Suchmaschinen richtig bedienen
Suchmaschinen arbeiten aus Platzgründen mit Indizes, zerlegen also die Texte und Meta-Tags (vom Autor mitgelieferte Suchworte im Vorspann des Webangebotes) der in die Datenbank aufgenommenen Seiten in wenige, mehr oder minder relevante Stichworte. Wenn Sie zumindest eine teilweise Deckung mit einem dieser indizierten Stichworte bei der Suchanfrage erhalten, dann haben Sie einen Treffer gelandet. Je mehr Stichworte aus dem Index mit ihren Suchbegriffen übereinstimmen, um so wahrscheinlicher haben Sie eine inhaltlich passende Seite gefunden.Um eine möglichst genaue Abfrage zu ermöglichen, erlauben viele Suchmaschinen sogenannte logische Operatoren, wie zum Beispiel UND, ODER bzw. NICHT. In den allermeisten Fällen werden nicht anders gekennzeichnete Wortfolgen als ODER-Verknüpfungen behandelt. Neben diesen Grundoperatoren bieten einzelne Suchmaschinen weitere Hilfsmittel, wie zum Beispiel das einem Wort vorangestellte '+' bei Fireball oder AltaVista, welches die Suchmaschine zwingt nur Treffer zurückzuliefern, die diesen Begriff genau in dieser Form enthalten.
Überlegen Sie sich Stichworte, die möglichst genau den Kern oder das Konzept des von Ihnen gesuchten Begriffes benennen. Falls Sie ausschließlich ODER-Verknüpfungen verwenden, sollten Sie die Suchbegriffe sehr penibel formulieren, zum Beispiel die genaue Typenbezeichnung eines Gerätes eintragen. ODER-Verknüpfungen sind vorteilhaft, wenn Sie nicht exakt wissen, wie die Antwort beschaffen sein soll. Dies trifft beispielsweise bei der Suche nach einem technologischen Konzept zu, dessen Elemente Sie zwar vage umschreiben können, dessen zentrale Fachbegriffe aber unbekannt sind.

