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P Subst.

® siehe Peta-.


P5 Subst.

Der von Intel gewählte Arbeitsname für den Pentium-Mikroprozessor. Der Name P5 war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen, drang aber zur Handelspresse der Computerindustrie nach außen und wurde häufig in bezug auf den Pentium verwendet, bevor dieser veröffentlicht wurde. ® siehe auch 586, Pentium.


.pa

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Panama angibt.


Paarigkeitsvergleich Subst. (matching)

Bezeichnet sowohl das Testen, ob zwei Datenelemente identisch sind, als auch das Suchen eines Datenelements, das mit einem Schlüssel identisch ist. ® siehe auch Mustererkennung.


packen Vb. (pack)

Informationen in einer kompakteren Form speichern. Das Packen beseitigt überflüssige Leerzeichen und andere derartige Zeichen und kann sich darüber hinaus spezieller Methoden der Datenkomprimierung bedienen. Es gibt zahlreiche Packprogramme, die auf die Einsparung von Speicherplatz abzielen.


Packet-Assembler/Disassembler Subst. (packet assembler/disassembler)

Eine Schnittstelle zwischen einer Ausstattung ohne Paketvermittlung und einem Netzwerk mit Paketvermittlung.


Packet Internet Groper Subst.

® siehe ping.


PackIT Subst.

Ein Dateiformat, das bei den Computern von Apple Macintosh verwendet wird. PackIT stellt Auflistungen von Mac-Dateien dar, die in der Regel nach der Huffman-Codierung komprimiert sind. ® siehe auch Huffman-Codierung, Macintosh.


Packungsdichte Subst. (packing density)

Die Anzahl der Speichereinheiten, bezogen auf die Länge oder Fläche eines Speichermediums. Ein Maß für die Packungsdichte ist Bit pro Zoll.


PAD Subst.

® siehe Packet-Assembler/Disassembler.


Paddle Subst. (paddle)

Zu deutsch »Paddel«. Ein älterer Eingabegerätetyp, der oft für Computerspiele - insbesondere für die horizontalen oder vertikalen Bewegungen eines Bildschirmobjekts - verwendet wurde. Im Gegensatz zum Joystick ist ein Paddle weniger kompliziert und ermöglicht dem Benutzer nur das Steuern von Bewegungen entlang einer einzelnen Achse über einen drehbaren Bedienknopf. Der Name des Paddle geht auf dessen populärstes Einsatzgebiet - die Steuerung eines Paddle-Balkens in den einfachen frühen Video-Spielen - zurück.


Paged Memory Management Unit Subst. (paged memory management unit)

Abgekürzt PMMU. Eine Hardware-Einheit für die Realisierung von Aufgaben im Zusammenhang mit dem Zugriff und der Verwaltung von Speicher, der durch unterschiedliche Anwendungen oder durch das Betriebssystem für virtuellen Speicher verwendet wird.


Page Mode RAM Subst. (page mode RAM)

Ein speziell konzipierter dynamischer RAM, der den Zugriff auf aufeinanderfolgende Speicherzellen mit einer verringerten Zykluszeit unterstützt. Diese Methode bringt vor allem im Video-RAM Vorteile, da hier die Bildinformationen in aufsteigender Folge abgelegt sind. Der Einsatz von Page Mode RAM kann sich auch positiv auf die Ausführungsgeschwindigkeit des Codes auswirken, da ein relativ großer Anteil des Programmcodes von aufeinanderfolgenden Speicherstellen gelesen wird. ® siehe auch dynamisches RAM, Zykluszeit.


Pagina Subst. (folio)

Eine gedruckte Seitennummer.


Paging Subst. (paging)

Eine Technik zur Implementierung von virtuellem Speicher, bei der man den virtuellen Adreßraum in eine Anzahl Blöcke fester Größe - sog. Seiten - aufteilt. Jede Seite läßt sich auf eine beliebige, im System verfügbare Adresse abbilden. Mit spezieller Hardware zur Speicherverwaltung (MMU oder PMMU) erfolgt die Übersetzung der virtuellen in physikalische Adressen. ® siehe auch MMU, PMMU, virtueller Speicher.


Paging auf Abruf Subst. (demand paging)

Die am häufigsten verwendete Implementierung von virtuellem Speicher. Es werden Seiten mit Daten aus einem externen Speicher nur über einen Interrupt-Impuls im Hauptspeicher eingelesen. Der Impuls tritt dann auf, wenn die Software einen Speicherort abfragt, den das System im externen Speicher abgelegt und für andere Zwecke wiederverwendet hat. ® siehe auch auslagern, Paging, virtueller Speicher.


Paginierung Subst. (pagination)

Die seitenweise Unterteilung eines Dokuments für den Druck.

Außerdem das Hinzufügen von Seitenzahlen, beispielsweise zu einem lebenden Kolumnentitel.


Paket Subst. (package, packet)

Allgemein eine Informationseinheit, die als Ganzes von einem Gerät zu einem anderen in einem Netzwerk übertragen wird.

Speziell in paketvermittelten Netzwerken ist ein Paket eine Übertragungseinheit mit fester Maximalgröße, in der durch binäre Ziffern sowohl die eigentlichen Daten als auch Kopfinformationen (Header) mit Identifikationsnummern, Quell- und Zieladresse sowie gegebenenfalls Fehlerkontrollen dargestellt werden. ® siehe auch Paketvermittlung.

Als »Paket« wird ferner eine Computeranwendung bezeichnet, die aus mehreren aufeinander abgestimmten Programmen besteht, die für die Ausführung einer bestimmten Art von Arbeit vorgesehen sind, z.B. ein Buchhaltungsprogramm oder ein Tabellenkalkulationspaket.


Paketfilterung Subst. (packet filtering)

Das Steuern des Netzwerkzugriffs auf der Basis der IP-Adressen. Ein Firewall bezieht häufig Filter ein, die es Benutzern ermöglichen oder untersagen, auf ein lokales Netzwerk zuzugreifen bzw. dieses zu verlassen. Die Paketfilterung wird auch oft verwendet, um Pakete (z.B. E-Mail) anzunehmen oder abzulehnen. Dies hängt vom jeweiligen Ursprung des Pakets ab, um den Schutz eines privaten Netzwerks zu gewährleisten. ® siehe auch Firewall, IP-Adresse, Paket.


paketvermitteltes Netzwerk Subst. (switched network)

Ein Kommunikationsnetzwerk, bei dem die Verbindung zwischen zwei Teilnehmern über eine Vermittlung hergestellt wird, z.B. die Wählvermittlungsstellen des Fernsprechnetzes.


Paketvermittlung Subst. (packet switching)

Eine Technik der Nachrichtenvermittlung, die eine Nachricht in einer Reihe von kleinen Paketen aufteilt und dann jedes für sich über verschiedene Stationen eines Computernetzwerkes entlang der besten verfügbaren Route zwischen Quelle und Ziel weiterleitet. Da die einzelnen Pakete unterschiedliche Wege benutzen, ist nicht garantiert, daß sie zur gleichen Zeit und in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen. Ein Computer rekonstruiert daher aus den empfangenen Paketen die Originalnachricht. Paketvermittlungs-Netzwerke werden als schnell und effizient angesehen. Die einzelnen Stationen in einem paketvermittelten Netz müssen daher über eine gewisse »Intelligenz« verfügen, um sowohl die Verkehrsleitung als auch die Assemblierung/Disassemblierung der Pakete bewältigen zu können. Das Internet stellt ein Beispiel eines paketvermittelten Netzwerkes dar. Die Standards für die Paketübermittlung in Netzwerken sind in der CCITT-Empfehlung X.25 dokumentiert.


Palette Subst. (palette)

In Malprogrammen eine Sammlung von Zeichenwerkzeugen, wie Muster, Farben, Pinselformen und unterschiedliche Linienbreiten, die der Benutzer nach Bedarf auswählen kann.

Eine Palette ist außerdem eine Untermenge der Farbumsetzungstabelle (Lookup-Tabelle), die zur Einrichtung der gleichzeitig auf dem Bildschirm dargestellten Farben dient. Die Anzahl der Farben in einer Palette ergibt sich aus der Anzahl der Bits, die für die Repräsentation eines Pixel verwendet werden. ® siehe auch Farb-Bits, Farb-Indextabelle, Pixel.


Palmtop Subst. (palmtop)

Ein portabler Personal Computer, den man aufgrund seiner geringen Größe bequem in einer Hand (palm - Handfläche) halten kann, während man ihn mit der anderen Hand bedient. Ein wesentlicher Unterschied zwischen Palmtop-Computern und Laptop-Computern besteht darin, daß Palmtops in der Regel von handelsüblichen Batterien - z.B. AA-Zellen (R 6) - gespeist werden. Durch die begrenzte Batteriekapazität enthalten Palmtops gewöhnlich keine Diskettenlaufwerke oder Festplatten. Statt dessen sind Programme in einer ROM abgelegt und werden beim Einschalten in den RAM geladen. Die neuen Palmtop-Computer sind mit PCMCIA-Steckplätzen ausgerüstet, um eine größere Flexibilität und einen umfangreicheren Leistungsumfang zu bieten. ® siehe auch Handheld-Computer, PCMCIA-Steckplatz, portabler Computer. ® Vgl. Laptop.


PAM Subst.

® siehe Pulsamplitudenmodulation.


Panning Subst. (panning)

Bezeichnet in der Computergrafik eine Anzeigemethode, bei der ein »Sichtfenster« auf dem Bildschirm zeilenweise horizontal oder vertikal - wie im Sucher einer Kamera - verschoben wird, um außerhalb des Bildschirms liegende Bereiche des aktuellen Bildes langsam in den Anzeigebereich zu bringen.


Pantone-System Subst. (Pantone Matching System)

In der grafischen Kunst und in der Drucktechnik ein Standardsystem für die Farbtinten-Spezifikation, das aus einem Musterbuch besteht, in dem etwa 500 Farben einer Zahl zugeordnet sind. ® siehe auch Farbmodell.


PAP Subst.

Abkürzung für »Password Authentication Protocol«. Eine Methode für das Validieren der Identität von Benutzern, die sich bei einem Point-to-Point Protocol (PPP)-Server anmelden. Das PAP-Verfahren wird in der Regel eingesetzt, wenn das genauere Challenge Handshake Authentication Protocol (CHAP) nicht verfügbar ist oder der Benutzername und das Kennwort, das vom Benutzer eingegeben wird, unverschlüsselt an ein anderes Programm gesendet werden müssen.

Außerdem ist »PAP« die Abkürzung für »Printer Access Protocol«. Das Protokoll von AppleTalk-Netzwerken, das die Kommunikation zwischen Computern und Druckern gewährleistet.


Paper-White-Monitor Subst. (paper-white monitor)

Ein Bildschirm, auf dem Text und Grafikzeichen schwarz auf weißem Hintergrund wie auf einem Blatt Papier angezeigt werden. Einige Hersteller verwenden diesen Namen, um die Farbe der Anzeige mit qualitativ hochwertigem Briefpapier zu assoziieren.


Papierkorb Subst. (Recycle Bin, Trash)

Ein Ordner von Windows 95, der durch ein Symbol in Form eines Papierkorbs mit aufgedrucktem Recyling-Logo dargestellt wird. Der Benutzer kann eine Datei zu löschen, indem er das Dateisymbol mit der Maus auf den Papierkorb zieht. Die Datei kann jedoch zunächst noch wiederhergestellt werden, denn sie wird nicht tatsächlich von der Festplatte gelöscht. Dies geschieht erst dann, wenn der Benutzer den Papierkorb öffnet, die Datei darin auswählt, und die Taste ENTF drückt.

Außerdem ein Symbol auf dem Bildschirm im Macintosh Finder, das einem Papierkorb ähnlich sieht. Um eine Datei zu löschen oder eine Diskette auszuwerfen, zieht der Benutzer einfach das Symbol der Datei oder der Diskette auf den Papierkorb. Solange der Benutzer jedoch nicht das System herunterfährt oder die Menüoption »Papierkorb entleeren« aufruft, wird der Papierkorbinhalt nicht wirklich gelöscht. Er kann wiederhergestellt werden, indem mit der Maus ein Doppelklick auf das Papierkorbsymbol ausgeführt und das Dateisymbol aus dem daraufhin angezeigten Fenster herausgezogen wird.


papierloses Büro Subst. (paperless office)

Das idealisierte Büro, in dem Informationen vollständig auf elektronischem Wege und nicht auf Papier gespeichert, manipuliert und übermittelt werden.


Papiervorschub Subst. (paper feed)

Eine mechanische Einrichtung für die Papierzuführung in einem Drucker. Bei Laserdruckern und anderen Seitendruckern besteht der Papiervorschub in der Regel aus einer Reihe von Laufrollen, die das Papier erfassen und ausrichten. Bei Matrixdruckern erfolgt der Papiertransport normalerweise mit einer Stachelwalze oder einem Traktor, wobei kleine Stifte in die Führungslöcher des Papiers (Perforation) eingreifen. Beim Reibungsantrieb wird das Papier zwischen einer Walze und den Andruckrollen gehalten und bei Drehung der Walze durchgezogen.


papierweiß Adj. (paper-white)

Ein Monochrom-Computermonitor, der standardmäßig schwarzen Text auf einem weißen Hintergrund darstellt. Papierweiße Monitore sind insbesondere im Desktop Publishing und in Textverarbeitungs-Umgebungen verbreitet, da diese Form der Anzeige einem mit schwarzen Zeichen bedruckten weißen Papierblatt am nächsten kommt.


Paradigma Subst. (paradigm)

Ein Prototyp für ein Beispiel oder Muster, der als Modell für einen Prozeß oder ein System dient.


Paragraph Subst. (paragraph)

Auf IBM- und anderen Computern mit den Intel-Mikroprozessoren 8088 oder 8086 versteht man darunter ein Speichersegment von 16 Byte, das an einer Position (Adresse) beginnt, die sich ohne Rest durch 16 (hexadezimal 10) teilen läßt.


parallel Adj. (concurrent)

In der Datenübertragung die Eigenschaft von Informationen, die in Gruppen von Bit über mehrere Kabel gesendet werden, wobei jeweils ein Kabel für ein Bit in einer Gruppe verwendet wird. ® siehe auch parallele Schnittstelle. ® Vgl. seriell.

Bei multitaskingfähigen Betriebssystemen bezieht sich der Ausdruck auf eine Computeroperation, bei der sich zwei oder mehrere Prozesse (Programme) die Prozessorzeit teilen und demzufolge mehr oder weniger gleichzeitig (parallel) ausgeführt werden. Da die Umschaltzeiten eines Prozessors unterhalb der Wahrnehmbarkeitsgrenze des Menschen liegen, vermitteln parallele Prozesse den Eindruck der Gleichzeitigkeit. Jeder Prozeß verfügt über einen eigenen Teil der Systemressourcen. ® siehe auch parallele Verarbeitung.

In bezug auf Geometrie und Grafiken charakterisiert dieser Begriff die Anordnung von Linien. Parallele Linien verlaufen dabei auf einer Ebene in die gleiche Richtung und haben keinen Schnittpunkt.

In Verbindung mit elektronischen Schaltungen bezeichnet »parallel« die Anordnung der Verbindung mehrerer Komponenten bei korrespondierenden Terminals.


parallel, bitweise Adj. (bit parallel)

® siehe bitweise parallel.


Parallelcomputer Subst. (parallel computer)

Ein Computer mit mehreren parallel verknüpften Prozessoren (die gleichzeitig arbeiten). Mit spezieller Software für Parallelcomputer läßt sich der Umfang der pro Zeiteinheit ausführbaren Arbeiten durch Aufteilung einer Verarbeitungsaufgabe auf mehrere gleichzeitig agierende Prozessoren erhöhen. ® siehe auch parallele Verarbeitung.


Parallel-Computing Subst. (parallel computing)

Der Einsatz mehrerer Computer oder Prozessoren für die Lösung eines Problems oder die Ausführung einer Funktion. ® siehe auch Array-Prozessor, massiv-parallele Verarbeitung, Pipeline-Verarbeitung, Symmetric Multiprocessing.


Parallel Data Structure Subst.

® siehe PDS.


Paralleldrucker Subst. (parallel printer)

Ein Drucker, der mit dem Computer über eine Parallelschnittstelle verbunden ist. Im allgemeinen kann eine parallele Verbindung die Daten zwischen Geräten schneller übertragen als eine serielle. In der Welt der IBM-PCs bevorzugt man die Parallelschnittstelle, da die entsprechende Verkabelung gegenüber der seriellen Schnittstelle besser genormt ist und das Betriebssystem MS-DOS ohnehin davon ausgeht, daß der Systemdrucker an den parallelen Port angeschlossen ist. ® siehe auch parallele Schnittstelle. ® Vgl. serieller Drucker.


parallele Ausführung Subst. (concurrent execution, parallel execution)

Die scheinbar gleichzeitige Ausführung von zwei oder mehr Routinen oder Programmen. Die parallele Ausführung läßt sich auf einem einzelnen Prozessor durch Time Sharing - wie etwa die Unterteilung von Programmen in verschiedene Tasks oder Ausführungs-Stränge - oder durch den Einsatz mehrerer Prozessoren realisieren. ® siehe auch paralleler Algorithmus, Prozessor, sequentielle Ausführung, Task, Thread, Zeitscheibenverfahren.


parallele Datenbank Subst. (parallel database)

Ein Datenbanksystem, das mindestens zwei Prozessoren oder Betriebssystem-Prozesse verwendet, um Datenbank-Management-Abfragen zu bedienen (z.B. SQL-Abfragen und -Aktualisierungen, Transaktionsprotokollierung, E/A-Behandlung und Datenpufferung. Eine parallele Datenbank kann zahlreiche Tasks auf mehreren Prozessoren und Speichergeräten gleichzeitig ausführen. Dadurch wird ein schneller Zugriff auf Datenbanken gewährleistet, die einen Datenumfang von mehreren Gigabyte haben.


parallele Operation Subst. (concurrent operation)

® siehe parallel.


parallele Programmausführung Subst. (concurrent program execution)

® siehe parallel.


paralleler Addierer Subst. (parallel adder)

Eine Logikschaltung, die die Addition mehrerer (in der Regel 4, 8 oder 16) binärer Eingangssignale gleichzeitig ausführt, anstatt nacheinander, wie es bei Halbaddierern oder Volladdierern der Fall ist. Parallele Addierer erhöhen die Verarbeitungsgeschwindigkeit, da sie weniger Schritte für die Erzeugung des Ergebnisses benötigen. ® Vgl. Halbaddierer, Volladdierer.


paralleler Algorithmus Subst. (parallel algorithm)

Ein Algorithmus, bei dem mehrere Teile gleichzeitig durchlaufen werden können. Der Einsatz paralleler Algorithmen ist kennzeichnend für Multiprocessing-Umgebungen. ® Vgl. sequentieller Algorithmus.


paralleler Server Subst. (parallel server)

Ein Computersystem, das eine Form der parallelen Verarbeitung implementiert, um die Leistungsfähigkeit als Server zu verbessern. ® siehe auch SMP-Server.


paralleler Zugriff Subst. (parallel access)

Auch als gleichzeitiger Zugriff bezeichnet. Die Fähigkeit, alle Bit einer einzelnen Informationseinheit, z.B. ein Byte oder ein Wort (in der Regel zwei Byte), gleichzeitig zu speichern oder abzurufen. ® auch genannt gleichzeitiger Zugriff.


parallele Schnittstelle Subst. (parallel interface)

Eine genormte Schnittstelle zur Datenübertragung, bei der mehrere Daten- und Steuerbits über Kabel mit einer entsprechenden Anzahl paralleler Leitungen gleichzeitig übertragen werden. Am gebräuchlichsten ist die sog. Centronics-Schnittstelle. ® siehe auch Centronics-Schnittstelle. ® Vgl. serielle Schnittstelle.


parallele Übertragung Subst. (parallel transmission)

Die gleichzeitige Übertragung einer Gruppe von Bits über separate Leitungen. Bei Mikrocomputern bezeichnet man damit die Übertragung von Daten mit einer Breite von 1 Byte (8 bit). Der Standardanschluß für parallele Übertragung ist die bekannte Centronics-Schnittstelle. ® siehe auch Centronics-Schnittstelle. ® Vgl. serielle Schnittstelle.


parallele Verarbeitung Subst. (concurrent processing, parallel processing)

Eine Methode der Verarbeitung, die nur auf Computern zwischen mehreren gleichzeitig arbeitenden Prozessoren laufen kann. Im Unterschied zum Multiprocessing wird bei der parallelen Verarbeitung ein Task auf die verfügbaren Prozessoren aufgeteilt. Beim Multiprocessing kann sich ein Task in sequentielle Blöcke gliedern lassen, wobei ein Prozessor den Zugriff zu einer Datenbank verwaltet, ein anderer die Daten analysiert und ein dritter die grafischen Ausgaben auf dem Bildschirm behandelt. Programmierer für Systeme mit paralleler Verarbeitung müssen Wege finden, ein Task so zu gliedern, daß er mehr oder weniger gleichmäßig unter den verfügbaren Prozessoren verteilt wird. ® Vgl. Coprozessor, Multiprocessing.

® siehe parallel.
Parallelport Subst. (parallel port)

Der Eingabe-/Ausgabeanschluß für Geräte mit paralleler Schnittstelle. ® siehe auch portieren.


Parallelport, erweiterter Subst. (enhanced parallel port)

® siehe erweiterter Parallelport.


Parallelprozessor, skalierbarer Subst. (scalable parallel processing)

® siehe skalierbarer Parallelprozessor.


Parallelschaltung Subst. (parallel circuit)

Eine Schaltung, bei der die korrespondierenden Anschlüsse mehrerer Bauelemente miteinander verbunden sind. In einer Parallelschaltung gibt es zwischen zwei Punkten mehrere getrennte Strompfade. An allen Bauelementen liegt die gleiche Spannung an, aber der Strom teilt sich auf die einzelnen Zweige auf. ® Vgl. Reihenschaltung.


Parameter Subst. (parameter)

In der Programmierung ein Wert, der einer Variablen entweder zu Beginn einer Operation oder vor der Auswertung eines Ausdrucks durch ein Programm übergeben wird. Bis zum Abschluß der Operation wird ein Parameter durch das Programm effektiv als konstanter Wert behandelt. Als Parameter kann man einem Wert Text, eine Zahl oder einen Argumentnamen zuweisen, der von einer Routine an eine andere übergeben wird. Mit Parametern lassen sich Programmoperationen anpassen. ® siehe auch Adreßübergabe, Argument, Routine, Wertübergabe.


parametergesteuert Adj. (parameter-driven)

Bezeichnet Programme oder Operationen, deren Eigenschaften oder Ergebnisse durch die zugewiesenen Parameterwerte bestimmt werden.


Parameter-RAM Subst. (parameter RAM)

Eine geringe Anzahl von Byte im batteriegestützten CMOS-RAM auf der Hauptplatine von Apple Macintosh-Computern. Im Parameter-RAM werden Informationen über die Systemkonfiguration gespeichert. ® siehe auch CMOS-RAM. ® Vgl. CMOS.


Parametersubstitution Subst. (parameter passing)

In der Programmierung das Ersetzen eines formalen (Dummy-) Parameters durch einen aktuellen Parameterwert bei Aufruf einer Prozedur oder Funktion.


PARC Subst.

® siehe Xerox PARC.


Parent/Child Adj. (parent/child)

Zu deutsch »Eltern/Kind«. Beschreibt die Beziehung zwischen Prozessoren in einer Multitasking-Umgebung, bei der der Parent-Prozeß den Child-Prozeß aufruft und meist seine eigene Operation suspendiert, bis der Child-Prozeß vollständig abgearbeitet ist oder durch Abbruch beendet wird.

In einer baumartigen Datenstruktur bezeichnet man mit »Parent« den Knoten, der eine Stufe näher an der Wurzel (d.h. eine Ebene höher) als der Child-Knoten liegt.


Parität Subst. (parity)

Gleichheit oder Gleichwertigkeit. Bei Computern bezieht sich Parität in der Regel auf eine Fehlerprüfungs-Prozedur, bei der die Anzahl der Einsen für jede fehlerfrei übertragene Bitgruppe, je nach Festlegung, immer gerade oder ungerade sein muß. Die zeichenweise Paritätsprüfung nennt man vertikale Redundanzprüfung (VRC). Die Methode der blockweisen Prüfung bezeichnet man als longitudinale Redundanzprüfung (LRC). Bei den typischen Datenübertragungen zwischen Mikrocomputern mit Hilfe von Modems stellt die Parität einen Parameter dar, der zwischen den sendenden und empfangenden Teilnehmern bereits vor der Übertragung abzustimmen ist. Gebräuchliche Paritätstypen werden in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. ® siehe auch Paritätsbit, Paritätsfehler, Paritätsprüfung.

Typ Beschreibung
gerade Parität Die Anzahl der Einsen in jedem erfolgreich übertragenen Satz von Bits muß eine gerade Zahl ergeben.
ungerade Parität Die Anzahl der Einsen in jedem erfolgreich übertragenen Satz von Bits muß eine ungerade Zahl ergeben
keine Parität Es wird kein Paritätsbit verwendet.
Space-Parität Es wird ein Paritätsbit verwendet das immer auf 0 gesetzt ist.
Mark-Parität Es wird ein Paritätsbit verwendet das immer auf 1 gesetzt ist.

Parität, gerade Subst. (even parity)

® siehe Parität.


Paritätsbit Subst. (parity bit)

Ein Zusatzbit, das für die Fehlerprüfung in Gruppen von Datenbits verwendet wird, die innerhalb eines Computersystems oder zwischen mehreren Computersystemen übertragen werden. Im Mikrocomputerbereich trifft man häufig auf diesen Begriff bei Datenübertragungen mit Modems, wobei man oft ein Paritätsbit zur Überprüfung der Richtigkeit der übertragenen Zeichen einsetzt. In einem RAM wird ein Paritätsbit oft verwendet, um die Genauigkeit zu prüfen, mit der jedes Byte gespeichert wird.


Paritätsfehler Subst. (parity error)

Ein Paritätsfehler gibt einen Fehler in der Datenübertragung oder im Speicher an. Wenn ein Paritätsfehler bei der Kommunikation auftritt, müssen alle oder ein Bestandteil der Nachrichten neu übertragen werden. Wenn ein Paritätsfehler im RAM auftritt, hält der Computer an. ® siehe auch Parität, Paritätsbit.


Paritätsprüfung Subst. (parity check)

Die Verwendung der Parität zur Kontrolle der Richtigkeit übertragener Daten. ® siehe auch Parität, Paritätsbit.


Parität, ungerade Subst. (odd parity)

® siehe Parität.


parken Vb. (park)

Insbesondere bei der Vorbereitung eines Festplattenlaufwerks auf den Transport positioniert man den Lese-/Schreibkopf entweder außerhalb des Oberflächenbereichs oder über einen Bereich des Datenträgers, der nicht für die Datenspeicherung vorgesehen ist (und sich daher eine eventuelle Beschädigung nicht negativ auswirkt). Das Parken kann manuell, automatisch oder durch ein Disketten-Dienstprogramm erfolgen.


parsen Vb. (parse)

Eingaben in kleinere Einheiten zerlegen, damit ein Programm mit diesen Informationen arbeiten kann.


Partition Subst. (partition)

Ein logisch selbständiger Teil eines Speichers oder eines Speichergerätes, der wie eine physikalisch separate Einheit funktioniert.

In der Datenbank-Programmierung bildet eine Partition eine Untermenge einer Datenbank-Tabelle oder Datei.


Pascal Subst.

Eine prägnante prozedurale Sprache, die 1967-71 von Niklaus Wirth auf der Grundlage von ALGOL entwickelt wurde. Pascal ist eine kompilierte, strukturierte Sprache mit einfacher Syntax und weist gegenüber ALGOL zusätzliche Datentypen und Strukturen auf, z.B. Teilbereiche, Aufzählungstypen, Dateien, Datensätze und Mengen. ® siehe auch ALGOL, Compiler-Sprache. ® Vgl. C.


Passieren Subst. (registration)

Das exakte Ausrichten von Elementen oder übereinanderliegenden Schichten in einem Dokument oder einer Grafik, so daß alle Bestandteile in korrekter relativer Position zueinander gedruckt werden. ® siehe auch Paßkreuze.


passive Matrix Subst. (passive matrix display)

Eine kostengünstige LCD-Anzeige mit niedriger Auflösung, die aus einer umfangreichen Matrix aus Flüssigkristall-Zellen gebildet wird, die von Transistoren außerhalb des Schirms gesteuert werden. Ein Transistor steuert eine ganze Zeile oder Spalte mit Pixeln. Passive Matrizen werden häufig bei portablen Computern (z.B. Laptops und Notebooks) verwendet, weil deren Bildschirme sehr flach sind. Diese Matrizen haben bei monochromen Bildschirmen einen guten Kontrast, die Auflösung ist jedoch bei Farbbildschirmen verhältnismäßig niedrig. Es treten auch Probleme bei der Anzeigequalität auf, wenn der Betrachter nicht direkt, sondern aus einem bestimmten Winkel auf den Bildschirm schaut. Dieses Problem gibt es bei Aktivmatrix-Bildschirmen nicht. Computer mit passiven Matrizen sind jedoch im Verhältnis bedeutend billiger als Computer mit Aktivmatrix-Bildschirmen. ® siehe auch Flüssigkristall-Display, Transistor. ® auch genannt Dual-scan-Display. ® Vgl. aktive Matrix.


Paßkreuze Subst. (registration marks)

Auf einer Seite angeordnete Markierungen, die beim Drucken eine korrekte Ausrichtung der Elemente oder Schichten eines Dokuments relativ zueinander ermöglichen. Jedes zu montierende Element enthält eigene Paßkreuze. Wenn diese Markierungen präzise übereinandergelegt werden, befinden sich die Elemente in der korrekten Position.


Password Authentication Protocol Subst.

® siehe PAP.


Patch Subst. (patch)

Der Teil eines Objektcodes, der in ein ausführbares Programm als temporäre Behebung eines Bug eingefügt wird.


patchen Vb. (patch)

In der Programmierung die Beseitigung eines Mangels in der Funktionalität einer vorhandenen Routine oder eines Programms als Reaktion auf unvorhergesehene Anforderungen oder das Zusammentreffen bestimmter Betriebsbedingungen. Patchen stellt ein gebräuchliches Mittel dar, ein Merkmal oder eine Funktion in eine vorhandene Programmversion einzubinden, bis die nächste Version dieses Softwareprodukts erscheint. ® Vgl. hacken, Notkonstruktion.


Pause-Taste Subst. (Pause key)

Taste auf einer Tastatur, mit der sich der Ablauf eines Programms oder Befehls zeitweilig anhalten läßt. Die Pause-Taste wird z.B. verwendet, um den Bildlauf zu stoppen, so daß man Zeit für das Lesen eines mehrseitigen Listings oder Dokuments hat.

Als »Pause-Taste« bezeichnet man auch die von einer Anwendung spezifizierte Taste, die das Anhalten der aktuellen Operation gestattet. Beispielsweise lassen sich Computerspiele oft einfach mit der Buchstabentaste P vorübergehend stoppen.


Pausierbefehl Subst. (Suspend command)

Eine Energiesparfunktion von Windows 95 für tragbare Computer. Durch Klicken auf den Pausierbefehl im Start-Menü kann der Benutzer Operationen des Systems vorübergehend anhalten (in den »Pausenmodus« übergehen), ohne die Stromversorgung abzuschalten, und auf diese Weise Batterieenergie sparen, ohne Anwendungen neu starten oder Daten erneut laden zu müssen.


pausieren Vb. (suspend)

Einen Prozeß vorübergehend anhalten. ® siehe auch schlafen.


PBX Subst.

Abkürzung für Private Branch Exchange. Eine automatische Telefonanlage, die es Benutzern ermöglicht, innerhalb einer Firma Anrufe zu tätigen, ohne dabei das öffentliche Telefonnetz zu beanspruchen. Die Benutzer können auch Nummern anwählen, die nicht zur Firma gehören.


PC Subst.

Im weiteren Sinn ein Mikrocomputer, der den PC-Standards von IBM entspricht und einen Mikroprozessor der Intel-Familie 80x86 (bzw. einen kompatiblen Prozessor) verwendet sowie BIOS ausführen kann. ® siehe Personal Computer. ® siehe auch 8086, BIOS, IBM PC, Klon.

Im engeren Sinn ein Computer aus der Produktlinie der IBM Personal Computer. ® siehe Personal Computer. ® siehe auch PC-kompatibel. ® auch genannt IBM PC.


PCB Subst.

® siehe gedruckte Leiterplatte.


PC Card Subst.

Ein Warenzeichen der Personal Computer Memory Card International Association (PCMCIA), mit dem man Zusatzkarten bezeichnet, die der PCMCIA-Spezifikation entsprechen. Eine PC Card hat etwa die Größe einer Kreditkarte und kann in einen PCMCIA-Steckplatz eingesteckt werden. Die im September 1990 eingeführte Version 1 spezifiziert eine Karte von Typ I mit einer Dicke von 3,3 Millimeter, die hauptsächlich für den Einsatz als externer Speicher vorgesehen ist. Version 2 der PCMCIA-Spezifikation wurde im September 1991 eingeführt und definiert sowohl eine 5 mm dicke Karte vom Typ II als auch eine 10,5 mm dicke Karte vom Typ III. Auf Karten des Typ II lassen sich Geräte wie Modem, Fax und Netzwerkkarten realisieren. Auf Karten vom Typ III bringt man Geräte mit größerem Platzbedarf unter, z.B. drahtlose Kommunikationseinrichtungen oder rotierende Speichermedien (z.B. Festplatten). ® siehe auch PCMCIA, PCMCIA-Steckplatz.


PC-Card-Speichererweiterung Subst. (PC memory card)

Eine PC Card vom Typ I, die von PCMCIA festgelegt ist. In diesem Sinne besteht diese Speicherkarte aus konventionellen statischen RAM-Chips, die ihren Energiebedarf über eine kleine Batterie deckt. Mit dieser Karte wird zusätzlicher RAM-Speicher zur Verfügung gestellt. ® siehe auch PC Card. ® Vgl. Flash-Speicher.


PC Card-Steckplatz Subst. (PC Card slot)

® siehe PCMCIA-Steckplatz.


PC-DOS Subst.

Abkürzung für Personal Computer Disk Operating System. Die von IBM vertriebene Version von MS-DOS. MS-DOS und PC-DOS sind praktisch identisch, obwohl sich die Dateinamen oder Dienstprogramme in beiden Versionen zum Teil voneinander unterscheiden. ® siehe auch MS-DOS.


PC, grüner Subst. (green PC)

® siehe grüner PC.


P-channel MOS Subst.

® siehe PMOS.


PCI Subst.

® siehe PCI Localbus.


PCI Localbus Subst. (PCI local bus)

Abkürzung für Peripheral Component Interconnect local bus. Eine von Intel eingeführte Spezifikation, die ein lokales Bussystem auf der Basis der PCI-Spezifikation definiert. Der PCI Local Bus ermöglicht die Installation von bis zu 10 PCI-kompatiblen Erweiterungskarten. Ein PCI Local Bus-System erfordert eine PCI-Controller-Karte in einem der PCI-kompatiblen Erweiterungssteckplätze. Optional kann man für die Systemarchitekturen ISA, EISA oder Micro Channel einen Erweiterungsbus-Controller installieren, der eine verbesserte Synchronisation aller auf dem Bus verfügbaren Ressourcen ermöglicht. Der PCI-Controller kann je nach Implementation Daten mit der CPU des Systems entweder in einer Breite von 32 Bit oder 63 Bit gleichzeitig austauschen und gestattet den Einsatz intelligenter, PCI-kompatibler Adapter für die Ausführung von Aufgaben parallel zur CPU durch Verwendung der sog. Busmaster-Technik. Die PCI-Spezifikation ermöglicht Multiplexing, eine Technik, bei der mehrere elektrische Signale gleichzeitig auf dem Bus anwesend sein können. ® siehe auch Local Bus. ® Vgl. VL-Bus.


PC-kompatibel Adj. (PC-compatible)

Im Einklang mit den IBM-PC/XT- und PC/AT-Hardware- und Software-Spezifikationen, bei denen es sich um den De-facto-Standard für die Computerindustrie für PCs handelt, die mit der Intel-Familie der 80x86-Prozessoren oder kompatiblen Chips ausgestattet sind. Die meisten PC-kompatiblen Computer werden nicht mehr von IBM entwickelt. Diese Computer werden auch als Klone bezeichnet. ® siehe Wintel. ® siehe auch 80x86, De-facto-Standard, IBM AT, Klon. ® auch genannt IBM PC.


PCL Subst.

® siehe Printer Control Language.


PCM Subst.

® siehe Pulscode-Modulation.


PCMCIA Subst.

Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association. Eine Vereinigung von Herstellern und Händlern, die sich mit der Pflege und Weiterentwicklung eines allgemeinen Standards für Peripheriegeräte auf der Basis von PC Cards mit einem entsprechenden Steckplatz zur Aufnahme der Karten widmet. PC Cards sind hauptsächlich für Laptops, Palmtops und andere portable Computer sowie für intelligente elektronische Geräte vorgesehen. Der gleichnamige PCMCIA-Standard wurde 1990 als Version 1 eingeführt. ® siehe auch PC Card, PCMCIA-Steckplatz.


PCMCIA-Buchse Subst. (PCMCIA connector)

Aus technischer Sicht die 68polige Steckerbuchse innerhalb eines PCMCIA-Steckplatzes, die für die Aufnahme der 68poligen Stiftbuchse einer PC Card vorgesehen ist. ® siehe auch PC Card, PCMCIA-Steckplatz.


PCMCIA-Karte Subst. (PCMCIA card)

® siehe PC Card.


PCMCIA-Steckplatz Subst. (PCMCIA slot)

Auch als PC Card-Steckplatz bezeichnet. Eine Öffnung im Gehäuse eines Computers, Peripheriegerätes oder anderen intelligenten elektronischen Gerätes, die für die Aufnahme einer PC Card vorgesehen ist. ® siehe auch PC Card, PCMCIA-Buchse. ® auch genannt PC Card-Steckplatz.


P-Code Subst. (p-code)

® siehe Pseudocode.


PC-Platine Subst. (PC board)

® siehe gedruckte Leiterplatte.


PC-Speicherkarte Subst. (PC memory card)

Eine zusätzliche Steckkarte, die den RAM-Speicher eines Systems erhöht. ® siehe auch Speicherkarte.


PCT Subst.

Abkürzung für Program Comprehension Tool. Ein Software-Engineering-Werkzeug, das den Einblick in die Struktur und/oder Funktionalität von Computerprogrammen erleichtert.


.pcx

Eine Dateinamenerweiterung, die Bitmap-Grafiken im Dateiformat PC-Paintbrush kennzeichnet.


PC/XT Subst.

Der ursprüngliche IBM Personal Computer aus dem Jahr 1981, für den der Prozessor Intel 8088 CPU verwendet wurde. ® siehe auch IBM PC.


PC/XT-Tastatur Subst. (PC/XT keyboard)

Die Originaltastatur des IBM-PC. Diese leistungsstarke und zuverlässige Tastatur ist mit 83 Tasten ausgerüstet. Die Anschläge auf einer PC/XT-Tastatur sind akustisch wahrnehmbar. ® siehe auch IBM PC, PC/XT.


PDA Subst.

Abkürzung für Personal Digital Assistant. Ein leichter Palmtop-Computer mit speziellem Funktionsumfang, der sowohl der persönlichen Organisation (Kalender, Notizen, Datenbank, Taschenrechner usw.) als auch der Kommunikation dient. Fortgeschrittene Modelle bieten auch Multimedia-Merkmale. Viele PDA-Geräte verwenden für die Eingabe hauptsächlich einen Stift oder ein anderes Zeigegerät anstelle einer Tastatur oder Maus. Zur Datenspeicherung setzt man bei PDAs vorwiegend Flash-Speicher ein und verzichtet auf verbrauchsintensive Diskettenlaufwerke. ® siehe auch Firmware, Flash-Speicher, PC Card, Pen-Computer.


PDC Subst.

® siehe Primary Domain Controller.


PD-CD-Laufwerk Subst. (PD-CD drive)

Abkürzung für Phase Change Rewritable Disc-Compact Disc drive. Ein Speichergerät, das ein CD-ROM-Laufwerk und ein Phase Change Rewritable Disc (PD)-Laufwerk kombiniert. Dieses Laufwerk kann bis zu 650 MB Daten auf Kassetten mit wiederbeschreibbaren optischen Discs speichern. ® siehe auch Phasenänderungs-Aufzeichnungsverfahren.


PDD Subst.

Abkürzung für Portable Digital Document. Eine Grafikdatei, die aus einem Dokument von QuickDraw GX unter Mac OS erstellt wurde. PDDs werden in einem Format gespeichert, das nicht von der Auflösung des Druckers abhängig ist. Die Dateien werden in der höchstmöglichen Auflösung auf dem Drucker ausgegeben. Außerdem können PDDs die ursprünglichen Schriftarten des Dokuments enthalten. Aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, daß PDDs von dem Computersystem gedruckt werden, in dem diese erstellt wurden.


.pdf

Eine Dateinamenerweiterung für Dokumente, die im »Portable Document Format« (von Adobe Systems) codiert sind. Um eine .pdf-Datei darstellen oder drucken zu können, kann der Benutzer das als Freeware erhältliche Programm »Adobe Acrobat Reader« verwenden. ® siehe auch Acrobat, Portable Document Format.


PDL Subst.

® siehe Seitenbeschreibungssprache.


PDM Subst.

® siehe Pulsbreitenmodulation.


PDO Subst.

® siehe Portable Distributed Objects.


PDS Subst.

Abkürzung für Processor Direct Slot. Ein Erweiterungssteckplatz in Macintosh-Computern, der direkt mit den CPU-Signalen verbunden ist. Es gibt verschiedene PDS-Steckplätze mit einer differierenden Anzahlen von Pins und Signalsätzen. Die Kriterien hängen von der jeweiligen CPU ab, die in einem bestimmten Computer verwendet wird.

»PDS« ist außerdem die Abkürzung für Parallel Data Structure. Eine verborgene Datei, die im Stammverzeichnis eines Datenträgers abgelegt ist, das unter AppleShare freigegeben wird und Informationen zu Zugriffsprivilegien für Ordner enthält.


.pe

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Peru angibt.


.pe.ca

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf der Prinz-Eduard-Insel in Kanada angibt.


peek Vb.

Ein Byte aus einer absolut angegebenen Speicherstelle lesen. Peek-Befehle findet man häufig in Programmiersprachen, beispielsweise Basic, die normalerweise keinen Zugriff auf spezifische Speicherstellen erlauben.

Mit »peek« beschreibt man auch das »Ansehen« des nächsten Zeichens in einem Puffer, der einem Eingabegerät zugeordnet ist, ohne dabei das Zeichen tatsächlich aus dem Puffer zu entfernen.


Peer Subst. (peer)

Alle Geräte in einem geschichteten Kommunikationsnetzwerk, die auf der gleichen Protokollebene arbeiten. ® siehe auch Netzwerkarchitektur.


Peer-to-Peer-Architektur Subst. (peer-to-peer architecture)

Ein Netzwerk aus mehreren Computern, die das gleiche Programm oder den gleichen Programmtyp nutzen, mit dem Daten kommunizieren und gemeinsam genutzt werden. Jeder Computer bzw. jeder Peer ist, hierarchisch betrachtet, gleichwertig. Außerdem übt jeder Computer gegenüber den anderen Computern des Netzwerks eine Serverfunktion aus. Im Gegensatz zur Client/Server-Architektur ist ein dedizierter Datei-Server nicht erforderlich. Die Leistungsfähigkeit im Netzwerk ist - besonders bei einer hohen Auslastung - nicht so gut wie unter einer Client/Server-Architektur. ® siehe auch Peer, Peer-to-Peer-Kommunikation, Server. ® auch genannt Peer-to-Peer-Netzwerk. ® Vgl. Client-Server-Architektur.


Peer-to-Peer-Kommunikation Subst. (peer-to-peer communications)

Der Informationsaustausch zwischen Geräten, die in einer geschichteten Netzwerkarchitektur auf der gleichen Protokollebene arbeiten. ® siehe auch Netzwerkarchitektur.


Peer-to-Peer-Netzwerk Subst. (peer-to-peer network)

® siehe Peer-to-Peer-Architektur.


Pel Subst. (pel)

Abkürzung für Picture Element, zu deutsch »Bildelement«. ® siehe Pixel.


PEM Subst.

® siehe Privacy Enhanced Mail.


pen-basiertes Computing Subst. (pen-based computing)

Die Eingabe handgeschriebener Symbole in einen Computer über einen Griffel und ein druckempfindliches Pad. ® siehe auch Pen-Computer.


Pen-Computer Subst. (clipboard, clipboard computer, pen computer)

Ein portabler Computer, dessen Gesamterscheinung und Bedienung an einen herkömmlichen Notizblock erinnern. Ein Pen-Computer besitzt ein Flachdisplay (meist LCD) und verwendet für Benutzereingaben einen Stift anstelle herkömmlicher Eingabegeräte wie Tastatur und Maus. Die Bedienung erfolgt durch die Berührung des Displays mit dem Stift. Die mit einem Pen-Computer eingegebenen Daten werden im allgemeinen mit Hilfe eines Kabels oder eines Modems an einen anderen Computer übertragen, um sie mit diesem weiter zu verarbeiten. Ein Pen-Computer erfordert entweder ein spezielles Betriebssystem, das auf den Stift als Eingabegerät ausgelegt ist, oder ein proprietäres Betriebssystem, das für ein bestimmtes Gerät vorgesehen ist. Ein Pen-Computer wird typischerweise in den Bereichen eingesetzt, in denen auch herkömmliche Notizblöcke verwendet werden, z.B. im Außendienst, bei der mobilen Datenerfassung oder bei geschäftlichen Besprechungen. Der Pen-Computer ist das Grundmodell für eine sich entwickelnde Klasse von Computern, die man als persönliche digitale Assistenten (PADs) bezeichnet. ® siehe auch portabler Computer.

® siehe auch PC Card, PDA.
Pen-Plotter Subst. (pen plotter)

Ein grafischer Plotter herkömmlicher Bauart, der Stifte zum Zeichnen auf Papier verwendet. Pen-Plotter setzen einen oder mehrere Farbstifte ein, entweder Faserstifte oder spezielle Tintenstifte für höchste Qualität. ® siehe auch Plotter. ® Vgl. elektrostatischer Plotter.


Pentium Subst.

Ein Mikroprozessor, der von Intel im März 1993 als Nachfolger des i486 eingeführt wurde. Der Pentium ist ein superskalarer, auf CISC basierender Mikroprozessor, der etwa 3,3 Millionen Transistoren enthält. Der Pentium verfügt über einen 32-Bit-Adreßbus, einen 64-Bit-Datenbus, eine integrierte Gleitkomma-Einheit und eine Speicherverwaltungseinheit, zwei integrierte 8-KB-Caches und einen System Management Mode (SMM). Mit SMM bezeichnet Intel eine eigene Technologie, die es dem Mikroprozessor ermöglicht, die Arbeit bestimmter Systemkomponenten zu verlangsamen oder anzuhalten, wenn sich das System im Leerlauf befindet oder keine CPU-intensiven Aufgaben ausführt. Dadurch läßt sich eine Verringerung der Leistungsaufnahme erreichen. Der Pentium arbeitet mit Verzweigungsvorhersage und erreicht damit eine bessere Systemleistung. Zusätzlich verfügt der Pentium über einige integrierte Merkmale zur Sicherung der Datenintegrität, und er unterstützt eine funktionale Redundanzprüfung (Functional Redundancy Checking, FRC). ® siehe auch CISC, Functional Redundancy Checking, i486DX, L1-Cache, Mikroprozessor, P5, superskalar, Verzweigungsannahme. ® Vgl. Pentium Pro.


Pentium-geeignet Subst. (Pentium upgradable)

Eigenschaft einer Hauptplatine, die mit einem Prozessor i486 arbeitet und die so vorbereitet ist, daß der Prozessor gegen ein Modell der Pentium-Klasse ausgetauscht werden kann. ® siehe auch Hauptplatine, i486DX, Pentium, Prozessor.

Außerdem die Eigenschaft eines 486er PCs, der so vorbereitet ist, daß der ursprüngliche Prozessor gegen einen Pentium ersetzt werden kann. ® siehe auch i486DX.


Pentium Pro Subst.

Die 150-200 MHz-Familie der 32-Bit-Prozessoren von Intel, die im November 1995 auf den Markt gekommen ist. Der Pentium Pro-Prozessor wird als nächste Prozessorgeneration der 8086-Familie nach der Pentium-Generation betrachtet und ist für 32-Bit-Betriebssysteme und -Anwendungen konzipiert. ® siehe auch 32-Bit-Anwendung, 32-Bit-Betriebssystem, 80x86, Pentium, Prozessor.

»Pentium Pro« ist außerdem die Kurzform für einen PC, der mit einem Pentium Pro-Prozessor arbeitet.


Periode Subst. (period)

Die Zeit einer vollständigen Schwingung. Bei einer elektrischen Schwingung (Signal) ist die Periode durch die Zeit gekennzeichnet, die zwischen zwei Wiederholungen der Wellenform vergeht. Die Periode verhält sich indirekt proportional zur Frequenz: Ist f die Frequenz der Schwingung in Hertz und t die Periode in Sekunden, dann gilt t = 1/f.


Peripheral Component Interconnect Subst.

® siehe PCI Localbus.


Peripherie Subst. (peripheral)

In der Rechentechnik verwendet man diesen Begriff für Geräte, beispielsweise Diskettenlaufwerke, Drucker, Modems und Joysticks, die sich an einen Computer anschließen lassen und durch dessen Mikroprozessor gesteuert werden. ® siehe auch Konsole. ® auch genannt Peripheriegerät.


Peripheriegerät Subst. (peripheral device)

® siehe Peripherie.


Peripheriegerät, virtuelles Subst. (virtual peripheral)

® siehe virtuelles Peripheriegerät.


Perl Subst.

Abkürzung für Practical Extraction and Report Language. Eine Interpretersprache, die auf der Programmiersprache C und verschiedenen UNIX-Dienstprogrammen basiert. Perl verfügt über leistungsfähige Routinefunktionen für Zeichenfolgen zum Extrahieren von Informationen aus Textdateien. Perl kann eine Zeichenfolge assemblieren und an die Shell als Befehl senden. Deshalb wird diese Sprache häufig bei Tasks für die Systemverwaltung eingesetzt. Die Programme in Perl werden als Skript bezeichnet. Perl wurde von Larry Wall im Jet Propulsion Laboratory der NASA entwickelt.


Permanentdaten Subst. (persistent data)

Daten, die in einer Datenbank oder auf Band gespeichert werden, damit sie zwischen Sitzungen auf dem System erhalten bleiben.


permanente Auslagerungsdatei Subst. (permanent swap file)

Ein Begriff der Windows-Umgebung. Bei einer permanenten Auslagerungsdatei handelt es sich um eine Datei, die aus fortlaufenden, für Operationen im virtuellen Speicher verwendeten Plattensektoren besteht. ® siehe auch Auslagerungsdatei, virtueller Speicher.


Permanentspeicher Subst. (permanent storage)

Ein Aufzeichnungsmedium, das die gespeicherten Daten für lange Zeiträume ohne Stromzufuhr aufbewahren kann. In diesem Sinne ist Papier zwar der am weitesten verbreitete Permanentspeicher, allerdings lassen sich die Daten vom Papier in den Computer nur mit erheblichem Aufwand übertragen. Daher hat sich der Einsatz magnetischer Medien, beispielsweise Diskette oder Magnetband, durchgesetzt. Man rechnet diese Medien im allgemeinen zu den Permanentspeichern, auch wenn die magnetischen Felder zur Codierung der Daten mit der Zeit schwächer werden (nach etwa fünf Jahren). ® siehe auch nichtflüchtiger Speicher.


Permanentspeicherung Subst. (persistent storage)

Speicher, der erhalten bleibt, wenn die Stromversorgung für das Gerät ausgeschaltet wird (z.B. ROM). ® siehe auch Speicher.


permanent virtual circuit Subst.

® siehe PVC.


Persistent Link Subst. (persistent link)

® siehe Hotlink.


Personal Computer Subst. (personal computer)

Ein Computer, der für die Nutzung durch eine Person zu einem Zeitpunkt vorgesehen ist. Personal Computer müssen sich nicht die Ressourcen in bezug auf Verarbeitung, Datenträger und Drucker mit einem anderen Computer teilen. IBM-PC-kompatible Computer und Apple Macintosh-Computer stellen Beispiele von Personal Computern dar.

® siehe IBM PC.
Personal Computer Memory Card International Association Subst.

® siehe PCMCIA.


Personal Digital Assistant Subst. (personal digital assistant)

® siehe PDA.


Personal Information Manager Subst. (personal information manager)

® siehe PIM.


perspektivische Ansicht Subst. (perspective view)

In der Computergrafik die Darstellung von Objekten in drei Dimensionen (Höhe, Breite und Tiefe), wobei der Tiefenaspekt entsprechend der gewünschten Perspektive wiedergegeben wird. Ein Vorteil der perspektivischen Ansicht besteht darin, daß sie der subjektiven Wahrnehmung des menschlichen Auges entgegenkommt. ® Vgl. isometrische Ansicht.


Peta- prefix. (peta-)

Kurzzeichen P. Ein Maßeinheitenvorsatz mit der Bedeutung 1 Billiarde (1015) (im amerikanischen Sprachgebrauch 1 Quadrillion). In der Rechentechnik, die das binäre Zahlensystem (mit der Basis 2) verwendet, bezeichnet Peta- den Wert von 1.125.899.906.842.624 und stellt damit die am nächsten zu einer Billiarde liegende Zweierpotenz (250) dar.


Petabyte Subst. (petabyte)

Abgekürzt PB. Entweder 1 Billiarde (im amerikanischen Sprachgebrauch 1 Quadrillion) oder 1.125.899.906.842.624 Byte.


Pfad Subst. (path)

In der Kommunikationstechnik die Verbindung zwischen zwei Knoten.

Bei der Anordnung von Daten stellt ein Pfad eine Route durch eine strukturierte Sammlung von Informationen dar, z.B. in einer Datenbank, in einem Programm oder bei Dateien auf einer Diskette.

Bei der Speicherung von Dateien gibt der Pfad den Weg durch die Verzeichnisse an, den das Betriebssystem durchläuft, um Dateien auf einem Datenträger zu suchen, zu speichern oder abzurufen.

In der Informationsverarbeitung, z.B. in der Theorie, die den Expertensystemen (Deduktionssystemen) zugrunde liegt, bildet der Pfad einen logischen Kurs, der durch die »Zweige« eines Baumes von Inferenzen zu einer Schlußfolgerung führt.

In der Programmierung ist ein Pfad eine Folge von Befehlen, die ein Computer bei der Abarbeitung einer Routine ausführt.


Pfad, absoluter Subst. (absolute path)

® siehe absoluter Pfad.


Pfadmenü Subst. (path menu)

In Windows-Umgebungen handelt es sich bei einem Pfadmenü um das Menü oder Dropdown-Feld, das für die Eingabe des UNC-Pfades an eine freigegebene Netzwerkressource vorgesehen ist.


Pfadname Subst. (pathname)

In einem hierarchischen Dateisystem eine Liste der Verzeichnisse oder Ordner, die vom aktuellen Verzeichnis zu einer Datei führen. ® auch genannt Verzeichnispfad.


Pfadname, vollständiger Subst. (full pathname)

® siehe vollständiger Pfadname.


Pfad, relativer Subst. (relative path)

® siehe relativer Pfad.


Pfad, virtueller Subst. (virtual path)

® siehe virtueller Pfad.


Pfad, vollständiger Subst. (full path)

® siehe vollständiger Pfad.


Pfeiltaste Subst. (arrow key)

Eine der vier Tasten, die mit einem nach oben, unten, links oder rechts zeigenden Pfeil bedruckt sind. Die Pfeiltasten dienen dazu, den Cursor vertikal sowie horizontal über den Bildschirm zu bewegen und - in einigen Programmen - die Markierung zu erweitern.


.pg

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Papua-Neuguinea angibt.


PGA Subst.

® siehe Pin-Gitter, Professional Graphics Adapter.


PGP Subst.

Abkürzung für Pretty Good Privacy. Ein Programm für die Public-Key-Verschlüsselung, das den RSA-Algorithmus von Philip Zimmermann verwendet. PGP-Software kann als nicht unterstützte kostenlose und als unterstützte kommerzielle Version von der Pretty Good Privacy, Inc. in Redwood Shores (USA) bezogen werden. ® siehe auch Privatsphäre, Public-Key-Verschlüsselung, RSA-Verschlüsselung.


PgUp Key Subst.

® siehe Bild-auf-Taste.


.ph

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf den Philippinen angibt.


Phase Subst. (phase)

Eine relative Messung, die die zeitliche Beziehung zwischen zwei Signalen der gleichen Frequenz beschreibt. Die Phase wird in Grad gemessen. Ein vollständiger Schwingungszyklus hat 360 Grad. Die Phase eines Signals kann der gleichen Phase des anderen Signals in einem Bereich von 0 bis 180 Grad vorraus- oder nacheilen.


Phasenänderungs-Aufzeichnungsverfahren Subst. (phase-change recording)

Für optische Medien verwendetes Aufzeichnungsverfahren, bei dem das Reflexionsvermögen der Struktur eines mikroskopisch kleinen metallischen Kristalls mit Hilfe eines konzentrierten Laserstrahls verändert wird. Bei der Wiedergabe läßt sich diese Veränderung als 0-Bit oder 1-Bit lesen, je nachdem, ob die Struktur das Laserlicht reflektiert oder absorbiert. ® siehe auch PD-CD-Laufwerk.


Phasencodierung Subst. (phase encoding)

Eine Methode der Informationscodierung in einer analogen Trägerschwingung durch periodische Änderung der Trägerphase, um die Bit-Dichte der Übertragung zu erhöhen. ® siehe auch Manchester-Code, Phase.

»Phasencodierung« kann sich auch auf die Aufzeichnungstechnik bei magnetischen Speichergeräten beziehen, bei denen jede Einheit zur Aufnahme von Daten in zwei Teile getrennt wird, die jeweils in entgegengesetzter Richtung zueinander magnetisiert sind.


Phasenmodulation Subst. (phase modulation)

Eine Methode der Informationscodierung - z.B. die binären Ziffern 0 und 1 - in einem elektrischen Signal durch Verschiebung der Phase einer Trägerschwingung. ® siehe auch Phasenverschiebung.


phasenstarr Adj. (phase-locked)

Bezeichnet die Beziehung zwischen zwei Signalen, deren Phasen relativ zueinander durch einen Steuermechanismus, z.B. eine elektronische Schaltung, konstant gehalten werden.


Phasenverschiebung Subst. (phase-shift keying)

In der Kommunikationstechnik ein Verfahren zur Datencodierung, das auf Phasenverschiebung in einer Trägerschwingung beruht und beispielsweise in Modems eingesetzt wird. In der einfachsten Form befindet sich die Phase des Trägers in einem von zwei Zuständen: verschoben um 0 Grad oder verschoben um 180 Grad, was praktisch der Phasenumkehrung der Schwingung entspricht. Diese direkte Phasenverschiebung läßt sich allerdings nur dann nutzen, wenn man jede Phase gegen einen unveränderlichen Bezugspunkt messen kann. Daher verwendet man in vielen Modems eine komplizierte Technik, die sog. Differential-Phasenverschiebung oder DPSK. Dabei lassen sich durch entsprechende Phasenverschiebungen der Trägerschwingung mehr als zwei mögliche Zustände herstellen, wobei jeder Zustand als relative Änderung zum unmittelbar vorangehenden Zustand interpretiert wird. Es sind daher keine Bezugswerte oder Timing-Betrachtungen erforderlich. Außerdem lassen sich mit jedem Zustand mehrere Binärziffern codieren. ® siehe auch Phasenmodulation.


Phoenix BIOS Subst.

Ein IBM-kompatibles ROM BIOS von Phoenix Technologies, Ltd. in Norwood Massachussetts (USA). Dieses bekannte ROM BIOS ist in viele sog. PC »Klones« eingebaut. Das Phoenix BIOS eroberte bereits mit dem Auftauchen der ersten IBM-kompatiblen Computer eine führende Marktposition. ® siehe auch BIOS, ROM-BIOS. ® Vgl. AMI BIOS.


Phonem Subst. (phoneme)

In der Linguistik die kleinste bedeutungsunterscheidende, segmentale Einheit der Sprache, durch die sich ein Wort von einem anderen unterscheidet. Phoneme gehören zu den Grundelementen der Computersprachausgaben.


Phosphor Subst. (phosphor)

Eine Substanz, die durch Licht oder andere Strahlen zum Nachleuchten angeregt werden kann. Die innere Oberfläche einer Kathodenstrahlröhre (CRT) ist mit Phosphor beschichtet, der durch einen entsprechend geführten Elektronenstrahl angeregt wird und damit letztlich für die Anzeige eines Bildes auf dem Bildschirm verantwortlich ist. ® siehe auch Nachleuchtdauer.


PhotoCD Subst.

Ein Digitalisiersystem von Kodak, das es ermöglicht, Bilder von 35-mm-Filmen, Negative, Dias und gescannte Bilder auf CD zu speichern. Die Bilder werden im Dateiformat »Kodak PhotoCD IMAGE PAC File Format«, kurz PCD, gespeichert. Dieser Service kann u.a. bei Fotoannahmestellen in Anspruch genommen werden. Die Bilder einer PhotoCD können in der Regel in einem Computer mit CD-ROM-Laufwerk und PCD-Software angezeigt werden. Diese Bilder können außerdem auf verschiedenen Abspielgeräten angezeigt werden, die für die Verarbeitung von PhotoCDs entwickelt wurden.


Photoelement Subst. (photovoltaic cell)

® siehe Solarzelle.


Phreak Subst. (phreak)

Eine Person, die Telefonsysteme oder andere gesicherte Systeme anzapft. In den siebziger Jahren verwendeten Telefonsysteme Töne als Schaltsignale. Phreaks verwendeten Eigenbau-Hardware, um die Töne zu produzieren und somit das Netz anzuzapfen. ® siehe auch selbstgebraut. ® Vgl. Cracker, Hacker.


phreaken Vb. (phreak)

Anzapfen von Telefonnetzen oder Computersystemen. ® siehe auch selbstgebraut. ® Vgl. hacken.


physikalisch Adj. (physical)

In der Rechentechnik alles, was mit einer »realen« Sache zu tun hat, im Gegensatz zu einem konzeptionellen Teil einer Ausrüstung oder eines Bezugsrahmens. ® Vgl. logisch.


physikalische Adresse Subst. (physical address)

Eine Adresse, die direkt einer Speicherstelle auf Hardwareebene entspricht. In einfachen Prozessoren wie dem 8088 und dem 68000 ist jede Adresse eine physikalische Adresse. Bei Prozessoren mit Unterstützung von virtuellem Speicher beziehen sich Programme auf virtuelle Adressen, die dann durch die Speicherverwaltungs-Hardware auf physikalische Adressen abgebildet werden. ® siehe auch Paging, Speicherverwaltungseinheit, virtueller Speicher.


physikalischer Speicher Subst. (physical memory, physical storage)

® siehe wirklicher Speicher.

Der tatsächlich im System vorhandene Speicher im Gegensatz zum virtuellen Speicher. Ein Computer kann z.B. nur über 4 MB RAM verfügen, jedoch einen virtuellen Speicher von 20 MB unterstützen. ® Vgl. virtueller Speicher.


physikalische Schicht Subst. (physical layer)

Die erste oder unterste Schicht des OSI-Sieben-Schichten-Modells zur Standardisierung der Kommunikation zwischen Computern. Die physikalische Schicht ist vollständig hardwareorientiert und beschäftigt sich mit der Herstellung und Verwaltung einer physikalischen Verbindung zwischen kommunizierenden Computern. Zu den Spezifikationen der physikalischen Schicht gehören Verkabelung, elektrische Signale und mechanische Verbindungen. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.


PIC Subst.

® siehe programmierbarer Interrupt-Controller.


Pica Subst. (pica)

Ein Zeichenmaß bei Schreibmaschinen, das bei einer Schriftart mit fester Breite 10 Zeichen pro Zoll hat.

Der Typograph versteht unter »Pica« eine Maßeinheit für 12 Punkt und etwa 1/6 Zoll. ® siehe auch Druckweite.


picoJava Subst.

Ein Mikroprozessor der Sun Microsystems, Inc., der den Java-Code ausführt. ® siehe auch Java.


PICS Subst.

Abkürzung für Platform for Internet Content Selection. Ein Standard zum automatischen Filtern des Web-Zugriffs mittels einer Software (z.B. Internet Explorer 3.0), die den Code für die Freigabe in den HTML-Dateien ermittelt. Es kann aber nicht nur unerwünschtes Material gefiltert, sondern es können auch Sites nach interessantem Material durchsucht werden. Es werden derzeit verschiedene Bewertungssysteme eingesetzt, die nach unterschiedlichen Bewertungskriterien arbeiten.


.pict

Eine Dateinamenerweiterung, die Grafiken im Macintosh-Dateiformat PICT kennzeichnet. ® siehe auch PICT.


PICT Subst.

Ein standardisiertes Dateiformat zur Codierung von sowohl objektorientierten als auch von Bitmap-Grafiken. Das PICT-Dateiformat geht auf Anwendungen für den Apple Macintosh zurück, läßt sich aber auch von vielen Anwendungen für IBM-PCs und kompatible Computer lesen. ® siehe auch Bitmap-Grafik, objektorientierte Grafik.


Picture Element Subst. (picture element)

® siehe Pixel.


piezoelektrisch Adj. (piezoelectric)

Beschreibt eine Eigenschaft bestimmter Kristalle, die mechanische in elektrische Energie und umgekehrt umwandeln können. Ein elektrisches Potential, das an einen piezoelektrischen Kristall angelegt wird, bewirkt eine kleine Formänderung des Kristalls. Ebenfalls entsteht eine elektrische Spannung zwischen den Oberflächen eines Kristalls, wenn man einen physischen Druck auf ihn ausübt.


Piko- prefix. (pico-)

Abgekürzt p. Ein Maßeinheitenvorsatz mit der Bedeutung von einem Billionstel (10-12). Im amerikanischen Sprachgebrauch: 1 Trillionstel.


Pikosekunde Subst. (picosecond)

Abgekürzt psec. Ein Billionstel (im amerikanischen Sprachgebrauch: Trillionstel) einer Sekunde.


PILOT Subst.

Abkürzung für Programmed Inquiry, Learning or Teaching. Eine 1976 von John A. Starkweather entwickelte Programmiersprache, die vorrangig zur Anwendungserstellung im Bereich des computerunterstützten Unterrichts vorgesehen ist.


PIM Subst.

Abkürzung für Personal Information Manager. Eine Anwendung, die in der Regel ein Adreßbuch enthält und Informationen, z.B. Notizen, Verabredungen und Namen, methodisch verwaltet.


Pin Subst. (pin)

Bezeichnung für die Kontaktstifte an elektronischen Bauelementen. Pins findet man z.B. bei Stiftbuchsen. Steckverbinder klassifiziert man oft nach der Anzahl ihrer Pins. Als Pins bezeichnet man auch die metallischen Anschlüsse integrierter Schaltkreise (Chips), die entweder in einen Sockel gesteckt oder direkt mit der Platine verlötet werden.


PIN Subst.

Abkürzung für Personal Identification Number. Eine eindeutige Codenummer, die einem berechtigten Benutzer zugewiesen ist. PINs werden z.B. bei POS-Abbuchungsautomaten verwendet.


Pinbelegung Subst. (pinout)

Eine Beschreibung oder Zeichnung der Anschlußbelegung eines Chips oder Steckverbinders. ® siehe auch PIN.


pine Subst.

Abkürzung für pine is not elm oder für Program for Internet News and E-mail. Eines der am häufigsten verwendeten Programme zum Lesen und Erstellen von E-Mail in zeichenbasierten UNIX-Systemen. Das Pine-Programm wurde als verbesserte Version von »elm« von der Universität von Washington (USA) entwickelt. ® Vgl. elm.


ping Subst.

Abkürzung für »Packet Internet Groper«. Ein Protokoll, das überprüft, ob ein bestimmter Computer mit dem Internet verbunden ist. Dies geschieht dadurch, daß ein Paket an die IP-Adresse des Computers gesendet wird. Wenn der Computer daraufhin reagiert, ist er mit dem Internet verbunden. Der Name wurde von einem Tonsignal einer Unterwasserschallanlage - mit der Bezeichnung »Ping« - abgeleitet. Das ursprüngliche »Ping-Signal« wurde gesendet, um angrenzende Objekte zu ermitteln, die den Klang reflektierten.

Außerdem ist »ping« die Bezeichnung für ein UNIX-Dienstprogramm, das das Ping-Protokoll implementiert.


pingen Vb. (ping)

Über ein Ping-Dienstprogramm ermitteln, ob ein Computer mit dem Internet verbunden ist.

Außerdem das Ermitteln der aktuellen Benutzer einer Verteilerliste. Dies geschieht dadurch, daß E-Mail-Nachrichten an die Liste zur Beantwortung gesendet werden.


Pin-Gitter Subst. (pin grid array)

Abgekürzt PGA. Eine Methode für die Montage von Chips auf Platinen, die sich insbesondere für Chips mit einer großen Anzahl von Pins eignet. Die Anschlüsse (Pins) sind in einem PGA-Gehäuse von unten eingeführt, im Gegensatz zum Dual In-Line-Gehäuse und den stiftlosen Chipträgern, bei denen die Pins seitlich in das Gehäuse eindringen. ® Vgl. DIP, pinlose Chipanbringung.


Ping of Death Subst.

Eine Form des Internet-Vandalismus. Es wird dabei ein Paket gesendet, das wesentlich umfangreicher als die normalen 64 Byte ist. Dieses Paket wird über das Internet mit dem Ping-Protokoll an einen Ferncomputer gesendet. Durch die immense Größe des Pakets stürzt der Empfängercomputer entweder ab oder führt einen Reboot-Vorgang durch. ® siehe auch Paket, ping.


Pingpong Subst. (ping pong)

In der Datenübertragung eine Technik zur Richtungsumkehr, so daß der Sender zum Empfänger wird und umgekehrt.

In der Informationsverarbeitung und -übertragung bezeichnet dieser Begriff die Verwendung von zwei temporären Speicherbereichen (Puffer) anstelle nur eines Puffers, um sowohl Eingaben als auch Ausgaben zwischenzuspeichern.


Pingpong-Puffer Subst. (ping-pong buffer)

Ein doppelter Puffer, bei dem jeder Teil abwechselnd gefüllt und geleert wird, wodurch sich ein mehr oder weniger kontinuierlicher Strom von Eingabe- und Ausgabedaten ergibt. ® siehe auch Pingpong.


pinkompatibel Adj. (pin-compatible)

Beschreibt die Eigenschaft von Chips oder elektronischen Geräten, deren Pins (Anschlüsse) funktionell äquivalent zu den Pins anderer Chips oder Bauelemente sind. Verwenden zwei Chips z.B. die gleichen Pins für Eingabe und Ausgabe identischer Signale, sind sie pinkompatibel, auch wenn sie in der internen Schaltungstechnik voneinander abweichen. ® Vgl. steckerkompatibel.


pinlose Chipanbringung Subst. (leadless chip carrier)

Eine Methode der Chip-Montage auf Platinen. Eine pinlose Chipanbringung weist Kontaktflächen (keine Stifte) zur Verbindung mit der Platine auf. Der Chip verbleibt in einem Sockel, der die Verbindung über Kontaktflächen an der Unterseite gewährleistet. Für einen sicheren Kontakt sorgt die entsprechende Befestigung des Chips. ® siehe auch Plastic Leaderless Chip Carrier. ® Vgl. dual in-line package, Pin-Gitter.


Pinsel Subst. (brush, paintbrush)

Ein Werkzeug in Malprogrammen zum Skizzieren oder zum Füllen von Bereichen einer Zeichnung mit der aktuellen Farbe und dem momentan verwendeten Muster. Malprogramme, die eine Vielzahl von Pinselformen bieten, können Pinselstriche in unterschiedlichen Breiten darstellen und in einigen Fällen auch Schattierungen und kalligraphische Effekte erzeugen.

® siehe auch Malprogramm. ® Vgl. Sprühdose.
Pipe Subst. (pipe)

Ein Begriff aus der UNIX-Umgebung. Es handelt sich dabei um eine Befehlsfunktion, die die Ausgabe eines Befehls an die Eingabe eines zweiten Befehls überträgt.

Außerdem ein Speicherbereich zur Informationsweiterleitung von einem Prozeß zu einem anderen. Im wesentlichen arbeitet ein Pipe wie sein Namensvetter (siehe Definition 1): Es verbindet zwei Prozesse so, daß der Ausgang des einen als Eingang für den anderen verwendbar ist. ® siehe auch Ausgabestrom, Eingabestrom.


Pipeline-Verarbeitung Subst. (pipeline processing)

Eine Methode der Verarbeitung auf einem Computer, durch die eine schnelle parallele Verarbeitung von Daten ermöglicht wird. Dies geschieht dadurch, daß überlappende Operationen ein Pipe bzw. einen Speicherbestandteil verwenden, der die Informationen von einem Prozeß zum anderen weiterleitet. ® siehe auch parallele Verarbeitung, Pipe, Pipelining.


Pipelining Subst. (pipelining)

Eine Methode für das Holen und Decodieren von Befehlen (Vorbearbeitung), bei der sich zu jedem gegebenen Zeitpunkt mehrere Programmbefehle auf verschiedenen Bearbeitungsstufen befinden und jeweils geholt oder decodiert werden. Im Idealfall steht dem Mikroprozessor bereits der nächste Befehl zur Verfügung, wenn die Bearbeitung des vorhergehenden abgeschlossen ist, so daß für den Prozessor keine Wartezeiten entstehen und sich die Verarbeitungszeit verkürzt. ® siehe auch Superpipelining.

In der parallelen Verarbeitung charakterisiert »Pipelining« außerdem eine Methode, bei der Befehle wie an einem Montageband von einer Verarbeitungseinheit zu einer anderen weitergereicht werden und bei der jede Einheit für die Ausführung einer bestimmten Art von Operation spezialisiert ist.

»Pipelining« kann sich auch auf die Verwendung von Pipes (Röhren) beziehen, die jeweils die Ausgaben eines Tasks als Eingaben zum nächsten Task weiterleiten, bis die gewünschte Folge von Tasks abgearbeitet ist. ® siehe auch Pipe, pipen.


pipen Vb. (pour)

Das Senden einer Datei oder einer Ausgabe aus einem Programm an eine andere Datei oder an ein Gerät, das ein Pipe-Zeichen verwendet. ® siehe auch Pipe.


Piraterie Subst. (piracy)

Die unerlaubte Aneignung eines Computerentwurfs bzw. eines Programms.

Außerdem die nicht autorisierte Verteilung und Verwendung eines Computerprogramms.


.pit

Eine Dateinamenerweiterung für ein Dateiarchiv, das mit dem Dienstprogramm PackIT komprimiert wurde. ® siehe auch PackIT.


Pixel Subst. (pixel)

Abkürzung für Picture (Pix) Element. Beschreibt einen Punkt in einem rechtlinigen Gitter, das sich aus tausend derartiger Punkte zusammensetzt. Diese Punkte werden einzeln »gemalt« und stellen in ihrer Gesamtheit ein Bild dar, das der Computer auf einem Bildschirm oder über einen Drucker auf Papier ausgibt. Ein Pixel ist das kleinste Element, das die entsprechenden Geräte anzeigen oder drucken können, und das sich per Software zur Erzeugung von Buchstaben, Ziffern oder Grafiken manipulieren läßt. ® auch genannt Pel.


Pixelgrafik Subst. (pixel image)

Die Darstellung einer Farbgrafik im Speicher eines Computers. Prinzipiell ist eine Pixelgrafik einem Bit-Bild ähnlich, da es ebenso eine Bildschirmgrafik darstellt. Allerdings weist eine Pixelgrafik eine zusätzliche Dimension - auch Tiefe genannt - auf, die die Anzahl der jedem Bildschirm-Pixel zugeordneten Bit im Speicher beschreibt.


Pixelmap Subst. (pixel map)

Eine Datenstruktur, die das Pixelbild einer Grafik beschreibt, einschließlich solcher Merkmale wie Farbe, Bildauflösung, Dimensionen, Speicherformat und Anzahl der für die Definition jedes Pixels verwendeten Bit. ® siehe auch Pixel, Pixelgrafik.


PJ/NF Subst.

Abkürzung für Projection-Join Normal Form. ® siehe Normalform.


.pk

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Pakistan angibt.


PKUNZIP Subst.

Ein Shareware-Dienstprogramm zur Dekomprimierung von Dateien, die mit PKZIP komprimiert wurden. Im allgemeinen sind beide Programme gemeinsam verfügbar. Die kommerzielle Weitergabe von PKUNZIP ist nur mit Erlaubnis der Programmautoren, PKware, Inc. gestattet. ® siehe auch PKZIP.


PKZIP Subst.

Ein 1989 von PKware, Inc. entwickeltes Shareware-Dienstprogramm zur Komprimierung von Dateien. Der Bezug dieses weitverbreiteten Dienstprogramms ist über zahlreiche Quellen möglich. Mit PKZIP können eine oder mehrere Dateien in einer komprimierten Ausgabedatei mit der Erweiterung .zip kombiniert werden. Für die Dekomprimierung der komprimierten Datei ist das begleitende Programm PKUNZIP erforderlich. ® siehe auch PKUNZIP, Shareware, Utility-Programm.


.pl

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Polen angibt.


PLA Subst.

Abkürzung für Programmable Logic Array. ® siehe wiederprogrammierbare Logik.


Plain Old Telephone Service Subst.

® siehe POTS.


Plain Vanilla Adj. (plain vanilla)

Ohne Zusätze. Die Standardversion einer Hardware oder Software ohne Extras. Ein Plain Vanilla-Modem kann z.B. Daten übertragen, ist aber nicht in der Lage, Fax- oder Voice-Funktionen auszuführen.


.plan

Eine UNIX-Datei im Stammverzeichnis eines Benutzers, deren Inhalt anderen Benutzern bei Anwendung des Befehls »finger« angezeigt wird. In die .plan-Dateien kann ein Benutzer nach Belieben eigene Informationen eingeben, die dann zusätzlich zu den sonstigen, über diesen Befehl abgerufenen Informationen erscheinen. ® siehe auch finger.


planar Adj.

In der Computergrafik die Eigenschaft von Objekten, die innerhalb einer Ebene liegen.

Im Bereich der Halbleiterelektronik kennzeichnet »planar« eine Technologie zur Herstellung von Transistoren auf Siliziumbasis. Im Planarprozeß diffundiert man die chemischen Elemente zur Steuerung der elektrischen Leitfähigkeit in (und unter) die Oberfläche eines Silizium-Wafer, wobei die Oberfläche selbst - die Ebene, durch die diese Elemente diffundiert werden - während des gesamten Prozesses hindurch eben bleibt.


Planartransistor Subst. (planar transistor)

Nach seiner Herstellungstechnologie benannter Transistortyp, bei dem alle drei Elemente (Kollektor, Basis und Emitter) auf einer einzelnen Halbleiterschicht erzeugt werden. Die Struktur eines Planartransistors ermöglicht die Abführung einer relativ großen Wärmemenge und eignet sich daher auch für Leistungstransistoren.


Plasmabildschirm Subst. (gas-plasma display)

® siehe Gasentladungsbildschirm.


Plasmadisplay Subst. (plasma display)

® siehe Gasentladungsbildschirm.


Plastic Leaderless Chip Carrier Subst. (plastic leadless chip carrier)

® siehe PLCC.


Platform for Internet Content Selection Subst.

® siehe PICS.


Platine Subst. (board)

Eine Kunststoffplatte, auf der sich Chips und andere elektronische Bestandteile befinden, die über Leiterbahnen miteinander verbunden sind. Die wichtigste Platine in einem Personal Computer ist die Hauptplatine (auch als »Mutterplatine« bezeichnet, englisch »motherboard«), die gewöhnlich den Mikroprozessor und weitere wichtige Bestandteile enthält. Auf der Hauptplatine befinden sich in der Regel Steckplätze, über die kleinere Platinen (die als »Steckkarten«, »Karten« oder »Adapter« bezeichnet werden) untergebracht werden können, wodurch sich das System um zusätzliche Funktionen erweitern läßt, z.B. mit einer Netzwerkkarte, um den Computer an ein Netzwerk anzuschließen. Häufig sind bereits fundamentale Funktionen nicht auf der Hauptplatine, sondern auf Steckkarten untergebracht, z.B. der Controller und die Grafikkarte. ® siehe auch Adapter, Hauptplatine, Registerkarte.


Platinencomputer Subst. (board computer)

® siehe Einplatinen-Computer.


Platinenebene Subst. (board level)

Eine Strategie bei der Fehlersuche und Reparatur von Computersystemen, bei der das Problem durch den Austausch der betroffenen Platinen behoben wird. Bei der gegensätzlichen Strategie, der »Bauteilebene«, wird der Fehler durch die Reparatur der Platine beseitigt. In vielen Fällen wird der Austausch von Platinen vorgezogen, da sich das System auf diese Weise schneller wieder in Betrieb setzen läßt. Die ausgebauten Platinen werden dann zu einem späteren Zeitpunkt repariert und aufbewahrt, so daß sie bei einem erneuten Ausfall eines Systems als Ersatzplatinen verwendet werden können. ® siehe auch Leiterplatte.


Platinenstecker Subst. (edge connector)

Eine Reihe von breiten und flachen metallischen Kontakten auf einer Erweiterungskarte, die in einen Erweiterungssteckplatz eines PCs oder in den Stecker eines Flachbandkabels gesteckt wird. Platinenstecker verbinden die Platine mit dem zentralen Datenbus des Systems durch aufgedruckte Kontakte, die den Kontakt zwischen Datenbus und Platine herstellen. Die Anzahl und das Muster der Linien hängen vom jeweiligen Stecker ab. ® siehe auch Erweiterungskarte, Flachbandkabel.


Platine, unbestückte Subst. (unpopulated board)

® siehe unbestückte Platine.


Platine, voll bestückte Subst. (fully populated board)

® siehe voll bestückte Platine.


Platte Subst. (platter)

Für die Datenspeicherung verwendete metallische Magnetscheibe innerhalb eines Festplattenlaufwerks. Die meisten Festplatten verfügen über zwei bis acht Platten. ® siehe auch Festplatte.


Plattenpartition Subst. (disk partition)

Eine logische Unterteilung auf einem physikalischen Festplattenlaufwerk. Eine einzelne Festplatte läßt sich in mehrere logische Plattenpartitionen gliedern, die jeweils unter einem anderen Laufwerksnamen ansprechbar sind. Mehrere Partitionen sind in primäre (Boot-)Partitionen und eine oder mehrere erweiterte Partitionen unterteilt.


Plattenspiegelung Subst. (disk mirroring)

Auch Disk Duplexing genannt. Eine Technik, bei der eine Festplatte insgesamt oder zum Teil auf eine oder mehrere andere Festplatten dupliziert wird, von denen jede im Idealfall an ihren eigenen Controller angeschlossen ist. Durch Plattenspiegelung werden alle Änderungen, die an der Originalplatte ausgeführt werden, gleichzeitig auch an der/den anderen Platte(n) ausgeführt, wodurch bei Beschädigungen oder Fehlern der Originalplatte die gespiegelten Platten eine nicht beschädigte Kopie der Daten auf der Originalplatte enthalten. ® siehe auch Fehlertoleranz. ® auch genannt Disk-Duplexing.


Plattenstapel Subst. (disk pack)

Eine Sammlung von Platten in einem schützenden Behältnis - meist ein Stapel von 14-Zoll-Platten in einem Plastikgehäuse. Ein Plattenstapel wird hauptsächlich bei Minicomputern und Großrechnern verwendet und stellt ein wechselbares Medium dar.


Plattform Subst. (platform)

Die grundlegende Technologie eines Computer-Systems. Stellt man das Gesamtkonzept eines Computers in Form eines geschichteten Gerätes mit einer Hardware-Schicht (auf Chip-Ebene), einer Firmware- und Betriebssystem-Schicht sowie einer Anwendungsprogramm-Schicht dar, bezeichnet man oft die unterste Schicht einer Maschine als »Plattform«.

Im Computerjargon ist »Plattform« außerdem die Bezeichnung für den Computer oder das Betriebssystem.


plattformübergreifend Adj. (cross-platform)

Eigenschaft einer Anwendung oder Hardwarekomponente, die auf mehr als einer Rechnerplattform eingesetzt werden kann.


plattformunabhängige Sprache Subst. (computer-independent language)

Eine Computersprache, die durch ihr Konzept nicht an eine bestimmte Hardware-Plattform gebunden ist. Die meisten Hochsprachen sind für den plattformunabhängigen Einsatz vorgesehen. Konkrete Implementierungen von derartigen Sprachen (in Form von Compilern und Interpretern) weisen aber trotzdem noch in gewissem Umfang hardwarespezifische Funktionen und Aspekte auf. ® siehe auch Computersprache.


PL/C Subst.

Eine an der Cornell Universität entwickelte Version der Programmiersprache PL/I, die für Großcomputer eingesetzt wird. ® siehe auch PL/I.


PLCC Subst.

Abkürzung für Plastic Leadless Chip Carrier. Eine kostengünstige Variante der LCC-Technologie (LCC - stiftloser Chipträger) für die Chip-Montage auf Platinen. Obwohl sich beide Träger äußerlich gleichen, sind PLCCs physikalisch nicht kompatibel mit LCCs, die aus keramischem Material hergestellt werden. ® siehe auch pinlose Chipanbringung.


PLD Subst.

® siehe programmierbares Logikgerät.


p-leitender Halbleiter Subst. (P-type semiconductor)

Halbleitermaterial, bei dem die elektrische Leitung durch Löcher (von Elektronen hinterlassene »Lücken« im Kristallgitter) erfolgt. Der gewünschte Leitfähigkeitstyp (N oder P) läßt sich durch die Art der Dotanten festlegen, die man einem Halbleiter während des Herstellungsprozesses hinzufügt. Ein Dotant mit einem Mangel an Elektronen ergibt einen Halbleiter vom P-Typ. ® Vgl. n-leitender Halbleiter.


PL/I Subst.

Abkürzung für Programming Language II. Eine von IBM (1964-1969) entwickelte Programmiersprache, die die wesentlichen Merkmale von FORTRAN, COBOL und ALGOL vereinte und dabei neue Konzepte, z.B. bedingte Fehlerbehandlung und Multitasking, einführte. Im Ergebnis entstand eine kompilierte, strukturierte Sprache, die allerdings so komplex war, daß sie keine weite Verbreitung fand. Trotzdem wird PL/I immer noch in einigen akademischen Einrichtungen und Forschungsinstituten eingesetzt. ® siehe auch ALGOL, COBOL, Compiler-Sprache, FORTRAN.


PL/M Subst.

Abkürzung für Programming Language for Microcomputers. Eine in den frühen siebziger Jahren von Intel entwickelte und von PL/I abgeleitete Programmiersprache für Mikroprozessoren. PL/M wurde hauptsächlich von Programmierern bei der Erstellung von Betriebssystemen eingesetzt. ® siehe auch PL/I.


plotten Vb. (plot)

Das Erzeugen einer Grafik oder eines Diagramms durch Verbinden einzelner Punkte, die die grafische Repräsentation von Variablen (Werten) darstellen. Die Lage der Punkte wird dabei bezüglich einer horizontalen (x-) und einer vertikalen (y-)Achse festgelegt (manchmal noch durch eine Tiefenachse z).


Plotter Subst. (plotter)

Ein Gerät, mit dem sich Diagramme, Zeichnungen und andere vektororientierte Grafiken zeichnen lassen. Plotter arbeiten entweder mit Stiften oder elektrostatischen Ladungen in Verbindung mit Toner. Stiftplotter zeichnen mit einem oder mehreren farbigen Stiften auf Papier oder Transparentfolien. Elektrostatische Plotter »zeichnen« ein Muster aus elektrostatisch geladenen Punkten auf das Papier, bringen dann den Toner auf und fixieren ihn an Ort und Stelle. Nach der Art der Papierbehandlung unterscheidet man drei grundlegende Plottertypen: Flachbett-, Trommel- und Rollenplotter. Flachbett-Plotter halten das Papier ruhig und bewegen den Stift entlang der x- und y-Achsen. Trommelplotter rollen das Papier über einen Zylinder. Der Stift bewegt sich entlang einer Achse, während sich die Trommel mit dem darauf befestigten Papier entlang einer anderen Achse dreht. Rollenplotter sind eine Hybridvariante aus Flachbett- und Trommelplotter. Der Stift bewegt sich hier entlang einer Achse, und das Papier wird durch kleine Rollen vor- und zurücktransportiert.


Plotter, elektrostatischer Subst. (electrostatic plotter)

® siehe elektrostatischer Plotter.


Plug and Play Subst.

Ein Satz mit Spezifikationen, die von Intel entwickelt wurden. Der Einsatz von Plug and Play ermöglicht es, daß ein PC sich automatisch selbst konfigurieren kann, um mit Peripheriegeräten (z.B. Bildschirmen, Modems und Druckern) zu kommunizieren. Benutzer können ein Peripheriegerät anschließen (plug) und es anschließend sofort ausführen (play), ohne das System manuell konfigurieren zu müssen. Ein Plug and Play-PC benötigt ein BIOS, das Plug and Play unterstützt, sowie eine entsprechende Expansion Card. ® siehe auch BIOS, Erweiterungskarte, Peripherie.


Plugboard Subst. (plugboard)

Eine Platine, die es Benutzern ermöglicht, die Operation eines Gerätes durch Einstecken von Kabeln in Sockel zu steuern.


Plug-In Subst. (plug-in)

Ein kleines Software-Programm, das in eine größere Anwendung integriert werden kann, um dessen Funktionalität zu erweitern.

Ein Plug-In ist außerdem eine Software-Komponente, die sich in Netscape Navigator einklinkt. Plug-ins ermöglichen es dem Web-Browser, auf Dateien zuzugreifen und diese auszuführen, die in HTML-Dokumente eingebettet sind, deren Format vom Browser nicht unterstützt wird. Hierbei kann es sich um bestimmte Animations-, Video- und Audio-Formate handeln. Die meisten Plug-Ins wurden von Software-Häusern entwickelt, die über proprietäre Software verfügen, in denen die eingebetteten Dateien erstellt werden. ® Vgl. Hilfsanwendung, Hilfsprogramm.


.pm

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf St. Pierre und Miquelon angibt.


P-machine Subst. (p-machine)

® siehe Pseudomaschine.


PMMU Subst.

® siehe Paged Memory Management Unit.


PMOS Subst.

Abkürzung für P-Channel Metal-Oxide Semiconductor. Eine MOSFET-Halbleitertechnologie, bei der der leitende Kanal aus P-leitendem Halbleitermaterial hergestellt ist. P-Kanal-MOS beruht auf der Bewegung von Löchern (von Elektronen hinterlassene »Lücken« im Kristallgitter) statt auf Elektronen und ist langsamer als N-Kanal-MOS, kann jedoch einfacher und kostengünstiger hergestellt werden. ® siehe auch MOS, MOSFET, n-leitender Halbleiter. ® Vgl. CMOS, NMOS.


PMS Subst.

® siehe Pantone-System.


.pn

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse auf Pitcairn angibt.


PNG Subst.

® siehe Portable Network Graphics.


PNP Subst.

® siehe Plug and Play, PNP-Transistor.


PNP-Transistor Subst. (PNP transistor)

Ein bipolarer Transistor, bei dem eine Basis aus N-leitendem Halbleitermaterial zwischen einem Emitter und einem Kollektor aus P-leitendem Material angeordnet ist. Die Basis, der Emitter und der Kollektor sind die drei Elektroden, durch die der Strom fließt. In einem PNP-Transistor stellen die Löcher (von Elektronen hinterlassenen »Lücken«) die Majoritätsträger dar, die vom Emitter zur Basis abließen. ® siehe auch n-leitender Halbleiter, p-leitender Halbleiter. ® Vgl. NPN-Transistor.


PointCast Subst.

Ein Internet-Dienstanbieter, der bestimmte Nachrichtenartikel einzelnen Benutzern zur Verfügung stellt. Im Gegensatz zum World Wide Web und zu anderen Internet-Anwendungen handelt es sich bei PointCast um eine Push-Technologie, bei der ein Server die Daten automatisch ohne einen Befehl des Clients lädt. ® siehe auch Server.


Point of Presence Subst. (point of presence)

Ein Einwählknoten in einem Weitbereichsnetz, über den Benutzer eine Verbindung zu einem Ortsgespräch herstellen können.

Außerdem ein Einwählknoten, über den ein Telefon-Provider für Fernverbindungen eine Verbindung mit lokalen Telefon-Providern oder mit Endkunden herstellt.


Point of Sale Subst. (point of sale)

® siehe POS.


Point-to-Point Protocol Subst.

® siehe PPP.


Point-to-Point Tunneling Protocol Subst.

Eine Spezifikation für virtuelle Privatnetzwerke, in denen einige Knoten eines lokalen Netzwerks mit dem Internet verbunden werden. ® siehe auch virtuelles Netzwerk.


Poisson-Verteilung Subst. (Poisson distribution)

Eine nach dem französischen Mathematiker S.D. Poisson benannte mathematische Kurve, mit der sich statische Verteilungen und Wahrscheinlichkeiten verschiedener Ereignisarten annähern lassen. Unter bestimmten Bedingungen nähert sich die Kurve der Normalverteilung bzw. der Binomialverteilung an, so daß man in diesen Fällen oft vereinfachend mit der Poisson-Verteilung rechnet. Zu den Einsatzgebieten der Poisson-Verteilung gehören die Kommunikationstechnik und andere Bereiche, in denen Verkehrsfluß und Wartezeiten von Bedeutung sind. ® siehe auch Binominalverteilung, Normalverteilung.


poke Vb.

Ein Byte an einer absolut angegebenen Speicherstelle ablegen. Die Befehle PEEK (Lesen eines Byte aus dem Speicher) und POKE findet man oft in Programmiersprachen, z.B. Basic, die normalerweise keinen Zugriff auf spezifische Speicherstellen erlauben.


Polarisationsfilter Subst. (polarizing filter)

Eine transparente Scheibe aus Glas oder Plastik, die das hindurchtretende Licht polarisiert, d.h. nur Lichtwellen mit einer bestimmten Schwingungsrichtung durchläßt. Polarisationsfilter setzt man häufig ein, um Blenderscheinungen auf Monitorbildschirmen zu reduzieren. ® siehe auch Entspiegelungsfolie.


Polarität Subst. (polarity)

Das Vorzeichen der Potentialdifferenz (Spannung) zwischen zwei Punkten einer elektronischen Schaltung. Wenn zwischen zwei Punkten eine Potentialdifferenz vorhanden ist, hat ein Punkt positive und der andere negative Polarität. Obwohl sich die Elektronen vom negativen zum positiven Pol bewegen, hat man festgelegt, daß der elektrische Strom stets vom Pluspol zum Minuspol fließt.


Polarkoordinaten Subst. (polar coordinates)

In der Mathematik ein Zahlenpaar zur Lokalisierung eines Punktes in zwei Dimensionen (auf einer Ebene). Die Koordinaten zur Festlegung eines Punktes stellt man durch (r, q) dar, wobei r die Länge der Linie angibt, die im Ursprung (Pol) beginnt und am Punkt endet, und q (der griechische Buchstabe Theta) den Winkel von der positiven x-Achse zum Punkt bezeichnet. ® Vgl. kartesische Koordinaten.


Pollen Subst. (polling)

® siehe Autopolling.


Polling-Zyklus Subst. (polling cycle)

Beschreibt den zeitlichen Ablauf, den ein Programm zur Abfrage aller in Frage kommenden Geräte oder Netzwerkknoten absolvieren muß. ® siehe auch Autopolling.


Polnische Notation Subst. (Polish notation)

® siehe Präfix-Notation.


Polnische Notation, umgekehrte Subst. (reverse Polish notation)

® siehe Postfix-Notation.


Polygon Subst. (polygon, polyline)

Allgemein ein Vieleck. Eine beliebige zweidimensionale, geschlossene Figur mit mehreren Seiten, z.B. ein Sechseck, ein Achteck oder auch ein Dreieck. Polygone finden sich in Grafikanwendungen.

In einer etwas abgewandelten Bedeutung eine Linie, die aus mehreren verbundenen Abschnitten besteht. Polygone werden in CAD- und anderen Grafikprogrammen verwendet. ® siehe auch CAD.


Polymorphie Subst. (polymorphism)

In einer objektorientierten Programmiersprache die Fähigkeit, eine Routine in einer abgeleiteten Klasse (einer Klasse, die ihre Datenstrukturen und Routinen von einer anderen Klasse geerbt hat) neu zu definieren. Polymorphie ermöglicht es dem Programmierer, eine Basisklasse zu definieren, die z.B. Routinen für Standardoperationen auf einer Gruppe verwandter Objekte ausführt, ohne den exakten Typ jedes Objekts in Betracht ziehen zu müssen. Der Programmierer kann diese Routinen in den abgeleiteten Klassen für jeden dieser Typen neu definieren und sie jeweils auf den Objekttyp zuschneiden. ® siehe auch abgeleitete Klasse, Klasse, Objekt, objektorientierte Programmierung.


Pong Subst.

Das erste im Handel erhältliche Videospiel, eine Tischtennis-Simulation, das von Nolan Bushnell im Jahr 1972 für Atari entwickelt wurde.


pop Vb. (POP)

Das oberste (zuletzt hinzugefügte) Element von einem Stack holen und es dabei vom Stack entfernen. ® Vgl. push.

® siehe Point of Presence, Post Office Protocol.


POP3 Subst.

Abkürzung für Post Office Protocol 3. Hierbei handelt es sich um die aktuelle Version des Post Office Protocol-Standards, der bei TCP/IP-Netzwerken häufig verwendet wird. ® siehe auch Post Office Protocol, TCP/IP.


populieren Vb. (populate)

Importieren von vorbereiteten Daten aus einer Datei in eine Datenbank. Dieser Prozeß wird nicht manuell durch Eingeben verschiedener Datensätze, sondern über eine Softwareprozedur ausgeführt.


Pop-up-Fenster Subst. (pop-up window)

Ein Fenster, das angezeigt wird, sobald eine Option ausgewählt ist. Das Fenster wird in der Regel so lange eingeblendet, bis die Maustaste wieder losgelassen wird.


Pop-up-Hilfe Subst. (pop-up Help)

Ein Bereich der Online-Hilfe, bei dem Meldungen in einem Fenster angezeigt werden, sobald der Benutzer auf ein Thema oder auf einen bestimmten Bildschirmbereich klickt, um weitere Informationen aufzurufen. Die Pop-up-Hilfe wird in der Regel durch eine spezielle Mausaktion (z.B. Klicken mit der rechten Maustaste) aufgerufen, falls sie verfügbar ist. ® siehe auch Sprechblasen-Hilfe.


Pop-up-Meldungen Subst. (pop-up messages)

Die Meldungen, die angezeigt werden, wenn die Pop-up-Hilfe eingesetzt wird.


Port Subst. (port)

® siehe Eingabe-Ausgabe-Port, Port-Nummer.


portabel Adj. (portable)

Beschreibt die Eigenschaft eines Programms, auf mehreren Systemen oder unter mehreren Betriebssystemen lauffähig zu sein. In hohem Maße portable Software läßt sich ohne großen Aufwand auf andere Systeme übertragen. Software mit mittlerem Portabilitätsgrad erfordert wesentliche Änderungen, um auf andere Systeme übertragen zu werden. Die Anpassung nichtportabler Software übersteigt meist den Aufwand für das Neuschreiben des ursprünglichen Programms.

Außerdem steht »portabel« für »sehr leicht und ohne externe Anschlüsse« und wird meist mit einem tragbaren Computer in Verbindung gebracht.


Portable Digital Document Subst.

® siehe PDD.


Portable Distributed Objects Subst.

Software von NeXT, die unter UNIX ausgeführt werden kann. Diese Software unterstützt ein Objektmodell, in dem auf Objekte an verschiedenen Speicherorten eines Netzwerk genauso zugegriffen werden kann, als hätten die Objekte einen einzelnen Speicherort.


Portable Document Format Subst.

Die Adobe-Spezifikation von Servern und Lesern für elektronische Dokumente der Adobe Acrobat-Familie. ® siehe auch .pdf.


Portable Network Graphics Subst.

Ein Dateiformat für Bitmap-Grafiken, das das GIF-Format ersetzen soll. Es bestehen keine gesetzlichen Einschränkungen bezüglich GIF. ® siehe auch GIF.


portabler Computer Subst. (portable computer)

Bezeichnet einen tragbaren Computer. Portable Computer lassen sich nach Größe und Gewicht charakterisieren (siehe Tabelle).

PORTABLE COMPUTER
Typ ungefähres Gewicht Stromversorgung Kommentare
Transportabel 7 5-15 kg Steckdose Verfügt in der Regel über Disketten- und Festplattenlaufwerke; als Sichtgerät wird ein Bildschirm mit Bildröhre (CRT) eingesetzt.
Laptop 4-7 5 kg Steckdose oder Akkus Kann auf den Schoß genommen werden - zur Arbeit ist also nicht unbedingt ein Tisch erforderlich; verfügt gewöhnlich über ein Diskettenlaufwerk und eine Festplatte; als Bildschirm kommt ein LCD- oder Plasmabildschirm zum Einsatz.
Ultraleicht 1-4 kg Akkus oder Netzteil Einfach im Koffer transportierbar; gelegentlich wird ein RAM- oder EPROM-Laufwerk anstelle eines Diskettenlaufwerks oder einer Festplatte eingesetzt; Modelle mit besonders geringer Dicke werden als »Notebooks« bezeichnet.
Handheld weniger als 1 kg Akkus oder Netzteil Auch als »Palmtop« bezeichnet; kann in einer Hand gehalten werden.
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