Sie sind hier:  AIB V3 > PC-Wissen > PC-Lexikon > V - Z > Z 
.z

Eine UNIX-Dateinamenerweiterung, die eine mit Hilfe der Dienstprogramme »gzip« oder »compact« komprimierte Datei kennzeichnet. ® siehe auch gzip.


.Z

Eine UNIX-Dateinamenerweiterung, die eine mit Hilfe des Dienstprogramms »compress« komprimierte Datei kennzeichnet.


Z39.50-Standard Subst. (Z39.50 standard)

Eine Spezifikation einer Abfragesprache, die auf SQL (Strukturierter Abfragesprache) basiert. Sie wird neben anderen Internet-Diensten für WAIS eingesetzt, um über Schlüsselworte nach Dateien zu suchen, und dient häufig für den entfernten Zugriff auf Bibliothekskataloge. ® siehe auch SQL, WAIS.


Z80 Subst.

Ein 8-Bit-Mikroprozessor der Firma Zilog, die von ehemaligen Intel-Ingenieuren gegründet wurde. Der Z80 verfügt über einen 16-Bit-Adreßbus, mit dem sich 64 Kilobyte Speicher direkt adressieren lassen, und einen 8-Bit-Datenbus. Als Nachfolger des Intel 8080 war der Z80 der bevorzugte Prozessor in der Ära des Betriebssystems CP/M. Einer der bekanntesten Computer der frühen 80er Jahre, der TRS-80 der Firma Radio Shack, basierte auf diesem Chip. ® siehe auch CP/M.


.za

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Südafrika angibt.


z-Achse Subst. (z-axis)

Die dritte Achse eines dreidimensionalen Koordinatensystems, die in der Computergrafik zur Darstellung der Tiefe verwendet wird. ® siehe auch x-y-z-Koordinatensystem, kartesische Koordinaten.


Zähler Subst. (counter)

In der Programmierung eine Variable, die eine Zählfunktion übernimmt.

In der Elektronik ein Schaltkreis, der eine bestimmte Anzahl an Impulsen zählt, bevor er eine Ausgabe initiiert.

Im World Wide Web eine Einrichtung, die die Anzahl der Besucher einer Website zählt.


Zählschleife Subst. (counting loop)

Eine Gruppe von Befehlen in einem Programm, die mehrfach ausgeführt werden, wobei eine als Zähler fungierende Variable inkrementiert (hochgezählt) wird. Beispielsweise kann ein Programm wiederholt eine Zählschleife durchlaufen, die einen Ausgangswert (z.B. 0) so lange um den Wert 1 inkrementiert, bis der Endwert 10 erreicht ist. ® siehe auch Schleife durchlaufen.


Zahlenfresser Subst. (number cruncher)

Ein Computer, der in der Lage ist, umfangreiche mathematische Berechnungen schnell auszuführen.

Außerdem die Bezeichnung für eine leistungsfähige Workstation.

Ferner ein Programm, dessen Hauptvorgang darin besteht, mathematische Berechnungen auszuführen (z.B. ein Statistikprogramm).

Außerdem die umgangssprachliche Bezeichnung für eine Person, die einen Computer für Zahlenanalysen verwendet.


zappen Vb. (zap)

Ein dauerhaftes Löschen. Beispielsweise meint der Ausdruck »eine Datei zerschießen« sie zu entfernen, ohne sie jemals wieder abrufen zu können.


ZD Net Subst.

Eine Website für PC-Benutzer, die eine breite Palette von technischen Special-Interest-Gruppen (SIGs) verwaltet sowie Freeware- und Shareware-Programme bereitstellt. Das ZD Net wurde von der Ziff Davis Verlagsgruppe als ein Online-Informationsdienst gegründet. ® siehe auch SIG. ® auch genannt ZiffNet.


Zehnerkomplement Subst. (ten's complement)

Eine Zahl im Dezimalsystem, die das Echtkomplement einer anderen Zahl ist. Gebildet wird das Zehnerkomplement entweder durch Subtraktion jeder Ziffer von der um 1 verringerten Basis und abschließendem Addieren einer 1 zum Ergebnis oder durch Subtraktion der gesamten Zahl von der nächsthöheren Potenz der Basis. Beispielsweise lautet das Zehnerkomplement von 25 gleich 75. Nach der ersten Methode subtrahiert man jede Ziffer von 9 - der um 1 verminderten Basis - (9 - 2 = 7 und 9 - 5 = 4) und addiert 1 zum Ergebnis (74 + 1 = 75). Zum gleichen Resultat gelangt man durch Subtraktion der Zahl 25 von der nächsthöheren Potenz von 10 - im Beispiel 100 - (100 - 25 = 75). ® siehe auch Komplement. ® Vgl. Neunerkomplement.


Zeichen Subst. (character)

Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, andere Symbole oder Steuerzeichen, die der Computer durch jeweils eine Informationseinheit - 1 Byte - darstellt. Ein Zeichen muß auf dem Papier oder Bildschirm nicht unbedingt sichtbar sein - ein Leerzeichen ist ebenso ein Zeichen wie ein Buchstabe (z.B. »a«) oder eine Ziffer von 0 bis 9. Da ein Computer nicht nur sog. druckbare Zeichen verarbeitet, sondern sich auch um das Aussehen (die Formatierung) und die Übertragung von elektronisch gespeicherten Informationen kümmert, kann es sich bei einem Zeichen auch um einen Wagenrücklauf oder eine Absatzmarke in einem mit einem Textverarbeitungsprogramm angefertigten Dokument handeln. Außerdem gibt es Zeichen, die einen Kontrollton (Beep) auslösen, eine neue Seite initiieren oder das Ende einer Datei kennzeichnen. ® siehe auch ASCII, EBCDIC, Steuerzeichen.


Zeichenabbild Subst. (character image)

Eine Menge an Bits, die in der Form eines Zeichens angeordnet sind. Jedes Zeichenabbild existiert innerhalb eines rechteckigen Bereichs, dem Zeichenrechteck, das Höhe und Breite des Zeichenabbildes definiert. ® siehe auch Bitmap-Schrift.


Zeichencode Subst. (character code)

Ein spezieller Code, der ein bestimmtes Zeichen in einem Zeichensatz (z.B. dem ASCII-Zeichensatz) repräsentiert. Der Zeichencode für eine bestimmte Taste ist abhängig davon, ob eine andere Taste (z.B. die Umschalttaste) zur gleichen Zeit gedrückt wird. Wird z.B. die Taste »A« alleine gedrückt, wird der Zeichencode für den Kleinbuchstaben »a« erzeugt. Wird dagegen die Taste in Verbindung mit der Umschalttaste betätigt, wird der Zeichencode für den Großbuchstaben »A« erzeugt. ® Vgl. Tastencode.


Zeichendefinitionstabelle Subst. (character definition table)

Eine Tabelle mit Mustern, die ein Computer im Speicher ablegt und als Grundlage verwendet, um die Anordnung der Punkte zu bestimmen, aus denen Bitmap-Zeichen erzeugt und auf dem Bildschirm angezeigt werden. ® siehe auch Bitmap-Schrift.


Zeichendichte Subst. (character density)

Beim Druck und bei der Bildschirmdarstellung ein Maß für die Anzahl der Zeichen pro Flächen- oder Längeneinheit. ® siehe auch Druckweite.


Zeichendrucker Subst. (character printer)

Ein Drucker, der die einzelnen Zeichen nacheinander druckt, z.B. ein Standard-Matrixdrucker oder ein Typenraddrucker. ® Vgl. Seitendrucker, Zeilendrucker.

Ein Drucker, der nur Textzeichen, aber keine Grafiken ausgeben kann. Zu den Textdruckern gehören Typenraddrucker, aber auch bestimmte Matrixdrucker und Laserdrucker, die nicht über einen Grafikmodus verfügen. Textdrucker empfangen lediglich die Zeichencodes vom steuernden System und drucken die entsprechenden Zeichen. ® Vgl. Grafikdrucker.


Zeichenerkennung Subst. (character recognition)

Die Umwandlung von Texten, die als Bitmap-Grafik vorliegen und typischerweise mit einem Scanner eingelesen wurden, in eine Folge einzeln unterscheidbarer alphanumerischer Zeichen und Satzzeichen. Diese Umwandlung erfolgt mit Hilfe von Mustervergleichsverfahren. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Schriftarten und Schriftattribute (z.B. Fett- und Kursivschrift) bestehen häufig große Unterschiede in der Gestaltung der Zeichen, so daß eine absolut fehlerfreie Zeichenerkennung in der Regel nicht möglich ist. Einige Systeme arbeiten nur mit einer begrenzten Anzahl vorgegebener Schriftarten und Schriftgrößen und können keine unterschiedlichen Schriftattribute verarbeiten. Derartige Systeme erreichen zwar eine sehr hohe Trefferquote, können aber nur Texte einlesen, die speziell für die Zeichenerkennung gedruckt wurden. Andere Systeme wiederum verwenden äußerst komplexe Mustervergleichsverfahren, die auch das Erlernen neuer Schriftarten und Schriftgrößen erlauben und inzwischen brauchbare Ergebnisse liefern. ® siehe auch Magnetschrifterkennung, Mustererkennung, optische Zeichenerkennung.


Zeichenerkennung, optische Subst. (optical character recognition)

® siehe optische Zeichenerkennung.


Zeichenfolge Subst. (character string, token)

Eine Menge von Zeichen, die als Einheit behandelt und vom Computer als Text und nicht als Folge von Zahlen interpretiert wird. Eine Zeichenfolge kann eine beliebige Sequenz von Elementen eines bestimmten Zeichensatzes enthalten, z.B. Buchstaben, Ziffern, Steuerzeichen und erweiterte ASCII-Zeichen. ® siehe auch ASCII, erweitertes ASCII, Steuerzeichen. ® auch genannt String.

Eine Zeichenfolge bezeichnet außerdem ein unteilbares Textelement, nach dem Daten analysiert werden (Parsing) - beispielsweise nach dem Vorkommen eines Variablennamens, eines reservierten Wortes oder eines Operators im Text eines Quellprogramms. Zeichenfolgen können auch zur Speicherung von Kurzbefehlen in Programmen dienen und so die Ausführungsgeschwindigkeit erhöhen. ® siehe auch Basic, parsen.


Zeichengenerator Subst. (character generator)

Ein Programm oder ein Gerät, das einen bestimmten Zeichencode, z.B. einen ASCII-Code, in ein entsprechendes Pixelmuster für die Anzeige auf dem Bildschirm übersetzt. Entsprechende Geräte sind hinsichtlich der Anzahl und der Variierung von Schriftstilen meist begrenzt - im Unterschied zu Geräten, die mit Bitmap-Zeichen arbeiten. ® Vgl. Bitmap-Schrift.


Zeichenmodus Subst. (character mode)

® siehe Textmodus.


zeichenorientierte Benutzeroberfläche Subst. (character user interface)

Eine Benutzeroberfläche, in der nur Textzeichen dargestellt werden können. ® siehe auch Benutzeroberfläche. ® Vgl. grafische Benutzeroberfläche.


zeichenorientiertes Gerät Subst. (character device)

Ein Peripheriegerät, z.B. eine Tastatur oder ein Drucker, das Informationen als Folgen von Zeichen empfängt oder sendet. Die Zeichen werden entweder bitweise (seriell) oder byteweise (parallel) übertragen. Entscheidend dabei ist, daß keine Verschiebung in Blöcken (also in Gruppen aus jeweils mehreren Bytes) von einer Stelle zu einer anderen erfolgt. ® Vgl. blockorientiertes Gerät.

In bezug auf Video-Displays stellt ein »zeichenorientiertes Gerät« ein Gerät dar, das nur Textzeichen, aber keine Grafiken anzeigen kann. ® siehe auch Textmodus.


zeichenorientiertes Protokoll Subst. (character-oriented protocol)

® siehe byte-orientiertes Protokoll.


Zeichenprogramm Subst. (drawing program)

Ein Programm zur Manipulierung von objektorientierten Grafiken - im Gegensatz zu Pixelbildern. In einem Zeichenprogramm kann der Benutzer ein Element, z.B. eine Linie, einen Kreis oder einen Textblock, als unabhängiges Objekt manipulieren, indem er es einfach markiert und verschiebt. ® siehe auch objektorientierte Grafik, Pixelgrafik, Vektorgrafik.


Zeichen pro Sekunde Subst. (characters per second)

Abkürzung: cps. Eine Maßeinheit für die Geschwindigkeit von zeichenorientierten Druckern, z.B. Matrixdruckern oder Tintenstrahldruckern, nicht aber von Laserdruckern.

In der Einheit cps wird auch die Geschwindigkeit angegeben, mit der ein Gerät (z.B. ein Diskettenlaufwerk) Daten übertragen kann. Die Geschwindigkeit bei einer seriellen Übertragung, vor allem in Verbindung mit einem Modem, wird in der Regel in bps (Bit pro Sekunde) angegeben. Teilt man den bps-Wert durch 10, erhält man in etwa die Anzahl der Zeichen, die pro Sekunde übertragen werden.


Zeichen pro Zoll Subst. (characters per inch)

Abkürzung: cpi. Ein Maß für die Anzahl der Zeichen einer bestimmten Größe und Schriftart, die auf einer Länge von 1 Zoll (etwa 2,54 cm) untergebracht werden können. Diese Anzahl wird durch zwei Merkmale beeinflußt: der Punktgröße und der Breite der Buchstaben in der jeweiligen Schrift. Bei dicktengleichen Schriften haben die Zeichen eine konstante Breite; bei Proportionalschriften sind die einzelnen Zeichen dagegen unterschiedlich breit, so daß Maßangaben in Zeichen pro Zoll einen Mittelwert darstellen. ® siehe auch dicktengleiche Schrift, Druckweite, Proportionalschrift.


Zeichenrechteck Subst. (character rectangle)

Der Raum, der von der grafischen Repräsentation (der Bitmap) eines Zeichens eingenommen wird. ® siehe auch Bitmap.

Zeichenrechteck


Zeichensatz Subst. (character set)

Eine Gruppierung von alphabetischen, numerischen und anderen Zeichen, die gemeinsame Merkmale aufweisen. Beispielsweise umfaßt der Standard-ASCII-Zeichensatz Buchstaben, Ziffern, Symbole und Steuerzeichen, die in ihrer Gesamtheit das ASCII-Codierungsschema bilden.


Zeichensatz mit fester Breite Subst. (fixed-width font)

® siehe dicktengleiche Schrift.


Zeichenzelle Subst. (character cell)

Ein rechteckiger Block aus Bildpunkten (Pixeln), der die Fläche eines auf dem Bildschirm darzustellenden Zeichens vorgibt. Die Größe des Bereichs kann von Display zu Display unterschiedlich sein. Bei dicktengleichen Schriften weist eine Zeichenzelle immer die gleiche Größe auf, unabhängig davon, welcher Buchstabe dargestellt wird. In Verbindung mit Proportionalschriften (wie sie z.B. beim Macintosh verwendet werden) besitzen die einzelnen Zeichen dagegen eine unterschiedliche Breite (ein »m« ist z.B. breiter als ein »i«) - analog dazu hängt die Breite der Zeichenzelle vom jeweiligen Zeichen ab.


Zeichenzuordnung Subst. (character map)

In der textorientierten Computergrafik ein Block von Speicheradressen, der Zeichenflächen auf einem Bildschirm entspricht. Der jeder Zeichenfläche zugeordnete Speicher nimmt die Beschreibung des Zeichens auf, das in dieser Fläche anzuzeigen ist. ® siehe auch alphageometrisch.


Zeigegerät Subst. (pointing device)

Ein Eingabegerät, das für die Steuerung eines Bildschirmcursors verwendet wird und mit dem sich Aktionen wie das »Betätigen« von Schaltflächen in Dialogfeldern, das Auswählen von Menüelementen und das Markieren von Zellbereichen in Tabellenblättern oder einer Gruppe von Wörtern in einem Dokument realisieren lassen. Ein Zeigegerät verwendet man häufig auch zum Erstellen von Zeichnungen oder grafischen Figuren. Das gebräuchlichste Zeigegerät ist die Maus, die vor allem durch ihre zentrale Rolle im Design des Apple Macintosh popularisiert wurde. Andere Zeigegeräte sind Grafiktablett, Griffel, Lichtgriffel, Joystick, Puck und Trackball. ® siehe auch Grafiktablett, Griffel, Joystick, Lichtgriffel, Maus, Puck, Trackball.


Zeigegerät, absolutes Subst. (absolute pointing device)

® siehe absolutes Zeigegerät.


Zeigegerät, relatives Subst. (relative pointing device)

® siehe relatives Zeigegerät.


zeigen Vb. (point)

Einen Pfeil oder ein entsprechendes Hinweissymbol zu einem bestimmten Element oder zu einer bestimmten Position auf dem Bildschirm bewegen unter Verwendung der Pfeiltasten oder eines Zeigegerätes, z.B. einer Maus.


Zeigen und Klicken Adj. (point-and-click)

Die Möglichkeit für Benutzer, über die Maus oder über eine andere Zeigerfunktion Daten auszuwählen und Programme zu aktivieren, indem ein Cursor auf die gewünschte Stelle (»Punkt«) gerichtet und anschließend eine Maustaste gedrückt (»geklickt«) wird.


Zeiger Subst. (pointer)

In der Programmierung und Informationsverarbeitung versteht man unter Zeiger eine Variable, in der die Speicherstelle (Adresse) von Daten und nicht die Daten selbst enthalten sind. ® siehe Mauszeiger. ® siehe auch adressieren, Handle, referenzieren.


Zeile Subst. (line, row)

Eine Folge von Elementen, die innerhalb eines bestimmten Rahmens horizontal angeordnet sind - beispielsweise eine von rechts nach links fortlaufende Folge von Zellen in einem Tabellenblatt, eine horizontale Pixellinie auf einem Bildschirm oder eine Gruppe von Daten, die in einer Tabelle horizontal ausgerichtet sind. ® Vgl. Spalte.

In der Programmierung bezeichnet der Begriff eine Anweisung (einen Befehl), die eine Zeile des Programms einnimmt. In diesem Kontext spricht man auch von »Programmzeile« oder »Codezeile«.


Zeilenabstand Subst. (leading, line spacing)

Auch als »Durchschuß« bezeichnet. Der Leerraum zwischen zwei Druckzeilen. Der Zeilenabstand wird in der typografischen Maßeinheit Punkt ausgedrückt und von der Grundlinie (der untersten Linie) einer Zeile zur Grundlinie der nächsten Zeile gemessen. Der Begriff entstammt der Praxis des traditionellen Bleisatzes, bei dem zwischen den Zeilen aus metallischen Lettern dünne Bleistreifen eingefügt (gewissermaßen »durchgeschossen«) wurden. ® siehe auch zeigen.

Zeilenabstand: In der Regel ist der Zeilenabstand zwei bis drei Punkt größer als der Schriftgrad


Zeilenbreite Subst. (line width)

Die Länge einer Druckzeile auf einem Papierblatt oder einem Computermonitor, gemessen vom linken bis zum rechten Rand. Bei Schreibmaschinen wird die Zeilenbreite in der Regel als Anzahl der alphanumerischen Monospace-Zeichen angegeben, die auf eine Zeile passen. Übliche Maßeinheiten für die Zeilenbreite von Computerdruckern oder Monitoren sind Zoll, Zentimeter, Punkt oder Pica.


Zeilendrucker Subst. (line printer)

Ein Drucker, der jeweils eine komplette Zeile auf einmal druckt, im Gegensatz zum zeichenweisen Druck (wie bei vielen Matrixdruckern) oder dem seitenweisen Druck (wie bei einigen Matrixdruckern und den Laserdruckern). Charakteristisch für diesen Druckertyp sind die bekannten 11 mal 17 Zoll großen »Computerausdrucke«. Zeilendrucker sind Hochgeschwindigkeitsgeräte, die vor allem bei Großrechnern, Minicomputern oder Netzwerkmaschinen eingesetzt werden und bei Einbenutzersystemen kaum anzutreffen sind.


Zeileneditor Subst. (line editor)

Ein Programm zur Textbearbeitung, bei dem jede Zeile numeriert ist und sich Dokumente nur auf einer zeilenorientierten und nicht auf einer wortorientierten Basis bearbeiten lassen. ® siehe auch Editor.


Zeilennummer Subst. (line number)

Eine Zahl, die einer Textzeile von einem Zeileneditor zugewiesen wird und als Bezug auf diese Zeile zum Anzeigen, Bearbeiten oder Drucken verwendet wird. Die Vergabe der Zeilennummern erfolgt fortlaufend. ® siehe auch Zeileneditor.


zeilenorientierter Browser Subst. (line-based browser)

Ein Web-Browser, dessen Anzeige nicht auf Grafiken, sondern auf Text basiert. Ein häufig verwendeter zeilenorientierter Browser ist z.B. Lynx. ® siehe auch Lynx, Web-Browser.


Zeilen pro Minute Subst. (lines per minute)

Ein Maß für die Druckergeschwindigkeit, das die Anzahl der in einer Minute gedruckten Zeichenzeilen angibt.


Zeilenschaltzeichen Subst. (newline character)

Ein Steuerzeichen, das den Cursor auf einem Display oder den Druckmechanismus eines Druckers an den Beginn der nächsten Zeile bringt. Das Zeilenschaltzeichen ist funktionell äquivalent mit der Zeichenkombination Wagenrücklauf (CR, Carriage Return) und dem Zeilenvorschub (LF, Linefeed). ® siehe auch Wagenrücklauf, Zeilenvorschub.


Zeilensprungverfahren Subst. (interlacing)

Eine Technik, die in manchen Raster-Scan-Displays verwendet wird, wobei der Elektronenstrahl zunächst alle ungeradzahligen Zeilen und im nächsten Durchlauf alle geradzahligen Zeilen auffrischt (aktualisiert). Das Zeilensprungverfahren nutzt sowohl das Nachleuchten des phosphorbeschichteten Schirms als auch die Trägheit des menschlichen Auges aus, feine Unterschiede in der Lichtintensität zu mitteln oder zu überblenden. Durch die wechselweise Aktualisierung der Bildschirmzeilen halbiert sich beim Zeilensprungverfahren die Anzahl der Zeilen, die in einem Durchlauf aufzufrischen sind und ebenso die Anzahl der Informationen, die durch das Display-Signal pro Zeiteinheit zu übertragen sind. ® Vgl. ohne Zeilensprung.


Zeilenumbruch Subst. (wordwrap)

Die Fähigkeit eines Textverarbeitungsprogramms, Textzeilen automatisch so umzubrechen, daß sie innerhalb der Seitenränder eines Dokuments bleiben. Der Benutzer muß Zeilenumbrüche dann nicht mehr manuell einfügen, während dies auf einer Schreibmaschine mit Hilfe der Wagenrücklauftaste erfolgen muß. ® siehe auch harter Zeilenvorschub, weicher Zeilenvorschub.


Zeilenvorschub Subst. (linefeed)

Ein Steuerzeichen, das den Computer oder Drucker anweist, auf die Zeile unterhalb der aktuellen Zeile weiterzuschalten, ohne dabei die Position des Cursors oder Druckkopfes zu verschieben.


Zeilenvorschub, harter Subst. (hard return)

® siehe harter Zeilenvorschub.


Zeilenvorschub, weicher Subst. (soft return)

® siehe weicher Zeilenvorschub.


Zeilenzahl Subst. (lines of code)

Ein Maß für die Programmlänge. In Abhängigkeit von der jeweiligen Situation, kann es sich bei einer Codezeile um jede beliebige Zeile im Programm (Leerzeilen und Kommentare eingeschlossen), um jede Zeile, die tatsächlich Code enthält, oder um jede Anweisung handeln. ® siehe auch Anweisung.


Zeit-Multiplexing Subst. (time-division multiplexing)

Eine Form des Multiplexing, bei der die Übertragungszeit in Abschnitte aufgeteilt wird und jeder Zeitabschnitt jeweils ein Element eines bestimmten Signals überträgt. ® siehe auch statistischer Multiplexer. ® Vgl. FDM.


Zeitscheibe Subst. (slice, time slice)

Eine kurze Zeitspanne, innerhalb der in einer zeitgeteilten Multitasking-Umgebung ein bestimmter Task die Zuteilung des Mikroprozessors erhält. ® siehe auch Multitasking, preemptives Multitasking. ® Vgl. Quantum.


Zeitscheiben-Multitasking Subst. (time-slice multitasking)

® siehe preemptives Multitasking.


Zeitscheibenverfahren Subst. (time-sharing)

Die Verwendung eines Computersystems durch mehr als eine Person zur gleichen Zeit. Dabei werden separate Programme quasi parallel ausgeführt, indem allen Programmen (Benutzern) festgelegte Abschnitte der Prozessorzeit in schneller Folge nacheinander zugeteilt werden. ® siehe auch Zeitscheibe.


Zeitüberschreitung Subst. (time out)

Ein Ereignis, das anzeigt, daß eine vorgegebene Zeitspanne ohne das Eintreten eines bestimmten erwarteten Ereignisses verstrichen ist. Das Timeout-Ereignis dient dazu, den wartenden Prozeß zu unterbrechen. Beispielsweise kann ein Einwahlnetzwerksystem nach dem Herstellen der Verbindung dem Benutzer 60 Sekunden für das Anmelden zuteilen. Erfolgt in dieser Zeit keine gültige Eingabe von Anmeldename und Paßwort, bricht das System die Verbindung ab. Dies ist zum einen ein Schutz vor unbefugten Eindringlingen und gibt zum anderen die Leitung frei, falls sich die Verzögerung aufgrund eines Fehlers in der Verbindung ergeben hat.


zeitverzögerte Verarbeitung Subst. (deferred processing)

Die Verarbeitung von Daten, nachdem sie empfangen und in Blöcken gespeichert wurden. ® Vgl. Direktverarbeitung.


Zellanimation Subst. (cell animation)

Ein Verfahren bei der Animation, das auf einer herkömmlichen Technik aufbaut, bei der mit transparenten Zelluloidfolien gearbeitet wird. Beim herkömmlichen Verfahren werden Folien angefertigt, die die einzelnen Phasen der Animation im Vordergrund zeigen. Die Folien werden dann nacheinander auf einen statischen Hintergrund gelegt (ggf. auch mehrere Folien übereinander), und jede daraus entstandene Sequenz wird fotografiert. Die softwaremäßige Zellanimation funktioniert nach demselben Prinzip und ist sehr effizient, da Bilder leicht reproduziert und verändertt werden können.

Zellanimation


Zelle Subst. (cell)

In Verbindung mit der Tabellenkalkulation der Schnittpunkt einer Zeile und einer Spalte. Jede Zeile und jede Spalte hat eine eindeutige Nummer, so daß eine Zelle eindeutig adressiert werden kann. Beispielsweise liegt die Zelle B17 am Schnittpunkt von der Spalte B mit der Zeile 17. Jede Zelle wird als rechteckiger Bereich dargestellt und kann einen Text, einen Wert oder eine Formel enthalten.

Bei der Speicherverwaltung stellt eine »Zelle« eine (über einen Namen oder eine numerische Angabe) adressierbare Speichereinheit für Informationen dar. Eine binäre Zelle kann z.B. 1 bit aufnehmen - das heißt, die Zelle kann sich in einem der Zustände »ein« oder »aus« befinden.


Zelle, aktive Subst. (active cell)

® siehe aktive Zelle.


Zelle, aktuelle Subst. (current cell)

® siehe aktive Zelle.


Zelle, selektierte Subst. (selected cell)

® siehe aktive Zelle.


zellularer Automat Subst. (cellular automata)

In der Informatik ein theoretisches Modell eines Parallelcomputers. Mit Hilfe derartiger Modelle sind Forschungen hinsichtlich der parallelen Verarbeitung von Daten möglich, ohne daß die Computer tatsächlich gebaut werden müssen. Ein zellularer Automat besteht aus einem Netzwerk mehrerer Zellen, die jeweils einen Prozessor des Parallelcomputers darstellen. Die einzelnen Zellen müssen identisch sein und eine begrenzte Menge an verfügbarem Speicher besitzen. Jede Zelle berechnet aus den Eingangswerten, die sie von den benachbarten Zellen empfängt, einen Ausgangswert, wobei alle Zellen ihre Werte gleichzeitig ausgeben.


Zensur Subst. (censorship)

Vorgang, bei dem die Verbreitung von Daten, die von einem Netzbetreiber als anstößig oder anderweitig unerwünscht eingestuft werden, unterbunden wird. Das Internet als ganzes wird nicht zensiert, aber einige Teile werden mit unterschiedlichem Ausmaß kontrolliert. Beispielsweise werden News-Server häufig so konfiguriert, daß bestimmte oder alle alt.-Newsgroups ausgenommen sind, wie alt.sex.* oder alt.music.white-power, da diese nicht moderiert sind und dazu tendieren, umstrittene oder polemische Inhalte zu verbreiten. Eine moderierte Newsgroup- oder Verteilerliste kann als Zensur angesehen werden, da der Moderator im allgemeinen besonders polemische und obszöne Inhalte oder Inhalte, die vom eigentlichen Thema der Newsgroup abweichen, löscht. Online-Dienste haben identifizierbare Besitzer, die häufig einen Teil der Verantwortung darüber übernehmen, welche Inhalte auf die Bildschirme der Netzteilnehmer gelangen. In einigen Ländern ist die Zensur von bestimmten politischen oder kulturellen Websites ein Gegenstand der nationalen Politik.


Zenti- Präfix (centi-)

Das Präfix für »Hundertstel«, z.B. in »Zentimeter« (ein Hundertstel eines Meters).

»Zenti« ist auch gelegentlich das Präfix für »Hundert«.


Zentrale Subst. (central office)

In der Datenkommunikation die Vermittlungsstelle, in der Verbindungen zwischen den einzelnen Leitungen der Kunden hergestellt werden.


zentrale Datenverarbeitung Subst. (centralized processing)

Die Konzentration von Datenverarbeitungsanlagen und die Ausführung der Operationen an einem einzelnen (zentralen) Ort. ® Vgl. dezentrale Datenverarbeitung, verteilte Datenverarbeitung.


zentrieren Vb. (center)

Das Ausrichten von Textzeilen in der Mitte einer Zeile, Seite oder eines anderen Bereichs. Die äußere Begrenzung des Textes weist dann zu allen Rändern oder den Linien des Rahmens den gleichen Abstand auf. ® siehe auch ausrichten.


zepto Präfix (zepto-)

Ein Maßeinheitenvorsatz in der Bedeutung 10-21.


Zeroflag Subst. (zero flag)

Ein Flag (Bit) im Mikroprozessor, das meist Bestandteil des sog. Flagregisters ist und gesetzt (eingeschaltet) wird, wenn das Ergebnis einer Operation gleich Null ist.


Zero-Insertion-Force-Socket Subst. (zero-insertion-force socket)

® siehe ZIF-Sockel.


zerschießen Vb. (fry, zap)

Eine Platine oder ein anderes Bauelement eines Computers zerstören, in der Regel durch sich entladende statische Elektrizität oder das Anlegen einer zu hohen Versorgungsspannung.

Auch unter normalen Betriebsbedingungen kann ein elektronisches Bauelement »zerstört« werden, wenn es ausfällt oder der fließende Strom die zulässigen Grenzwerte des Designs übersteigt.


zerstörendes Lesen Subst. (destructive read)

Ein Merkmal bestimmter Speichersysteme, insbesondere der Kernspeicher, bei denen durch das Lesen einer Speicherstelle zwar die Übergabe der Daten an den Prozessor erfolgt, aber die im Speicher befindliche Kopie durch den Leseprozeß zerstört wird. Diese Systeme erfordern eine spezielle Logik, um die Daten nach dem Lesen wieder zurück in die Speicherstelle zu schreiben. ® siehe auch Kernspeicher. ® Vgl. zerstörungsfreies Lesen.


zerstörungsfreies Lesen Subst. (nondestructive readout)

Eine Leseoperation, bei der keine Zerstörung der gelesenen Daten erfolgt, weil durch die verwendete Speichertechnologie der Datenerhalt gesichert ist oder das Lesen von einem Refresh-Prozeß (Aktualisierung) begleitet wird. ® Vgl. zerstörendes Lesen.


Zertifikation Subst. (certification)

Das Verleihen eines besonderen Dokuments, um die Fähigkeiten von EDV-Benutzern und EDV-Profis auf einem bestimmten Gebiet zu belegen. Einige Hardware- und Softwarehersteller, z.B. Microsoft und Novell, verleihen Zertifikate, die die Anwendung ihrer Produkte betreffen. Diverse Verbände, z.B. das ICCP (Institute for Certification of Computer Professionals) und die CompTIA (Computing Technology Industry Association) ermöglichen es, Zertifikate in allgemeineren EDV-Bereichen zu erlangen.

Zertifikate werden nicht nur an Benutzer verliehen, sondern auch an Hardware- und Softwareprodukte. Derartige Zertifikate belegen, daß ein Produkt eine Reihe von Spezifikationen einhält, z.B. hinsichtlich der korrekten Zusammenarbeit mit bestimmten anderen Hardware- und Softwareprodukten.

Des weiteren werden Zertifikate an Benutzer verliehen, denen vertraut wird, soweit dies z.B. den adäquaten Umgang mit brisanten Daten betrifft, und die Sicherheitsrichtlinien einhalten. Ferner werden Zertifikate an Websites verliehen, in denen sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt werden und deren Inhalte gut recherchiert sind.


zetta Präfix (zetta-)

Ein Maßeinheitenvorsatz in der Bedeutung 1021.


ziehen Vb. (drag)

Auf grafischen Benutzeroberflächen das Verschieben eines Bildes oder eines Fensters von einer Stelle auf dem Bildschirm zu einer anderen, indem das entsprechende Objekt »angefaßt« und mit Hilfe der Maus auf die neue Position gebracht wird. Der Mauszeiger wird über das Objekt positioniert, und die Maustaste wird gedrückt und gehalten, während das Objekt mittels der Maus an den neuen Ort verschoben wird.


Ziehpunkt Subst. (handle)

Eines von verschiedenen kleinen Quadraten, das um ein grafisches Objekt in einem Grafikprogramm angezeigt wird. Der Benutzer kann das Objekt verschieben oder umformen, indem auf den Handle geklickt und dieser anschließend gezogen wird.


Ziel Subst. (destination, target)

Im weitesten Sinne ein Gegenstand, auf den sich ein Computerbefehl oder eine Operation bezieht. Beispiele dafür sind: Ein Computer, der ein für ihn übersetztes Programm ausführen soll; eine »fremde« Sprache (für einen anderen Computer), in die ein Programm übersetzt wird; oder eine Gruppe von Menschen, für die ein bestimmtes Produkt entworfen wurde. Im Betriebssystem MS-DOS wird mit dem Begriff Ziel meist die Diskette bezeichnet, auf die sich die vom Betriebssystem angezeigte Eingabeaufforderung bei einem Kopierbefehl bezieht (z.B.: »Zieldiskette in Laufwerk A: einlegen«). Im Zusammenhang mit dem SCSI-Anschluß (Small Computer System Interface) beschreibt dieser Begriff das Gerät, das die Befehle empfängt. ® siehe auch SCSI, Zielcomputer, Zieldatenträger, Zielsprache.

® Vgl. Quelle.
Zielcomputer Subst. (target computer)

Bezeichnet einen Computer, der Daten von einem Kommunikationsgerät, einem Hardware-Zusatzgerät oder einem Software-Paket empfängt.


Zieldatenträger Subst. (target disk)

Der Datenträger, auf den bei einer Operation (z.B. Kopieren) die Daten geschrieben werden. ® siehe auch Ziel. ® Vgl. Quelldatenträger.


Zielsprache Subst. (target language)

Die Sprache, in die der Quelltext kompiliert oder assembliert wird. ® siehe auch Assembler, Compiler, Cross-Compiler.


Ziffer Subst. (digit)

Eines der Zeichen, das in einem Zahlensystem für die Darstellung einer vollständigen Zahl (als Einheit) verwendet wird. In jedem Zahlensystem entspricht die Anzahl der möglichen Ziffern der verwendeten Basis. Das Dezimalsystem (mit der Basis 10) verfügt z.B. über die 10 Ziffern von 0 bis 9, das Binärsystem (Basis 2) kennt nur die zwei Ziffern 0 und 1, und im Hexadezimalsystem (Basis 16) werden 16 Ziffern verwendet - 0 bis 9 und A bis F.


Ziffernblock Subst. (keypad)

® siehe numerischer Tastenblock.


Zifferncode Subst. (cipher)

Ein Code oder ein codiertes Zeichen.


ZiffNet Subst.

® siehe ZD Net.


ZIF-Sockel Subst. (ZIF socket)

Kurzform für Zero-Insertion-Force socket (Nullkraftsockel). Ein Sockel für integrierte Schaltkreise, der über einen Hebel oder einen Drehverschluß geöffnet werden kann. Der Schaltkreis kann dann ohne Kraftanwendung eingesetzt werden. Durch Schließen des Hebels oder des Drehverschlusses werden die Anschlüsse des Schaltkreises kontaktiert. ZIF-Sockel erleichtern das häufigere Einsetzen und Entfernen der Schaltkreise, benötigen allerdings mehr Montagefläche und sind teurer als konventionelle Sockel.


.zip

Eine Dateinamenerweiterung, die ein im ZIP-Format (z.B. durch PKZIP) komprimiertes Dateiarchiv kennzeichnet. ® siehe auch komprimierte Datei, PKZIP.


Zip-Laufwerk Subst. (Zip drive)

Ein von der Firma Iomega entwickeltes Diskettenlaufwerk, das wechselbare 3,5-Zoll-Disketten (»Zip-Disketten«) mit einer Speicherkapazität von 100 Megabyte verwendet. ® siehe auch Diskettenlaufwerk.

Zip-Laufwerk


.zm

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Sambia angibt.


Zmodem Subst.

Eine Erweiterung des Dateitransferprotokolls Xmodem zur Übertragung größerer Datenmengen bei verbesserter Fehlersicherheit. Wenn der Dateitransfer durch einen Leitungsausfall unterbrochen wurde, kann Zmodem einen Neustart (Checkpoint Restart) ausführen. Dabei wird die Übertragung an der Stelle wieder aufgenommen, an der sie unterbrochen wurde, anstatt von vorn zu beginnen. ® siehe auch Xmodem.


Zone Subst. (zone)

Auf einem lokalen Netzwerk eine Untergruppe von Benutzern innerhalb einer größeren Gruppe miteinander verbundener Netzwerke.

Beim Apple Macintosh bezeichnet »Zone« den Teil des Speichers, der durch die Speicherverwaltung belegt oder freigegeben wird, wenn Anwendungen oder andere Teile des Betriebssystems Speicher anfordern bzw. nicht mehr benötigen. ® siehe auch Heap.


Zone Header Subst. (zone header)

Beim Apple Macintosh ein Bereich am Anfang eines Speicherblocks, der Informationen für die Speicherverwaltungsfunktionen enthält und eine effektive Verwendung des Speicherblocks ermöglicht.


.zoo

Eine Dateinamenerweiterung für Dateiarchive, die mit Hilfe des Dienstprogramms »zoo« komprimiert wurden. ® siehe auch zoo210.


zoo210 Subst.

Die Version 2.1 von »zoo«, einem Dienstprogramm zur Erstellung komprimierter Dateiarchive (mit der Dateinamenerweiterung ».zoo«). Der Algorithmus für zoo210 basiert auf dem von LHARC. Implementierungen von zoo210 sind für UNIX- und Intel-Systeme erhältlich. ® siehe auch Archivdatei, LHARC.


zoomen Vb. (zoom)

Das Vergrößern eines ausgewählten Ausschnitts einer Grafik oder eines Dokuments auf Fenster- oder Bildschirmgröße. Das Zoomen ist eine Funktion vieler Programme (wie Grafik-, Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogramme), mit der der Benutzer einen kleinen Ausschnitt des Bildschirms auswählen, diese Auswahl vergrößern (zoomen) und Änderungen an dem vergrößerten Ausschnitt in einer höheren Auflösung vornehmen kann. ® siehe auch Fenster.


Zoom-Schaltfläche Subst. (zoom box)

Ein Kontrollfeld in der rechten oberen Bildschirmecke eines Apple Macintosh. Durch Klicken auf die Zoom-Schaltfläche wird die Größe des Fensters zwischen der maximalen Größe und einer voreingestellten, benutzerdefinierten Größe umgeschaltet. ® Vgl. Schaltfläche »Maximieren«.


.zr

Im Internet ein Kürzel für die übergreifende Länder-Domäne, die eine Adresse in Zaire angibt.


Zubehör Subst. (accessory)

® siehe Peripherie.


Zufallsrauschen Subst. (random noise)

Ein Signal, bei dem keinerlei Beziehungen zwischen Amplitude und Zeit bestehen und in dem viele Frequenzen zufällig, ohne Muster und in nicht voraussagbarer Folge auftreten.


Zufallszahlen-Erzeugung Subst. (random number generation)

Die Erzeugung einer nicht voraussagbaren Zahlenfolge, bei der keine Zahl zu einem gegebenen Zeitpunkt oder einer bestimmten Position in der Folge wahrscheinlicher auftritt als irgendeine andere. Die Erzeugung echter Zufallszahlen gilt im allgemeinen als nicht realisierbar. Der in Computern eingesetzte Algorithmus muß daher richtiger »Pseudozufallszahlen-Erzeugung« heißen.


Zugangs-Provider Subst. (access provider)

® siehe ISP.


zugreifen Vb. (access)

Ein Vorgang, mit dem Daten aus dem Speicher gelesen oder in diesen geschrieben werden.


Zugriff Subst. (access, hit)

Ein Vorgang, mit dem Daten aus dem Speicher gelesen oder in diesen geschrieben werden.

Im Internet ein Dokumentaufruf, z.B. eine Homepage, von einer Website.


Zugriff, direkter Subst. (direct address)

® siehe direkter Zugriff.

® siehe absolute Adresse.


Zugriff, gleichzeitiger Subst. (simultaneous access)

® siehe paralleler Zugriff.


Zugriff, indexsequentieller Subst. (indexed sequential access method)

® siehe indexsequentieller Zugriff.


Zugriff, paralleler Subst. (parallel access)

® siehe paralleler Zugriff.


Zugriffsarm Subst. (access arm, head arm)

Ein mechanischer Arm in einer Festplatte oder einem Diskettenlaufwerk, der die Schreib-Lese-Köpfe über die Oberfläche der Magnetplatte bzw. Diskette bewegt.

Zugriffsarm


Zugriffsart Subst. (access mechanism)

Im Bereich der Programmierung die Art und Weise, in der ein Anwendungsprogramm lesend oder schreibend auf Ressourcen zugreift. ® auch genannt Zugriffsmethode.


Zugriffscode Subst. (access code)

® siehe Kennwort.


Zugriff, sequentieller Subst. (sequential access)

® siehe sequentieller Zugriff.


Zugriff, serieller Subst. (serial access)

® siehe sequentieller Zugriff.


Zugriffsgeschwindigkeit Subst. (access speed)

® siehe Zugriffszeit.


Zugriffskontrolle Subst. (access control)

Der Mechanismus in einem Netzwerk, um abhängig von der Identität des Benutzers und seiner Zugehörigkeit den Zugriff auf bestimmte Informationen oder Funktionen zu beschränken. Typischerweise gibt es vordefinierte Gruppen mit unterschiedlichen Rechten, wobei der Benutzer einer dieser Gruppen zugeordnet ist. Die Zugangskontrolle wird gewöhnlich von den Systemadministratoren eingerichtet und verwaltet, um den Benutzerzugriff auf Netzwerkressourcen, z.B. Server, Verzeichnisse und Dateien, zu regeln. ® siehe auch Systemadministrator, Zugriffsrechte.


Zugriffskontroll-Liste Subst. (access control list)

Eine Liste, die mit einer Datei verknüpft ist und Informationen darüber enthält, welche Benutzer bzw. Benutzergruppen Rechte besitzen, auf diese Datei zuzugreifen oder diese zu ändern.


Zugriffsmechanismus Subst. (access mechanism)

Bei einem Laufwerk die Bestandteile, die den Schreib-Lese-Kopf (bzw. die Schreib-Lese-Köpfe) über der korrekten Spur eines magnetischen oder optischen Datenträgers positionieren.

Im Bereich der Halbleitertechnik ein Schaltkreis, der es einem Bestandteil eines Computersystems erlaubt, Signale an einen anderen Bestandteil zu senden. ® siehe auch Disk-Controller.


Zugriffsmethode Subst. (access method)

® siehe Zugriffsmechanismus.


Zugriffspfad Subst. (access path)

Der vom Betriebssystem verfolgte Weg beim Auffinden einer gespeicherten Datei. Der Zugriffspfad beginnt mit dem Laufwerks- oder Volumenbezeichner, setzt sich mit der Kette der Verzeichnisse und Unterverzeichnisse (falls vorhanden) fort und endet mit dem Dateinamen. Beispiel für einen Zugriffspfad: »C:\Bücher\Wörterbücher\Start.exe«.


Zugriffsrechte Subst. (access privileges, access rights, account policy)

Die Arten von Operationen, für die der Anwender die Erlaubnis besitzt, bestimmte Systemressourcen in einem Netzwerk oder auf einem Datei-Server zu nutzen. Eine Reihe von Operationen, so z.B. die Möglichkeit, auf einen Server zuzugreifen, den Inhalt eines Verzeichnisses einzusehen, Dateien zu öffnen oder zu übertragen sowie Dateien anzulegen, zu ändern oder zu löschen, können vom Systemadministrator entweder freigegeben oder gesperrt werden. Das Zuordnen von benutzerspezifischen Zugriffsrechten hilft dem Systemadministrator, die Sicherheit im System zu gewährleisten. Außerdem wird sichergestellt, daß vertrauliche Daten nicht in falsche Hände gelangen und daß Systemressourcen wie der Festplattenspeicherplatz adäquat belegt werden. ® siehe auch Dateischutz, Datei-Server, Erlaubnis, Schreibrechte, Systemadministrator.

Im abstrakteren Sinne stellen die Zugriffsrechte einen Satz von Regeln dar, die darüber entscheiden, ob ein neuer Anwender Zugang zu einem lokalen Netzwerk oder einem Mehrbenutzersystem bekommt und unter welchen Umständen die Rechte bereits eingetragener Anwender erweitert werden, so daß diese zusätzliche Systemressourcen nutzen können. Im allgemeinen bestimmen die Zugriffsrechte auch darüber, welche Vorschriften die Benutzer während der Arbeit im System einhalten müssen - andernfalls riskieren sie den Verlust von allen oder bestimmten Zugriffsmöglichkeiten.


Zugriffstaste Subst. (accelerator, shortcut key)

In Anwendungsprogrammen eine Taste oder Tastenkombination, mit der eine bestimmte Funktion abgerufen werden kann. ® auch genannt Tastenkombination.


Zugriffsverzögerung durch Umdrehung Subst. (rotational latency)

® siehe Umdrehungswartezeit.


Zugriffszeit Subst. (access time)

Im Zusammenhang mit Speicheroperationen die Zeitspanne, die vom Angeben der Adresse bis zu dem Zeitpunkt verstreicht, an dem die Daten vom Arbeitsspeicher an den Prozessor übertragen wurden.

In Verbindung mit Laufwerken die Zeitspanne, die benötigt wird, um den Schreib-Lese-Kopf über einer bestimmten Spur zu positionieren. Die Zugriffszeit wird gewöhnlich in Millisekunden gemessen und als Indikator für die Leistungsfähigkeit von Festplatten sowie CD-ROM-Laufwerken verwendet. ® siehe auch Kopfberuhigungszeit, Schreib-Lese-Kopf, Suchzeit, Waitstate. ® Vgl. Zykluszeit.


Zugriff, unmittelbarer Subst. (immediate access)

® siehe wahlfreier Zugriff.


Zugriff, wahlfreier Subst. (random access)

® siehe wahlfreier Zugriff.


Zulu Time Subst. (Zulu time)

Umgangssprachlich für Greenwich Mean Time (GMT).


zuordnen Vb. (associate)

Bei der betriebssystemspezifischen Dateiverwaltung das Verknüpfen einer bestimmten Dateierweiterung mit einer bestimmten Anwendung. Entsprechend verknüpfte Dateien lassen sich einfach bearbeiten, auch wenn sich das Anwendungsprogramm noch nicht im Arbeitsspeicher befindet. Es muß nur die Datei geöffnet werden (typischerweise vom Desktop aus), woraufhin die jeweilige Anwendung automatisch vom Betriebssystem geladen und in dieser die Datei nachgeladen wird.


Zuordnungseinheit Subst. (cluster)

Die kleinste Speichereinheit, in der das Betriebssystem Daten liest und schreibt. Eine Zuordnungseinheit besteht aus einer festen Anzahl von Sektoren (Speichersegmenten auf einem Datenträger). Typischerweise setzt sich eine Zuordnungseinheit aus 2 bis 8 Sektoren zusammen, von denen jeder eine bestimmte Anzahl von Bytes (Zeichen) aufnimmt.


Zuordnungseinheit, verlorene Subst. (lost cluster)

® siehe verlorene Zuordnungseinheit.


zurückgeben Vb. (return)

Das Ergebnis einer aufgerufenen Routine dem aufrufenden Programm bzw. der aufrufenden Routine zurückmelden.


zurücksetzen Vb. (unset)

Den Wert eines Bit auf 0 (Null) einstellen. ® Vgl. setzen.


zurückspringen Vb. (exit, return)

In der Programmierung das Übergeben der Steuerung des Systems von einer aufgerufenen Routine (bzw. Programm) zurück an die aufrufende Routine (Programm). Einige Programmiersprachen unterstützen explizite Anweisungen wie Return oder Exit, andere gestatten das Zurückspringen nur am Ende (letzte Anweisung) der aufgerufenen Routine (bzw. Programm). Bei der ersten Kategorie von Programmiersprache lassen sich innerhalb einer Routine in der Regel mehrere Rücksprung-Stellen definieren, um die Beendigung in Abhängigkeit von verschiedenen Bedingungen zu erlauben. ® siehe auch aufrufen.


zurückspulen Vb. (rewind)

Das Magnetband einer Spule oder Kassette in die Anfangsposition bringen.


Zurückverfolgung Subst. (backtracking)

Die Fähigkeit eines Expertensystems, alternative Lösungen als Versuch auszuprobieren, die Antwort auf ein Problem zu finden. Die Alternativen können als Zweige eines Baumes betrachtet werden. Die Zurückverfolgung unterliegt folgendem Prinzip: Das Programm folgt einem Ast. Erreicht es dabei ein Astende, ohne das gesuchte Element gefunden zu haben, kehrt es zurück und untersucht einen anderen Ast.


zusammenfassen Vb. (summarize)

Die Ergebnisse einer Umfrage oder einer Wahl nach der Auszählung in kurzer Form per E-Mail an eine Newsgroup oder Verteilerliste senden.


Zusammenfassung Subst. (abstract)

In der Informationsverarbeitung und der Bibliothekswissenschaft eine Inhaltsangabe, die typischerweise aus einem oder einigen wenigen Absätzen besteht und sich am Anfang eines längeren Textes befindet, z.B. einer wissenschaftlichen Abhandlung.


zusammengebrochener Backbone Subst. (collapsed backbone)

® siehe Backbone.


zusammengesetzte Anweisung Subst. (compound statement)

Ein selbständiger Befehl, der aus zwei oder mehr Einzelbefehlen besteht.


zusammengesetzter Schlüssel Subst. (composite key)

Ein Schlüssel, dessen Definition aus zwei oder mehr Feldern in einer Datei, Spalten in einer Tabelle oder Attributen in einer Relation besteht.


Zusatzeinrichtung Subst. (auxiliary equipment)

® siehe Zubehör.


Zusatzgerät Subst. (ancillary equipment)

® siehe Peripherie.


Zusatzprozessor Subst. (attached processor)

In einem Computersystem eingesetzter sekundärer Prozessor, z.B. ein Tastatur- oder Video-Subsystem-Prozessor.


Zuverlässigkeit Subst. (reliability)

Die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Computersystem oder ein anderes Gerät über einen gegebenen Zeitraum und unter bestimmten Bedingungen funktioniert. Als Maß für die Zuverlässigkeit verwendet man verschiedenartige Leistungsindizes. Beispielsweise wird die Zuverlässigkeit einer Festplatte als »Mean Time Between Failures« (MTBF), im Deutschen »mittlere fehlerfreie Betriebszeit«, angegeben. Es handelt sich hier um die Angabe der Zeitspanne zwischen zwei Ausfällen, innerhalb derer man statistisch von der einwandfreien Funktion der Festplatte ausgehen kann. ® siehe auch MTBF, MTTR.


Zuweisung bei Kompilierung Subst. (compile-time binding)

Das Zuweisen der einzelnen Bezeichner in einem Programm (z.B. Funktionsnamen und Konstanten) mit Werten zu dem Zeitpunkt, zu dem das Programm kompiliert wird. Das Gegenstück ist die Zuweisung zur Laufzeit. ® Vgl. Laufzeitbindung.


Zuweisungsbefehl Subst. (assignment statement)

Ein Befehl in einer Programmiersprache, der dazu dient, einer Variablen einen Wert zuzuweisen. Die Zuweisung besteht gewöhnlich aus drei Elementen (von links nach rechts in bezug auf die Schreibweise im Programm): der Zielvariablen, dem Zuweisungsoperator (typischerweise ein Symbol wie = oder :=) und dem zuzuweisenden Ausdruck. Bei Ausführung der Zuweisung wird der Ausdruck ausgewertet und der Ergebniswert im angegebenen Ziel gespeichert. ® siehe auch Ausdruck, Variable, Zuweisungsoperator.


Zuweisungsoperator Subst. (assignment operator)

Ein Operator, der dazu dient, einer Variablen oder einer Datenstruktur einen Wert zuzuweisen. ® siehe auch Operator, Zuweisungsbefehl.


Zwei-aus-fünf-Code Subst. (two-out-of-five code)

Ein fehlererkennender Code, der fünf Binärstellen für die Speicherung der zehn Dezimalziffern (0 bis 9) verwendet. Jedes Codewort enthält dabei entweder zwei Einsen und drei Nullen oder zwei Nullen und drei Einsen.


zweidimensional Adj. (two-dimensional)

Durch zwei Bezugsgrößen - wie beispielsweise Höhe und Breite - definiert. Als zweidimensional bezeichnet man z.B. Modelle, die bezüglich einer x- und einer y-Achse gezeichnet werden, oder ein Array, in dem die Zahlen in Zeilen und Spalten angeordnet sind. ® siehe auch kartesische Koordinaten.


zweidimensionales Array Subst. (two-dimensional array)

Eine geordnete Zusammenstellung von Informationen, wobei sich die Lage eines Elements durch zwei (ganze) Zahlen bestimmen läßt, die den Zeilen- und Spaltenindex in einer Matrix angeben.


zweidimensionales Modell Subst. (two-dimensional model)

Eine Computersimulation eines räumlichen Objekts, bei der Länge und Breite reale Attribute darstellen, nicht jedoch die Tiefe. Ein Modell mit x- und y-Achen. ® Vgl. dreidimensionales Modell.


Zweierkomplement Subst. (two's complement)

Eine Zahl im Binärsystem (mit der Basis 2), die das Echtkomplement einer anderen Zahl ist. Die Bildung des Zweierkomplements erfolgt durch Negation der einzelnen Stellen einer Binärzahl (Umwandlung der Einsen in Nullen und umgekehrt) und anschließender Addition von 1. Bei der Darstellung negativer Zahlen im Zweikomplement ist die höchstwertige (am weitesten links stehende) Binärstelle immer mit einer 1 besetzt. ® siehe auch Komplement.


Zweig Subst. (fork)

Einer der beiden Bestandteile einer Datei, die Mac OS erkennt. Eine Macintosh-Datei besteht aus einem Datenzweig und einem Ressourcenzweig. Der größte oder gesamte Teil eines vom Benutzer erstellten Dokuments befindet sich im Datenzweig, während der Ressourcenzweig normalerweise anwendungsorientierte Informationen enthält, z.B. Schriften, Dialogfelder und Menüs. ® siehe auch Datenzweig, Ressourcenzweig.


Zweikanal-Controller Subst. (dual channel controller)

Eine Einheit oder ein Gerät mit zwei Kanälen, das den Signalzugriff auf die Einheiten steuert, die an zwei Strängen angeschlossen sind.


Zwei-Schichten-Client-Server Subst. (two-tier client/server)

Eine Client-/Server-Architektur, bei der Softwaresysteme in zwei Schichten organisiert sind: die Schicht Benutzeroberfläche/Geschäftsstruktur und die Datenbankschicht. Die Sprachen der vierten Generation (4GL) haben dazu beigetragen, die Zwei-Schichten-Client-Server-Architektur bekannt zu machen. ® siehe auch Client-Server-Architektur, vierte Sprachgeneration. ® auch genannt 4GL-Architektur. ® Vgl. Drei-Schichten-Client-Server.


zweite Normalenform Subst. (second normal form)

® siehe Normalform.


Zwischenablage Subst. (clipboard)

Eine spezielle Speicherressource, die von fensterorientierten Betriebssystemen verwaltet wird. Die Zwischenablage enthält eine Kopie der Daten, die zuletzt »kopiert« oder »ausgeschnitten« wurden. Mit Hilfe der »Einfügen«-Funktion kann der Inhalt der Zwischenablage in das aktuelle Programm übernommen werden. Durch Verwendung der Zwischenablage lassen sich Daten von einem Programm in ein anderes übertragen, vorausgesetzt, daß das zweite Programm die Daten des ersten lesen kann. Die Übernahme ist statisch - werden die ursprünglichen Daten später geändert, hat diese Änderung keinen Einfluß auf etwaige bereits an anderen Stellen eingefügte Daten. ® siehe auch Ausschneiden und Einfügen, dynamischer Datenaustausch. ® Vgl. Scrap.


Zwischenergebnis Subst. (batch total)

Ein Kontrollwert, der aus einer Gruppe (einem Stapel) von Datensätzen berechnet wird. Mit dieser Methode läßt sich verifizieren, ob alle Informationen verbucht und korrekt eingegeben wurden. Beispielsweise kann der Tagesumsatz als Kontrollwert für die Überprüfung der Einzelverkäufe verwendet werden.


Zwischenspeicher Subst. (cache)

® siehe Cache.


Zwischensprache Subst. (intermediate language)

Eine Computersprache, die als Zwischenschritt zwischen der ursprünglichen Quellsprache (in der Regel einer Hochsprache) und der Zielsprache (im allgemeinen dem Maschinencode) verwendet wird. Viele Hochsprachen-Compiler verwenden Assembler-Sprachen als Zwischensprache. ® siehe auch Compiler, Objektcode.


zyklischer Binärcode Subst. (cyclic binary code)

Eine binäre Zahlendarstellung, bei der sich jede Ziffer von der vorangehenden nur in einer Einheit (Bit) auf einer Position unterscheidet. Zahlen im zyklischen Binärcode weichen von gewöhnlichen Binärzahlen ab, obwohl beide Codes auf den Ziffern 0 und 1 basieren. Die Zahlendarstellung im zyklischen Binärcode ist in etwa mit dem Morse-Code vergleichbar, wohingegen gewöhnliche Binärzahlen die tatsächlichen Werte im binären Zahlensystem repräsentieren. Da sich die einzelnen, aufsteigenden Ziffern nur in einem Bit unterscheiden, wird der zyklische Binärcode zur Fehlerreduzierung bei der Darstellung von Einheiten-Messungen eingesetzt.

Dezimal

zyklischer Binärcode

gewöhnlicher Binärcode

0

0000

0000

1

0001

0001

2

0011

0010

3

0010

0011

4

0110

0100

5

0111

0101

6

0101

0110

7

0100

0111

8

1100

1000

9

1101

1001


zyklische Redundanzüberprüfung Subst. (cyclical redundancy check)

® siehe CRC.


Zykluszeit Subst. (cycle time)

Die Zeit zwischen einem RAM-Speicherzugriff und dem frühest möglichen Zeitpunkt, zu dem ein erneuter Zugriff stattfinden kann. ® siehe auch Zugriffszeit.

Spam-Server "Grum" abgeschaltet

Für alle die sich schon immer über zuviel Spam im Postfach geärgert haben gibt es eine gute...

TYPO3 Version 4.7 verfügbar

Die finalen Version des TYPO3 CMS Version 4.7 ist veröffentlicht worden. In TYPO3 4.7 wurde...

Schleusingen jetzt mit UTMS versorgt

In Schleusingen ab sofort mit bis zu 42,2 Megabit pro Sekunde im Internet surfen....

neuer RC TYPO3 4.7 veröffentlicht

Der neue Release-Kandidat 2 von TYPO3 4.7 wartet mit einer Vielzahl neuer Funktionen auf, außerdem...

TYPO3 4.4.12, 4.5.8 und 4.6.1 sind online

Heute wurde bekannt gegeben, dass ab sofort TYPO3 4.4.12, 4.5.8 und 4.6.1 zur Verfügung stehen. Es...

Das Hennebergische Gymnasium Schleusingen hat eine neue Website !

Nach langen Wochen der Erstellung und Redaktionsschulung ist die neue Website www.gym-schleusingen...