen, die phasengleich sind. Dies trifft z.B. auf den von einem Laser erzeugten Lichtstrahl zu.



kollaborative Filterung Subst. (collaborative filtering)

Das Erlangen von Informationen abhängig von den Erfahrungen und Meinungen anderer Benutzer. Der Ausdruck wurde von Doug Terry am Forschungsinstitut Xerox PARC geprägt. Terry verwendete als erster diese Methode, indem er den Benutzern erlaubte, Dokumenten nach dem Lesen Bemerkungen hinzuzufügen und die Entscheidung, welches Dokument als nächstes gelesen wird, nicht nur anhand des Inhalts zu treffen, sondern auch anhand der Anmerkungen der Leser, die das Dokument bereits gelesen haben. Eine verbreitete Anwendung der kollaborativen Filterung ist die Herstellung von Listen mit World-Wide-Web-Seiten, die das Interessengebiet bestimmter Benutzergruppen widerspiegeln; durch die Dokumentierung der Erfahrungen mehrerer Benutzer kann eine Liste mit interessanten Websites »gefiltert« werden. Das Prinzip der kollaborativen Filterung wird außerdem als Marketing-Forschungswerkzeug eingesetzt: Mit Hilfe einer Datenbank, in der die Meinungen und Beurteilungen hinsichtlich verschiedener Produkte gespeichert sind, können die Forscher voraussagen, welche neuen Produkte den Benutzern, die an der Datenbank mitgewirkt haben, zusagen werden.



Kollektor Subst. (collector)

Der Bereich eines bipolaren Transistors, in den die Ladungsträger unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen abfließen (Kollektorstrom). Das Ausgangssignal des Transistors wird in der Regel vom Kollektor abgenommen. Bezogen auf die Basis und den Emitter ist der Kollektor in einem npn-Transistor positiv und in einem pnp-Transistor negativ. ® siehe auch NPN-Transistor, PNP-Transistor. ® Vgl. Basis, Emitter.



Kollision Subst. (collision)

Zustand, bei dem zwei Geräte oder Arbeitsstationen im Netzwerk zum gleichen Zeitpunkt versuchen, auf dem gleichen Kanal zu senden. Ohne entsprechende Maßnahmen führt eine Kollision zur Übertragung korrupter Daten.



Kollisionserkennung Subst. (collision detection)

In lokalen Netzwerken ein Verfahren, bei dem ein Knoten die Kommunikationsleitung überwacht, um das Auftreten einer Kollision festzustellen. Eine Kollision tritt auf, wenn zwei Knoten zur gleichen Zeit versuchen zu senden. Obwohl Netzwerkstationen normalerweise erst dann mit dem Sendevorgang beginnen, wenn die Leitung frei ist, kann es trotzdem vorkommen, daß mehrere Knoten gleichzeitig einen Sendeversuch starten. Wenn eine Kollision auftritt, warten die beiden Knoten, die die Kollision verursacht haben, gewöhnlich eine zufällige Zeitspanne, bevor sie einen neuen Sendeversuch unternehmen. ® siehe auch CSMA/CD, Konkurrenz.

Im Zusammenhang mit Spielen und Simulationsprogrammen ist die Kollisionserkennung ein Verfahren, mit dem sich die Berührung zweier Objekte auf dem Bildschirm feststellen läßt. Entsprechende Verfahren sind zeitintensiv und häufig sehr komplex. Einige für Grafik und Spiele optimierte Computer - z.B. der Amiga - verfügen über spezielle Hardware-Einrichtungen, die die Kollisionserkennung durchführen.



Kolumnentitel, lebender Subst. (running head)

® siehe lebender Kolumnentitel.



Kombinatorik Subst. (combinatorics)

Ein Zweig der Mathematik, der eng mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Statistik verbunden ist und sich mit dem Abzählen, der Gruppierung und der Anordnung von endlichen Elementmengen beschäftigt. In der Kombinatorik spielen zwei Konzepte eine große Rolle: Kombination und Permutation. Eine Kombination ist die Gruppierung von Elementen, die aus einer größeren Menge entnommen werden, ohne daß die Reihenfolge beachtet wird. Beispielsweise lassen sich aus den vier Objekten A, B, C und D sechs verschiedene Gruppen aus je zwei Elementen bilden: AB, AC, AD, BC, BD und CD. Eine Permutation ist ebenfalls eine Gruppierung, unterscheidet sich jedoch von der Kombination dadurch, daß die Reihenfolge der Elemente beachtet wird. Die beiden Gruppen AB und BA stellen demzufolge die gleiche Kombination dar, aber zwei unterschiedliche Permutationen. Ausgehend davon, daß die gleichen 4 Objekte zur Verfügung stehen und alle Permutationen aus je 2 Elementen zu bilden sind, stehen für die Wahl des ersten Elements jeweils vier Möglichkeiten zur Verfügung. Da dieses erste Element wegfällt (zwei identische Elemente in einem Objekt sind nicht erlaubt), bleiben für die Auswahl des jeweils zweiten Elements einer Gruppe noch drei Elemente übrig. Insgesamt lassen sich also 4 * 3 = 12 verschiedene Permutationen erzeugen: AB, AC, AD, BA, BC, BD, CA, CB, CD, DA, DB und DC. ® siehe auch kombinatorische Explosion.



kombinatorische Explosion Subst. (combinatorial explosion)

Ein Zustand, der charakteristisch für bestimmte Arten mathematischer Probleme ist und bei dem eine geringe Vergrößerung des Problemumfangs (Anzahl der Datenelemente oder Parameter einer Option) zu einem gewaltigen Anwachsen der Zeitspanne führt, die für die Berechnung der Lösung erforderlich ist. ® siehe auch Kombinatorik.



kommagetrennte Datei Subst. (comma-delimited file)

Eine Datenbankdatei, die als reiner Text gespeichert ist und in der die einzelnen Datenfelder durch Kommata getrennt sind. Enthält ein Datenfeld selbst ein Komma, wird das Feld in Anführungszeichen gesetzt, damit das Komma nicht als Feldtrennzeichen interpretiert wird. Kommagetrennte Dateien ermöglichen es, Daten zwischen Datenbanksystemen auszutauschen, die mit unterschiedlichen Dateiformaten arbeiten, aber den Import und Export von reinen Textdateien zulassen (was für die meisten Systeme zutrifft).



Kommando... Subst. (command)

siehe unter »Befehl...«



Kommentar Subst. (comment, remark)

Ein Text, der in ein Programm zu Dokumentationszwecken eingefügt wird. Kommentare beschreiben z.B. Funktionsabläufe im Programm, geben Aufschluß über die Programmautoren, erläutern die Gründe nachträglich durchgeführter Änderungen usw. Die meisten Programmiersprachen besitzen besondere Befehle, mit denen sich Kommentare kennzeichnen lassen, so daß diese vom Compiler, Assembler oder Interpreter ignoriert werden. ® siehe auch auskommentieren.

® siehe REM-Befehl.

kommerzieller Server Subst. (commerce server)

Ein HTTP-Server, der für die Durchführung von Online-Transaktionen im geschäftlichen Sektor konzipiert ist. Die Daten werden dabei in verschlüsselter Form zwischen dem Server und dem Web-Browser übertragen, damit die Sicherheit kritischer Daten, z.B. von Kreditkarten-Nummern, gewährleistet ist. Kommerzielle Server werden typischerweise vom Online-Handel oder von Versandhandelsketten eingesetzt. Die angebotenen Produkte und Dienste werden im allgemeinen auf einer firmeneigenen Website in Wort und Bild beschrieben, und die Benutzer können direkt über die Site mit Hilfe ihres Web-Browsers bestellen. Eine Reihe von Firmen vertreiben kommerzielle Server, z.B. Netscape, Microsoft und Quarterdeck. ® siehe auch HTTP-Server, Secure Socket Layer, Web-Browser.



kommerzieller Zugangs-Provider Subst. (commercial access provider)

® siehe ISP.



Kommunikation Subst. (communications)

Ein umfangreiches Fachgebiet, das sich mit den Methoden, Mechanismen und Medien der Informationsübertragung beschäftigt. Die Kommunikation im Computersektor umfaßt die Datenübertragung von einem Computer zu einem anderen über ein Kommunikationsmedium - z.B. eine Telefonleitung, eine Richtfunkstrecke, eine Satellitenverbindung oder ein Kabel. Grundsätzlich sind zwei Methoden bei der Computerkommunikation zu unterscheiden: die zeitlich begrenzte Verbindung zweier Computer über Modems per Leitungsvermittlung, z.B. mit Hilfe des öffentlichen Telefonsystems, sowie die permanente oder teilweise permanente Verbindung mehrerer Arbeitsstationen oder Computer in einem Netzwerk. Häufig kann zwischen beiden Methoden keine klare Trennlinie gezogen werden, da Mikrocomputer, die mit Modems ausgerüstet sind, typischerweise sowohl für den Zugriff auf private als auch auf öffentliche Netzwerkcomputer eingesetzt werden. ® siehe auch asynchronous transmission, CCITT, IEEE, ISDN, ISO/OSI-Schichtenmodell, Kanal, Kommunikationsprotokoll, LAN, Modem, Netzwerk, synchrone Übertragung. ® Vgl. Datenübertragung, fernverarbeiten, Telekommunikation.



Kommunikation, digitale Subst. (digital communications)

® siehe digitale Kommunikation.



Kommunikation, optische Subst. (optical communications)

® siehe optische Kommunikation.



Kommunikations-Controller Subst. (communications controller)

Ein Gerät, das als Bindeglied bei Kommunikationsübertragungen zu und von einem Host-Computer zum Einsatz kommt. Ein Kommunikations-Controller ist am Host-Computer angeschlossen und befreit diesen von den eigentlichen Aufgaben zum Senden, Empfangen, zur Entschlüsselung sowie Fehlerprüfung. Dadurch wird eine effizientere Nutzung der Rechenzeit des Host-Computers erzielt, so daß dieser für wichtigere Aufgaben eingesetzt werden kann. Ein Kommunikations-Controller kann entweder einen programmierbaren, selbständigen Computer darstellen oder ein nichtprogrammierbares Gerät, das sich an bestimmten Kommunikationsprotokollen orientiert. ® siehe auch Front-End-Prozessor.



Kommunikation, serielle Subst. (serial communication)

® siehe serielle Kommunikation.



Kommunikationskanal Subst. (communications channel)

® siehe Kanal.



Kommunikationsnetzwerk Subst. (communications network)

® siehe Netzwerk.



Kommunikationsparameter Subst. (communications parameter)

Die verschiedenen Einstellungen, die für eine Kommunikation zwischen Computern erforderlich sind. Beispielsweise müssen bei einer asynchronen Übertragung die Parameter Modemgeschwindigkeit, Anzahl der Datenbits und Stopbits sowie der Paritätstyp festgelegt werden, um eine korrekte Verbindung zwischen zwei Modems einrichten zu können.



Kommunikations-Port Subst. (communications port)

® siehe COM.



Kommunikationsprogramm Subst. (communications program)

Ein Softwareprogramm, mit dessen Hilfe ein Computer eine Verbindung zu einem anderen Computer herstellen und Informationen mit ihm austauschen kann. Zum Aufbau der Verbindung stellen Kommunikationsprogramme diverse Funktionen zur Verfügung, z.B. die Verwaltung von Kommunikationsparametern, die Speicherung von Telefonnummern, automatisches Wählen, die Aufzeichnung und Ausführung von Anmeldeprozeduren sowie die Wahlwiederholung bei besetzter Leitung. Sobald eine Verbindung hergestellt wurde, kann ein Kommunikationsprogramm angewiesen werden, eingetroffene Nachrichten auf der Festplatte zu speichern, Dateien zu suchen und zu übertragen. Während einer bestehenden Verbindung gehören folgende, für die Benutzer gewöhnlich unsichtbaren Dienste zu den wichtigsten Aufgaben eines Kommunikationsprogramms: die Codierung von Daten, die Koordination von Übertragungen an oder von einem entfernten Computer sowie die Prüfung der eingehenden Daten auf Übertragungsfehler.



Kommunikationsprotokoll Subst. (communications protocol)

Ein Satz an Vorschriften oder Standards, die es Computern ermöglichen, Kommunikationsverbindungen herzustellen und Informationen möglichst fehlerfrei auszutauschen. Ein allgemein anerkanntes Protokoll für die Standardisierung der kompletten Computerkommunikation stellt das sog. ISO/OSI-Schichtenmodell dar - ein auf sieben Schichten basierendes Modell mit Richtlinien, die den Einsatz von Hardware und Software regeln. Ein etwas abweichender Standard, der bereits vor Entwicklung des ISO/OSI-Schichtenmodells stark verbreitet war, ist SNA (Systems Network Architecture) von IBM. Der Ausdruck »Protokoll« wird häufig - gelegentlich auch etwas unkontrolliert - in bezug auf eine Vielzahl an Standards verwendet, die verschiedene Aspekte der Kommunikation betreffen, beispielsweise Datenübertragungen (z.B. Xmodem und Zmodem), Flußkontrolle (z.B. XON/XOFF) und Netzwerkübertragungen (z.B. CSMA/CD). ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell, SNA.



Kommunikations-Server Subst. (communications server)

Ein Gateway, das Pakete in einem lokalen Netzwerk (LAN) in asynchrone Signale übersetzt, wie sie in Telefonleitungen oder in der seriellen Übertragung nach RS-232-C verwendet werden. Außerdem ermöglicht das Gateway allen Knoten im LAN den gemeinsamen Zugriff auf Modems sowie den Aufbau von RS-232-C-Verbindungen. ® siehe auch Gateway, RS-232-C-Standard.



Kommunikations-Software Subst. (communications software)

Die Software, die das Modem gemäß der auf der Benutzerebene aufgerufenen Befehle steuert. Im allgemeinen enthält eine derartige Software sowohl Funktionen zur Terminal-Emulation als auch Dateiübertragungs-Funktionen. ® siehe auch Modem, Terminal-Emulation.



Kommunikations-Steckplatz Subst. (communications slot)

Ein Erweiterungssteckplatz, der für eine Netzwerk-Schnittstellenkarte reserviert ist und sich in vielen Modellen des Apple Macintosh findet.



Kommunikationssteuerschicht Subst. (session, session layer)

Die fünfte der sieben Schichten des OSI-Referenzmodells. Die Kommunikationssteuerschicht behandelt die Einzelheiten, die zwischen zwei Geräten zum Zwecke des Informationstransfers vereinbart werden müssen. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.

® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.

Kommunikations-System Subst. (communications system)

Die Gesamtheit von Hardware, Software und Verbindungen zur Datenübertragung, die eine Kommunikationseinrichtung ausmachen.



Kommunikationsverbindung Subst. (communications link)

Die zwischen Computern eingerichtete Verbindung, die eine Datenübertragung ermöglicht.



Komparator Subst. (comparator)

Ein Gerät zum Testen zweier Elemente auf Gleichheit. In der Elektronik kann ein Komparator z.B. eine Schaltung darstellen, die zwei Eingangsspannungen vergleicht und anzeigt, welche davon höher ist.



Kompatibilität Subst. (compatibility)

Der Grad, bis zu dem ein Computer, ein angeschlossenes Gerät, eine Datendatei oder ein Programm die gleichen Befehle, Formate oder Programmiersprachen wie andere Komponenten verwenden oder verstehen kann. Uneingeschränkte Kompatibilität bedeutet, daß sowohl für die Benutzer als auch für die Programme keine funktionalen Unterschiede erkennbar sind.

In bezug auf Computer ist die Kompatibilität der Grad, mit dem eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen zwei Computern möglich ist. Die Kompatibilität (oder das Fehlen der Kompatibilität) entscheidet dabei darüber, ob und, wenn ja, in welchem Ausmaß die Computer miteinander kommunizieren, Daten gemeinsam nutzen oder dieselben Programme ausführen können. Beispielsweise sind der Apple Macintosh und der IBM-PC im allgemeinen inkompatibel zueinander, da sie ohne den Einsatz entsprechender zusätzlicher Hardware und/oder Software, die als Bindeglied oder Konverter fungiert, weder frei miteinander kommunizieren noch Daten austauschen können.

Im Bereich der Standards stellt die Kompatibilität den Grad dar, mit dem sich eine Hardwarekomponente an einen - im allgemeinen weithin akzeptierten - Standard hält (z.B. IBM-kompatibel oder Hayes-kompatibel). In diesem Sinne bedeutet Kompatibilität, daß das Betriebsverhalten der Hardware in allen Punkten dem zugrundeliegenden Standard entspricht.

Im Softwarebereich bezieht sich »Kompatibilität« ebenfalls auf das reibungslose Zusammenspiel von Komponenten. Dabei steht allerdings die jeweils durchzuführende Aufgabe zwischen Computern und Programmen im Vordergrund. Als softwarekompatibel eingestufte Computer können Programme ausführen, die ursprünglich für andere Computermodelle entwickelt wurden. Unter »Softwarekompatibilität« versteht man ferner, inwieweit Programme zusammenarbeiten und Daten gemeinsam nutzen können. Unter einem anderen Aspekt lassen sich grundsätzlich unterschiedliche Programme, z.B. Textverarbeitungsprogramme und Zeichenprogramme, als kompatibel ansehen, wenn sie Dateien - z.B. Texte oder Bilder -, die mit anderen Programmen erzeugt wurden, problemlos einbinden können. Alle Arten der Softwarekompatibilität gewinnen im Hinblick auf die zu erwartenden Entwicklungen in Bereichen wie Datenkommunikation, Netzwerke und Datenübertragung zwischen Programmen gerade in bezug auf den Einsatz von Mikrocomputern zunehmend an Bedeutung. ® siehe auch Abwärtskompatibilität, aufwärtskompatibel.



Kompatibilitäts-Box Subst. (compatibility box)

® siehe DOS-Box.



Kompatibilitätsmodus Subst. (compatibility mode)

Allgemein ein Modus, in dem die Hardware oder Software des einen Systems die Ausführung von Software-Operationen aus einem anderen System unterstützt. Der Ausdruck bezieht sich häufig auf die Fähigkeit moderner Betriebssysteme für Intel-Mikroprozessoren (z.B. OS/2 und Windows NT), MS-DOS-Software betreiben zu können. Außerdem werden damit bestimmte UNIX-Workstations und Apple-Macintosh-Systeme charakterisiert, wenn diese ebenfalls den Einsatz von MS-DOS-Programmen erlauben.



kompilieren Vb. (compile)

Das Übersetzen des gesamten Quellcodes eines Programms von einer Hochsprache in den Objektcode. Erst nach diesem Vorgang kann das jeweilige Programm gestartet werden. Der Objektcode stellt einen ausführbaren Maschinencode oder eine Variante eines Maschinencodes dar. Im weiteren Sinn bezieht sich »kompilieren« auch auf das Übersetzen von einer symbolischen Beschreibung auf höherem Niveau in ein symbolisches oder maschinenlesbares Format auf niederem Niveau. Das Programm, das die Kompilierung durchführt, wird als »Compiler« bezeichnet. ® siehe auch Compiler, höhere Programmiersprache, Kompilierungszeit, Maschinencode, Quellcode. ® Vgl. interpretieren.



kompilieren und starten Adj. (compile-and-go)

Eigenschaft einer Entwicklungsumgebung, in der ein Programm automatisch nach der Kompilierung gestartet wird. ® siehe auch ausführen, kompilieren.



Kompilierung, bedingte Subst. (conditional compilation)

® siehe bedingte Kompilierung.



Kompilierungszeit Subst. (compile time)

Die Zeitdauer, die für die Kompilierung eines Programms erforderlich ist. Die Kompilierungszeit kann sich im Bereich vom Bruchteil einer Sekunde bis hin zu vielen Stunden bewegen, abhängig von der Größe und Komplexität des Programms, der Geschwindigkeit und der Strategie des Compilers, der Leistungsfähigkeit der Hardware und anderen Faktoren. ® siehe auch Compiler.

Die Kompilierungszeit kann sich auch auf den Zeitpunkt beziehen, zu dem ein Programm kompiliert wird. Beispielsweise werten die meisten Programmiersprachen konstante Ausdrücke während der Kompilierung aus, variable dagegen zur Laufzeit. ® siehe auch Laufzeit, Linkzeit.



Kompilierung, Zuweisung bei Subst. (compile-time binding)

® siehe Zuweisung bei Kompilierung.



Komplement Subst. (complement)

Vereinfacht ausgedrückt eine Zahl, die das »Spiegelbild« einer anderen Zahl (im selben Zahlensystem, z.B. im Zahlensystem zur Basis 10 oder zur Basis 2) darstellt. Komplemente werden häufig zur Darstellung negativer Zahlen verwendet. Im Computersektor sind zwei Arten von Komplementen gebräuchlich: Basis-minus-1-Komplemente und echte Komplemente. Ein Basis-minus-1-Komplement ist im Dezimalsystem (Basis 10) das Neunerkomplement und im Binärsystem (Basis 2) das Einerkomplement. Echte Komplemente sind im Dezimalsystem das Zehnerkomplement und im Binärsystem das Zweierkomplement. Das Zweierkomplement wird gewöhnlich bei der Datenverarbeitung zur Darstellung negativer Zahlen eingesetzt. ® siehe auch Einerkomplement, komplementäre Operation, Neunerkomplement, Zehnerkomplement, Zweierkomplement.



komplementäre Operation Subst. (complementary operation)

In der Booleschen Logik eine Operation, die das entgegengesetzte Ergebnis in bezug auf eine andere Operation bei Verwendung gleicher Ausgangswerte erzeugt. Dazu ein Beispiel: Wenn A »wahr« ist, gibt NOT A (das Komplement von A) den Wert »falsch« zurück. ® siehe auch Boolesche Algebra.



komplementärer Metalloxidhalbleiter Subst. (complementary metal-oxide semiconductor)

® siehe CMOS.



Komplement, echtes Subst. (true complement)

® siehe Komplement.



kompletter Bypass Subst. (total bypass)

Ein Kommunikationsnetzwerk, das die Orts- und Fernverbindungen des Telefonnetzes per Satellitenübertragung umgehen kann.



komplexe Zahl Subst. (complex number)

Eine Zahl in der Form »a + bi«, wobei »a« und »b« reelle Zahlen darstellen; »i« ist die Wurzel aus -1 und wird als »Imaginärteil« bezeichnet. Komplexe Zahlen können als Punkte auf einer zweidimensionalen Ebene gezeichnet werden, die als »komplexe Ebene« bezeichnet wird. Der Wert »a« wird dabei entlang der horizontalen Achse (der reellen Achse) und der Wert »b« entlang der vertikalen Achse (der imaginären Achse) abgebildet. ® Vgl. Realzahl.



Komponente Subst. (component)

Allgemein ein Bestandteil eines größeren Systems oder einer größeren Struktur.

In der Programmierung eine individuelle, modulare Routine, die kompiliert und dynamisch gelinkt wurde und für den Einsatz in Verbindung mit anderen Komponenten oder Programmen bereitsteht. ® siehe auch kompilieren, linken, Modulbibliothek, Programm, Routine.



Kompressor Subst. (compressor)

Ein Gerät, das bestimmte Parameter eines Signals - z.B. die Lautstärke - begrenzt, um die Effizienz der Übertragung zu steigern.



komprimieren Vb. (compress)

Das Reduzieren der Größe einer Dateneinheit, z.B. einer Datei oder einer Kommunikationsnachricht, so daß diese mit weniger Platz gespeichert oder mit einer geringeren Bandbreite übertragen werden kann. Daten werden im allgemeinen komprimiert, indem sich wiederholende Bitmuster entfernt und durch eine spezielle zusammengefaßte Form ersetzt werden, die weniger Speicherplatz benötigt. Bei der Dekomprimierung werden die Bitmuster wieder in der ursprünglichen Form hergestellt. Die sog. verlustfreie Komprimierung (lossless compression) muß bei Texten, Programmen und numerischen Datendateien angewendet werden. Das Gegenstück, die verlustreiche Komprimierung (lossy compression) eignet sich nur für Video- und Sounddateien. ® siehe auch verlustfreie Komprimierung, verlustreiche Komprimierung.



komprimierte Datei Subst. (compressed file)

Eine Datei, deren Inhalt mit Hilfe eines speziellen Hilfsprogramms komprimiert wurde, so daß diese im Vergleich zum unkomprimierten (gewöhnlichen) Zustand weniger Speicherplatz auf der Festplatte oder einem anderen Datenträger beansprucht. ® siehe auch Installationsprogramm, LHARC, PKUNZIP, PKZIP, Utility-Programm.



komprimierter Datenträger Subst. (compressed disk)

Eine Festplatte oder eine Diskette, deren effektive Speicherkapazität durch den Einsatz eines Komprimierungsprogramms, z.B. Stacker oder Double Space, erhöht wurde. ® siehe auch Komprimierung.



komprimiertes Laufwerk Subst. (compressed drive)

Eine Festplatte, deren effektive Speicherkapazität durch den Einsatz eines Komprimierungsprogramms, z.B. Stacker oder Double Space, erhöht wurde. ® siehe auch Datenkomprimierung, komprimierter Datenträger.



Komprimierung Subst. (compression)

® siehe Datenkomprimierung.



Komprimierung, verlustfreie Subst. (lossless compression)

® siehe verlustfreie Komprimierung.



Komprimierung, verlustreiche Subst. (lossy compression)

® siehe verlustreiche Komprimierung.



Kondensator Subst. (capacitor)

Ein elektronisches Bauelement, das eine bestimmte elektrische Kapazität aufweist (also das Fassungsvermögen für elektrische Ladungen). Ein Kondensator besteht im allgemeinen aus zwei leitenden Platten, die durch ein isolierendes Material (Dielektrikum) getrennt sind. Davon ausgehend, daß die anderen physikalischen Größen konstant bleiben, nimmt die Kapazität eines Kondensators zu, wenn die Platten vergrößert oder der Abstand zwischen den Platten reduziert wird. Wird an den Kondensator eine Gleichspannung angelegt, fließt kein Strom. Bei Anlegen einer Wechselspannung fließt dagegen ein Strom, dessen Stärke von der Kapazität des Kondensators und von der Frequenz der Wechselspannung abhängt. ® siehe auch Kapazität.



Konfektionsprogramm Subst. (canned program)

® siehe Konfektions-Software.



Konfektionsroutine Subst. (canned routine)

Eine bereits bestehende Routine, die in ein Programm eingefügt und ohne Änderungen verwendet wird. ® siehe auch Bibliotheksroutine.



Konfektions-Software Subst. (canned software)

Ein anderer Begriff für »Standard-Software«. Gemeint sind Programme, die sich an einen breiten Anwenderkreis richten - z.B. Textverarbeitungsprogramme und Tabellenkalkulationsprogramme - und typischerweise in hoher Stückzahl über den Fach- oder Versandhandel verkauft werden.



Konfiguration Subst. (configuration, setup)

In bezug auf einen einzelnen Mikrocomputer die Summe der internen und externen Komponenten, einschließlich Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur, Monitor sowie den (im allgemeinen) weniger kritischen Zusatzeinrichtungen wie Maus, Modem oder Drucker sowie die Einstellungen an den einzelnen Komponenten. Änderungen an diesen Einstellungen sind notwendig, um den Computer an die vorhandene Hardware, Software sowie an benutzerspezifische Vorlieben und Wünsche anzupassen. »Konfiguration« ist aber nicht nur ein abstrakter Begriff; auch Veränderungen an den Komponenten und den Einstellungen - also der Vorgang - wird als »Konfiguration« bezeichnet. Bei der softwarespezifischen Konfiguration werden dabei vor allem das Betriebssystem und diverse Gerätetreiber tangiert, wobei die Konfiguration meist über spezielle Konfigurationsdateien (z.B. über die Dateien AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS bei IBM-PCs und kompatiblen PCs) erfolgt. Die Konfiguration von Hardwarekomponenten geschieht häufig durch DIP-Schalter und Jumper, die sich direkt an den jeweiligen Komponenten befinden. Die korrekte Konfiguration stellt hierbei eine ordnungsgemäße Funktion der Geräte sicher. Obwohl sich die Systemkonfiguration ändern läßt (z.B. durch den Einbau von Zusatzspeicher oder einer zusätzlichen Festplatte), bleibt die grundlegende Struktur des Systems - seine Architektur - die gleiche. ® siehe auch AUTOEXEC.BAT, CONFIG.SYS.

Bei Netzwerken bezieht sich die Konfiguration auf die Gesamtheit der im Netzwerk eingesetzten Hardware-Einrichtungen oder die grundsätzliche Gestaltung des Netzwerks - die Art und Weise, in der die Elemente miteinander verbunden sind.

Die Prozeduren zur Vorbereitung eines Programms oder einer Softwareanwendung für den Einsatz in einem Computer.



Konfigurationsdatei Subst. (configuration file)

Eine Datei, die maschinenlesbare Informationen für eine Hardware- oder Softwarekomponente enthält. Mit Hilfe von Konfigurationsdateien werden Einstellungen beeinflußt und damit die korrekte Funktionsweise und die Zusammenarbeit mit anderen Komponenten sichergestellt. Konfigurationsdateien können auch benutzerspezifische Informationen enthalten - z.B. in einem Netzwerk die Identifikationsnummer (ID), mit der die Anmeldung erfolgt.



Konkordanz Subst. (concordance)

Eine Liste von Wörtern eines Dokuments, die sowohl Verweise auf die Textpassagen, in denen die Wörter vorkommen, als auch einen Ausschnitt aus dem jeweiligen Kontext enthält.



Konkurrenz Subst. (contention)

In einem Netzwerk der »Wettbewerb« unter den Arbeitsstationen um eine Gelegenheit für die Nutzung einer Kommunikationsleitung oder einer Netzwerkressource. In der Grundbedeutung beschreibt die Konkurrenz eine Situation, in der mehrere Geräte zur selben Zeit einen Sendeversuch unternehmen und damit eine Kollision auf der Leitung verursachen. In etwas abgewandelter Bedeutung bezieht sich »Konkurrenz« auf eine Methode, mit deren Hilfe der Zugriff auf eine Kommunikationsleitung geregelt wird, wobei die Station das Senderecht erhält, die sich - nach bestimmten Regeln - gegenüber den anderen Arbeitsstationen durchsetzt. ® siehe auch CSMA/CD. ® Vgl. Token Passing.



Konsistenzprüpfung Subst. (consistency check)

Eine Untersuchung, ob Datenelemente bestimmten Formaten, Grenzen oder anderen Parametern genügen und nicht in sich widersprüchlich sind. ® Vgl. Vollständigkeitsprüfung.



Konsole Subst. (console)

Eine Steuereinheit, z.B. ein Terminal, über die Benutzer mit dem Computer kommunizieren. Bei Mikrocomputern umfaßt die Konsole das Gehäuse mit den Hauptkomponenten und Steuerelementen des Systems, wozu gelegentlich auch der Bildschirm und die Tastatur gerechnet werden. Beim Betriebssystem MS-DOS stellt die Konsole das primäre Eingabegerät (Tastatur) und primäre Ausgabegerät (Bildschirm) dar. Auf diesen Zusammenhang weist bereits der Gerätename der kombinierten Einheit aus Tastatur und Bildschirm hin, der mit »CON« (für »console«, zu deutsch »Konsole«) bezeichnet ist. ® siehe auch CON, Systemkonsole.



Konstante Subst. (constant)

Bei der Programmierung ein benanntes Element, das während der gesamten Programmausführung einen konstanten Wert beibehält, im Gegensatz zu einer Variablen, deren Wert während der Ausführung geändert werden kann. ® Vgl. Variable.



konstanter Ausdruck Subst. (constant expression)

Ein Ausdruck, der sich ausschließlich aus Konstanten zusammensetzt und dessen Wert sich folglich während der Programmausführung nicht ändert. ® Vgl. variabler Ausdruck.



Konstellation Subst. (constellation)

In der Kommunikationstechnik ein Muster der möglichen Zustände einer Trägerschwingung, denen jeweils eine bestimmte Bitkombination zugeordnet ist. Eine Konstellation zeigt die Anzahl der Zustände, die sich als eindeutige Wechsel in einem Kommunikationssignal erkennen lassen, und damit die maximale Anzahl der Bits, die mit einem einzelnen Wechsel codiert werden können (äquivalent mit 1 Baud oder einem Ereignis). Die Abbildung zeigt eine 16-Bit-Konstellation, die in dieser Form bei der Quadraturamplitudenmodulation eingesetzt wird.



Konstruktion, computerunterstützte Subst. (computer-aided design)

® siehe CAD.



Kontaktmanager Subst. (contact manager)

Eine Form einer spezialisierten Datenbank, die es den Benutzern erleichtert, die persönliche Kommunikation - per Telefon, E-Mail usw. - mit Kunden aufrechtzuerhalten. Kontaktmanager werden im großen Stil von Handelsvertretern und anderen Geschäftsleuten eingesetzt, die einen großen Kundenstamm aufweisen und diesen adäquat pflegen sowie Kontakte mit neuen Kunden knüpfen möchten. ® siehe auch Datenbank.



kontextabhängig Adj. (context-dependent)

Eigenschaft eines Prozesses oder einer Reihe von Zeichen, deren Bedeutung von den jeweiligen Umgebungsbedingungen abhängig ist.



kontextbezogene Hilfe Subst. (context-sensitive help)

Form der Hilfestellung in einem Programm, bei der die erklärenden Informationen abhängig vom momentanen Arbeitsablauf (dem derzeit angewählten Befehl oder der derzeit durchgeführten Aktion) angezeigt werden.



kontextbezogenes Menü Subst. (context-sensitive menu)

Ein Menü, bei dem die einzelnen Menüpunkte abhängig vom Kontext entweder angeboten oder gesperrt werden. Gesperrte Menüpunkte werden zur besseren Unterscheidung meist in einer anderen Farbe (z.B. grau statt schwarz) angezeigt. Kontextbezogene Menüs kommen u.a. in Programmen unter Microsoft Windows zum Einsatz; der Menüpunkt »Bearbeiten/Kopieren« ist z.B. nur dann anwählbar, wenn derzeit ein Text oder ein anderes Objekt markiert ist.



kontextbezogenes Multitasking Subst. (context switching)

Form des Multitasking, bei der der Prozessor von einem Task zu einem anderen umschaltet, im Gegensatz zu einem Multitasking, bei dem jedem der derzeit aktiven Tasks ein festes Zeitintervall der Prozessorzeit zugewiesen wird. ® siehe auch Multitasking, Zeitscheibe.



kontextbezogene Suche Subst. (contextual search)

Eine Form einer Suchoperation, bei der spezifizierte Dateien nach einer bestimmten Folge von Textzeichen durchsucht werden. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Suchvorgängen bezieht sich die Suche im allgemeinen nicht auf ein bestimmtes Datenfeld, sondern auf alle Datenfelder.



Kontextmenü Subst. (pop-up menu)

Bei einer grafischen Benutzeroberfläche ein Menü, das auf dem Bildschirm angezeigt wird, sobald der Benutzer ein bestimmtes Element auswählt. Kontextmenüs können in jedem Bildschirmbereich angezeigt werden und werden in der Regel ausgeblendet, wenn ein Menüelement ausgewählt wird. ® Vgl. Drop-down-Menü, Pulldown-Menü.



kontinuierliche Verarbeitung Subst. (continuous processing)

Die Verarbeitung von Transaktionen zu dem Zeitpunkt, zu dem diese dem System zugeführt werden. ® Vgl. Stapelverarbeitung.



Kontrast Subst. (contrast)

Das Maß, das die Differenz zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildpunkten bei einem Monitor oder einem Ausdruck angibt.



Kontrastregler Subst. (contrast, head, header, header record, home record)

Drehknopf bei einem Monitor, mit dem sich der Kontrast ändern läßt.



Kontrollelement Subst. (control)

In einer grafischen Benutzeroberfläche ein Bildschirmobjekt, das zum Start von Aktionen und zur Beeinflussung von Einstellungen dient. Die gebräuchlichsten Steuerelemente sind Optionsfelder und Kontrollkästchen (mit denen sich jeweils Optionen wählen lassen), Bildlaufleisten (die es erlauben, durch das Dokument zu blättern und eine bestimme Stelle besonders schnell anzusteuern, um dort z.B. einen Text einzufügen) und Schaltflächen (die eine Aktion starten, z.B. eine bereits ausgewählte Datei öffnen).



Kontrollfeld Subst. (control panel)

® siehe Systemsteuerung.



Kontrollkästchen Subst. (check box)

Ein interaktives Steuerelement, das häufig in grafischen Benutzeroberflächen zu finden ist. Kontrollkästchen werden für das Aktivieren oder Deaktivieren einer Option aus einer Gruppe von Optionen verwendet. Eine aktivierte Option ist daran zu erkennen, daß im Kontrollkästchen ein * oder ein Häkchen angezeigt wird. ® siehe auch Steuerung. ® Vgl. Optionsfeld.



Kontrollstruktur Subst. (control structure)

Ein Bestandteil eines Programms, der die Abarbeitungsreihenfolge von Befehlen festlegt und bei der strukturierten Programmierung verwendet wird. Es gibt drei grundlegende Kontrollstrukturen: Folge, Selektion und Iteration. Bei der Folge - der einfachsten Kontrollstruktur - werden untereinanderstehende Befehle der Reihe nach abgearbeitet. Bei der Selektion werden die Programmteile abhängig von zutreffenden oder nicht zutreffenden Bedingungen ausgeführt. Die Iteration wiederholt eine Aktion so lange, bis eine Bedingung zutrifft.



Konturen Subst. (contouring)

Im Bereich der Computergrafik, z.B. in Verbindung mit CAD-Modellen, bezeichnet »Konturen« eine Darstellungsform, in der auch die Oberfläche eines Objektes zu sehen ist - mit allen Unebenheiten.

Bei der Bildverarbeitung der Verlust an Detailschärfe, der in einem schattierten Bild (z.B. in einer Fotografie) auftritt, wenn zu wenige Grauabstufungen bei der Reproduktion verwendet werden. Im Bereich der Fotografie und grafischen Gestaltung wird der Effekt manchmal als »Posterization« bezeichnet.



Konturschrift Subst. (outline font)

Auch als »Vektorschrift« oder »Outline-Schrift« bezeichnet. Eine Schrift, die in einem Computer oder Drucker als Satz von Umrissen für das Erzeugen von Buchstaben und sonstigen Zeichen eines Zeichensatzes gespeichert ist. Konturschriften sind Schablonen - keine feststehenden Punktmuster (Bitmaps) - und können daher ohne Qualitätsverlust auf einen bestimmten Schriftgrad skaliert (verkleinert oder vergrößert) werden. Aufgrund der Flexibilität der Konturschriften werden diese vorrangig beim Druck eingesetzt. Bei PostScript-Schriften (die in Verbindung mit einem PostScript-kompatiblen Laserdrucker verwendet werden) und TrueType-Schriften handelt es sich um Konturschriften. ® Vgl. Bildschirmschrift, Bitmap-Schrift, Vektorschrift.



Konvention Subst. (convention)

Ein Standard, der mehr oder weniger universell in einer bestimmten Situation verwendet wird. Im Mikrocomputerbereich sind zahlreiche Konventionen verbreitet. Beispielsweise stützt sich eine Programmiersprache wie C auf formell erlaubte Symbole und Abkürzungen, die verwendet werden müssen. Weniger formell halten sich die Programmierer gewöhnlich an die Konventionen des Einrückens untergeordneter Befehle in einer Routine, so daß sich die Struktur des Programms optisch leichter erkennen läßt. Nationale und internationale Komitees befassen sich häufig mit der Erörterung und Klärung von Konventionen für Programmiersprachen, Datenstrukturen, Kommunikationsstandards und Geräte-Eigenschaften. ® siehe auch CCITT, ISO, NTSC, Standard.



konventioneller Arbeitsspeicher Subst. (conventional memory)

Die Größe des RAM, die ein IBM-PC oder kompatibler Computer im Real Mode adressieren kann, typischerweise 640 Kilobyte (KB). Ohne den Einsatz spezieller Techniken stellt der konventionelle Arbeitsspeicher die einzige Form von RAM dar, der Programmen unter MS-DOS zur Verfügung steht. ® siehe auch Protected Mode, Real Mode. ® Vgl. Erweiterungsspeicher, Expansionsspeicher.



Konvergenz Subst. (convergence)

Eine gegenseitige Annäherung. Konvergenz läßt sich z.B. zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Technologien beobachten - z.B. wenn Telefonkommunikation und Rechentechnik auf dem Gebiet der Telekommunikation konvergieren. In Verbindung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wird z.B. von »Konvergenz« gesprochen, wenn eine gegenseitig abhängige Menge von Formeln wiederholt neu berechnet wird (Iteration), um einen gesuchten Zielwert zu bestimmen. Mit jedem Iterationsschritt kommt das Ergebnis näher an eine richtige Lösung heran.



Konverter Subst. (converter)

Ein Gerät, das elektrische Signale oder Computerdaten von einer Form in eine andere umwandelt (konvertiert). Beispielsweise formt ein Analog-Digital-Wandler analoge Signale in digitale um.



Konvertierung Subst. (conversion)

Die Umwandlung von einem Format in ein anderes. In bezug auf Informationen handelt es sich dabei um einen Übergang, der die Form betrifft, aber nicht die Substanz. Folgende Konvertierungsarten lassen sich unterscheiden:

  • Datenkonvertierung: Die Änderung der Informationsdarstellung - z.B. das Überführen der binären Darstellung in die dezimale oder hexadezimale.
  • Dateikonvertierung: Umwandlung einer Datei von einem Format in ein anderes. Eine andere mehr ins Detail gehende Art der Dateikonvertierung schließt die Änderung von Zeichencodierungen von einem Standard in einen anderen ein z.B. die Codierung von EBCDIC-Zeichen (die hauptsächlich in Verbindung mit Großrechnern verwendet werden) in ASCII-Zeichen. siehe auch ASCII EBCDIC.
  • Hardwarekonvertierung: Die Anpassung eines kompletten Computersystems oder eines Teils davon so daß dieses in Verbindung mit neuen oder andersartigen Geräten eingesetzt werden kann.
  • Medienkonvertierung: Die Konvertierung von einem Speichermedium auf ein anderes - z.B. von einer Diskette auf ein Magnetband oder von einer 3 5-Zoll-Apple-Macintosh-Diskette auf eine 5 25-Zoll-MS-DOS-Diskette.
  • Softwarekonvertierung: Die Änderung eines Programms so daß es auf einem anderen Computer als dem ursprünglichen eingesetzt werden kann. Gewöhnlich müssen hierfür tiefgreifende Änderungen am Programm vorgenommen werden - Konvertierungsprogramme können nur äußerst bedingt eingesetzt werden.
  • Systemkonvertierung: der Umstieg von einem Betriebssystem auf ein anderes - z.B. von MS-DOS nach UNIX oder OS/2.
Konvertierungstabelle Subst. (conversion table)

Eine Tabelle, die einen Satz von Zeichen oder Zahlen enthält und die jeweiligen Entsprechungen in einem anderen Codierungsschema angibt. Bekannte Beispiele sind ASCII-Tabellen, die alle Zeichen und die entsprechenden ASCII-Werte aufweisen, sowie Umrechnungstabellen zwischen dezimal und hexadezimal. In den Anhängen A bis E finden sich diverse Konvertierungstabellen.



Konzentrator Subst. (concentrator)

Ein Gerät der Kommunikationstechnik, das Signale von mehreren Quellen - z.B. Terminals in einem Netzwerk - zu einem oder mehreren Signalen zusammenfaßt, bevor sie zu ihrem Bestimmungsort gesendet werden. ® Vgl. Multiplexer.



Konzepthalter Subst. (copy holder)

Eine Art Klemmbrett oder ein ähnliches Hilfsmittel, mit dem sich ein gedrucktes Material (z.B. ein einzugebender Text) am Computerarbeitsplatz befestigen läßt, so daß es leicht eingesehen werden kann.



konzeptuelles Schema Subst. (conceptual schema)

Auch als »logisches Schema« bezeichnet. In einem Datenbankmodell, das eine Dreischema-Architektur unterstützt (wie sie durch ANSI/X3/SPARC beschrieben ist), eine Beschreibung des Informationsinhalts und der Struktur einer Datenbank. Ein konzeptuelles Schema liefert ein Modell der gesamten Datenbank und agiert somit als Bindeglied zu den beiden anderen Schematypen (intern und extern), die sich mit der Speicherung der Informationen und deren Präsentation für den Benutzer beschäftigen. Die Festlegung der Schemata erfolgt im allgemeinen mit Befehlen einer vom Datenbanksystem unterstützten Definitionssprache (DDL, data definition language). ® siehe auch internes Schema, Schema.



kooperatives Multitasking Subst. (cooperative multitasking)

Eine Form des Multitasking, bei der ein oder mehrere Hintergrund-Tasks nur dann Verarbeitungszeit erhalten, wenn sich der Vordergrund-Task im Leerlauf befindet und die Hintergrundbearbeitung zuläßt, sich also gewissermaßen kooperativ verhält. Das kooperative Multitasking ist der vorrangige Modus beim Betriebssystem des Apple Macintosh. ® siehe auch kontextbezogenes Multitasking, Multitasking, Zeitscheibe. ® Vgl. preemptives Multitasking.



kooperative Verarbeitung Subst. (cooperative processing)

Ein für verteilte Systeme charakteristischer Betriebsmodus, bei dem zwei oder mehr Computer, z.B. ein Großrechner und ein Mikrocomputer, gleichzeitig Teile desselben Programms ausführen oder dieselben Daten bearbeiten. ® Vgl. verteilte Datenverarbeitung.



Koordinate Subst. (coordinate)

Ein Element in einer Gruppe von Bezügen auf eine bestimmte Position, z.B. den Schnittpunkt einer bestimmten Zeile und Spalte. In der Computergrafik und bei Monitoren legen Koordinaten Elemente fest, z.B. Punkte auf einer Linie, Ecken eines Quadrats oder die Lage eines Pixels auf dem Bildschirm. In anderen Anwendungen spezifizieren Koordinaten z.B. Zellen in einem Tabellenblatt, Datenpunkte auf einem Graphen, Positionen im Arbeitsspeicher usw. ® siehe auch kartesische Koordinaten, Polarkoordinaten.



Koordinaten, absolute Subst. (absolute coordinates)

® siehe absolute Koordinaten.



koordinatenbezogene Positionierung Subst. (coordinate dimensioning)

Eine Form der räumlichen Lagebeschreibung, bei der Punkte relativ zu einem festgelegten Bezugspunkt als Entfernung und Richtung in bezug auf die Achsen eines Koordinatensystems beschrieben werden. ® siehe auch dreidimensionales Modell, kartesische Koordinaten, zweidimensionales Modell.



Koordinaten, kartesische Subst. (Cartesian coordinates)

® siehe kartesische Koordinaten.



Koordinaten, relative Subst. (relative coordinates)

® siehe relative Koordinaten.



Kopf Subst. (contrast, head, header, header record, home record)

Der Schreib-Lese-Mechanismus in einem Diskettenlaufwerk oder einem Magnetbandlaufwerk. Der Kopf wandelt Änderungen im magnetischen Feld des Materials auf der Diskette oder der Bandoberfläche in wechselnde elektrische Signale um (oder umgekehrt). Die meisten Diskettenlaufwerke enthalten einen Kopf für jede Oberfläche, der sich sowohl lesen als auch beschreiben läßt.

In bezug auf den Aufbau von Daten stellt ein Kopf eine Datenstruktur dar, die die nachfolgenden Informationen identifiziert, z.B. ein Byte-Block in der Kommunikation, eine Datei auf einem Datenträger, ein Datensatz in einer Datenbank oder ein ausführbares Programm.

In der Programmierung bezeichnet »Kopf« die Zeilen eines Programms, die die nachfolgenden Programme, Funktionen oder Prozeduren identifizieren und beschreiben. Diese Zeilen stehen am Anfang des Quellcodes oder des jeweiligen Abschnitts im Quellcode, daher die Bezeichnung.



Kopfberuhigungszeit Subst. (settling time)

Die Zeit, die der Lese-/Schreibkopf eines Festplattenlaufwerks nach einer Positionsänderung zur Stabilisierung seiner Lage auf einer neuen Spur benötigt.



Kopfdatensatz Subst. (contrast, head, header, header record, home record)

Der erste Datensatz in einer Folge von Datensätzen.



Kopfmarken-Label Subst. (header label)

Eine Anfangsstruktur (z.B. ein eröffnender Datensatz) in der linearen Organisation einer Datei oder einer Kommunikation, die die Länge, den Typ und die Struktur der nachfolgenden Daten beschreibt. ® Vgl. Endmarken-Label.



Kopfpositionierung Subst. (head positioning)

Die Bewegung des Lese-/Schreibkopfes eines Diskettenlaufwerks auf die gewünschte Spur zum Lesen und Schreiben.



Kopfreiniger Subst. (head-cleaning device)

Eine Vorrichtung, die eine kleine Menge von Reinigungsflüssigkeit an einen Magnetkopf abgibt, um den angesammelten Bandabrieb zu beseitigen.



Kopfumschaltung Subst. (head switching)

Die elektrische Umschaltung zwischen mehreren Lese-/Schreibköpfen in einem Diskettenlaufwerk.



Kopfzeile Subst. (header, heading)

In der Textverarbeitung und beim Drucken Text, der am oberen Blattrand erscheint. Eine Kopfzeile kann für die erste Seite, auf allen Seiten nach der ersten Seite oder auf ungeraden Seiten festgelegt werden. Sie enthält in der Regel die Seitennummer und kann auch das Datum, den Titel oder andere Informationen eines Dokuments anzeigen. ® auch genannt lebender Kolumnentitel. ® Vgl. Fußzeile.



kopieren Vb. (copy)

Das Duplizieren von Informationen und das Reproduzieren in einem anderen Teil eines Dokuments, in einer anderen Datei, an einer anderen Position im Arbeitsspeicher oder auf einem anderen Medium. Der Umfang der von einer Kopieroperation einbezogenen Daten kann von einzelnen Zeichen bis hin zu großen Textabschnitten, Grafiken oder mehreren Dateien reichen. Texte und Grafiken lassen sich z.B. in einen anderen Teil eines Dokuments, in einen temporären Zwischenspeicher (z.B. in die Zwischenablage von Windows oder dem Apple Macintosh) oder in eine andere Datei kopieren. Ebenso können Dateien von einer Diskette auf eine andere oder von einem Verzeichnis in ein anderes kopiert werden. Daneben lassen sich Daten vom Bildschirm auf den Drucker ausgeben oder in eine Datendatei schreiben. In den meisten Fällen bleiben die Originaldaten bei einem Kopiervorgang unverändert auf ihrem ursprünglichen Platz erhalten. ® Vgl. Ausschneiden und Einfügen, verschieben.



Kopierprogramm Subst. (copy program)

Ein Programm, das zum Duplizieren einer oder mehrerer Dateien in ein anderes Verzeichnis bzw. auf einen anderen Datenträger dient.



Kopierschutz Subst. (copy protection)

Eine softwaremäßige (manchmal auch eine hardwaremäßige) Schutzvorrichtung, die der Hersteller in ein Programm einbaut, um das Kopieren und die unberechtigte Weitergabe des Programms zu verhindern.



koresident Adj. (coresident)

Eigenschaft eines Zustands, bei dem zwei oder mehrere Programme zur gleichen Zeit in den Speicher geladen wurden.



Korn-Shell Subst. (Korn shell)

Eine Befehlszeilen-Schnittstelle von UNIX, die die Funktionen der Bourne- und C-Shells verbindet. Die Korn-Shell ist mit der Bourne-Shell kompatibel, bietet jedoch auch die Befehlspuffer und die Bearbeitungsfunktion der Befehlszeilen der C-Shell. ® siehe auch Befehlszeilen-Schnittstelle, Shell, UNIX. ® Vgl. Bourne-Shell, C-Shell.



Koronadraht Subst. (corona wire)

Ein Draht in Laserdruckern, an den eine Hochspannung angelegt wird, um die Luft zu ionisieren. Auf diese Weise wird eine einheitliche elektrostatische Ladung auf das fotoempfindliche Medium übertragen. Dieser Vorgang dient dazu, das auf der Bildtrommel durch den Laser erzeugte Bild kurzzeitig zu fixieren, so daß der Toner aufgetragen werden kann.



Koroutine Subst. (coroutine)

Eine Routine, die sich gleichzeitig mit einer anderen Routine im Speicher befindet und häufig parallel zu dieser ausgeführt wird.



Korrespondenzdrucker Subst. (letter-quality printer)

Jeder Drucker, der Ausgaben mit einer für Geschäftsbriefe ausreichenden Qualität liefert. ® siehe auch Laserdrucker, Typenraddrucker.



Korrespondenzdruckqualität Adj. (letter quality)

Eine gegenüber der Entwurfsqualität deutlich bessere Qualitätsstufe bei Matrixdruckern. Aus der Bezeichnung geht bereits hervor, daß sich die Korrespondenzdruckqualität durch ein scharfes und ausreichend dunkles Schriftbild auszeichnet und damit für Geschäftsbriefe eignet. ® siehe auch Druckqualität. ® Vgl. Entwurfsqualität, Near Letter Quality.



Korrespondenzqualität Subst. (correspondence quality)

® siehe Druckqualität.



korrigierbarer Fehler Subst. (recoverable error)

Ein Fehler, der sich per Software erfolgreich abfangen läßt. Gibt beispielsweise der Benutzer eine Ziffer ein, obwohl ein Buchstabe angefordert wird, kann das Programm diesen Fehler korrigieren, indem es eine Fehlermeldung ausgibt und den Benutzer zu erneuter Eingabe auffordert.



Kosten-Nutzen-Analyse Subst. (cost-benefit analysis)

Der Vergleich des Nutzens eines bestimmten Elements oder einer bestimmten Aktion in Relation zu den dadurch entstehenden Kosten. Derartige Analysen werden häufig in MIS- oder IS-Abteilungen durchgeführt, um herauszufinden, ob z.B. die Anschaffung eines neuen Computersystems eine sinnvolle Investition darstellt oder ob die Einstellung zusätzlicher Mitarbeiter notwendig ist. ® siehe auch IS, MIS.



.kp

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Nordkorea angibt.



.kr

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Südkorea angibt.



K&R-C Subst. (K&R C)

Abkürzung für »Kernighan und Ritchie C«. Variante der Programmiersprache C, die von den C-Begründern Brian W. Kernighan und Dennis Ritchie definiert wurde. K&R-C stellte den inoffiziellen Standard für C dar, bevor durch das ANSI-Komitee ein stärker formaler C-Standard entwickelt wurde. ® siehe auch C.



Kreisdiagramm Subst. (pie chart)

® siehe Tortengrafik.



kreisförmige Liste Subst. (circular list)

Eine verknüpfte oder verkettete Liste, bei der die Verarbeitung wie in einem Ring durch alle Elemente fortgesetzt wird und an den Ausgangspunkt zurückkehrt, unabhängig davon, an welcher Stelle sich dieser Punkt in der Liste befindet. ® siehe auch verkettete Liste.



Kreuzschraffur Subst. (cross-hatching)

Eine Schraffur in der Form eines Gittermusters aus zwei Sätzen sich kreuzender Linien. Die Kreuzschraffur ist eine der zahlreichen Methoden zum Ausfüllen von Flächen in einer Grafik.



kritischer Fehler Subst. (critical error)

Ein Fehler, der zu einer Unterbrechung der Verarbeitung führt, bis der kritische Zustand entweder per Software oder durch Mitwirkung der Benutzer korrigiert wird. Ein kritischer Fehler kann z.B. auftreten, wenn versucht wird, auf das Diskettenlaufwerk zuzugreifen, ohne daß sich eine Diskette im Laufwerk befindet, wenn beim Druck der Papiervorrat erschöpft ist oder wenn bei einer empfangenen Nachricht ein Prüfsummenfehler festgestellt wurde.



kryoelektronisch Adj. (cryoelectronic)

Eigenschaft von Systemen, bei denen auf Supraleitern basierende elektronische Schaltungen eingesetzt werden. Dabei wird eine kryogenische (kälteerzeugende) Umgebung vorausgesetzt, da sich die Supraleitfähigkeit erst bei extrem niedrigen Temperaturen einstellt. Die Supraleitfähigkeit ermöglicht den praktisch verlustfreien Stromtransport.



Kryptoanalyse Subst. (cryptoanalysis)

Die Technik der Entschlüsselung von elektronisch codierten Informationen, deren Schlüssel nicht bekannt ist. ® siehe auch Kryptographie, Verschlüsselung.



Kryptographie Subst. (cryptography)

Der Einsatz von Codes, um Daten so umzuwandeln, daß nur der Empfänger, dem der entsprechende Schlüssel bekannt ist, die Daten lesen kann. Das größte Problem bei der Kryptographie liegt darin, daß der Schlüssel an den Empfänger übertragen werden muß. Dabei besteht die Gefahr, daß der Schlüssel von unberechtigten Personen abgefangen wird. Die Public-Key-Verschlüsselung, ein relativ neues Verfahren, das auf dem Vorhandensein zweier Schlüssel basiert - ein öffentlicher und ein privater -, weist signifikante Vorteile auf, da sie das Problem der Schlüsselübertragung elegant löst. ® siehe auch kodieren, öffentlicher Schlüssel, PGP, privater Schlüssel, Verschlüsselung.



KSR-Terminal Subst. (KSR terminal)

Abkürzung für Keyboard Send/Receive Terminal. Eine Terminalart, die ausschließlich die Eingabe von einer Tastatur akzeptiert, und keinen Bildschirm verwendet, sondern einen internen Drucker einsetzt, um die Tastatureingabe und die Ausgabe anzuzeigen, die vom Sende-Terminal empfangen wird. ® siehe auch TTY.



Kühlkörper Subst. (heat sink)

Ein Bauteil, das die von einem elektrischen Bauelement erzeugte Wärme aufnimmt und verteilt, um eine Überhitzung zu vermeiden. Kühlkörper sind in der Regel aus Metall und mit Kühlrippen versehen, die für die Abgabe von Wärme in die Umgebungsluft verantwortlich sind. ® siehe auch Kühlkörper. ® Vgl. Röhren-Kühlkörper.



künstliche Intelligenz Subst. (artificial intelligence)

Abkürzung: AI, im Deutschen auch KI. Der Zweig der Informatik, der sich mit der Nachbildung bestimmter Aspekte menschlicher Intelligenz auf Computersystemen beschäftigt wie Spracherkennung, Deduktion, Inferenz, kreativem Verhalten, der Fähigkeit, aus eigener Erfahrung zu lernen, und der Fähigkeit, Schlußfolgerungen aus unvollständigen Informationen zu ziehen. Zwei Gebiete der künstlichen Intelligenz, auf denen geforscht wird, sind die Entwicklung von Expertensystemen und die Verarbeitung natürlicher Sprache. ® siehe auch Expertensystem, natürlichsprachliche Verarbeitung.



künstliches Leben Subst. (artificial life)

Abkürzung: AL, A-Life, im Deutschen auch KL. Der Zweig der Informatik, der sich mit der Nachbildung bestimmter Aspekte des Verhaltens lebender Organismen beschäftigt. Künstliches Leben schließt Systeme ein, in denen Programme versuchen, bestimmte Aufgaben im Wettbewerb mit anderen Programmen durchzuführen, wobei sich ein Erfolg positiv auf die eigene Reproduktion auswirkt. Die Nachkommen sind Reproduktion des Vorgänger-Programmcodes, in den zufällige Abweichungen (Mutationen) eingebaut werden, so daß die Reproduktion einem ständigen Wandel unterworfen ist. Die Programme treten dabei so lange mit immer neuen Modifikationen in den Wettbewerb, bis eine optimale Lösung für das Problem gefunden ist.



künstliches neuronales Netzwerk Subst. (artificial neural network)

Eine Anwendung im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die dabei eingesetzte Software basiert auf Konzepten, die biologischen neuronalen Netzwerken entnommen wurden, und führt die ihr aufgetragene Aufgabe auf anpassende Weise durch.



Kugelkopf Subst. (type ball)

Eine kleine Kugel, die auf dem Druckkopf eines Druckers oder einer Schreibmaschine (z.B. IBM Selectric) montiert ist und alle Zeichen eines bestimmten Zeichensatzes auf ihrer Oberfläche trägt. Die Kugel ist drehbar, um das gewünschte Zeichen in Richtung des Farbbandes auszurichten, bevor es auf das Papier gedruckt wird.



Kugelkopfdrucker Subst. (ball printer)

Ein Anschlagdrucker, der mit einem Kugelkopf - einem kleinen kugelförmigen Druckkopf mit auf der Oberfläche reliefartig angebrachten Schrifttypen - arbeitet. Beim Druckvorgang wird der Kugelkopf so gedreht und gekippt, daß das gewünschte Zeichen in die entsprechende Position gebracht wird, und abschließend gegen ein Farbband gedrückt. Die Kugelkopftechnik kam erstmals in der Selectric-Schreibmaschine von IBM zum Einsatz.



kugelsicher Adj. (bulletproof)

Umgangssprachlicher Ausdruck für die Eigenschaft eines sehr stabil arbeitenden Systems, das auch bei bestimmten hardwaremäßigen Problemen korrekt weiterarbeitet, die bei anderen Systemen zu einem Abbruch führen können.



kundenspezifische Software Subst. (custom software)

Ein Programm, das für bestimmte Kunden entwickelt oder an spezielle Bedürfnisse angepaßt wird. Kundenspezifische Software muß jedoch nicht unbedingt neu entwickelt werden. Viele Programme, z.B. dBASE und Lotus 1-2-3, verfügen über mächtige Konfigurationsfunktionen und eine hohe Flexibilität, so daß sie auch an sehr spezielle Wünsche und Umgebungen angepaßt werden können. ® siehe auch CASE.



Kursivschrift Subst. (italic)

Ein Schriftstil, bei dem die Zeichen gleichmäßig nach rechts geneigt sind. Dieser Satz ist kursiv dargestellt. Die Kursivschrift wird z.B. für Hervorhebungen, fremdsprachige Wörter und Begriffe, Titel von Büchern und andere Publikationen, technische Begriffe sowie Zitate verwendet. ® siehe auch Schriftfamilie. ® Vgl. Roman.



kurze Karte Subst. (short card)

Eine Erweiterungskarte für einen IBM-PC, die nur halb so lang ist wie das Standardformat. ® siehe auch gedruckte Leiterplatte. ® auch genannt halbe Karte.



kurzer Transportweg Adj. (short-haul)

Ein Begriff, der Übertragungsvorrichtungen kennzeichnet, die ein Signal über eine Übertragungsstrecke mit einer Distanz von weniger als 30 Kilometer übertragen. ® Vgl. langstreckengeeignet.



Kurzschluß-Auswertung Subst. (short-circuit evaluation)

Eine Methode zur Auswertung Boolescher Ausdrücke, bei der die Auswertung nur so weit durchgeführt wird, bis das Ergebnis feststeht. ® siehe auch AND, Boolescher Operator, OR.



.kw

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Kuwait angibt.



KWIC Subst.

® siehe Stichwortanalyse.



.ky

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf den Caymaninseln angibt.



Kybernetik Subst. (cybernetics)

Die Lehre von Regelungssystemen (wie dem Nervensystem) in lebenden Organismen und der Entwicklung äquivalenter Systeme in elektronischen und mechanischen Geräten. In der Kybernetik werden Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen lebenden und nichtlebenden Systemen verglichen, unabhängig davon, ob diese Individuen, Gruppen oder Gemeinschaften umfassen. Kybernetik stützt sich dabei auf Kommunikations- und Steuerungstheorien, die sich auf lebende, nichtlebende oder auf beide Systeme anwenden lassen. ® siehe auch Bionik.



.kz

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Kasachstan angibt.

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